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Sowjetunion: Mjassischtschew M-50
Spannweite - 25,10 m
Länge - 57,48 m
max. Startmasse -210000 kg
Höchstgeschwindigkeit -ca.1950 km/h
Reichweite - 7400 m
Gipfelhöhe - 16500 m
USA: North American a-5 Vigilante
Spannweite - 16,15 m
Länge - 23,11 m
max. Startmasse -36100 kg
Höchstgeschwindigkeit -2125 km/h
Reichweite - 3300 km
Gipfelhöhe - 15900 m
Frankreich: Dassault Mirage 4 A
Spannweite -23,50 m
Länge -11,84 m
max. Startmasse -33475 kg
Höchstgeschwindigkeit -2340 km/h
Reichweite -1240 km
Gipfelhöhe -18000 m
Beispiel für Abfangjäger :
USA :North Americam F-86 Sabre
Spannweite - 11,28 m
Länge -12,27 m
max. Startmasse -7756 kg
Höchstgeschwindigkeit -1138 km/h
Reichweite - 1344 km
Gipfelhöhe - 16640 m
Wer weiß noch mehr darüber (welche es noch gibt und Gesichten davon).
Ach ich hab fast das wichtigste Atombombenflugzeug (geschichtlich gesehen).
USA :Boeing B-52 Stratofortress
Spannweite - 56,39 m
Länge - 48,03 m
max. Startmasse - 221357 kg
Höchstgeschwindigkeit - 952 km/h
Reichweite - ca.14000 km
Gipfelhöhe - 15150 m
Das einzige Flugzeug das ausschliesslich als Atomwaffenträger ausgelegt war, war die Version des Starfighter CF-104 der Canadischen Air Force (RCAF). Diese Maschine war exclusiv, sprich nur für die Nuke-Waffen: B28EX, B28RE, B43 und B57 konzipiert und hatte hierfür, ganz im Gegensatz zur deutschen F-104G, ein speziell verstärktes Landing Gear, plus weitere, Nuke- spezielle Modifikationen; die alle bei der deutschen Version nicht umgesetzt, bzw nach-modifiziert wurden. Bei den Kanadiern konnte selbst deren CF-104 Doppelsitzer/Trainer mit A-Waffen, nämlich der B57, ausgerüstet werden! Wobei der Doppelsitzer aber nie auf QRA-N zum Einsatz kam.
Gruß! Scaleon
MIG-27, zum Abwurf taktischer Nuklearwaffen. Die Lagerung dieser Waffen erfolgte in sogenannten Sonderwaffenlagern in der Nähe einiger Flugplätze: Finsterwalde, Altenburg, Brand und andere.
MIG-27, zum Abwurf taktischer Nuklearwaffen. Die Lagerung dieser Waffen erfolgte in sogenannten Sonderwaffenlagern in der Nähe einiger Flugplätze: Finsterwalde, Altenburg, Brand und andere.
Hallo Torsten!
Um welche nuklearen Waffen / Sprengkraft genau handelte es sich bei der MIG-27 ? Das mit den Sonderwaffenlagern ist ja soweit bekannt, wobei eines dieser Lager extrem, sprich mittels eines Bauernhofes getarnt gewesen sein soll ?! Stimmt das ? Oder handelt es sich hier um eine dieser seltsamen Stories ?
Gruß Scaleon
Ein Bauernhof/LPG zur Verschleierung? Zwar stamme ich nicht aus dem Paradies der Werktätigen, jedoch bin ich beim Sammeln von Material über die Sowjetischen Sonderwaffenlager nicht einmal annäherungsweise auf ein solches Kuriosum gestoßen.
Das scheint mir doch eher der Stil eidgenössischer Planer zu sein: Überraschung 1, Überraschung 2 (man beachte die aufgemalten Fenster). Unsere südlichen Nachbarn scheinen sehr phantasievoll zu sein.
Um welche nuklearen Waffen / Sprengkraft genau handelte es sich bei der MIG-27 ?
Dabei handelte es sich um taktische Raketen. Die genaue Typenbezeichnung hab' ich grad nicht im Kopf. Für den Einsatz nuklearer Waffen war die MiG-27D vorgesehen. Diese standen in der DDR in großen Zahlen und wären im Kriegsfall mit in der ersten Angriffswelle geflogen. Neben der Nahunterstützung gegen NATO Panzer und SAMs, wären auch Depots und Luftwaffenbasen die Ziele gewesen.
At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum.
Von der MiG-27D gabs nur eine Einheit in der DDR, also sooooo viele können das damit nicht gewesen sein .................
@posidonium,
welche taktische Nuklearrakete soll das denn sein? So etwas gibt es nicht, die Russen haben nur Bomben oder?
