Bezeichnung Anlage: Signaltechnische Anlage
Bezeichnung Zaun: Signalteil für Grenzzaun I, St-GZ-I (1975ff), Signalteil für Hinterlandmauer
Gesamthöhe (m): GZI 3,0m ab Boden
Pfosten: Beton
Streckmetallplatten: 2 - 3 verzinkte Platten, 3 x 1m oder 3 x 1,5m
Abweiser: unter 45° abgewinkelt, freundwärts (d.h. Richtung DDR)
Drahtmaterial: Einadriger Stacheldraht verzinkt, 1979ff x5 CrNi 18/10
Anzahl Drähte gesamt: 4 - 8
Anzahl Drähte Abweiser: 4, 2 x 4, 8
Isolatoren: Porzellanisolatorrollen, Kunststoffschellen ab 1979, Abweiserhalter – Flachstahl (40 x 5)
(Verw. Abweiser für GSZ 70 war möglich- jedoch zusätzliche Befestigung erforderlich)
Untergrabschutz: ohne
Feldlänge (m): 2x 300m (max.)
KSB 1 – 4,
GSG: (Grenzsignalgerät zur Steuerung/Alarmauslösung/-übermittlung): GSG 55, 70,
GSG 70, Signalisation am GSZ-Feld, Ja, optisch/akustisch. Fernmeldekabel
Alarmauslösung (Signalimpuls) bei Trennung eines Stacheldrahtes bzw. Berührung zweier benachbarter Stacheldrähte.
Verwendung: HSE (=hinteres Sperrelement, Hinterlandzaun)
Einsatz: Grenze zur BRD und Berlin (West)
Besonderheiten: Einführung CrNi-Stahl-Draht, verzinktes Streckmetall, Abweiserhalter, Porzellanisolatorrollen, Kunststoffschellen ab 1979
GZ I, max. Sperrlänge ohne Tor 3 km.
Montage St – GZ I u.a. in unübersichtlichem Gelände
Auf dem Elbdeich war das Signalteil für den GZ I teilweise mit dem GSG55 geschaltet. Fotos im Bestand,
Im Herbst 1989 waren noch ca. 31 km Signalteil mit Grenzzaun I im Bereich des Hinterland (Schutzstreifen) der Grenze zur Bundesrepublik und zu Berlin West vorhanden.
Fotos: Alles eigene Aufnahmen, Quelle und Archiv TH
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