NIKE C/1-67th ADA Hardheim (US)
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Moin,
zur Nike in Hardheim auch ein paar Foto-Impressionen, die am gestrigen Tage durch messu und mich entstanden sind.
Wir haben den Bereich Launch Area, die Unterkunft sowie das Integrated Fire Control besucht und bildlich festgehalten.
Zum Zustand, die LA gehört heute einer Baufirma und wurde dementsprechend umgestaltet, die Erdwälle um die Abschussbereiche sind komplett verschwunden sowie das noch vorhandene SSCC komplett entkernt, weder Türen, Fenster noch Innenausstattung sind vorhanden.
Der Turm, in dem das PSCC untergebracht war, ist noch relativ gut in Schuss, selten gesehen, das die Panzerglasscheiben noch intakt sind, auch wenn diese Mangels Belüftung beschlagen sind.
Gebäude am Eingangsbereich sind ebenfalls nicht mehr vorhanden, ansonsten kann man den ursprünglichen Zweck der Liegenschaft aber noch erkennen.
Interessant auch hier die Ausführung des LRSP, SSCC vorhanden, aber einfache Zaunanlage, weitere Sicherungseinrichtungen aber nicht mehr zu sehen, anscheinend wurde die Anlage auch in "Light" umgerüstet.
Die Unterkunft der C/1-67 ist heute teilweise renoviert und dient als Unterkunft für Asylbewerber, deswegen haben wir auf eine Begehung verzichtet.
Das IFC ist erstaunlicherweise auch noch komplett vorhanden, sogar ein Stahlturm für das Hippar-Radar steht noch, aber eine Begehung ebenfalls nur von außen möglich.
Zudem haben wir in der Nähe des IFC noch einen Turm bzw. Stahlgittermast gesehen, wo wir aber nicht sicher sind, ob dieser dazu gehört.
Nun gut, hier die Bilder, angefangen bei der Unterkunft.
000.jpg 001.jpg 002.jpg
003.jpg
Hier die LA.
004.jpg Hauptzufahrt (Main Gate)
005.jpg Ansicht von Westen aus gesehen
006.jpg Primär Tower
007.jpg Nochmals von Westen
008.jpg Das entkernte SSCC
009.jpg Nochmals
Teil 2...Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
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Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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Hallo Ed,
hab grad kein GE hier, steht der Mast in der Nähe der IFC?
Die Antennen heute deuten auf eine Nutzung durch BOS (Polizei, Feuerwehr usw.) oder auch Betriebsfunk für EVU (Stromversorger) hin.
EDIT:
Die erste Frage hätte ich mir durch Lesen beanworten können
In Hardheim befand sich das BOC (Battalion Operations Center) des Nike-Bataillon 1/67 Artillery.
Am BOC-Standort gab es auch immer entsprechende Richtfunkstrecken zu den anderen 3 Nike-Stellungen des Bataillons.
Daher denke ich das der Richtfunkmast genau für diesen Zweck da war.
Im IFC der Nike-Stellung Lemberg-Salzwoog wurde hierzu ein abgespannter Gittermast aus Einzelelementen aufgebaut:



Quelle: Richard Tracy via usarmygermany.comSonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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350m Luftlinie.
Wenn wir dich nicht hätten
.
Danke für deine Ergänzung.
Gruß
ed
(Übrigens, hast du den auch schon erklettert?)Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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Nein, natürlich nichtZitat von ed22ful Beitrag anzeigen(Übrigens, hast du den auch schon erklettert?)
In Hardheim war ich noch nicht und der Mast von den anderen Bildern gibts schon 30 Jahre nicht mehr.Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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Naja , vielleicht einige Anmerkungen :
Der erste Turm ist kein Richtfunk ; es fehlt ganz einfach ein Kran am oberen ende um den sog. Holleiter einzubauen oder zu wechseln - ohne diesen geht das nicht.
Der zweite Turm ist ein mobiler Turm. Diese wurden nur temporär genutzt. Entweder wenn ein Stellung Aus- oder Umgebaut wurde oder wenn der normal stationäre Turm kurzzeitig nicht zur Verfügung stand. Auch in Rahmen von Übungen wurden diese verwendet.
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Unsinn, zeig mir mal bitte einen Gittermast der einen Kran montiert hat?!Zitat von Marsipulami Beitrag anzeigenNaja , vielleicht einige Anmerkungen :
Der erste Turm ist kein Richtfunk ; es fehlt ganz einfach ein Kran am oberen ende um den sog. Holleiter einzubauen oder zu wechseln - ohne diesen geht das nicht.
Richtfunkstrecken an dauerhaften Standorten werden ja nicht alle paar Wochen umgebaut und einen Hohlleiter muss man bei entsprechender Pflege auch nicht einfach so tauschen. Dafür braucht man auch keinen festinstallierten Kran.
Es mag sein das viele Bundeswehr-Standorte einen festinstallierten Kran auf dem Turm hatten. Diese These dann aber auf anderen Streitkräfte zu übertragen ist unsinn.
