Sperranlagen im Rhein-Hunsrück-Kreis

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Rex Danny
    Administrator
    • 12.06.2008
    • 4979

    #1

    Sperranlagen im Rhein-Hunsrück-Kreis

    Hallo an alle !

    Heute kann ich endlich vermelden, daß der Rhein-Hunsrück-Kreis (SIM) nach unserem derzeitigen Kenntnisstand mit sämtlichen, jemals vorhandenen Sperranlagen komplett in der Datenbank enthalten ist.

    Im Anhang befinden sich die KMZ-Files der verschiedenen, im Rhein-Hunsrück-Kreis verwendeten Sperrenarten mit den Örtlichkeiten jeder einzelnen Sperranlage.

    Es wäre schön, wenn hier die einzelnen Sperren nach und nach durch unsere User umfangreich dokumentiert werden könnten. Die Datensätze brauchen Bilder, auch die Datensätze, die bereits bebildert sind.

    Grüße


    Rex Danny
    Angehängte Dateien
  • Geograph
    Wallmeister
    • 10.05.2006
    • 7604

    #2
    Dospa 3741 …

    .

    Laut einer Auskunft eines Mitarbeiters der Straßenmeisterei Kirn befand sich eine Trichtersperre, bestehend aus drei Sprengschächten, in der K 3 (ehem. B 50) zwischen Kirchberg (Hunsrück) und Liederbach (Hunsrück), die als Datensatz 3741 in der DOSPA-Datenbank eingetragen ist.

    http://www.sperranlagen.de/Database/...ere_value=3741




    Die Aufnahme im Datensatz zeigt diesen Straßenabschnitt:

    49°56'13.3"N 7°22'40.0"E (49.937040, 7.377774)
    https://goo.gl/maps/FEN7zrrufc5LxTkC8


    Die betreffende Ortsmarke im kmz-Ordner »Trichtersperren Rhein-Hunsrück-Kreis (SIM)« zeigt wiederum diesen Straßenabschnitt:

    49°56'11.8"N 7°22'52.4"E (49.936615, 7.381213)
    https://goo.gl/maps/zEd4Fc3fpq8doZzy7




    An welcher Stelle befand sich nun die Trichtersperre?
    sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

    Kommentar

    • Rex Danny
      Administrator
      • 12.06.2008
      • 4979

      #3
      Die Trichtersperre befand sich hier (49°56'11.8"N 7°22'52.4"E (49.936615, 7.381213)). Die Position der Sprengschächte hatte ich von der Straßenmeisterei Kirn erhalten. Warum Rene die falsche Stelle abgelichtet hat, entzieht sich aber meiner Kenntnis. Leider ist er hier ja nicht mehr vertreten und auch nicht erreichbar, um ihn fragen zu können.

      Grüße


      Rex Danny

      Kommentar

      • Geograph
        Wallmeister
        • 10.05.2006
        • 7604

        #4
        3741 …

        .


        … Die Trichtersperre befand sich hier (49°56'11.8"N 7°22'52.4"E (49.936615, 7.381213)). Die Position der Sprengschächte hatte ich von der Straßenmeisterei Kirn erhalten.

        Vielen Dank für die Information!

        Im Datensatz wurde inzwischen ein entsprechendes Bild eingefügt und wird demnächst »freigeschaltet«.




        Warum Rene die falsche Stelle abgelichtet hat, entzieht sich aber meiner Kenntnis. Leider ist er hier ja nicht mehr vertreten und auch nicht erreichbar, um ihn fragen zu können.

