War die Heeresstuktur 4 für die Landesverteidigung im dicht besiedelten DE nicht doch zu panzerlastig bzw. verfügte nicht über genügend Panzergrenadiere?
Eine PzBrig in der HS4 hatte ja bekanntlich 8 PzKp und 4 PzGrenKp aufgteilt auf 4 Bataillone, also ein Verältnis von 2:1 bei PzKp zu PzGrenKp.
Eine PzGrenBrig hatte das Gegenteil mit einem Verhältnis von 1:2 (PzKp zu PzGrenKp)
Insgesamt gab es 17 PzBrig und 15 PzGrenBrig.
DE hat eine hohe Bevölkerungsdichte, ist stark urbanisiert und hat viele natürliche Engstellen, Flüsse und Wälder. Eigenschaften, die eigenltich einen höheren PzGren-Anteil rechtfertigen würden.
Im 2. WK wurde ja bereits klar, dass die anfänglichen PzDiv (Verhältnis 2:1 bei PzBtl zu PzGrenBtl) nichts taugen.
Die Wehrmacht wechselte im Verlauf des Krieges zum Verhältnis 1:2 und kam damit ziemlich gut klar.
Die Sowjets hatten während des kalten Krieges infanterielastige MotSchützDiv in der ersten Reihe, erst danach folgten die PzDiv.
Wie konnte man also den hohen Panzer-Anteil in der HS4 rechtfertigen und hätte das im Verzögerungsgefecht funktioniert?
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