Die Bilder des Vietnam-Krieges und des Protestes

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  • Horner
    Cold Warrior
    • 24.05.2009
    • 1897

    #1

    Die Bilder des Vietnam-Krieges und des Protestes

    Moin Jungs,

    Ich habe nach der Suche nach neuen Beiträgen ein paar Bilder über die Sinnlosigkeit dieses Krieges im I-Net gefunden.
    Darunter auch, das Bild, das ich selbst als kleiner Bengel von 5 Jahren in den damaligen Nachrichten gesehen habe und jetzt erst wieder gefunden habe( Bild Nr1).
    Dieses Bild zeugt davon, wie Hemmungslos mit Napalm um gegangen wurde.
    Aber auch, das die eigenen Soldaten den Sinn dieses Krieges nicht mehr verstanden haben und gewillt waren, es auch zu zeigen.

    Mit besten Grüßen

    Horner( Beagle )

    Edit: Es sollte doch mittlerweile mehr als klar sein dass keine Bilder eingestellt werden für die MAN KEINE RECHTE HAT, sondrn in dem Fall nur VERLINKT!!!!!!! Bilder wurden gelöscht.
    Zuletzt geändert von Harry (†); 06.11.2009, 12:47. Grund: Titel verbessert
  • posidonium
    Rekrut
    • 26.10.2009
    • 35

    #2
    Zu dem ersten Bild gibt es eine interessante Geschichte. Das nackte Maedchen (Mitte rechts) lebt heute in Kanada. Der Offizier, der den Angriff befahl, arbeitet heute als Pfarrer in den USA und er hat sie um Verzeihung gebeten, fuer das, was er ihr und den anderen Menschen in dem Dorf angetan hat. Sie verzieh ihm. Das Bild ist eines der bekanntesten Anti-Kriegs-Bilder (wenn ich das so sagen kann) und auch andere Bilder aus der Zeit sind zu Synonymen geworden. Da hat Hollywood mit diversen Anti-Kriegs-Filmen auch nachgeholfen (Hamburger Hill, Platoon etc.).

    Das zweite Bild entstand 1963. Dazu steht auf Wikipedia:
    Am 11. Juni 1963 verbrannte sich der vietnamesische Mönch Thích Quảng Đức in Saigon selbst, um so gegen die Unterdrückung der Buddhisten in Südvietnam durch Präsident Ngô Đình Diệm zu protestieren.
    Der Reporter David Halberstams von der New York Times schilderte es damals so:
    „Ich sollte diesen Anblick wieder zu Gesicht bekommen, aber einmal war genug. Flammen schlugen aus einem Menschen empor; sein Körper verdorrte und schrumpfte langsam, sein Kopf schwärzte sich und verkohlte. Der Geruch brennenden Menschenfleisches lag in der Luft; Menschen brennen verblüffend schnell. Hinter mir konnte ich das Schluchzen der Vietnamesen vernehmen, die sich nun zusammenfanden. Ich war zu erschüttert, um zu weinen, zu durcheinander, um mir Notizen zu machen oder Fragen zu stellen, sogar zu bestürzt, um überhaupt zu denken … Während er brannte, bewegte er keinen einzigen Muskel, gab keinen Laut von sich und bildete damit durch seine sichtliche Gefasstheit einen scharfen Gegensatz zu den klagenden Leuten um ihn herum.“

    Man kann gut verstehen, warum die USA dieses Kapitel am liebsten aus ihrer Geschichte streichen wuerden. Zwar ist der Krieg eine von vielen Flecken auf der weissen Weste, aber dieser Fleck ist wohl mit Abstand der schwaerzeste Fleck...

    Bis neulich...
    At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum.