Das ist korrekt, in meinem Beispiel wurde der Turm aber für mehrere Jahre in der NIKE-Stellung verwendet. Erst Anfang der 80er-Jahre wurde dort ein Mast aus Schleuderbeton errichtet.Der zweite Turm ist ein mobiler Turm. Diese wurden nur temporär genutzt. Entweder wenn ein Stellung Aus- oder Umgebaut wurde oder wenn der normal stationäre Turm kurzzeitig nicht zur Verfügung stand. Auch in Rahmen von Übungen wurden diese verwendet.Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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Firefighter - guck dir mal den mobilen Turm an ...der hat auch einen kleinen Kran oben. Diese sog. Holleiter konnten mehrere 100 Kilo schwer sein.
Der Turm im Bild hat eine spitzen-artige Form ohne Kran. Guck dir mal die Türme genauer an (die als Richtfunk benutzt wurden) - alle hatten einen mit Ausleger.
Die mobilen Türme wurden meisten während der Umbauphase von Analog auf Digital in der BW verwendet und bei Übungen wo der Ausfall einer Stationären Richtfunkstrecke geübt wurde.
Die Amerikaner haben Ihre Kommunikation über UHF und ADL (Automatic Data Link) mit den Nike verbunden.
Ausnahmen von der Regel gibt es immer aber ein Turm der als Richtfunksystem Anfang der 80er Jahre benutzt wurde brauchte diesen (Kran/Ausleger)
Von Unsinn hier zu sprechen finde ich doch ein bisschen rabiat.
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Ich kenne diverse große Gittermasttürme die für Richtfunk genutzt wurden, an keinem hab ich bisher einen dauerhaften Kranausleger oder ähnlichem gesehen.
Mal ein paar Beispiele:
-Langerkopf
-Hohenstadt
-Bann
-Kolbenberg (RRS Feldberg)
-Stein (Westerwald)
-Donnersberg
-Pirmasens
-Prüm Air Station
Kleinere Türme, speziell für das CIP-Netz hatten zumindest hier in Süddeutschland auch keinen Kranausleger und genau dieses Netz wurde Anfang der 80er-Jahre errichtet.
Wie ich schon sagte, deine Aussage mag für die Bw zutreffen aber eben nicht für die anderen Streitkräfte, speziell US.
Deswegen finde ich deine erste Ausage etwas dürftig, sowas einfach zu pauschalisieren
Am Beispiel Hardheim ist zumindest für mich die einzig plausbile Erklärung das der Gittermast für Richtfunk verwendet wurde.
Bei NIKE wurde wie man auf meinen Bilder erkennt relativ kleine Hornstrahler verwendet, die benötigen auch keine richtig dicken Hohlleiter bei nicht allzuhoher Antennenhöhe.
Hier vielleicht noch ein weiteres Beispiel:
Das Bild zeigt die Stellung Baumholder.Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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Firefighter _
1. Das Bild zeigt einen ausfahrbaren , mobilen Turm. Stücke von 5 Metern länge wurden in einem Gestell von unten montiert und dann nach oben "gefahren" ; auf die gleiche Art und Weise konnte der Turm "heruntergelassen" werden um z.B. neue Antennen anzubauen
2. Langerkopf - guck dir mal das Bild an http://www.morgenweb.de/region/mannh...treit-1.795060 auf dem zweiten Bild kannst du (wenn auch unscharf) an der Turmspritze das L (umgekehrt vorstellen) des Ausliegers sehen
3. CIP-67 bestand aus Richtfunk , Kabel , ACE (Troposcatter) und UHF Links. Es war ein Programm zur Erweiterung der Kommunikationswege der Nato. CIP bedeutet nicht gleich Richtfunk
4. Hier kannst du ein Beispiel eines Turmes mit Kran/Auslieger sehen http://www.ich-war-hier.de/2011/09/2...-was/p1030971/
5. Bann (z.B.) war keine Richtfunkstelle sondern eine ACE (3 Strecken) ; erst mit der Umstrukturierung der Luftwaffe und der Erstellung des FmSKT 121 wurde hier eine digitale RiFu der Luftwaffe gebaut - also NACH dem die Nike Verbände deaktiviert wurden.
Ich habe zu KEINER Zeit gesagt das es entweder nur auf BW oder das es auf ALLE Nato Partner sich bezieht. Was Ich gesagt habe ist das ein Richtfunksystem mit Hohlleitertechnik einen Kran/Auslieger braucht (wie es zur Zeit der Nike Verbände in Deutschland beschrieben wurde) - bei allen Türmen die nicht wie in 1 (ähnlich wie eine transportabler Kran).
Ich möchte auch noch darauf hinweisen das die Stellungen selbst nicht zwingend die Richtfunktürme hatten sondern in den meisten Lagen die Unterkunftsbereiche/Kasernen.Des weiteren wurden Stellungen auch über UHF Links angeschlossen.
Ach Ja..CIP-67 ...67 steht für das Jahr wann dieses Programm von der Nato beschlossen wurde....Zuletzt geändert von Marsipulami; 18.03.2014, 16:51.
