Auge-Ohr Flugbeobachtungsdienst des BGS entlang der Sowjetischen Besatzungszone (DL) einzurichten.
Damit sollte in Grenznähe das ein- und ausfliegen von Luftfahrzeugen unterhalb einer Flughöhe von 200m erfasst werden um das damalige Radarnetz zu überlagern.
Mangels Personal und entsprechender Fernsprechverbindungen konnte der BGS nur 15 Flugbeobachtungsstellen ständig, von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang, einrichten/besetzen.
Die Meldungen gingen an die zuständigen Air-Force Center in Sundern, Wahn, Kassel und Freising..
Eingebunden wurde auch der Zoll mit seinen Grenzkommissariaten, die Ihre Meldungen an die nächste BGS-Abteilung durchgegeben haben.
Nachdem das Militärische Sicherhsitsamt am 05.05.1955 aufgelöst wurde ging der Luftbeobachtungsdienst allmählich an die Bundeswehr über.
Im Standort Coburg wurde am 01. September 1952 eine Luftbeobachtungsstelle im Zwiebelturm des Stabsgebäude eingerichtet.
Stärke 3 PVB, Fernmeldeleitung in die Standort-Funkstelle.
Wimre gab es auch eine Luftbeobachtungsstelle in Wildflecken.
Informationen zu diesen Flugbeobachtungsstllen des BGS sind eher spärlich.
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