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Das sind ja erfreuliche Nachrichten. Da aber bis zu den jeweiligen Inbetriebnahmezeiten noch viele Millionen Liter Wasser die Elbe herunter fließen werden, bleibt abzuwarten, ob wirklich alles so umgesetzt wird, wie es heute geplant ist.
Zum 1. April 2026 wieder in Dienst laut aktuellem Plan
Zeitung "Die Rheinpfalz" vom 28.12.2022:
"Zum 1. April 2026, so lautet der aktuelle Plan, will die Bundeswehr das Munitionslager North Point wieder in Dienst stellen"
North Point: Ministerium prüft
Blick auf Umfang, Zeitplan und Kosten für Wiederinbetriebnahme
von Torben Müller
Kriegsfeld. Projektumfang und Zeitplan der Reaktivierung des Munitionsdepots Kriegsfeld stehen derzeit auf dem Prüfstand. Auch soll bald feststehen, ob es angesichts der Preisentwicklung in der Baubranche bei den geschätzten Kosten von 70 Millionen Euro bleibt.
Explodierende Kosten und keinerlei verfügbare Kapazitäten in der Baubranche? Während vielerorts Bauprojekte aufgeschoben oder gleich ad acta gelegt werden, hält die Bundeswehr an ihren Plänen für die Wiederinbetriebnahme des Munitionsdepots Kriegsfeld in vollem Umfang fest. Alle Baumaßnahmen sollen wie geplant erfolgen.
Derzeit laufen Abstimmungen „auf ministerieller Ebene“, wie eine Sprecherin des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr auf RHEINPFALZ-Nachfrage mitteilte. Sowohl der Projektumfang als auch der Zeitplan würden dabei geprüft.
Zuletzt war von Investitionen in Höhe von rund 70 Millionen Euro die Rede, im Jahr 2024 soll Baubeginn sein. Die Investitionssumme werde „im Rahmen der nächsten Planungsschritte aktualisiert“, kündigte die Sprecherin an.
Sobald eine Entscheidung über die nächsten Schritte vorliegt, „wird umgehend der Bürgermeister der Ortsgemeinde Kriegsfeld über den Planungsstand unterrichtet“, sagte die Sprecherin. Ortsbürgermeister Albert Ziegler hatte sich schon vor Jahresfrist beklagt, dass die Kommunikation von Seiten der Bundeswehr nur sehr sporadisch erfolge.
Zum 1. April 2026, so lautet der aktuelle Plan, will die Bundeswehr das Munitionslager North Point wieder in Dienst stellen. Der ursprünglich für 2022 vorgesehene Baubeginn war Anfang des Jahres auf 2024 verschoben worden – wegen der noch fehlenden Umweltverträglichkeitsprüfung.
Auf dem in den 1950er Jahren vom amerikanischen Militär angelegten Gelände mit seinen 155 Bunkern, das von 1995 bis 2010 schon einmal der Bundeswehr diente, sollen unter anderem ein Büro- und Unterkunftsgebäude sowie verschiedene Werk- und Abstellhallen gebaut werden.
Die Zaunanlage muss erneuert, nicht mehr benötigte Bauwerke müssen zurückgebaut, die Munitionslagerhäuser und das Munitionsarbeitshaus müssen saniert werden. 84 Dienstposten sollen entstehen, sieben militärische und 77 zivile.
Quelle
Ausgabe Die Rheinpfalz Donnersberger Rundschau - Nr. 301
Datum Mittwoch, den 28. Dezember 2022
Seite 11
Nicht erst der russische Angriff 2022 hat in der Bundeswehr zu Sorgen über die schrumpfenden Fähigkeiten und Lagerkapazitäten besonders im Bereich der Munition
Es wird immer teurer: Heute schätzten sie 200 Millionen EUR nur für Kriegsfeld. Das hätte man billiger haben können, wenn man es einfach vor 16 Jahren nicht aufgegeben, sondern weiter instandgehalten hätte.
Mehr als 50 Hektar sollen bei Kriegsfeld gerodet werden
Das plant die Bundeswehr in einem Munitionslager am Donnersberg
Die Bundeswehr will zurück an den Donnersberg: Bei Kriegsfeld soll ein altes Munitionslager wieder in Betrieb genommen werden. Dafür ist aber einiges zu tun. Jetzt geben Unterlagen Einblicke in das Millionen-Projekt.
Stand 18.2.2026, 11:51 Uhr
Unterlagen für Munitionsdepot in Kriegsfeld liegen aus
Es ist ein Großprojekt, das die Bundeswehr mitten im Wald im Donnersbergkreis plant. Ende 2010 hatte sie sich von dort verabschiedet, hatte Munitionslager und einen Tagungsbereich aufgegeben. Seit Jahren steht fest: Sie will das Munitionslager aber wieder in Betrieb nehmen. Der Grund: die "politische Situation", so die Bundeswehr. Es gebe einen dringenden Bedarf an Lagerflächen für Munition.
