Freiwerdende Flächen Mannheim / Heidelberg und Umgebung
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In Google Earth und Google Maps wurden die Satellitenbilder Heidelbergs aktualisiert (derzeit Stand April 2015 - also praktisch derselbe wie die im Mai von mir aufgenommenen Bilder, man sieht auch z.B. die kleine Kanalbaustelle in der Nähe des Gate). Die "Überdeckung" ist dort jetzt verschwunden.Zitat von kato Beitrag anzeigen
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Am kommenden Sonntag (10.01.16) wird in den Campbell Barracks ein Bürgerfest stattfinden.
Im Rahmen dessen werden Führungen durch das Torhaus und die ehemalige Kommandantur angeboten; die Generalsvilla wird frei zu besichtigen sein, auch das Außengelände der Campbell Barracks frei zugänglich.
Auf dem zentralen Paradeplatz sowie in den weiter hinten gelegenen Gebäuden der ehemaligen Stallungen und des Ballsaals werden Informationsstände der beteiligten Gruppen zur Konversion des Geländes sowie diverse Essensstände aufgebaut sein. In einem Zelt auf dem Paradeplatz wird es zusätzlich im 45-Minuten-Takt Fachvorträge geben, von denen aber nur einer (der erste) was mit den Campbell Barracks und dem US-Flächen-Konversionsprozess zu tun hat.
Genauere Zeiten unter folgendem Link:
http://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/E...ergerfest.html
Flyer zur Veranstaltung:
http://www.heidelberg.de/site/Heidel...rfest_2016.pdf
Achtung: es gibt keine Parkplätze vor Ort. Die Stadt bietet einen kostenlosen Shuttle-Bus im 15-Minuten-Takt, der von der Innenstadt über HBf zur Campbell Barracks und weiter nach Rohrbach Süd fährt. Wer sein Glück im angrenzenden Wohngebiet auf Parkplatzsuche versuchen will oder mit der Straßenbahn kommt kann die zu diesem Fest ausnahmsweise geöffnete Saarstraße (direkt gegenüber des Torhauses) nutzen.
Das Gelände wurde zum 1.1. der Stadt übergeben. Von Seiten OB hieß es in letzter Zeit öfter, so bald wie möglich die Bagger fahren zu lassen, von daher könnte es zumindest im Bezug auf Mark-Twain-Village Nord bald soweit sein.
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Die Wohnungen der Mark-Twain-Village werden ab sofort vermarktet. Momentan wird MTV-Ost (gegenüber der Campbell Barracks) im Bestand saniert und soll ab dem zweiten Quartal 2016 dann von Mietern bezogen werden. Bei dem eher kleineren Gelände MTV-Ost handelt es sich um drei ehemalige Mannschaftsunterkünfte sowie Mehrfamilienhäuser mit rund 80 Offizierswohnungen mit je um die 100-130 m². Zwei der Mannschaftsunterkünfte sind seit letztem Jahr durch das Studentenwerk Heidelberg zu Wohnheimen für rund 200 Studenten umfunktioniert; das dritte Gebäude soll zu einem Wohnheim für rund 70 Auszubildende werden. Die Mietwohnungen sind alle gefördert - mit Quadratmeterpreisen von 5,50€ bis 8,00€ kalt, also unterm örtlichen Mietspiegel -, man kann sich aber auch ohne Wohnberechtigungsschein drauf bewerben.
Die deutlich größere Teilfläche MTV-Nord soll ab Ende 2016 in großen Teilen abgerissen und 2017 neubebaut werden, die Teilfläche MTV-Süd (Sickingenplatz) danach vollständig abgerissen und bebaut werden.
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Das ehemalige CSC wird seit letzter Woche abgerissen. Es handelt sich dabei um die Gebäude aus den Posts #30-32 dieses Threads (Seite 4), die ich im letzten Juni fotografiert habe.
