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Ihr Cold-War-Administratorenteam
Freiwerdende Flächen Mannheim / Heidelberg und Umgebung
Geplante weitere Übergabetermine an die BIMA in Heidelberg:
- 05.12.13 Mark Twain Village West (westlich Römerstraße)
- 06.12.13 Campbell Barracks
- 15.01.14 Patton Barracks
Das Amt Vermögen und Bau Baden-Württemberg plant nach der Übergabe das NATO-HQ-Gebäude sowie zwei benachbarte Gebäude für eine Nachnutzung durch die Kripo in Augenschein zu nehmen.
(die Mannheimer Entwürfe sollten den nordwestlichen Stadteingang entlang der Achse der B38 auf rund 2,5 km Länge mitsamt der angrenzenden Benjamin Franklin Village und Teilen der Taylor Barracks umgestalten)
Die Stadt Heidelberg plant die International Support Kaserne (Rudolf-Diesel-Straße) in einen Katastrophenschutzstandort umzuwandeln.
Auf dem Gelände sollen eingerichtet werden:
Führungs- und Lagezentrum mit
Bereichsübergreifender Integrierter Regionalleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienste
Notleitwarte der Stadtwerke Heidelberg
Verkehrsleitzentrale für die Stadt Heidelberg
Hauptstelle des DRK-Kreisverbands Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis mit Lagerflächen
Implizit: 1,5 KatS-Einsatzeinheiten Sanität und Betreuung (KatS) mit rund 100 Mann Gesamtbesetzung
Implizit: Allgemeine KatS-Lagerflächen
Die Einsatzeinheiten werden durch das DRK von ihrem bisherigen Gelände gestellt, die zweite Einheit dabei hälftig durch die Malteser an anderer Stelle. KatS-Lagerflächen sucht die Feuerwehr HD seit Jahren, weil wohl alles was sie irgendwo haben vollgestopft ist - in HD gibts keine alten Bunker o.ä. wo dergleichen eingelagert werden kann (wie anderswo).
Für die Integrierte Leitstelle und das DRK werden seit längerem Flächen gesucht, angedacht war ursprünglich ein Neubau im Feld neben der Neuen Hauptfeuerwache (die liegt 300m südwestlich), gegen den es Proteste insbesondere von Seiten der Bahnstadtbewohner gab, die ihre frisch erworbene priviligierte Weitsicht aufs Feld nicht verbaut haben wollten. Die Integrierte Leitstelle wäre für die Koordination von Feuerwehr und Rettungsdiensten in einem Gebiet mit ca 1 Mio Einwohner verantwortlich (Heidelberg, Mannheim und Rhein-Neckar-Kreis). Eine entsprechende Leitstelle - zumindest für Einzelkreise - ist durch das Feuerwehrgesetz BaWü vorgeschrieben, die derzeitige Leitstelle erfüllt die Vorgaben dabei nicht vollständig für den Gesamtbereich. Die derzeitige Leitstelle ist koloziert mit dem Amt für Feuerwehr und Katastrophenschutz des Rhein-Neckar-Kreises in Ladenburg.
Die Stadtverwaltung hebt neben der guten Erreichbarkeit des Geländes per ÖPNV (naja) auch die einsatztaktisch günstige Lage hervor. Die Begrifflichkeit Zivilschutz/Katastrophenschutz/Bevölkerungsschutz vermeidet man natürlich, das Ganze heißt heutzutage hierzulande "nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr".
Ergänzend: Der Rhein-Neckar-Kreis erwägt, mit der Leitstelle gleich das ganze Amt für Feuerwehr und Katastrophenschutz in die Liegenschaft überzusiedeln. Das Gelände ist Eigentum der Stadt Heidelberg und seit Rückgabe durch die NATO auch wieder in deren Besitz (nix BIMA).
In Heidelberg hat sich eine Planungsgemeinschaft aus der städtischen Wohnungsbaugesellschaft, vier Baugenossenschaften und den Volksbanken Heidelberg und Kurpfalz gebildet. [...] In Abschätzung der voraussichtlichen Preise, die die Bima für die Gelände verlangen wird, wurde von einem der Repräsentanten schon was von 180 Millionen Euro gesagt.
Die Planungsgemeinschaft ist kurz vor dem Vertragsabschluss mit der BIMA für das Gelände der Mark-Twain-Village und Campbell Barracks. Kaufpreis ist rund 115 €/m² bzw. "unter 50 Millionen" Gesamtpreis. Vorgesehen ist, hier rund 1000 Wohnungen auf den Markt zu bringen, überwiegend Sanierungen und Aufteilungen des Bestandes. Schätzungsweise 25-30% der Wohnungen werden allerdings Neubauten sein. 40% der Wohnungen sollen als Sozialbauwohnungen für für unter 8 Euro pro Quadratmeter Nettokaltmiete vermietet werden, 30% mit städtischer Subventionierung (d.h. ein Erbpachtmodell) an Einzelinvestoren verkauft werden.
