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Hier noch ein Artikel zum Bau der Brücke welcher auch in seiner Bildershow Einblicke in den Brückenhohlkasten gewährt. Evtl erkennt der Ein oder Andere ja eine Vorrichtung zur Sprengung:
Dieblich/Winningen - Robert Opper (85) war in seinem Leben schon am Bau von rund 100 Brücken beteiligt, doch eine liegt ihm besonders am Herzen: die Moseltalbrücke Dieblich–Winningen. „Es war für mich ein Glücksfall, dass ich beim Bau dabei war“, erzählt der ehemalige Baudirektor des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz.
Ich bin mir nicht ganz sicher, glaube aber, daß auf den Bildern 15 und 16 des Artikels links und rechts die Schienen für das Anbringen der Schneidladungen teilweise noch vorhanden sind bzw. die Abdrücke zu erkennen sind.
Hast Du auch noch ein Übersichtsbild der gesamten Brücke geschossen und kannst dies hier einstellen?
Ansonsten sehr schöne Bilder. Vielen Dank dafür und weiter so.
ein Übersichtsbild der gesamten Brücke habe ich noch nicht geschossen, muss dafür erst mal den richtigen Aussichtspunkt finden, die Brücke ist halt schon ziemlich groß um sie komplett auf ein Bild zu bekommen, auch mit Panoramamodus
Mal ne Frage? Macht es eigentlich ein Sinn, eine Brücke die soweit im Hinterland liegt zu sprengen. Wäre es auch nicht besser solch ein Objekt mit Stecksperren zu sichern, als es zusammen zu hauen. Gerade wenn ich es dann für ein Gegenangriff brauche.
vor wenigen Wochen habe ich den Hinweis auf eine Sprengschachtanlage im Kreis Mayen-Koblenz bekommen, dem ich heute nachgegangen bin.
Die Information stammt von einem Oberfeldwebel der Bundeswehr, mit diesem Kameraden habe ich mich heute vor Ort, genauer gesagt in Brodenbach, getroffen, da er im Rahmen seinens Unteroffizier-Lehrgangs als Pionier 1986 genau diese Sperre bestückt hat.
Die Sperre bzw. das, was davon noch übrig ist, liegt an einem Waldweg neben der B49 und ist leider rückgebaut, allerdings haben wir noch einige Reste gefunden.
Ob zwei oder drei Schächte, kann er nicht mehr genau sagen, da der Lehrgang in den Nachtstunden stattfand.
Jedoch spricht er von einer "Französischen" Sperranlage, worauf ich nach dem Unterschied fragte.
Seine Antwort war, das die Deutsche Ausführung von oben per Seile mit den Käseleiben bestückt wurde, diese aber mußte bestiegen werden und die (Übungs)-Sprengladung dann von oben abgelassen werden.
Hier die Fotos:
001.jpg002.jpg003.jpg
Blick auf die Zufahrt, links vom Standpunkt aus gesehen ist die Mosel.
004.jpg005.jpg
Die Reste eines Schachtringes, der ungefähr das Maß der Schachtdeckel hat.
006.jpg007.jpg
Diese Schachtringe liegen ca. 15m auseinander und sind paarweise neben dem geschotterten Waldweg gelagert, der Durchmesser dürfte bei 1,20m liegen, ich konnte es aber nicht messen mangels Meter.
008.jpg
Hier noch eine Markierung an der Hangseite bergaufwärts in Höhe der Sperre.
Zudem habe ich mir dann noch einige Kilometer weiter die Moselbrücke bei Löf angeschaut.
Für mich ein Verdachtsfall, den ich mit einem Fragezeichen stehen lasse, allerdings würde das Baujahr sowie die Tür zum Widerlager auf Löfer Seite passen.
… vor wenigen Wochen habe ich den Hinweis auf eine Sprengschachtanlage im Kreis Mayen-Koblenz bekommen, dem ich heute nachgegangen bin.
Die Information stammt von einem Oberfeldwebel der Bundeswehr, mit diesem Kameraden habe ich mich heute vor Ort, genauer gesagt in Brodenbach, getroffen, da er im Rahmen seinens Unteroffizier-Lehrgangs als Pionier 1986 genau diese Sperre bestückt hat.
Die Sperre bzw. das, was davon noch übrig ist, liegt an einem Waldweg neben der B49 und ist leider rückgebaut, allerdings haben wir noch einige Reste gefunden.
Ob zwei oder drei Schächte, kann er nicht mehr genau sagen, da der Lehrgang in den Nachtstunden stattfand.
Jedoch spricht er von einer "Französischen" Sperranlage, worauf ich nach dem Unterschied fragte.
Seine Antwort war, das die Deutsche Ausführung von oben per Seile mit den Käseleiben bestückt wurde, diese aber mußte bestiegen werden und die (Übungs)-Sprengladung dann von oben abgelassen werden.
Vielen Dank für den Hinweis und die fotografische Dokumentation!……
… Zudem habe ich mir dann noch einige Kilometer weiter die Moselbrücke bei Löf angeschaut.
Für mich ein Verdachtsfall, den ich mit einem Fragezeichen stehen lasse, allerdings würde das Baujahr sowie die Tür zum Widerlager auf Löfer Seite passen.
Leider gibt es genügend Brücken aus dieser Epoche, in deren Widerlager zwar Türen sind, die aber trotzdem sperranlagentechnisch nicht vorbereitet waren ………
Blick auf das Östliche Widerlager mit MLC-Bezeichnung.
Es handelt sich nicht um die MLC-Angabe, sondern in welche Brückenklasse nach DIN 1072 das Bauwerk eingestuft ist – in diesem Fall: »60«.……
Heute kann ich endlich vermelden, daß der Landkreis Mayen-Koblenz (MYK) nach unserem derzeitigen Kenntnisstand mit sämtlichen, jemals vorhandenen Sperranlagen komplett in der Datenbank enthalten ist.
Im Anhang befinden sich die KMZ-Files der verschiedenen, im Landkreis Mayen-Koblenz verwendeten Sperrenarten mit den Örtlichkeiten jeder einzelnen Sperranlage.
Es wäre schön, wenn hier die einzelnen Sperren nach und nach durch unsere User umfangreich dokumentiert werden könnten. Die Datensätze brauchen Bilder, auch die Datensätze, die bereits bebildert sind.
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