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In einem anderen Forum hat der bei uns als "karlheinz" registrierte User Karl143 neben mehreren Trichtersperren südlich von Nienburg (die ich auch schon gefunden und dokumentiert habe) geschrieben, daß es innerhalb der Stadt Nienburg/ Weser mindestens eine Stecksperre gegeben haben soll/ muß.
Ich war vor einigen Tagen in Nienburg und habe mir dort die in Frage kommenden Stellen angeschaut, aber nichts feststellen können, was noch auf eine Stecksperre hindeuten würde.
Kann jemand aus dem Forum bestätigen, daß es in Nienburg Stecksperren gab und wenn ja, wo diese sich befunden haben?
zu Nienburg City kann ich nichts sagen.
Bestätigen kann ich Trichtersperren an den Meerbach-Brücken bei Rehburg bzw. Brokeloh. Sowie ein vergleichsweise sparsamer Wiederaufbau der Brücken nach der Begradigung/Ausbaggrung des Meerbachs, die parallelen Nebenbäche haben ein vielfaches an Querungsmöglichkeiten.
Kurze Leichfledderung: Angeblich sol es eine in der Brückenstraße in Nienburg auf der östwärtigen Seite der Weser gegeben haben. Ich konnte aber keine Bilder oder so finden. Die Straße wurde in den 90ern saniert, evtl sind da die Schächte für die Stecksperren beseitigt worden? Hast du mal beim Straßenbauamt gefragt?
Kurze Leichfledderung: Angeblich sol es eine in der Brückenstraße in Nienburg auf der östwärtigen Seite der Weser gegeben haben. Ich konnte aber keine Bilder oder so finden. Die Straße wurde in den 90ern saniert, evtl sind da die Schächte für die Stecksperren beseitigt worden? Hast du mal beim Straßenbauamt gefragt?
Hallo, Frank !
Deine Antwort wäre schon mal eine halbe Bestätigung für die Existenz zumindest einer Stecksperre.
Laut einer mir vorliegenden Liste sollen sich die Rückbaukosten an der Nienburger Eisenbahnbrücke auf knapp 40.000,00 Euro belaufen haben. Das ist für so eine Brücke viel zu hoch. Allerdings liegen Rückbaukosten für eine Stecksperre fast immer in solchen Größenordnungen. Wahrscheinlich ist in der Liste die Summe einfach nur unter der falschen Sperranlage eingetragen worden.
Wäre es Dir möglich, die Anfrage beim Straßenbauamt durch zu führen? Ich habe im Moment so viel um die Ohren (Workshop in Fulda am Wochenende, Gesundheit usw.), daß ich kaum noch alles neben den alltäglichen Dingen schaffe. Es wäre sehr nett von Dir.
bei meinen weiten Ausflügen durch die wunderschöne norddeutsche Kulturlandschaft fand ich eines Tages auf versteckten
Wegen nahe des NSG Rodewald- Lichtenheide mitten im Wald bei Neudorf Dospa 3205.
In dieser tollen Wald und Moorlandschaft sind viele Strassen im Gebiet in Ost- West Richtung angelegt und alle waren mit
Sperranlagen versehen gewesen. Dospa 3205 hat bis heute original erhalten überlebt.
Dospa 3205, östlich der Alpe, besteht aus 3 original erhaltenen Sprengschächten und 3 jeweils querab nach Süden hin gelegenen
Hydrantendeckeln, die im dichten Grün am Wegesrand regelmäßig zuwuchern.
Ich erlaube mir dann und wann, Gartenpflege zu betreiben und die Deckel freizuschneiden. Je nach Tageszeit ist man hier im Moor
schon mal ganz allein, es gibt aber auch ortskundige, die diese Strecke anstatt der B214 nutzen.
Die Oberfläche des Zingeldamms wurde 2015 mit Splitt bearbeitet, der sich nun über den Konusrand bis an den Sprengschachtdeckel erstreckt.
Die Alpe als tief eingeschnittener Bach mündet bei Rethem in die Aller.
Anbei 10 eigene Aufnahmen von August 2017, wobei sich Sprengschacht 1 und der passende Hydrantendeckel nicht auf ein Photo bringen
lassen, der der Hydrantendeckel zur Alpe hin tiefer liegt.
anbei Bilder zum Fähranleger Gandesbergen - Schweringen an der Weser.
An diesem Anleger gab es am Ostufer dieser Übergangsstelle evtl. keinen Sprengschacht.
Dieses ist die südliche Zufahrt zur Wagenfähre über die Weser bei Schweringen bei Strom-Km 288.86.
anbei Bilder zur zurückgebauten Trichtersperre an der EÜSt Gandesbergen- Schweringen.
Hier gab es am Ostufer 2 Sprengschächte, die zurückgebaut worden sind.
Der eine ist außer bei Hochwasser ganzjährig auffindbar, der andere ist nur bei Niedrigwasser zu sehen.
Dieses ist die nördliche Zufahrt zur Wagenfähre über die Weser bei Schweringen bei Strom-Km 288.76.
anbei Bilder zur zurückgebauten Trichtersperre im Verlauf der L330 im Bereich des Mahlener Grabens.
Ich habe im Streckenverlauf nichts finden können, hier waren 3 Sprengschächte installiert gewesen.
im Bereich südlich von Nienburg/ Weser am Steinhuder Meerbach befindet sich mitten im Wald
eine original erhaltene Trichtersperre, bestehend aus 3 Sprengschächten, die sich jahreszeitbedingt
oft unter einer Laubschicht verbergen. Alle mir bekannten Übergänge über diesen Graben waren mit
Sprengschächten gesichert gewesen.
an einer weiteren Querung des Steinhuder Meerbachs ist bis heute eine Trichtersperre
erhalten geblieben. Auch sie liegt in einem Waldgebiet.