Entfernt wurde letzte Woche jegliche Beholzung (wodurch das Gelände jetzt richtig einsehbar geworden ist) sowie diese Woche bisher alle Holzbaracken sowie zwei der drei kleinen Shelter.
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Die CSC ist inzwischen vollständig platt - bis auf das Hauptgebäude, das wird Stück für Stück abgerissen. Kann man schön dabei sehen, dass trotz der vielen kleinteiligen Fenster es sich auch in den Obergeschossen nur um Lagerräume, nicht um Büros handelte.
Der PX wurde zur Straßenseite hin neu geweißelt, in den Gebäuden wurde wohl einiges rausgerissen. Ab Herbst - lt. aufgestelltem Schild - soll dort vorübergehend dann der Aldi rein, der im Moment 100 Meter weiter sitzt und dann abgerissen wird.
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Aktueller Stand der Flächen im Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim:
Housing Areas- Benjamin-Franklin-Village: Beginn Abriß. Geplant ca 3000 Wohnungen Neubau inkl. 3-4 Hochhäusern.
- Mark-Twain-Village: Beginn Abriß. Geplant ca 1300 Wohnungen, zu 70% Neubauten; 3 Wohnheime. In Teilen - Bestandsbauten - seit Mitte 2016 bereits bezogen.
- Columbus-Quartier: Weiternutzung zur Sammelunterbringung von Flüchtlingen bis mindestens Mitte 2018. Kapazität ca 9000 Personen in gesicherten Bestandsbauten, derzeitige Nutzung <2000. Langfristig (Ende 2010er) Neubebauung Gewerbe geplant.
- Patrick-Henry-Village: Nutzung als Landesaufnahmezentrum bis Frühjahr 2017. Kapazität ca 6000 Personen in gesicherten Bestandsbauten, derzeitige Nutzung <1500. Langfristig (Mitte 2020er) Neubebauung oder Umnutzung Wohnen mit zwischen 4000 und 8000 Wohnungen geplant; Projekt im Rahmen der IBA Heidelberg.
(Zusammenfassung: Mittelfristig 4300 Wohnungen plus Flüchtlingsunterbringung mit 15000 Personen Kapazität, langfristig 8300-12300 Wohnungen für bis zu 25.000 neue Einwohner).
Kasernen- Campbell Barracks: Beginn Umbau ab Mitte 2017. Geplant drittes Kreativwirtschaftszentrum für Heidelberg; Privathochschule mit ca 500 Studenten; diverse gewerbliche Nutzung. Erhalt und Umnutzung alte Kasernenbauten im Bestand.
- NATO HQ Building: Übernahme durch Polizeidirektion Mannheim ab ca 2018. Ansiedlung von ca 500 Dienstposten primär der Kriminalpolizei.
- Patton Barracks: Ab ca März 2017 Beginn Abriß und Neubebauung. Geplant dritter Technologiepark für Heidelberg, Fokus Organische Elektronik; Entwicklung mit China Bay Energy Company. Erhalt und Umnutzung alte Kasernenbauten im Bestand.
- Nachrichtenkaserne: Neuplanung prinzipiell abgeschlossen, Umsetzung vorgesehen 2018. Vorgesehen ca 600 Wohnungen rund um zentralen Park.
- Taylor Barracks: Gewerbliche Neunutzung in Teilflächen fortschreitend, wenn auch etwas stockend.
- Stem Barracks: Straßenmeisterei.
- Kilbourne Kaserne: vorübergehende Nutzung durch Containerdorf frisch abgeschlossen. Mittelfristig geplant Abriß und Neubebauung mit 140 Wohnungen.
- Tompkins Barracks: vorübergehende Nutzung zur Flüchtlingsunterbringung seit längerem abgeschlossen. Mittelfristige Planungen etwas nebulös.
- Spinelli Barracks: vorübergehende Nutzung zur Flüchtlingsunterbringung als Reserve, Kapazität <2000 Personen. Mittelfristige Planung Teilrenaturierung im Rahmen BUGA 2023 und Umnutzung Bestandsgebäude als Wohnungen.