Inzwischen sind alle US-Flächen in Heidelberg an die BIMA übergeben. Die Stadt hat über ihre Wohnungsbaugesellschaft vor auch die restlichen Flächen - "Patton Barracks, Nachrichtenkaserne, Patrick Henry Village" - oder über entsprechende Sonderbaubereiche - CSC Czernyring - der BIMA abzukaufen.
Das Airfield wird von allen immer am liebsten unter den Tisch gekehrt (NABU und Grüne hättens gerne entsiegelt und abgerissen, sonst hat keiner eine Vorstellung was man damit machen soll). Das Verwaltungsgebäude Römerstr. 104 ist bei allen außer der BIMA quasi unbekannt, dürfte aber am ehesten Chancen haben von der BIMA direkt ohne Umwege als Gewerbebau oder -baufläche verhökert zu werden. Es handelt sich um ein etwas runtergekommenes dreistöckiges Bürogebäude auf etwa 2800 m² Grundstück.
Die aktuell etwas sperrig benannte "Erinnerungsstätte an die langjährige Anwesenheit der Amerikaner in Heidelberg" kommt langsam in Fahrt. Die Konzeptvorschläge durchlaufen jetzt die nächsten Wochen Gemeinderat etc.
Es handelt sich hierbei um die Umnutzung der ehemaligen Kommandantur - Keyes Building und Eddy House mit angrenzendem Park - als Museum. Involviert sind das Heidelberger Deutsch-Amerikanische Institut und das Heidelberg Center for American Studies. Das im letzten Jahr mit dem Kurpfälzischen Museum bereits entwickelte Vorkonzept sieht mehrere tragende Säulen vor, darunter den "Mark Twain Room" als Dauerausstellung der Gesamtbeziehung Heidelberg - USA, den "Steuben Room" als Forschungsstelle zur Geschichte der US-Garnison Heidelberg und den "Jefferson Room" für aktuellere transatlantische Sonderausstellungen.
Die Coleman Barracks / Coleman Airfield in Mannheim werden für die Einlagerung und Wartung des "European Activity Set" (Großgerät für Einheit in Brigadestärke) umgenutzt.
Derzeit werden die entsprechenden Fahrzeuge angeliefert, eine Bilderstrecke dazu gibt es hier. Der Großteil bisher wurde per Schiff in MA-Rheinau (im äußersten Süden der Stadt) angelandet und wird die nächsten Tage und Wochen per Sattelschlepper und Güterzug auf die Coleman in MA-Sandhofen (im äußersten Norden der Stadt) verbracht.
Die "International Support Kaserne" (voller Eigenname) war im Endeffekt so was wie der Technische Bereich für die NATO in Heidelberg. Hier war zuletzt das Forward Support Element des NATO HQ stationiert, aber auch z.B. die Fahrzeuge des Operational Liaison and Reconnaissance Team des Hauptquartiers.
Zur Dokumentation, da das Gelände derzeit in die Nachnutzung überführt wird: In der Folge mal acht Bilder der ISK.
Alle heute nachmittag von außen gemacht. Als Notiz dazu: Auf Google Maps ist die Fläche der ISK teilweise "zensiert" (s.u.).
isk3.jpg - Vom Gate aus. Im Hintergrund ein Garagengebäude, die anderen siehe unten. Der Bagger links sowie ein weiterer auf dem Gelände scheinen kleinere Arbeiten an der Kanalisation vorzunehmen.
isk1.jpg - Gelände in voller Breite. Auf dem Gelände befinden sich nur vier Gebäude sowie ein paar Schuppen. Von den Gebäuden sind hier drei zu sehen: Im Hintergrund als Hauptgebäude des Geländes ein zweistöckiges Büro-, Lager- und Werkstattgebäude, rechts davor einstöckig ein kleineres Verwaltungs- und Werkstattgebäude, links etwas hinter den Büschen versteckt das Wachgebäude am Eingang. Der Eingang ist das (zugeparkte) blaue Gate am linken Bildrand.
Der Sichtschutz am Zaun sind auf dieser Seite nur noch verbleibende Reste, den Großteil hats weggeweht. Immerhin wurde der Zaun inzwischen scheinbar wieder gerade gerichtet (das Gelände fiel direkt von der NATO an die Stadt, nicht an die BIMA); an manchen Stellen sah dieser vor einem Jahr noch aus als ob er auf die Straße fällt.
isk2.jpg - Ein etwas besserer Blick ins Gelände. Auf dem Gelände war gerade die Feuerwehr am Üben. Im Vordergrund ist hier einer der Schuppen zu sehen - die anderen auf dem Gelände sind ähnlich einfach aufgebaut. Kommt im nächsten Bild nochmal näher.
isk4.jpg - Neben dem Schuppen aus dem letzten Bild befindet sich diese Belüftungsanlage zur Versorgung einer unterirdischen Einrichtung, die sich außerhalb der Trümmerzone des Verwaltungsgebäudes befindet. Nur um drauf hinzuweisen, auch wenn das über den Daumen gepeilt eher ein Wasserspeicher ist.
