Sperranlagen im Landkreis Mayen-Koblenz

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  • mayster
    Cold Warrior
    • 15.02.2014
    • 122

    #1

    Sperranlagen im Landkreis Mayen-Koblenz

    Hallo zusammen,

    war gestern mal wieder unterwegs und habe mal paar aktuelle Fotos gemacht:

    20140716_173051.jpg
    oberhalb der Brücke:

    20140716_172947.jpg
    Zugang im Brückenkopf zum Brückenhohlkörper:

    20140716_172841.jpg
    Der Brückenhohlkörper von unten:

    20140716_172726.jpg
    ...und von der Seite:

    20140716_172758.jpg
    Die Schiene des Wartungsschlittens:

    20140716_172920.jpg
    Pfeiler und Wartungsschlitten:

    20140716_172925.jpg
    Der Wartungsschlitten:

    Hier noch ein Artikel zum Bau der Brücke welcher auch in seiner Bildershow Einblicke in den Brückenhohlkasten gewährt. Evtl erkennt der Ein oder Andere ja eine Vorrichtung zur Sprengung:

    Dieblich/Winningen - Robert Opper (85) war in seinem Leben schon am Bau von rund 100 Brücken beteiligt, doch eine liegt ihm besonders am Herzen: die Moseltalbrücke Dieblich–Winningen. „Es war für mich ein Glücksfall, dass ich beim Bau dabei war“, erzählt der ehemalige Baudirektor des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz.


    Hoffe es finden Einige interessant


    MfG

    Mayster
  • Rex Danny
    Administrator
    • 12.06.2008
    • 4327

    #2
    Ich bin mir nicht ganz sicher, glaube aber, daß auf den Bildern 15 und 16 des Artikels links und rechts die Schienen für das Anbringen der Schneidladungen teilweise noch vorhanden sind bzw. die Abdrücke zu erkennen sind.

    Hast Du auch noch ein Übersichtsbild der gesamten Brücke geschossen und kannst dies hier einstellen?

    Ansonsten sehr schöne Bilder. Vielen Dank dafür und weiter so.

    Grüße und ein schönes Wochenende


    Rex Danny

    Kommentar

    • mayster
      Cold Warrior
      • 15.02.2014
      • 122

      #3
      Hallo RD,

      ein Übersichtsbild der gesamten Brücke habe ich noch nicht geschossen, muss dafür erst mal den richtigen Aussichtspunkt finden, die Brücke ist halt schon ziemlich groß um sie komplett auf ein Bild zu bekommen, auch mit Panoramamodus

      Dir auch ein schönes Wochenende!

      Greetz

      Mayster

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      • Maeks
        Cold Warrior
        • 28.02.2010
        • 340

        #4
        Mal ne Frage? Macht es eigentlich ein Sinn, eine Brücke die soweit im Hinterland liegt zu sprengen. Wäre es auch nicht besser solch ein Objekt mit Stecksperren zu sichern, als es zusammen zu hauen. Gerade wenn ich es dann für ein Gegenangriff brauche.

        Gruß Maeks

        Kommentar

        • ed22ful
          Cold Warrior
          • 01.11.2010
          • 1208

          #5
          Abend,


          vor wenigen Wochen habe ich den Hinweis auf eine Sprengschachtanlage im Kreis Mayen-Koblenz bekommen, dem ich heute nachgegangen bin.

          Die Information stammt von einem Oberfeldwebel der Bundeswehr, mit diesem Kameraden habe ich mich heute vor Ort, genauer gesagt in Brodenbach, getroffen, da er im Rahmen seinens Unteroffizier-Lehrgangs als Pionier 1986 genau diese Sperre bestückt hat.

          Die Sperre bzw. das, was davon noch übrig ist, liegt an einem Waldweg neben der B49 und ist leider rückgebaut, allerdings haben wir noch einige Reste gefunden.

          Ob zwei oder drei Schächte, kann er nicht mehr genau sagen, da der Lehrgang in den Nachtstunden stattfand.

          Jedoch spricht er von einer "Französischen" Sperranlage, worauf ich nach dem Unterschied fragte.

          Seine Antwort war, das die Deutsche Ausführung von oben per Seile mit den Käseleiben bestückt wurde, diese aber mußte bestiegen werden und die (Übungs)-Sprengladung dann von oben abgelassen werden.

          Hier die Fotos:


          001.jpg 002.jpg 003.jpg
          Blick auf die Zufahrt, links vom Standpunkt aus gesehen ist die Mosel.


          004.jpg 005.jpg
          Die Reste eines Schachtringes, der ungefähr das Maß der Schachtdeckel hat.