Das mit der Verschleierung - Tarnobjekte - kommt immer mal wieder hoch, halte ich aber für Unsinn sondergleichen, dazu passt auch ganz gut dieser Leserbrief (MAZ-Online Archiv):
Quelle: Märkische Allgemeine, MAZ Hauptteil, 20.09.2008
ZU ATOMWAFFEN in der DDR Fragen bleiben offen
Zu „Nur die ,Taubstummen’ wussten Bescheid / Während des Kalten Krieges hielten sowjetische Spezialeinheiten auf acht Flugplätzen in Brandenburg ATOMBOMBEN bereit“,
19. 9., S. 3: Ihren ausführlichen Bericht über die Atomwaffen in der DDR habe ich mit viel Interesse gelesen. Es gab ja damals wohl auch sehr viele Tarnobjekte, um von den tatsächlichen Standorten abzulenken.
Zur Abrundung hätte mich aber auch interessiert, ob und wo heute noch auf deutschem Boden Atomwaffen gelagert sind, man findet dazu gelegentlich Hinweise auf zwischen 110 und 150 Bomben. Na, vielleicht im nächsten Blickpunkt.
@B206: Die MiG-27D war als taktisches Angriffsflugzeug im Einsatz. In der DDR hatten sie die Bezeichnung MiG-23BN (oder auch MiG-24BN) und nicht MiG-27. Sie nutzte das PSBN-6S Navigations- und Angriffssystem. Aber hast recht, sind keine Raketen, da habe ich mich verguckt, sondern taktische Bomben. Wenn die NATO mit z. B. der Jaguar einen nuklearfähigen JaBo im Schrank hat, warum soll der WP nur mit Bombern seine Atombomben durch die Gegend tragen? Macht keinen Sinn für die Nahunterstützung extra eine Badger oder Bear anfliegen zu lassen. Weitere JaBos im Osten waren die Su-24 Fencer und die Su-17/22 Fitter, die ebenfalls mit Nuklearwaffen bestückt werden konnten.
Zu den Atomwaffen in Deutschland wird der Fliegerhorst des JaBoG33 in Büchel immer wieder als einziger Standort genannt. Angeblich gibt es dort noch ca. 20 Bomben vom Typ B61.
Bis neulich...
At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum.
Stimmt, Büchel ist laut offiziellen Dokumenten zur Zeit in Deutschland der einzige Stützpunkt auf dem noch die obligatorischen Überprüfungen zur nuklearen Sicherheit gemacht werden.
@B206: Die MiG-27D war als taktisches Angriffsflugzeug im Einsatz. In der DDR hatten sie die Bezeichnung MiG-23BN (oder auch MiG-24BN) und nicht MiG-27. Sie nutzte das PSBN-6S Navigations- und Angriffssystem. Aber hast recht, sind keine Raketen, da habe ich mich verguckt, sondern taktische Bomben. Wenn die NATO mit z. B. der Jaguar einen nuklearfähigen JaBo im Schrank hat, warum soll der WP nur mit Bombern seine Atombomben durch die Gegend tragen? Macht keinen Sinn für die Nahunterstützung extra eine Badger oder Bear anfliegen zu lassen. Weitere JaBos im Osten waren die Su-24 Fencer und die Su-17/22 Fitter, die ebenfalls mit Nuklearwaffen bestückt werden konnten.
Nimmst Du es mir sonderlich übel wenn ich Dich "berichtige"?
MiG-23BN und MiG-27D sind zwei unterschiedliche Flugzeuge, letztere hat nicht mehr den großen - MiG-23 typischen - Grenzschichtzaun vor dem Lufteinlauf sondern den deutlich kleineren. So wie eben von der Reihe aller MiG-27D/M/K bekannten.
* MiG-23BN Flogger-H: Exportversion der MiG-23B (in der DDR auch als MiG-24BN bezeichnet) aus dem Moskauer MAPO Herstellerwerk; Prototyp war die 32-23 nunmehr mit Tumanski R-29B-300 Triebwerk; 624 Stück gebaut
Der größte Unterschied zur MiG-23B/BN waren die nicht verstellbaren Lufteinläufe mit kürzeren Grenzschichtschneiden, die sechsläufige 30 mm Kanone (die Anfangs Probleme mit der Munitionszuführung hatte), ein Bremsschirm für die Landung und eine auf 4 Tonnen erhöhte Waffenlast.
Zielt Deine Fragestellung darauf ab das der JAGUAR (der britische oder französische?) nukleare Luft-Boden-Raketen einsetzen konnte? Also die sowjetischen taktischen Kampfflugzeuge können nur nukleare freifallenden Kernbomben werfen.
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