isk5.jpg - Es gibt auch einen Hinterausgang zur Gottlieb-Daimler-Straße. Wie man hier ganz gut sieht langte der NATO als Sicherung etwas S-Draht, wobei der auch erst die letzten Jahrzehnte drauf kam. Es gab auch früher keine Video-Überwachung oder andere Sensorik.
isk6.jpg - Hier zu sehen: Befahrbare Rampe zu den Kellergeschossen des Hauptgebäudes und des Verwaltungsgebäudes. Die Fläche unten ist als T-Wendehammer ausgeführt, damit man die Rampe nicht wieder rückwärts hoch mußte. Auf der Stellfläche links neben der Rampe wurden früher Container oder Kabinen gelagert. Der aufgerissene Zaun links hatte früher an der jetzt offenen Stelle ein Tor und diente nur dem Abteilen vom restlichen Gelände; dieser Zaun im Gelände wurde selbst nachträglich gesetzt.
isk7.jpg - Die andere Seite des Hauptgebäudes mit der zwischen diesem und dem Garagengebäude liegenden Stellfläche. Die hier im Vordergrund sichtbaren Parkplätze sind in Google Maps (und Google Earth) mit einer weißen Fläche "überdeckt" worden, in Bing Maps wurde über eine identische Fläche eine angebliche Überdachung gesetzt (wirkt erstaunlich gut!). Dummerweise: Eine solche Überdachung existiert(e) nicht.
Auf den Parkflächen im Vordergrund standen - wenn ich mich richtig erinnere - teilweise die Trailer mit den SATCOM-Schüsseln (und ähnliches). Der neu wirkende Wellblech-Anbau am rechten Bildrand, der zu den Parkplätzen hin über einen Elektro-Anschlusskasten verfügte, wurde auch mit "versteckt".
isk8.jpg - Die Rückseite des Garagengebäudes, zur Gottlieb-Daimler-Straße hin. Wie man im Hintergrund vage erkennen kann, wurde dieses mit dem Wellblech-Verhau (auch im vorherigen Bild rechts) erweitert. Im Gegensatz zu dem bei Bing zu sehenden Flugdach handelt es sich allerdings um ein richtiges Gebäude.
Was in den Bildern im wesentlichen fehlt ist die Anlage für den Technischen Dienst im westlichen Bereich vor dem Garagengebäude, die nicht wirklich einsehbar ist (evtl. mit Tele vom Gate aus). Bestand wohl aus Tankstelle, evtl. Fahrzeugwaage sowie einer beiderseits befahrbaren Rampe zur Wartung von Fahrzeugen von unten.
Im wesentlichen handelt es sich bei der Heidelberger CSC um eine Mischung aus Bauhof, Gerätelager und Instandsetzung. Die Liegenschaft umfasst ein "richtiges" Zentralgebäude, vier richtig klassische Shelter, mehrere in Schnellbauweise errichtete kleinere Gebäude sowie eine Reihe Flugdächer und Schuppen - teilweise sogar aus Holz. Die Stadt Heidelberg möchte die komplette Liegenschaft abreißen und unter 10 Meter Erde begraben. Dies soll in den nächsten Jahren geschehen.
Benachbart zur Liegenschaft liegt das ehemalige Housing Office (das mach ich separat) sowie über die Straße rüber die noch etwas größere Anlage des PX/BX - Czernyring 14. In der Broschüre und den Verkaufsversuchen der BIMA wurde das Gelände mit dem Housing Office zusammengefasst. Die Liegenschaft grenzt unmittelbar an den Heidelberger Hauptbahnhof und ist seit Stilllegung der hinter Gleis 10 liegenden Gütergleise sowie dem Bau eines Parkplatzes auf diesen jetzt komplett am Zaun entlang umrundbar. Von der neugebauten Erweiterung des Querbahnsteiges des Hauptbahnhofs kann man auch etwas von schräg oben in die Liegenschaft einsehen.
Die Liegenschaft hat einen eigenen Bahnanschluss - das Doppeltor in den Bildern - sowie einen außerhalb der Umzäunung liegenden Personenbahnhof. Der Personenbahnhof mit zwei 60m-Bahnsteigkanten diente als Hausbahnhof des dort seit 1956 stationierten "Generalszuges" VT08 608 801 / VS08 908 801. Beide Anschlüsse wurden nach dem Verkauf des Zuges 1991 stillgelegt (der Zug blieb in HD, wurde aber auf ein anderes Anschlussgleis verlegt).
Bei den Sheltern dürfte es sich wohl um die ältesten "echten US-Army-Gebäude" in Heidelberg handeln, also die ältesten nicht von der Wehrmacht übernommenen. Das Hauptgebäude ist wesentlich neuer (70er?). Der größte der Shelter ist rund hundert Meter lang. Die kleineren Shelter scheinen mit Einbauten als Werkstätten umgenutzt worden zu sein.
Viele der Schilder dürften dagegen recht neuen Datums sein. Man beachte die 15-km/h-Regel beim Überholen von marschierenden Truppenformationen sowie die an der offiziellen Ausfahrt angezeigte Road Condition Green und Force Condition Bravo.
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