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    • Horner
      Cold Warrior
      • 24.05.2009
      • 1897

      #3
      Ohayo gozaimasu Posidonium,

      herzlichen Dank für den Hintergrund der hinter den 2 Bildern, von denen es eine eine traurige, aber eine sühnevolle Geschichte zu erzählen gibt.
      Es ist wundersam, wieviel Pein und Leid ein Mensch über sich ergehen lässt, um dann, auch in späterer Zeit seinen Peinigern zu vergeben.
      Erst durch Deine Erzählungen, die sich hinter diesen Bildern verborgen haben, hat mein Beitrag ein Gesicht und eine Bedeutung bekommen, von der nicht nur ich alleine sichtlich angetan bin.
      Es ist nur zu hoffen, das sich dieser schwarze Fleck auf der weißen Weste eines Volkes sich auch in Zukunft nicht wiederholen kann.
      Die Geschichte lehrt uns, das der Freiheitswille eines Volkes stärker ist, als tausende von Waffen und
      der Glaube daran, nicht zu brechen ist.

      Dewa mata

      Horner ( Beagle )
      Zuletzt geändert von Horner; 31.10.2009, 11:33. Grund: Text optimiert

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      • Betonkopf
        Warrior
        • 14.09.2008
        • 74

        #4
        Das besagte Bild mit dem nackten Mäddchen geht auf der rechten Seite noch weiter...
        Wenn ich mich recht erinnere, ist das eines der Bilder, das zeigt, welche Macht Bilder haben,
        wenn sie nur "richtig" beschnitten werden. Bitte fragt mich nicht nach dem genauen Hintergrund, ich kann mich nur an die Tatsache der "Verfremdung" erinnern.

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        • posidonium
          Rekrut
          • 26.10.2009
          • 35

          #5
          @Horner: Nihongo ga wakarimas ka

          Kurze Bemerkung, das Mädchen heißt Phan Thi Kim Phuc und der US Offizier John Plummer.

          Zu dem ersten Bild gibt es auch Filmaufnahmen, auf denen man sieht, wie ein südvietnamesisches Kampfflugzeug Napalm auf das Dorf abwirft. Im Vordergrund laufen das Mädchen und noch ein paar andere Dorfbewohner zusammen mit Soldaten (US oder südvietnamesisch?); ist ja auch auf dem Bild zu sehen. Der Vorfall ereignete sich am 8. Juni 1972.

          Manipulationen gibt es heute (leider) fast überall. Besonders die Kriegsberichterstattung unterliegt in vielen Ländern der Zensur. Allen voran die USA, die entweder die Wirkung der Bilder verstärken oder etwas verheimlichen will. Aber viele Medien spielen da auch mit und lassen sich vieles gefallen...
          Naja, erst stirbt die Pressefreiheit und dann die Bürgerrechte.

          Bis neulich...
          At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum.

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          • Betonkopf
            Warrior
            • 14.09.2008
            • 74

            #6
            @posidonium: Jetzt bin ich verwirrt: Der US-Militär der den Angriff befahl hat sich entschuldigt und auf dem Bild sieht man Vietnamesische Flugzeuge, die Napalm abwerfen. Bitte aufklären: Was hat der US-Militär befohlen und warum schmeißen die Vietcong Napalm?

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            • posidonium
              Rekrut
              • 26.10.2009
              • 35

              #7
              @Betonkopf: Vietnam war während des Krieges in zwei Staaten aufgeteilt: der kommunistische Norden und der den USA zugewandte Süden (ähnlich den beiden Koreas oder den beiden Chinas*). Der Vietcong (auch NLF National Liberation Front genannt) war eine Guerilla Truppe aus dem Norden, nicht die Armee des Nordens. Die Armee des Nordens war die Nordvietnamesische Volksarmee (NVA). Heute trägt sie den Namen Vietnamesische Volksarmee (VVA).

              Südvietnam wurde von den USA mit Waffen beliefert und ausgebildet. Anzeichen dafür sieht man noch heute. Nach dem Ende des Krieges fielen erbeutete Waffensysteme wie die F-5 Tiger und der UH-1 Huey in die Hände des Nordens. Diese Systeme werden neben russischen bzw. chinesischen Waffensystemen noch heute eingesetzt.