- Turley Barracks: Neubebauung im Gang, Gesamtübersicht etwas schwierig da an mehrere Projektgruppen verhökert. Hauptsächlich Wohnnutzung, ca 600 Wohnungen und dazu einige Gewerbebauten.
- Hammonds Barracks: teilweise vorübergehende Nutzung durch naheliegendes Kinderheim; Reserve zur Flüchtlingsunterbringung, Kapazität <2000 Personen. Neuentwicklung durch BIMA, geplant ca 400 Wohnungen.
- Sullivan Barracks: siehe BFV oben.
- Funari Barracks: siehe BFV oben.
(Zusammenfassung: Mittelfristig überwiegend Gewerbe- und BOS-Nutzung sowie mindestens 1800 Wohnungen für bis zu 4000 Einwohner. Bis dahin Reserven zur Flüchtlingsunterbringung, ca 4000 Personen)
Work Sites- PX und CSC Heidelberg: Abrisse vollzogen, Neubebauung im Gange. Ein Bestandsgebäude vorübergehende Nutzung durch Supermarkt.
- Army Airfield Heidelberg: derzeit keine Planungen.
- Friedrichsfeld Depot: Nachnutzung als Logistikzentrum.
- International Support Kaserne: vorübergehende Nutzung als kommunales Lager.
- Römerstraße 104 Heidelberg: ? (ab und zu brennt Licht...)
- Königstuhl Radio Relay Site: zivile Umnutzung des Fernmeldeturms.
(Zusammenfassung: Diverse Direktumnutzungen oder Vollabrisse.)
Renaturierungen:- Schwetzingen Training Area: Naherholungsgebiet (Wald).
- AFN Relay Site Heidelberg: ?
- Class III Point Mannheim: ?
- Rheinau Kaserne: ? (seit Jahrzehnten...)
(Zusammenfassung: Naturgemäß - sic - wenig Infos.)
Anmerkungen:- Da das Landesaufnahmezentrum - auch "Ankunftszentrum" genannt - in der PHV nur noch einen Nutzungsvertrag bis April 2017 hat sucht das Land derzeit nach einem neuen Standort hierfür. Als mögliche Flächen hierfür sind die Spinelli Barracks (sperrt sich Mannheim), Tompkins Barracks (sperrt sich Schwetzingen) und die Coleman Barracks (noch aktiv) ins Auge gefasst, Coleman hat hierbei Priorität.
In Coleman war bisher das durch eine Privatfirma betreute European Activity Set der USAREUR stationiert, Großgerät und Material zur Ausstattung einer verstärkten HBCT-Panzerbrigade. Das Land spekuliert hier wohl auf eine zeitnahe (Teil-)Aufgabe. - In der International Support Kaserne soll nach Heidelberger Auffassung eine Integrierte Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienste für die drei Kreise des Nachbarschaftsverbands und Umlands untergebracht werden. Diese würde - zusammen mit einer neuen DRK-Zentrale, die dorthin verlegt würde - das Gelände vollständig nutzen.
Um diese Integrierte Leitstelle ist ein Streit zwischen Mannheim und Heidelberg entbrannt, da Mannheim diese vorzugsweise in ihrer neugebauten Feuerwache Mitte mit unterbringen würde. Der Streit wird mittlerweile über Gutachten etc geführt, z.B. säuft nach Heidelberger Meinung die Leitstelle in Mannheim bei Hochwasser ab während Mannheim das Gegenargument bringt, dass eine Leitstelle doch am besten funktioniert wenn sie "vor Ort ist"... - Zu den Renaturierungen: Auf Satellitenfotos der AFN Relay Site Heidelberg vom Juli diesen Jahres ist sogar der ehemalige Mast noch zu sehen - umgelegt. Zum Gelände gehören auch noch einige Barracken, die noch stehen. Gegebenenfalls werden diese mit einem - für nächstes Jahr - geplanten Neubau eines zweiten Neckardükers des benachbarten Klärwerks Süd des AZV Heidelberg dann abgerissen. Der Rest der Fläche ist bereits "grün". Der Class III Point in Mannheim ist auf Satellitenfotos von Juni unverändert, ebenso die Rheinau Kaserne.