        Wenn man den Straßenverlauf zwischen Liederbach (Hunsrück) und Kirchberg (Hunsrück) kennt, dann sind Renes Überlegungen, die Trichtersperre im Bereich der folgenden Kurve zu vermuten, nachvollziehbar:

        49°56'12.0"N 7°22'41.5"E (49.936664, 7.378187)
        https://goo.gl/maps/qgN3BgwjJ66mTCaW6

        Aufgrund des dortigen Reliefs (Steilhang) und der bestehenden Straßensteigung hätte hier eine gute Sperrwirkung – in beiden Richtungen – erzielt werden können. In der Fahrbahndecke sind ältere, großflächige Ausbesserungsstellen vorhanden. Eine Trichtersperre im von der Straßenmeisterei Kirn genannten Straßenabschnitt hingegen hätte eine deutlich geringere Sperrwirkung gehabt (leichte Steigung, wenig ausgeprägtes Relief).
        sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

        Kommentar

        • Rex Danny
          Administrator
          • 12.06.2008
          • 4979

          #5
          Ich kann nur sagen, daß die Straßenmeisterei mir diese Position mitgeteilt hatte. Da die Schächte zu diesem Zeitpunkt aber auch schon lange rückgebaut waren, kann natürlich auch der Straßenmeisterei ein Fehler bei der Benennung der genauen Stelle unterlaufen sein.

          Da Du ja die genauen Verhältnisse vor Ort kennst und somit die topografischen Verhältnisse besser beurteilen kannst, verlasse ich mich auf Dein Urteil beim Festlegen der Örtlichkeit. Ich gehe auch davon aus, daß Du alle in Frage kommenden Stellen ausreichend bebildert hast.

          Grüße


          Rex Danny

          Kommentar

          • dochol
            Cold Warrior
            • 18.05.2009
            • 659

            #6
            Zitat von Rex Danny Beitrag anzeigen
            Die Trichtersperre befand sich hier (49°56'11.8"N 7°22'52.4"E (49.936615, 7.381213)). Die Position der Sprengschächte hatte ich von der Straßenmeisterei Kirn erhalten. Warum Rene die falsche Stelle abgelichtet hat, entzieht sich aber meiner Kenntnis. Leider ist er hier ja nicht mehr vertreten und auch nicht erreichbar, um ihn fragen zu können.

            Grüße


            Rex Danny
            Hallo,

            ich habe eben gesehen, dass René seit Oktober 2016 nicht mehr hier online war. Er wohnte ja hier ums Eck, weiß jemand, ob es ihm gut geht?

            Kommentar

            • Rex Danny
              Administrator
              • 12.06.2008
              • 4979

              #7
              Das gehört hier nicht her. Alles weitere bitte per PN.

              Kommentar

              • Rex Danny
                Administrator
                • 12.06.2008
                • 4979

                #8
                Zitat von ed22ful Beitrag anzeigen
                Und zu guter letzt noch ein Verdachtsfall auf Pfälzer Seite:

                Die K93 oberhalb von Oberwesel, aufgefallen, weil die erste, dritte und fünfte Teerfläche (rote Kreise) die typischen Verbindungen (leider schlecht sichtbar) von rückgebauten Trichtersperren haben.

                [ATTACH=CONFIG]10327[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]10328[/ATTACH][ATTACH]10329[/ATTACH]

                Unterhalb der Mauer auf der linken Bildseite sind genau an diesem Bereich Öffnungen zu sehen, der Bereich der zweiten und vierten Teerfläche weisen keine Öffnungen auf.

                Was meint ihr dazu?
                Wie wir heute aufgrund der digitalisierten Unterlagen aus dem Bundesarchiv (BArch, BH 2/189) wissen, befand sich an der von Ed abgelichteten Stelle eine Trichtersperranlage. Diese bestand mit Datum 31.12.1971 aus 4 Straßensprengschächten. Die Sperranlage gehörte zur Wallmeistergruppe ... / Wallmeistertrupp 445 und wurde zu dieser Zeit unter der Objekt-Nr. SIM-6 geführt. Der Sprengstoff für das Objekt lagerte in der Standortmunitionsniederlage Lebach im Munitionslagerhaus 9.

                Somit können wir festhalten, daß aus Ed's Verdachtsfall nun ein Treffer wurde und diese Trichtersperre in der Sperranlagendatenbank unter dem Datensatz 8576 geführt wird.

                Grüße


                Rex Danny

                Kommentar

                Lädt...
                X