              Wenn ein US Offizier einen Befahl gab, so war es nicht ungewöhnlich, dass südvietnamesische Einheiten diesen Befehl ausführten. Bei dem Angriff auf das Dorf waren südvietnamesische als auch US Einheiten beteiligt. Augenzeugen berichteten, dass es sich um ein südvietnamesisches Flugzeug handeltete, dass die ersten Napalmbomben warf. US Flugzeuge folgen darauf.

              Sorry, wenn ich dich da eventuell verwirrt habe. Hoffe mal, dass sich das jetzt aufgeklärt hat.

              Bis neulich...


              *Volksrepublik China und Republik China (Taiwan)
              At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum.

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              • Betonkopf
                Warrior
                • 14.09.2008
                • 74

                #8
                Betonkopf sagt danke!

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                • Horner
                  Cold Warrior
                  • 24.05.2009
                  • 1897

                  #9
                  Konnchiwa, genki desuka Posidonium,

                  Vielen Dank für die Aufklärung zu dem Napalmangriff auf das Dorf und zu welchen Datum dieses geschehen ist und nicht früher, nach meiner Meinung. Jetzt weiß ich das ich zu diesen Zeitpunkt 8 Jahre alt war, doch dieses hat sich bei mir in meinen Gedächtnis eingebrannt.
                  Genauso wie die Szene, wie der Polizeikommandant von ?welcherStadt? einen mutmaßlichen Vietkong, seine Pistole ihm an die Schläfe hielt und ihn erschossen hat. In der Schule wurde darüber nicht geredet, sondern lapiedar beantwortet mit: das könnt ihr noch nicht verstehen, ihr seit zu klein.
                  In diesen Jahren wollte sich wohl kaum ein Lehrer zu diesen politischen Thema öffentlich mit seiner Meinung äußern. Bei der Berichterstattung ist es leider die traurige Wirklichkeit, es wird zensiert und ein Vorfall wird in ein anderes Licht hinein gestellt, so das es für eine Seite zum besten steht.
                  Und damit nicht das geringste hier über an die Öffentlichkeit kommt, wird es meistens Tod
                  geschwiegen oder das Recht auf freie Meinungsäußerung wird dem Volk entzogen.
                  Doch auch hier hat uns die Geschichte gezeigt, das die Wahrheit sich nicht verbergen lässt und sie irgendwann zu Tage tritt.

                  Arigatou gozaimas
                  Dewa mata....
                  Zuletzt geändert von Horner; 02.11.2009, 22:10.

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                  • posidonium
                    Rekrut
                    • 26.10.2009
                    • 35

                    #10
                    @Betonkopf: posidonium sagt gern geschehen.

                    @Horner: Du meinst sicherlich Nguyen Ngoc Loan, den damaligen Polizeichef von Saigon zu Zeiten der Tet-Offensive. Die Exekution fand am 1. Februar 1968 statt. Das "Opfer" war der 34jährige Hauptmann der Vietcong Nguyen Van Lem. Das Bild wurde 1968 zum World Press Photo of the Year und der Fotograf, Eddie Admas, wurde mit dem Pulizer-Preis ausgezeichnet. Dieses Bild habe ich in Großaufnahme in einem Buch über den Krieg.

                    Nguyen Ngoc Loan flüchtete 1975 in die USA, weil er mit Verfolgung, vermutlich auch einer Verurteilung und Hinrichtung, durch die vietnamesischen Kommunisten rechnen musste. Er starb 1998 in den USA an Krebs. Eine Strafverfolgung noch zu Lebzeiten lehnten die USA ab, weil er, laut offiziellen Angaben, nicht für ein Verbrechen belangt werden konnte, das im Ausland stattfand...