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Als PS, die zwei Flächen die ich immer hinten runter fallen lass:- Oftersheim Shooting Range : Darbt vor sich hin, wird es noch ne Weile. Letztes Jahr wurde Renaturierung diskutiert, wobei es gleich hieß, daß für die Aufarbeitung des bleiverseuchten Bodens aber auf keinen Fall Finanzmittel aus dem Naturschutz benutzt werden dürfen, für das Geld hat man besseres zu tun. Etwa die Hälfte des Geländes wurde statt an die BIMA ans Land zurückgegeben und in den benachbarten Wald "reintegriert".
- Edingen Radio Receiver Facility (Rückgabe 2007) : Wurde schlicht umgepflügt inzwischen und ist daher wieder Acker. Sah allerdings auch vorher schon auch nicht viel anders als ein Hopfengarten aus, bis auf den Zaun außenrum.
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Der War Room in den Campbell Barracks wird in seiner derzeitigen Form zumindest äußerlich erhalten bleiben.
Es handelt sich dabei um einen zwischen zwei Altbauten als Querriegel errichteten Hochbunker, der zur "Tarnung" eine den Altbauten entsprechende Fassade erhielt. Dieser wurde Anfang der 70er geschaffen und diente als verbunkertes Friedenshauptquartier der USAREUR.
Geplant ist nach aktuellem Entwurf - das Gebäude wurde mit dem Rest der westlichen Campbell Barracks im Dezember an einen Immobilienentwickler veräußert - eine Nutzung als Gastronomie mit Außenbewirtschaftung im Erdgeschoss sowie Mietlagerräume im Bunker oben drüber.
Auch das recht unscheinbare ehemalige Bldg 16 (die Gebäudenummern wechselten häufiger) auf der gegenüberliegenden Seite der Campbell Barracks - das bis 1961 den War Room des HQ CENTAG in seinem Keller hatte - bleibt übrigens im Entwurf erhalten. Auf diesem Bild von vor einigen Jahren handelt es sich beim War Room HQ USAREUR um das H-förmige Gebäude mittig links - die zur Tarnung aufgebrachten angedeuteten "Fenster" über verbunkerten Bereichen wurden später nochmal neu gemalt und sehen auch wieder "echter" aus; beim War Room HQ CENTAG handelte es sich um das zweigeschossige gestreckte Gebäude am rechten Bildrand mit schwarzem Dach.
Zur Gesamtplanung, von diesem Luftbild Mitte 50er und der dortigen Nummerierung ausgehend ist vorgesehen:
- Gebäude B, C, 4 : Privathochschule
- Gebäude 5 : Mikroapartments (für Studenten)
- Gebäude 6 : Hotel / Boarding House
- Gebäude A, 1 : Kriminalpolizeidirektion (mit daneben stehendem Neubau NATO-HQ)
- Gebäude 2 : IT-Unternehmen
- Gebäude 3 : Erdgeschoss Büroflächen, Obergeschosse Wohnungen
- Gebäude 13 : Büroflächen (ehem. war room HQ CENTAG)
- Gebäude 9 : Kreativwirtschaftszentrum (inkl. 9S und 9N)
- Gebäude CMD : Mark Twain Center (Museum/Ausstellung)
- Gebäude 7, 8 : Abriß, vierstöckige Neubebauung - Erdgeschosse Arztpraxen/Wellness/Fitness/Kita, Obergeschosse ca 200 Wohnungen
- Gebäude 14, 15, 16 : Abriß, mehrstöckige Neubebauung - Gewerbehof hochwertige Industrie (z.B. Medizintechnik)
- Gebäude 10, 11, 12 : Abriß, mehrstöckige Neubebauung - Gewerbe und Parkhaus mit 320 Stellplätzen
Der Querriegel mit dem War Room existierte in diesem Luftbild noch nicht. Dieser liegt zwischen Gebäude 5 und 6.
