Klaus
Kopf- und Seitenrampen in Bayern - Reg.-Bez. Mittelfranken
Einklappen
Dieses Thema ist geschlossen.
X
X
-
Kopf- und Seitenrampen in Bayern - Reg.-Bez. Mittelfranken
In diesem Thema möchte ich noch bestehende sowie auch ehemalige Rampen sammeln, die für die Verladung von Militärfahrzeugen auf die Bahn geeignet sind oder waren. Es wäre schön, wenn entsprechende Sammlungen auch für andere Bundesländer angelegt werden, wo mir die Erfahrung fehlt.
KlausStichworte: -
-
[ER] Erlangen
Stand 06/2024:
Von den Rampen ist nichts mehr erhalten, die Reste wurden im Zuge des Streckenausbaus beseitigt.
Nördlich des Bahnübergangs Fließbach- / Hilpertstraße gab es eine zweigleisige Kopframpe. Diese wurde wohl mit Bau der Werner-von-Siemens-Hochstraße und der damit verbundenen Auflassung des Bahnübergangs beseitigt.
Als Ersatz gab es weiter südlich auf Höhe des Gewerbegebiets Rathenaustraße eine lange Seitenrampe, die mit dem viergleisigen Streckenausbau und der damit verbundenen Umgestaltung des Güterbahnhofs verschwand. Diese Rampe befand sich etwa am Ort der allerersten Erlanger Militärrampe, nämlich der für die königlich Bayerische Artillerie.
-
[FÜ] Fürth (Kasernengelände)
Stand 6/2024:
durch Wohnsiedlung überbaut.
Es befanden sich Kopframpen direkt im Kasernengelände, das über eigene Anschlussgleise verfügte. Nach Auflassung des Militärstandorts entstanden umfangreiche Wohnbauten sowie Parkanlagen, daher sind keine Spuren mehr sichtbar.Angehängte Dateien
Kommentar
-
[N] Nürnberg Südgüterbahnhof
Stand 6/2024:
Rampe ist beseitigt, Gelände wird durch neuen Stadtteil "Lichtenreuth" überbaut.
Unmittelbar an der Ingolstädter Straße, direkt gegenüber dem Kasernengelände, befand sich am Südgüterbahnhof eine viergleisige gestufte Kopf- und Seitenrampe. Gegenüber dem Standort befindet sich heute der Parkplatz des Möbelhauses XXXLutz.
Kommentar
-
[FÜ] Fürth Atzenhof
Am Gleisende des Anschlusses zum Flugplatz Atzenhof befand sich eine dreigleisig gestufte Kopf- und Seitenrampe westlich der Stelle, an der die Vacher Straße den 90-Grad-Knick nach Osten macht.
Stand 6/2024 befindet sich am Standort der Rampe das FÜ-Hotel am Golfplatz Atzenhof.
Kommentar
-
[NEA] Steinach (b Rothenburg o d Tauber)
Im nordöstlichen Bereich des Bahnhofs befindet sich eine Kopf- und ehemalige Seitenrampe.
Stand 2024 ist noch das Kopframpengleis vorhanden, die Nutzbarkeit der Rampe erscheint aufgrund ihres Zustandes sehr fraglich, auch wenn sie im Infrastrukturregister noch dargestellt ist. Als Seitenrampe ist sie definitiv nicht mehr nutzbar.
Kommentar
-
[NEA] Illesheim
Am Bahnhof Illesheim befindet sich eine kombinierte Kopf- und Seitenrampe, deren Rampengleis aber nicht mehr existiert.
Im nordöstlichen Kasernenbereich ist eine zweigleisige Kopf- mit Seitenrampe mit jeweils ca. 100m Gleisnutzlänge vorhanden. Am südlichen Gleis befindet sich die Seitenrampe mit 90m Länge.
Ehemals befand sich im südwestlichen Kasernenbereich eine weitere Kopframpe, von der Stand 2024 keine Spuren mehr erkennbar sind.
Kommentar
-
[N] Nürnberg-Stein
Im Bereich an der Wörnitzstraße befand sich eine Kopf- und Seitenrampe mit ca 30m Seitenrampenkante.