                    Meine Meinung dazu ist, ein Kriegsverbrechen bleibt ein Kriegsverbrechen und dafür sollte man verfolgt werden. Egal wo man ist und wann es stattfand. Beispiele für die Praxis gibt es genügend in der Geschichte. Aber dabei schien man wohl eine "Ausnahme" machen zu wollen. "SKANDAL UM ROSI"

                    Bilder von Kriegen und anderen Katastrophen brennen sich in dein Gedächtnis unwiderruflich ein. Ich glaube, das Alter spielt dabei keine große Rolle. Das Gehirn speichert das Bild und legt es in irgendeine Ecke ab. Dort bleibt es dann unbemerkt, bis es zu einem Schlüsselmoment kommt und plötzlich denkt man "Das kenne ich doch von irgendwoher!?" Ich glaube mich noch zu erinnern, Bilder von Falklandkrieg gesehen zu haben, als dieser im Südatlantik tobte. Dabei bin ich Baujahr 1980. An die beiden Golfkriege habe ich auch noch so ein paar Erinnerungen. Dabei mehr an den von 1991, als den Vorangegangenen.

                    Mit den Wahrheiten haben es so manche Länder nie genau genommen. Sucht eigentlich heute noch jemand die Massenvernichtungswaffeln von Saddam?

                    Hmm, Waffeln.

                    Hunger...

                    Bis neulich...
                    At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum.

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                    • Horner
                      Cold Warrior
                      • 24.05.2009
                      • 1897

                      #11
                      Hallo Posidonium,

                      Ja, es war Nguyen Ngoc Loan der sich hier über allesrechtliche hinweg setzte und ohne einen fairen( wenn es den überhaupt zu dieser Zeit noch gab ) Prozess vor Gericht auf öffentlicher Straße zur Tat schritt.
                      Ich werde es nie vergessen wie das Blut des Hauptmannes der Vietcong( Nguyen Van Lem) aus seinen Kopf schoss und seine leblose Hülle in den Staub der Straße fiel. Ich konnte es gar nicht glauben, das ein Mensch zu dieser Tat vor laufender Kamera fähig sei.

                      Zitat meines Vaters: Die Natur ist nicht Grausam, sondern nur Gerecht, dagegen der Mensch das schlimmste Raubtier an sich selbst!!!

                      Ich kann nur nicht verstehen das durch diese Greueltat die Bildlich festgehalten wurde, was schlimm genug ist, auf Kosten eines Menschenlebens der Pulizer Preis vergeben wird. Das gleiche hat Geltung, das diese Tat nicht als Kriegsverbrechen angeklagt wurde,weil diese Person die dieses getan hat, in einen anderen Land lebte und für außerhalb diese Landes nicht für seine Verbrechen angeklagt wurde.
                      Und Du hast auch Recht das sich Bilder ,egal von Krieg und andere Katastrophen sich irgendwo in einer Ecke des Gedächtnis unwiederruflich einbrennen und zu gegebener Zeit wieder abgerufen werden.
                      Das Alter des Menschen spielt hier keine Rolle. Die letzte Begebenheit hatte ich am 11. September (der schwärzeste Tag der USA ) wie die Boing sich in einem der Türme des World Trade Centers bohrte. In diesen kurzen Moment wusste ich nicht ob es realität oder ein Spielfilm ist. Als ich mich dann wieder gefasst hatte und mir bewusst wurde, es ist real, fiel mir der Löffel in meiner Mittagssuppe, es war unfassbar.


                      Dewa mata...
                      Zuletzt geändert von Horner; 03.11.2009, 13:48.

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                      • posidonium
                        Rekrut
                        • 26.10.2009
                        • 35

                        #12
                        An den 11. September kann ich mich auch noch erinnern. Ich war damals noch bei der Luftwaffe als SaZ. Alle wollten natürlich wissen, was da passiert ist. Jeder Fernseher wurde belagert und alle schauten sich diese Bilder an. Dienst war an diesem Tag natürlich nicht mehr drin. Den meisten meiner Kameraden war klar, dass wir uns defacto im Krieg befinden. Die Befehle der nächsten Tage waren dementsprechend und die Ereignisse sorgten für den Rest der Woche für Gesprächsstoff. Und was dann folgte, wissen wir ja alle.

                        Ich erinner mich noch an einen Piloten, der schon meinte, dass sie bald Taliban-Stellungen bombadieren würden. Mein Kommentar war nur "Machst du Witze? Bevor du mit deinem Tornado angekommen bist, ist der Krieg schon vorbei." Er lächelte nur und nickte ab. Für den Kommentar musste ich ihm einen Kaffee ausgeben... Humor musste sein, sonst wäre man eingegangen. Das wussten auch die Offiziere. Die Anspannungen lösten sich mit der Zeit und alles schien wieder normal. Aber was ist schon normal?

