Sperranlagen im Landkreis Bayreuth

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  • CampGates
    antwortet
    Ein weiteres Viadukt..., Fortsetzung

    Blick auf die Südseite des südlichen Pfeilers, Aufnahme der erst kürzlich mit Beton verfüllten Gruben


    Gesamtansicht des Viaduktes, Blick nach Nordwesten


    Es stellt sich natürlich die Frage, ob es sinnvoll gewesen wäre, zwei Bahnbrücken, die so nahe beieinander liegen, als Sperranlage einzusetzen??

    Abschließend noch das KMZ-File...

    Gruß Hagen
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  • CampGates
    antwortet
    Ein weiteres Viadukt...

    Knapp zwei Kilometer nördlich der Bahnbrücke bei Göppmannsbühl habe ich heute eine weiteres Bauwerk "entdeckt", dessen Bauart sehr ähnlich ist. Auch hier wurden im Pfeilerbereich eindeutig erst kürzlich Betonierarbeiten ausgeführt:

    Gesamtansicht des Viaduktes, Blick nach Südosten


    Blick auf die Nordseite des nördlichen Pfeilers, Aufnahme der erst kürzlich mit Beton verfüllten Gruben


    Blick auf die Nordseite des nördlichen Pfeilers, Nahaufnahme der erst kürzlich mit Beton verfüllten Grube


    Weitere Bilder folgen...

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  • CampGates
    antwortet
    Nochmaliger "Ortstermin"

    Zitat von dochol Beitrag anzeigen
    Das sieht so aus, als wären die Kammern vorher schonmal verfüllt worden, und jetzt hätte eine Ausbesserung stattgefunden.
    Man sieht deutlich Umrisse seitlich der Flecken in vertikaler Richtung.
    Kannst du alle Stellen nochmal von Nahem festhalten?
    So, ich war heute nochmals an der Brücke bei Göppmannsbühl um die vermeintlichen Sprengkammern an den Pfeilern etwas detaillierter zu photographieren. Ob es mir gelungen ist, weiß ich nicht so ganz, aber seht selbst:








    Der kürzlich eingebaute Beton hat in der Zwischenzeit etwas abgebunden. Deutlich sieht man vertikale und horizontale Risse die in ihrer Gesamtheit jeweils ein Rechteck ergeben sowie auch Markierungen mit gelber Wachskreide. Ich will nicht darauf bestehen, daß es sich hierbei wirklich um ehemalige Sprengkammern handelt, Fakt ist jedoch, daß hier eine bauliche Änderung an einer "Sache" vorgenommen wurde, die anscheinend nicht mehr länger benötigt wird.

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  • CampGates
    antwortet
    Zitat von dochol Beitrag anzeigen
    ...Gibt es Sperren in der Umgebung, bzw. kann die Brücke Teil einer Sperrlinie sein?...
    Die nächstgelegenen Sperranlagen sind im KMZ-File anbei dargestellt. Die nähere Umgebung zum Verdachtsfall "Göppmannsbühl" habe ich noch nicht erkundet...

    Gruß Hagen
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  • dochol
    antwortet
    Zitat von CampGates Beitrag anzeigen




    Ja, kein Problem, kann jedoch ein paar Tage dauern…
    Kein Thema, nur kein Stress.
    Mich interessiert, ob an den anderen Stellen auch solche Umrisse zu erkennen sind.
    Gibt es Sperren in der Umgebung, bzw. kann die Brücke Teil einer Sperrlinie sein?
    Gruß

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  • CampGates
    antwortet
    Zitat von Maeks Beitrag anzeigen
    Also mit Sprengkammer hat das ganze mit Sicherheit nix zu tun. Um die Pfeiler in die Knie zu zwingen brauchst schon größere Löcher…
    Schau mal in die DOSPA, z. B. hier,

    Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA

    in diesem Fall sind die Sprengkammern mit Sicherheit auch nicht größer…:



    Zitat von Maeks Beitrag anzeigen
    …Auch die zubetonierte Grube ist als Sprengkammer wirkungslos…
    Ich habe auch nie behauptet, daß die Grube als Sprengkammer gedient hat, sie könnte lediglich eine Zugangsmöglichkeit zu diesen gewesen sein!!!