Stand 2024 ist der Bereich neu bebaut und die Rampe restlos verschwunden.Angehängte Dateien
Kommentar
-
[FÜ] Fürth Weikershof
Im Gelände der Johnson-Barracks befand sich eine Kopframpe mit anschließender Seitenrampe von ca. 90m Kantenlänge.
Stand 2024 ist von der Rampe nichts mehr zu sehen, das Gelände ist mit dem Gewerbegebiet Fürth-Süd überbaut.
Ich rätsle, ob es sich dabei um die in der von Nemere geposteten Karte als Nürnberg-Stein US-Anschluss bezeichnete Rampe handelt. Es wäre insofern logisch, dass die Bedienung der umfangreichen Anschlüsse in diesem Bereich vom Bahnhof Nürnberg-Stein aus über die heute abgebaute Bahnstrecke nach Unternbibert-Rügland erfolgte.Angehängte Dateien
Kommentar
-
[N] Nürnberg Hgbf
Auch wenn diese Rampen wegen der verkehrsungünstigen Innenstadtlage wohl für militärische Zwecke eher uninteressant waren, möchte ich sie der Vollständigkeit halber hier erwähnen.
Inmitten des Nürnberger Hgbf befand sich eine viergleisige Kopframpe. Diese wurde etwa Mitte der 1980er Jahre im Rahmen von Um- und Erweiterungsbauten der Güterabfertigungsgebäude beseitigt. Heute befinden sich an der Stelle die Neubauten der Datev.
Als Ersatz entstand am nordwestlichen Rand des Geländes eine neue Kopf- und Seitenrampe. Da der Güterbahnhof inzwischen komplett aufgelassen und für Neubebauung weitgehend abgeräumt wurde, sind auch von dieser keine Reste mehr erhalten.
Kommentar
-
[N] Nürnberg Doos
Eine weitere Kopf- und Seitenrampe mit zwei Kopframpengleisen und einem Seitenrampengleis existierte im früheren Güterbahnhof Nürnberg-Doos, unmittelbar südlich angrenzend an die Fürther Straße. Das Gelände wurde später für die Paketversandanlage der Quelle genutzt und war mit einem eingehausten Förderbahnd mit dem eigentlichen Versandhaus verbunden. Das Gelände wird gewerblich genutzt, von der Rampe ist nichts mehr zu sehen.
Im Gegensatz zu den vorgenannten Rampen könnte diese militärisch interessanter gewesen sein, bot sie doch direkten Anschluss an die Fürther Straße und nach deren Bau an die A73.Angehängte Dateien
Kommentar
-
[FÜ] Vach
Am Bahnhof Vach gab es an der passend benannten Straße "An der Rampe" eine kombinierte Kopf- und Seitenrampe am Südende des Ladegleises.
Das Rampengleis wurde nach Auflassung des Güterbahnhofs beseitigt, Reste der Rampe sind im Gelände noch zu erahnen.Angehängte Dateien
Kommentar
-
[RH] Roth
Im südwestlichen Bereich des Bahnhofs befindet sich eine eingleisige Kopf- mit kurzer Seitenrampe. Das Rampengleis selbst ist sehr kurz, allerdings lassen sich unter Nutzung des anschließenden Bahnhofsgleises durchaus 250m lange Wagengruppen aufstellen.
2024 wirkt das Gleis ungenutzt, ist aber laut Infrastrukturregister in Betrieb.Angehängte Dateien
Kommentar
-
[WUG] Pleinfeld
Die eingleisige Kopf- mit Seitenrampe befand sich im nordöstlichen Bahnhofsbereich.
Stand 2024 sind die Gleise in diesem Bereich rückgebaut, die Rampe lässt sich noch im Gelände erkennen.Angehängte Dateien
Kommentar
-
[WUG] Treuchtlingen
Im Ladehof im nordöstlichen Bahnhofsbereich befand sich eine zweigleisige gestufte Kopf- und Seitenrampe.
Stand 2024 sind die Rampengleise rückgebaut, die Rampe ist im Bereich eines Parkplatzes noch teilweise erkennbar.Angehängte Dateien
Kommentar
Kommentar