                        Ja mata und bis neulich...
                        At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum.

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                        • Horner
                          Cold Warrior
                          • 24.05.2009
                          • 1897

                          #13
                          O-ha`yo gozaimasu kicho,

                          das kann ich mir sehr gut vorstellen, denn wenn man den Humor verloren hat und nichts mehr zu lachen hat, ist alles noch schlimmer. Denn nur mit ein paar Spasseinlagen kann man Situationen ein bisschen entspannen.
                          Ich habe ein bisschen die Seiten durch gewältzt, wie der zivile Protest in den USA zu der damaligen Zeit war und wurde fündig.
                          In der Bevölkerung formte sich ab 1964 eine Protestbewegung gegen den Vietnamkrieg, die schließlich in fast allen Ländern Verbündete fand und sich zur größten simultan-internationalen Friedensdemonstration der Meschheitsgeschichte mauserte. Es gab studentische und akademidemische Initiativen, sowie Frauenbewegungen und sogar schwarze Bürgerrechtler die sich zu Wort meldeten, wie Dr. Martin Luther King. Hier ein kleiner Auszug seines Zitates von 1967:
                          Ich wusste, dass ich nie mehr meine Stimme gegen die Gewalttätigkeiten der Unterdrückten in den Schwarzenvierteln erheben konnte, wenn ich nicht zuerst mit dem größten Gewaltlieferanten der gegenwärtigen Welt rede:
                          " Mit meiner eigenen Regierung "
                          .....Eine Nation, die Jahr für Jahr fortfährt, mehr Geld für militärische Verteidigung als für soziale Aufbauprogramme auszugeben, nähert sich dem geistigen Untergang.
                          Auch nach seiner Ermordung am 4.April 1968 blieb der auf der ganzen Welt geachteter Friedensnobelpreisträger Dr. Martin Luther King eine Leitfigur der Bewegung, in der Rassismuss im eigenen Land, soziales Elend und Krieg in der Ferne gleichermaßen abgelehnt wurden.
                          Und bei den Protest gegen diesen Krieg kam es sogar auf dem Universtitätsgelände von?(Monterry) zu einen brutalen Eklat mit der Nationalgarde. Der Befehlshabende Offizier fühlte sich von den Andrang der Menschenmassen porvoziert, vielmehr meinte er, das ein Student mit seiner Waffe schießen wollte. Daraufhin gab er den Befehl das Feuer zu eröffnen und seine Truppe ging in einer Reihe vor und schoss sinnlos in die Menge hinein, als wenn zum Sturmschießen geht. Wieviel Tote und Verletzte es gab habe ich leider vergessen. Bei einer Reportage im TV am orginalen Tatort, sagten einige, die damals hier demonstrierten, das es nie eine Waffe gegeben hatte.

                          Dewa mata...
                          Zuletzt geändert von Horner; 04.11.2009, 21:03.

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                          • messu
                            Rekrut
                            • 19.08.2008
                            • 34

                            #14
                            Kent State

                            @Horner:
                            Du meinst wohl diesen Vorfall: Kent-State-Massaker ? Wikipedia

                            Kommentar

                            • Horner
                              Cold Warrior
                              • 24.05.2009
                              • 1897

                              #15
                              Moin Messu,

                              danke für Deinen Tip, genau dies war gemeint. Wenn ich mich noch recht erinnere, versuchen noch heute die Angehörigen der Opfer eine Schuldzuweisung gerichtlich gegen die Nationalgarde zu erwirken. In dem besagten TV-Bericht merkte man richtig die Mauer des Schweigens zu spüren.
                              Anbei als Anhang die Karte (Wikipedia) von dem Gelände auf das sich das Drama abgespielt hat.
                              Angehängte Dateien
                              Zuletzt geändert von Horner; 05.11.2009, 09:59. Grund: Text optimiert

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