Der zentrale Paradeplatz soll mit einer doppelten Baumreihe gesäumt werden, aber in seiner Struktur wie zu sehen erhalten bleiben. Auf den Platz vor Gebäude 9 kommen zusätzlich zwei Neubauten, in beidseitiger Verlängerung von Gebäude 8 wird quer durch die Campbell Barracks von Nord nach Süd eine Allee entstehen.
Die freien Felder hintendran in diesem Bild sind übrigens vollständig zugebaut.
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Die Nachnutzungsplanung für die Patrick-Henry-Village hat einen deutlichen Schritt nach vorne getan.
Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung mit Fotostrecke: http://www.rnz.de/nachrichten/heidel...id,265184.html
Die im Artikel erwähnte Zielplanung des Architekten von 10.000-15.000 Einwohnern und 6.000 Arbeitsplätzen auf dem Gelände ist nicht unumstritten. Es gibt dabei sowohl Vorstellungen, die darüber hinausgehen als auch (überwiegend) deutlich weniger dichte Konzepte.
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Auf Spinelli gibt es am Freitag (14.07.) von 13 bis 18 Uhr einen Tag der Offenen Tür.
Vorgesehen primär zur Besichtigung der Erstaufnahmeeinrichtung dort (... in der kaum noch Flüchtlinge leben), es sind aber auch wohl Rundgänge übers Gelände geplant; lokal wird das interpretiert als "mal einen Einblick in das Gelände für die BuGa 2023 bekommen". Personalausweis oder Reisepass am Eingang notwendig.
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Die Beplanung der übrigen Gebiete der Mark-Twain-Village und Campbell Barracks in Heidelberg kommt in Gang.
Für das Gelände Sickingenplatz - vier Wohnblocks der MTV - ist Abriß und verdichtete Neubebauung mit rund 250 Wohnungen geplant, für MTV West - diverse Funktionsbauten nordwestlich der Campbell Barracks - Abriß und verdichtete Neubebauung mit 150 Wohnungen. Die zukünftige Kriminalpolizeidirektion - NATO HQ-Gebäude - wird neben dem HQ und zwei Altbauten der Wehrmachtskaserne auch noch einen weiteren Neubau in ähnlicher Größe wie das NATO HQ erhalten (und danach komplett abgezäunt kaserniert...).
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Die Tompkins Barracks wurde im letzten März durch die Bundeswehr requiriert und wird im Rahmen der Trendwende Personal zur Unterbringung von rund 170 Studenten der Bw-Ausbildungseinrichtungen in Mannheim verwendet.
Das Verwaltungsgebäude Römerstraße 104 bleibt dauerhaft BIMA-Fläche und wird nach Sanierung durch den Zoll genutzt.
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Die Nachrichtenkaserne / US Hospital wurde zum 1.3. durch der Stadt Heidelberg von der BIMA erworben um mit der Neubebauung beginnen zu können - wie üblich ein Jahr später als geplant.
Zur Orientierung hier die frühere Installation Map.
Von der Gebäudereihe entlang der Karlsruher Straße - Ostkante des Geländes, Gebäude 3613 - sollen die Altbauten stehen bleiben, diese verbindende neuere Bauten des Krankenhauses werden abgerissen. Das südliche dieser Gebäude soll durch eine Privatschule umgenutzt werden. Die Gebäude 3618 und 3619 im Südosten sind denkmalgeschützt - letzte Nutzung als Theater und Sporthalle - und bleiben ebenso wie 3607 im Nordosten und 3616 (ehemalige Chapel) erhalten.
Der zentrale Platz (Hubschrauberlandeplatz) bleibt erhalten und wird zum Park umfunktioniert. Wohnneubauten entstehen im wesentlichen um diesen herum und ersetzen die restlichen Gebäude. Gebäude 3617 - ehemaliger Hauptneubau für das 130th Station Hospital - wird abgerissen und durch ein Studentenwohnheim in ähnlicher Größe ersetzt.