          006.jpg 007.jpg
          Diese Schachtringe liegen ca. 15m auseinander und sind paarweise neben dem geschotterten Waldweg gelagert, der Durchmesser dürfte bei 1,20m liegen, ich konnte es aber nicht messen mangels Meter.


          008.jpg
          Hier noch eine Markierung an der Hangseite bergaufwärts in Höhe der Sperre.

          Dazu noch die KMZ:
          Angehängte Dateien
          Zuletzt geändert von ed22ful; 08.11.2014, 19:48.
          Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
          Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
          www.ig-area-one.de

          Kommentar

          • ed22ful
            Cold Warrior
            • 01.11.2010
            • 1208

            #6
            Zudem habe ich mir dann noch einige Kilometer weiter die Moselbrücke bei Löf angeschaut.

            Für mich ein Verdachtsfall, den ich mit einem Fragezeichen stehen lasse, allerdings würde das Baujahr sowie die Tür zum Widerlager auf Löfer Seite passen.

            Hier die Fotos:


            009.jpg
            Blick von Alken (Ost) nach Löf (West)


            010.jpg
            Blick von West nach Ost.


            011.jpg 012.jpg
            Blick auf das Östliche Widerlager mit MLC-Bezeichnung.


            013.jpg 014.jpg
            Blick auf das Westliche Widerlager mit Bauwerkszugang.


            015.jpg
            Brückengeschichte.
            Angehängte Dateien
            Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
            Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
            www.ig-area-one.de

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            • Geograph
              Wallmeister
              • 10.05.2006
              • 7478

              #7
              5731 …

              .

              … vor wenigen Wochen habe ich den Hinweis auf eine Sprengschachtanlage im Kreis Mayen-Koblenz bekommen, dem ich heute nachgegangen bin.

              Die Information stammt von einem Oberfeldwebel der Bundeswehr, mit diesem Kameraden habe ich mich heute vor Ort, genauer gesagt in Brodenbach, getroffen, da er im Rahmen seinens Unteroffizier-Lehrgangs als Pionier 1986 genau diese Sperre bestückt hat.

              Die Sperre bzw. das, was davon noch übrig ist, liegt an einem Waldweg neben der B49 und ist leider rückgebaut, allerdings haben wir noch einige Reste gefunden.

              Ob zwei oder drei Schächte, kann er nicht mehr genau sagen, da der Lehrgang in den Nachtstunden stattfand.

              Jedoch spricht er von einer "Französischen" Sperranlage, worauf ich nach dem Unterschied fragte.

              Seine Antwort war, das die Deutsche Ausführung von oben per Seile mit den Käseleiben bestückt wurde, diese aber mußte bestiegen werden und die (Übungs)-Sprengladung dann von oben abgelassen werden.

              Vielen Dank für den Hinweis und die fotografische Dokumentation!……

              http://www.sperranlagen.de/Database/...ere_value=5731
              sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

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              • Geograph
                Wallmeister
                • 10.05.2006
                • 7478

                #8
                Mosel-Brücke Löf – Alken [K 41] …

                .

                … Zudem habe ich mir dann noch einige Kilometer weiter die Moselbrücke bei Löf angeschaut.

                Für mich ein Verdachtsfall, den ich mit einem Fragezeichen stehen lasse, allerdings würde das Baujahr sowie die Tür zum Widerlager auf Löfer Seite passen.

                Leider gibt es genügend Brücken aus dieser Epoche, in deren Widerlager zwar Türen sind, die aber trotzdem sperranlagentechnisch nicht vorbereitet waren ………




                Blick auf das Östliche Widerlager mit MLC-Bezeichnung.

                Es handelt sich nicht um die MLC-Angabe, sondern in welche Brückenklasse nach DIN 1072 das Bauwerk eingestuft ist – in diesem Fall: »60«.……
                sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

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                • Rex Danny
                  Administrator
                  • 12.06.2008
                  • 4327

                  #9
                  Hallo an alle !

                  Heute kann ich endlich vermelden, daß der Landkreis Mayen-Koblenz (MYK) nach unserem derzeitigen Kenntnisstand mit sämtlichen, jemals vorhandenen Sperranlagen komplett in der Datenbank enthalten ist.

                  Im Anhang befinden sich die KMZ-Files der verschiedenen, im Landkreis Mayen-Koblenz verwendeten Sperrenarten mit den Örtlichkeiten jeder einzelnen Sperranlage.

                  Es wäre schön, wenn hier die einzelnen Sperren nach und nach durch unsere User umfangreich dokumentiert werden könnten. Die Datensätze brauchen Bilder, auch die Datensätze, die bereits bebildert sind.

                  Grüße


                  Rex Danny
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