Auf der Ostseite sind 2 Straßensprengschächte angelegt, auf der Westseite einer.
am alten ehemaligen Fähranleger Leeseringen- Binnen waren auf der Südseite
2 Sprengschächte verbaut gewesen, von denen nichts mehr auffindbar ist.
Ans Ufer führt ein schmaler Gemeindeweg, oft aus Beton, bis zur B215.
Diese Querung dürfte seit langer Zeit nicht mehr in Nutzung gewesen sein.
Weser- Km 259,50.
anbei Bilder zum Fähranleger Gandesbergen - Schweringen an der Weser.
An diesem Anleger gab es am Ostufer dieser Übergangsstelle evtl. keinen Sprengschacht.
Dieses ist die südliche Zufahrt zur Wagenfähre über die Weser bei Schweringen bei Strom-Km 288.86.
Grüße
Duebbekold
Bei dem von Duebbekold dokumentierten Objekt handelt es sich um die Objekt-Nr. NI 0073. Die Objekt-Nr. vor 1990 war NI-73 und in den 1970er Jahren bis zur Kreisreform SY-23.
Die Zufahrten zur Wagenfähre über die Weser in Schweringen bei Strom-Km 288,860 waren am 31.12.1972 mit 4 Straßensprengschächten, davon 2 Sprengschächten in den ostwärtigen Zufahrten und 2 Sprengschächten in den westlichen Zufahrten mit einer jeweiligen Tiefe von 5,00 m ausgestattet. Der dazugehörige Sprengstoff wurde im MLH 2E im Munitionsdepot Liebenau gelagert. Die Koordinaten des Sperrobjekts waren 32U ND 131 447. Dies geht aus dem Aktenbestand BArch, BH 2/8267, Blatt 32, hervor.
Des Weiteren ist das Sperrobjekt auch im Sperrkartensatz (Blatt L 3320) des Aktenbestands BArch, BH 2/1434 enthalten.
Ich gehe davon aus, daß die ostwärtige Zufahrtsrampe nach dem 31.12.1972 baulich verändert wurde und sich die beiden Sprengschächte auf dem ehemaligen Verlauf der Zufahrt befunden haben dürften. Dieser Verlauf müsste der auf Google Earth unmittelbar neben der heutigen Zufahrt erkennbare schmale dunkle Streifen sein. Dieser ist auch auf den ersten beiden Bildern von Duebbekold rechtsseitig nach der Deichdurchfahrt erkennbar.
anbei Bilder zur zurückgebauten Trichtersperre im Verlauf der L330 im Bereich des Mahlener Grabens.
Ich habe im Streckenverlauf nichts finden können, hier waren 3 Sprengschächte installiert gewesen.
Grüße
Duebbekold
Bei dem von Duebbekold dokumentierten Objekt handelt es sich um die Objekt-Nr. NI 0072. Die Objekt-Nr. vor 1990 war NI-72 und in den 1970er Jahren bis zur Kreisreform SY-2.
Bei dem Sperrobjekt handelte es sich um die Straßenbrücke über die Stempellage bei Hassel im Zuge der L 330 bei Km 31,855. Das Sperrobjekt war am 31.12.1972 mit 3 Straßensprengschächten mit einer jeweiligen Tiefe von 5,00 m ausgestattet. Der dazugehörige Sprengstoff wurde ebenfalls im MLH 2E im Munitionsdepot Liebenau gelagert. Die Koordinaten des Sperrobjekts waren 32U ND 125 511. Dies geht ebenfalls aus dem Aktenbestand BArch, BH 2/8267, Blatt 32, hervor.
Des Weiteren ist das Sperrobjekt auch im Sperrkartensatz (Blatt L 3120) des Aktenbestands BArch, BH 2/1434 enthalten.
am alten ehemaligen Fähranleger Leeseringen- Binnen waren auf der Südseite
2 Sprengschächte verbaut gewesen, von denen nichts mehr auffindbar ist.
Ans Ufer führt ein schmaler Gemeindeweg, oft aus Beton, bis zur B215.
Diese Querung dürfte seit langer Zeit nicht mehr in Nutzung gewesen sein.
Weser- Km 259,50.
Grüße
Duebbekold
Bei dem von Duebbekold dokumentierten Objekt handelt es sich um die Objekt-Nr. NI 0044. Die Objekt-Nr. vor 1990 war NI-44 und in den 1970er Jahren ebenfalls NI-44.
Bei dem Sperrobjekt handelte es sich um die Zufahrten zur Wagenfähre über die Weser in Leeseringen bei Strom-Km 259,500. Die Zufahrten waren am 31.12.1972 mit 4 Straßensprengschächten, davon 2 Sprengschächten in der südlichen Zufahrt und 2 Sprengschächten in der nördlichen Zufahrt mit einer jeweiligen Tiefe von 5,00 m ausgestattet. Der dazugehörige Sprengstoff wurde im MLH 58 im Munitionsdepot Liebenau gelagert. Die Koordinaten des Sperrobjekts waren 32U ND 102 283. Dies geht aus dem Aktenbestand BArch, BH 2/8267, Blatt 28, hervor.
Des Weiteren ist das Sperrobjekt auch im Sperrkartensatz (Blatt L 3320) des Aktenbestands BArch, BH 2/1434 enthalten.
Der Fährbetrieb wurde im Laufe des Jahres 1963 eingestellt und die Fähre 1969 verschrottet.
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