    Zitat von dochol Beitrag anzeigen
    Das sieht so aus, als wären die Kammern vorher schonmal verfüllt worden, und jetzt hätte eine Ausbesserung stattgefunden.
    Man sieht deutlich Umrisse seitlich der Flecken in vertikaler Richtung.
    Kannst du alle Stellen nochmal von Nahem festhalten?
    Ja, kein Problem, kann jedoch ein paar Tage dauern…

    Gruß Hagen

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  • dochol
    antwortet
    Zitat von CampGates Beitrag anzeigen
    Das sieht so aus, als wären die Kammern vorher schonmal verfüllt worden, und jetzt hätte eine Ausbesserung stattgefunden.
    Man sieht deutlich Umrisse seitlich der Flecken in vertikaler Richtung.
    Kannst du alle Stellen nochmal von Nahem festhalten?

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  • Maeks
    antwortet
    Also mit Sprengkammer hat das ganze mit Sicherheit nix zu tun. Um die Pfeiler in die Knie zu zwingen brauchst schon größere Löcher. Auch die zubetonierte Grube ist als Sprengkammer wirkungslos. Gibts überhaupt ein Grund warum dies Brücke gesprengt werden soll.

    Gruß Maeks

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  • CampGates
    antwortet
    Verdachtsfall Brückensperre Göppmannsbühl, Fortsetzung

    Blick auf die Nordseite des nördlichen Pfeilers, evtl. Sprengkammer 2, identische Situation wie bei evtl. Sprengkammer 1


    Blick auf die Südseite des südlichen Pfeilers


    Blick auf die Südseite des südlichen Pfeilers, Nahaufnahme der erst kürzlich mit Beton verfüllten Grube: Der Pfeiler ist in diesem Bereich höher angefüllt als der nördliche Pfeiler, daher könnte es sein, das evtl. vorhandene Sprengkammern (in der Annahme, daß diese auf gleichem Niveau wie die des südlichen Pfeilers liegen) über diese Grube erreicht werden konnten


    Gesamtansicht des Viaduktes, Blick nach Südosten


    Ich denke, es handelt sich hierbei um eine Brückensperre, die erst diese Woche endgültig "entschärft" wurde.

    Es sollte auf jeden Fall noch erwähnt werden, daß ich heute zweimal an der Brücke vorbeigekommen bin, einmal am Vormittag, einmal am Nachmittag (zu diesem Zeitpunkt habe ich die Photos aufgenommen). Als ich vormittags das erste Mal vorbeifuhr, parkte in unmittelbarer Nähe zum Bauwerk ein Bundeswehr-PKW, ich gehe davon aus, daß die Insassen die erst kürzlich ausgeführten Bauleistungen begutachtet haben.

    Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…

    Gruß Hagen
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  • CampGates
    antwortet
    Sperranlagen im Landkreis Bayreuth

    Hallo miteinander,

    wieder mal ein Verdachtsfall, diesmal aus dem Landkreis Bayreuth: Am heutigen Tage hab ich an der Bahnlinie (Nürnberg-Cheb) bei Göppmannsbühl eine Brücke (führt über die Haidenaab bzw. Kreisstraße BT18) "entdeckt", an welcher sich evtl. eine vorbereitete Sperranlage befindet. An den beiden Pfeilern sind jeweils an der fahrbahnabgewandten Seite "Auffälligkeiten" zu erkennen, aber seht erst mal selbst:

    Gesamtansicht des Viaduktes, Blick nach Nordwesten


    Blick auf die Nordseite des nördlichen Pfeilers


    Blick auf die Nordseite des nördlichen Pfeilers aus einer anderen Perspektive, ganz links am Photo sind "frische" Betonreste zu erkennen