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Die Art des Mastes ist mir bekannt, die wurden ja auch bei der Bw verwendet. Ich brachte das nur als zweites Beispiel für NIKE.Zitat von Marsipulami Beitrag anzeigen1. Das Bild zeigt einen ausfahrbaren , mobilen Turm. Stücke von 5 Metern länge wurden in einem Gestell von unten montiert und dann nach oben "gefahren" ; auf die gleiche Art und Weise konnte der Turm "heruntergelassen" werden um z.B. neue Antennen anzubauen
Das ist falsch, der Langerkopf hat keinen Kranausleger. Ich kenne den Mast von unten als auch von oben bestens.2. Langerkopf - guck dir mal das Bild an http://www.morgenweb.de/region/mannh...treit-1.795060 auf dem zweiten Bild kannst du (wenn auch unscharf) an der Turmspritze das L (umgekehrt vorstellen) des Ausliegers sehen
Die zwei Bilder aus dem Zeitungsartikel sind auch von mir. Auf dem ersten angehängten Bild erkennt man den Mast etwas besser.
Das was du als Ausleger deutest sind die zwei Blitzfangstangen sowie die Flugsicherungsleuchte.
Ich bezog mich mit meiner Aussage aber speziell auf den Richtfunkteil von CIP und dieser war doch sehr umfangreich.3. CIP-67 bestand aus Richtfunk , Kabel , ACE (Troposcatter) und UHF Links. Es war ein Programm zur Erweiterung der Kommunikationswege der Nato. CIP bedeutet nicht gleich Richtfunk
Ich hab ja nicht behauptet das es garkeine Gittermasten mit Kranausleger gibt, nur sind mir bei großen Masten zumindest hier in der Gegend keine bekannt.4. Hier kannst du ein Beispiel eines Turmes mit Kran/Auslieger sehen http://www.ich-war-hier.de/2011/09/2...-was/p1030971/
Bann war eine Radio Relay Site der US Air Force, somit eine Richtfunkstelle der USAF. Nur ein kleiner Teil der Anlage war ACE HIGH (heute POLYGONE)5. Bann (z.B.) war keine Richtfunkstelle sondern eine ACE (3 Strecken) ; erst mit der Umstrukturierung der Luftwaffe und der Erstellung des FmSKT 121 wurde hier eine digitale RiFu der Luftwaffe gebaut - also NACH dem die Nike Verbände deaktiviert wurden.
Diese Aussage stelle ich immer noch in Frage da ich genug Gegenbeispiele der US-Streitkräfte und teilweise auch Bundeswehr habe.Was Ich gesagt habe ist das ein Richtfunksystem mit Hohlleitertechnik einen Kran/Auslieger braucht (wie es zur Zeit der Nike Verbände in Deutschland beschrieben wurde) - bei allen Türmen die nicht wie in 1 (ähnlich wie eine transportabler Kran).
Anbei einige Bilder von US-Relay Sites der Army und Airforce sowie Anlagen der Bw. Die haben alle keinen Kran und waren auch nach 1980 noch in Richtfunknetze eingebunden.
Das ist mir auch bekannt, da kenne ich auch etliche Einrichtungen. Aber das hat ja mit der Sache nix direkt zu tun.Ich möchte auch noch darauf hinweisen das die Stellungen selbst nicht zwingend die Richtfunktürme hatten sondern in den meisten Lagen die Unterkunftsbereiche/Kasernen.Des weiteren wurden Stellungen auch über UHF Links angeschlossen.Angehängte Dateien- LKF_1.jpg (159,4 KB, 26x aufgerufen)
- Donnersberg.jpg (622,9 KB, 29x aufgerufen)
- Arius_CIP.jpg (516,7 KB, 25x aufgerufen)
- Hahn.jpg (385,9 KB, 23x aufgerufen)
- Feldberg.jpg (401,5 KB, 22x aufgerufen)
- Baumholder_CIP.jpg (355,3 KB, 23x aufgerufen)
- Ruppelstein.jpg (382,5 KB, 21x aufgerufen)
- Königstuhl.jpg (574,0 KB, 18x aufgerufen)
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Mein Arbeitgeber hat bis vor einigen Jahren ein recht umfangreiches Richtfunknetz betrieben. Wir haben Funkmaste in allen Größenprdnung in unserem Besitz. Vom einfachen Betonmast bis zum 70m hohen Gittermast. In einigen unserer Standorte war auch die Bundeswehr mit Rifusystemen eingemietet bzw. haben Räumlichkeiten genutzt.Zitat von Marsipulami Beitrag anzeigenFirefighter _
Was Ich gesagt habe ist das ein Richtfunksystem mit Hohlleitertechnik einen Kran/Auslieger braucht (wie es zur Zeit der Nike Verbände in Deutschland beschrieben wurde) - bei allen Türmen die nicht wie in 1 (ähnlich wie eine transportabler Kran).
Meine Aufgabe war ca. 15 Jahre lang die Betreuung dieser Standorte inkl. der verbauten Technik. Auf keinem unsere Maste war bzw. ist eine Kran installiert. Mir war bis dato auch nicht bekannt, dass es stationäre Karananlagen auf Funkmasten gibt.
Zur installation der Rifu Antennen, ab einer gewissen Größe, wurde immer Autokrane eingesetzt.
Viele Grüße
Michael
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