Die Einfahrt zum Munitionslager bei Kriegsfeld im Donnersbergkreis.
Klar war, dass ein Gelände, das mittlerweile 16 Jahre leer steht, nicht einfach so wieder bezogen werden kann. An den Gebäuden hat längst der Zahn der Zeit genagt. Was die Bundeswehr bei Kriegsfeld plant, das ist nun in zahlreichen Unterlagen zu lesen, die noch bis zum 13. März öffentlich angesehen werden können - online und in gedruckter Form in der Verbandsgemeindeverwaltung in Kirchheimbolanden.
Bundeswehr will neue Gebäude in Munitionslager bauen
Ein Beispiel: Es sollen mehr als 50 Hektar Bäume und Sträucher gerodet werden. Das sind rund 75 Fußballfelder. Der Grund: Auf dem Gelände sollen einige neue Gebäude gebaut werden. Zum Beispiel für die Verwaltung oder um Material zu verpacken.
Das Militärgelände bei Kriegsfeld
Unscheinbar im Wald liegt im Donnersbergkreis ein riesiges ehemaliges Militärgelände. Wer auf der Landesstraße 404 in Richtung Kriegsfeld unterwegs ist, sieht zwar den Zaun und auch die Einfahrt mit zwei kleineren, in die Jahre gekommenen Gebäude. Was sich aber ansonsten hinter dem Einfahrtstor verbirgt, lässt sich nur schwer vorstellen.
In einem ehemaligen Tagungsbereich bei Kriegsfeld will die Bundeswehr alte Gebäude abreißen und den Bereich renaturieren.
1954 hatte das amerikanische Militär ein Munitionsdepot im Donnersbergkreis gebaut. Die US-Streitkräfte nutzten das Gelände bis Mitte der 1980er Jahre. Mitte der 1990er Jahre übernahm dann die Bundeswehr das Areal. Sie lagerte in dem fast 290 Hektar großen Gelände Munition.
Ein weiterer Bereich in unmittelbarer Nähe wurde zu einer Tagungsstätte der Bundeswehr. Aus Spargründen wurden sowohl Tagungsbereich als auch Munitionslager Ende 2010 aufgegeben. Getan hat sich dort lange Zeit kaum etwas. Die Gebäude sind in die Jahre gekommen. Die Bundeswehr will in Zukunft nur den Bereich des Munitionslagers wieder nutzen. Die Gebäude im ehemaligen Tagungsbereich sollen nach Angaben der Bundeswehr abgerissen und dieses Gelände soll renaturiert werden.
In den Unterlagen steht, dass die Bundeswehr auf dem Gelände bei Kriegsfeld Munition und verschiedene weitere Materialien lagern will. Außerdem soll an den mehr als 150 Bunkern, die auf dem Gelände stehen, einiges gemacht werden. Auf dem Gelände müssen auch Straßen neu gebaut oder saniert werden. Die Rodungsarbeiten sollen im nächsten Jahr starten. Zuletzt hatte die Bundeswehr angekündigt, dass sie aber schon grundsätzlich Ende dieses Jahres mit den Bauarbeiten starten will.
Vögel und Fledermäuse von Rodung am Donnersberg betroffen
Von den Bauarbeiten betroffen sind laut den Unterlagen auch viele Tiere - zum Beispiel mehr als 50 Vogelarten, Fledermäuse oder Eidechsen. Einige der Tiere sollen umgesiedelt werden. Außerdem sollen 90 so genannte Vogelnistkästen auf dem Gelände montiert werden. Zudem soll es auf dem Gelände eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 Stundenkilometern geben - aus Lärmschutzgründen, aber auch aus Sicherheitsgründen für die Tiere, heißt es in den Unterlagen.
Das Militärgelände bei Kriegsfeld im Donnersbergkreis steht seit 16 Jahren leer. Um es wieder in Betrieb zu nehmen, muss einiges getan werden.
Bundeswehr will über 200 Millionen Euro bei Kriegsfeld investieren
Die Kosten für das Munitionslager bei Kriegsfeld sind im Laufe der Planungen immer wieder gestiegen. Rund 250 Millionen Euro hatte die Bundeswehr hier zuletzt genannt. Wie viele Menschen künftig im Munitionsdepot arbeiten werden, wollte die Bundeswehr nicht mitteilen. "Zur Wahrung der militärischen Sicherheit", heiß es.
Anfangs war mal von acht militärischen Dienstposten sowie 80 zivilen Stellen die Rede. In den nun veröffentlichten Unterlagen werden Regelarbeitszeiten unter der Woche von sechs bis 22 Uhr angegeben. "Unabhängig davon erfolgt eine durchgehende Bewachung über 24 Stunden und sieben Tage die Woche", heißt es. In den Planungen ist auch ein Hundeausbildungsplatz vorgesehen.
Das Beste an der Vergangenheit ist, dass wir alle damals jünger waren.
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