    Blick auf die Nordseite des nördlichen Pfeilers, evtl. Sprengkammer 1, der hier sichtbare, für welchen Zweck auch immer verwendete Beton (vielleicht hat man die evtl. Sprengkammern über eine Öffnung, welche in die Abdeckung geschlagen worden ist, mit fließfähigem Beton verfüllt??), war noch nicht vollständig ausgehärtet


    Weitere Photos folgen…

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  • Horner
    antwortet
    Moin zusammen,

    wenn man es nicht alleine schaffen kann, dann schafft man es zusamm`
    Glückwunsch an euch beiden


    Gruß
    Horner ( Beagle )

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  • Geograph
    antwortet
    Fränkische Schweiz …

    … bei einem Ausflug in die "Fränkische Schweiz" hat Forumsmitglied Vindex zwei Trichtersperren entdeckt, ohne jedoch die Möglichkeit zu haben, diese bildlich festhalten zu:

    1. Trichtersperre St2191 Plankenfels-Nankendorf (rückgebaut, vier ehemalige Sprengschächte, Hydrantenkappen im Bankett noch vorhanden)

    2. Trichtersperre St2188 Neumühle-Aufseß (rückgebaut, drei ehemalige Sprengschächte, keine Anschlußkästen o. ä. vorhanden)


    Auf Grund der örtlichen Nähe meines Wohnortes zu den "Fundstellen" hat Vindex angefragt, ob es mir möglich wäre, Photos dieser Sperranlagen anzufertigen, die ich im Folgenden in seinem Namen vorstellen möchte:

    Vielen Dank für die erfolgreiche Teamarbeit!…………


    .

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  • CampGates
    antwortet
    Trichtersperre St2191 Plankenfels-Nankendorf, Fortsetzung

    Blick nach Norden ehemaliger Sprengschacht 4


    Blick nach Osten auf alle vier ehemaligen Sprengschächte


    Zur geographischen Lage noch das KMZ-File…
    Angehängte Dateien

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  • CampGates
    antwortet
    Vindex´s Trichtersperrenfunde in der "Fränkischen Schweiz"

    Hallo miteinander,

    bei einem Ausflug in die "Fränkische Schweiz" hat Forumsmitglied Vindex zwei Trichtersperren entdeckt, ohne jedoch die Möglichkeit zu haben, diese bildlich festhalten zu:

    1. Trichtersperre St2191 Plankenfels-Nankendorf (rückgebaut, vier ehemalige Sprengschächte, Hydrantenkappen im Bankett noch vorhanden)

    2. Trichtersperre St2188 Neumühle-Aufseß (rückgebaut, drei ehemalige Sprengschächte, keine Anschlußkästen o. ä. vorhanden)


    Auf Grund der örtlichen Nähe meines Wohnortes zu den "Fundstellen" hat Vindex angefragt, ob es mir möglich wäre, Photos dieser Sperranlagen anzufertigen, die ich im Folgenden in seinem Namen vorstellen möchte:

    1. Trichtersperre St2191 Plankenfels-Nankendorf

    Blick nach Westen auf alle vier ehemaligen Sprengschächte


    Blick nach Norden ehemaliger Sprengschacht 1


    Blick nach Norden ehemaliger Sprengschacht 2


    Blick nach Norden ehemaliger Sprengschacht 3


    Weitere Photos folgen...

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  • Geograph
    antwortet
    2214 …

    … heute wieder eine Trichtersperre, die ich im Landkreis Bayreuth (Oberfranken) „aufgespürt“ habe, nämlich auf der St2181 zwischen Sophienthal und Brunnenhaus im engen Tal des Flüßchens „Steinach“. Die Schächte sind rückgebaut, nur die drei „Flickstellen“ in der Fahrbahndecke deuten auf die ehemalige Sperranlage hin. Zwei dieser „Ausbesserungsstellen“ sind auch nicht mehr vollständig erhalten, da hier scheinbar zu einem späteren Zeitpunkt der flußseitige Fahrbahnrand erneuert werden mußte.

    Vielen Dank für den Hinweis!……




    Die Bilder jetzt noch an unseren DOSPA-Datenbankbeauftragten und alles ist in trockenen Tüchern.

    Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA……


    .

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