Auf dem Parkplatz im Süden ist ein Büro-Neubau geplant. In dem als Residential Area bezeichneten Bereich ist heute eine größere Behindertenwerkstatt angesiedelt, die sich nach Osten hin mit einem Neubau in das Gelände hinein erweitern will. Irgendwo in dem Bereich soll auch noch ein vierstöckiges Parkhaus hin. Wie diese drei Neubauten genau platziert werden ist dabei noch etwas strittig zwischen verschiedenen politischen Gremien, insbesondere seit das Parkhaus "nachträglich" eingeplant wurde. Der Querriegel von 3619 entlang der Freiburger Straße wurde dabei bereits durch die US Army vor rund 15 Jahren abgerissen, dort steht eine größere Fahrzeugkontrollschleuse als Zufahrt zum Gelände.
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In Mannheim hat im August der Rückbau der Hammonds Barracks begonnen.
Mit betroffen sind von der ehemaligen Loretto-Kaserne der Wehrmacht auch durch die Bundeswehr genutzte Bauten; auf dem Gelände war im Kalten Krieg zuletzt das Territorialkommando Süd sowie in der Zeit danach das Kreiswehrersatzamt Mannheim untergebracht. Momentan wird das ehemalige KWEA offiziell durch die Bundeswehr genutzt, das ehemalige Stabsgebäude gegenüber durch die BIMA selbst als Projektbüro, ein Gebäude der US-Anlage für die Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Das ehemals als KWEA genutzte Gebäude wird ebenso wie ein zweiter Altbau und acht Nachkriegs-Funktionsbauten abgerissen; erhalten bleiben fünf Altgebäude (entkernt) sowie der zwischen diesen liegende zentrale 6600 m² große Paradeplatz. Der Rückbau soll bis Frühsommer 2020 vollzogen sein.
Geplante Neunutzung:- Auf den Freiflächen der Kaserne sollen anschließend 81 Einfamilien- und Reihenhäuser entstehen, in den Altbauten, Anbauten dazu sowie an Stelle der abgerissen Bauten errichteten Neubauten 316 Wohnungen. Bei den Baufeldern für die Einfamilienhäuser handelt es sich um erst noch zu beseitigende Kontaminationsflächen.
- Einer der Altbauten - östlich angrenzend zum Paradeplatz - soll für ein Restaurant und Büros umgenutzt werden. Westlich angrenzend zum Paradeplatz wird ein Neubau für Kinderbetreuung gebaut, wobei man das werbend inzwischen mehr mit "Kita" verkauft, nicht mit "Außenstelle des eh um die Ecke liegenden Schifferkinderheims".
- In den anstelle des KWEA zu errichtenden Neubau soll im Erdgeschoss ein Supermarkt, etwas kontrovers soll hierfür die der BIMA gehörende hälftige Teilfläche des Baden-Badener Platzes (öffentliche Grünfläche vor dem Tor) in Stellplätze umgewandelt werden.
- Die Mannheimer Sozialquote greift erstmals bei dem Projekt, so dass die Stadt mit der BIMA einen städtebaulichen Vertrag abgeschlossen hat, nachdem 100 der Wohnungen "preisgünstig" (<7,50€/m²) angeboten werden müssen. Dies wird durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft GBG in Neubauten an der Stelle des zweiten abzureissenden Wehrmachtsgebäudes realisiert werden.
Website der BIMA zum Projekt findet sich hier: https://hammonds.bundesimmobilien.de/
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Ich stelle es hier mal mit ein, da es auch um eine Liegenschaft in Mannheim geht und ich kein eigenes Thema aufmachen will. Falls nicht richtig, bitte verschieben:
Die US-Army hat bekannt gegeben, dass sie 6 Liegenschaften behalten will, 5 in Deutschland, 1 in Belgien:
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