Kommandeur Zentrum Innere Führung wegen sexueller Belästigung von seinen Aufgaben entbunden

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  • Nemere
    Cold Warrior
    • 12.06.2008
    • 2879

    #1

    Kommandeur Zentrum Innere Führung wegen sexueller Belästigung von seinen Aufgaben entbunden

    Ausgerechnet der Kommandeur des Zentrums Innere Führung:


    Passt wie die Faust aufs Auge.
  • Rex Danny
    Administrator
    • 12.06.2008
    • 4377

    #2
    Den Artikel habe ich auch gelesen und musste echt schmunzeln.

    Grüße


    Rex Danny

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    • DeltaEcho80
      Cold Warrior
      • 09.03.2013
      • 1724

      #3
      Da fällt mir Heinrich Heine ein:

      "Ich kenne die Weise, ich kenne den Text / Ich kenne auch die Herren Verfasser - sie tranken heimlich Wein und predigten öffentlich doch Wasser"

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      • Nemere
        Cold Warrior
        • 12.06.2008
        • 2879

        #4
        Wäre nach m.E. eigentlich ein Fall für Ermittlungen des Disziplinarvorgesetzten wegen Verstosses gegen § 17 Soldatengesetz - Verhalten im und außer Dienst -:

        Absatz (2) Sein Verhalten muss dem Ansehen der Bundeswehr sowie der Achtung und dem Vertrauen gerecht werden, die sein Dienst als Soldat erfordert.

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        • Thunderhorse
          Cold Warrior
          • 09.02.2006
          • 1968

          #5
          Am Mittwoch git es dazu wohl eine Debatte im Bundestag..

          Scheinbar häufen sich die Fälle.

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          • Rheinpreußen
            Rekrut
            • 04.03.2010
            • 28

            #6
            Ist das ne Säuberungswelle?

            Beim Wachbataillon der Bundeswehr gibt es Ärger: Der Kommandeur und sein Stellvertreter müssen gehen. Es gibt Vorwürfe der sexuellen Belästigung.
            Bei näherer Betrachtung vergeht mir das Schmunzel. Auch bei der überflüssigen Institution des Zentrums der Inneren Führung ( .. oder besser Fügung ? )

            Gab es nicht mal die sogeannte Kießling-Affäre?
            War früher allein der Verdacht einer Homosexualität karriereschädigend, so führt heute ebenso der öffentliche Vorwurf vom sexuellen Verhalten zu einer massiven Karriereknick.
            Und das zieht sich quer durch alle Berufs- und Gesellschaftsschichten.
            Mit der allgemeinen Unschuldsvermutung ist es nämlich schnell dahin.

            Ich vermisse irgendwie die Fürsorgepflicht des Dienstherren, der entsprechende Personaländerungen öffentlich auch anderweitig begründen könnte.
            Man darf nie vergessen dass allein solche Vorwürfe nicht nur die Karriere sondern auch das soziale Umfeld, z.b. das der Familie zerstören kann.
            Mir kam zu Ohren dass es schon Kompaniechefs gibt die sich im Gespräch mit Soldatinnen stets einen weiteren weiblichen Zeugen zum Schutz vor derartigen Vorwürfen hinzuholen.

            In einer Armee sind "Bemerkungen sexuellen Inhalts" und das Teilen pornografische Bilder absolut normal. Auch Soldatinnen machen da keine Ausnahme.
            Da ist der Grad zu einer Belästigung bzw. Fehlverhalten natürlich äußerst schmal.

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            • DeltaEcho80
              Cold Warrior
              • 09.03.2013
              • 1724

              #7
              Zitat von Rheinpreußen Beitrag anzeigen
              Ist das ne Säuberungswelle?



              Bei näherer Betrachtung vergeht mir das Schmunzel.
              Das mit dem Wachbataillon hatte ich noch gar nicht mitbekommen. Dann kann man das insgesamt sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen.

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              • allrad
                Cold Warrior
                • 10.02.2014
                • 155

                #8
                Homosexualität war bis vor nicht allzulanger Zeit bei der Bw nicht einfach Karriereschädigend sondern führte zwingend zur Dienstunfähigkeit und damit zur Entlassung. Dazu war keinerlei Aktivität erforderlich, die sexuelle Orientierung reichte aus.

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                • DeltaEcho80
                  Cold Warrior
                  • 09.03.2013
                  • 1724

                  #9
                  Passt vielleicht hier mit "rein" - das Ministerium hat einen neuen Erlass zum Thema "Sexualität in der Truppe" erlassen. Der Tatbestand "Einbruch in die Kameradenehe" wird u.a. abgeschafft. Andererseits wird ein härteres Vorgehen gegen "sexualisiertes Fehlverhalten" verlangt.

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                  • Hoover
                    Cold Warrior
                    • 19.12.2013
                    • 601

                    #10
                    Ich vermisse irgendwie die Fürsorgepflicht des Dienstherren, der entsprechende Personaländerungen öffentlich auch anderweitig begründen könnte.
                    Damit dann der Vorwurf kommt, die Bw wolle solche Fälle vertuschen? Das wird keiner mehr riskieren.

                    Mir kam zu Ohren dass es schon Kompaniechefs gibt die sich im Gespräch mit Soldatinnen stets einen weiteren weiblichen Zeugen zum Schutz vor derartigen Vorwürfen hinzuholen.
                    Als wir 2001 in Barme die ersten Frauen bekamen (mit TV-Berichten, Günter Jauch im Haus etc) war es für uns normal, dass wir möglcihst nichts mit den Frauen alleine machten, um nicht mal in den Verdacht zu kommen. Trotzdem kam es manchma zu problematishen Fällen. Als ich z.B. in die Fw-Dusche wollte war das Schild nciht umgedreht, dass die Soldatinnen gerade duschten (die haben dei Fw-Duschen mitbenutzt). Ich satdn also in eiem Raum mit lauter nackten Mädels. Wenn die einen Terz gemacht hätten wäre meine Karriere auch vorbi gewesen.
                    Ich kann mir bei dem Kdr IF echt nicht vorstellen, was da vorgefallen war.
                    "Damals, als ich in meinem Alter war..."

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                    • Malefiz
                      Cold Warrior
                      • 22.12.2010
                      • 384

                      #11
                      Zitat von Rheinpreußen Beitrag anzeigen
                      Ich vermisse irgendwie die Fürsorgepflicht des Dienstherren.
                      Ich möchte das verallgemeinern. Ich vermisse die Fürsorgepflicht des Vorgesetzten. Gab es da Untersuchungen, Prozesse? Ist die Schuld festgestellt worden? - Ich hatte vor langer Zeit mal Funktionen in der CDU. Wir waren regelmässig in Bonn bei unserer Abgeordneten. Da diese eine Krebserkrankung hatte wurde sie öfter von Wörner vertreten. Beide waren Minister. Ich hatte große Probleme mit der Person Wörner. Während der Kießling Affäre bin ich aus dieser Partei ausgetreten. Kießling und Wörner waren befreundet und haben privat auch Zeit miteinander verbracht. Auch da habe ich die Fürsorge des Dienstherrn vermisst.

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                      • DeltaEcho80
                        Cold Warrior
                        • 09.03.2013
                        • 1724

                        #12
                        Zitat von Hoover Beitrag anzeigen
                        Ich kann mir bei dem Kdr IF echt nicht vorstellen, was da vorgefallen war.
                        Stand doch in dem verlinkten Artikel: Er hat (angeblich) auf den Invictus Games in Düsseldorf versucht, einen anderen Soldaten gegen dessen Willen auf den Mund zu küssen.

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                        • Hoover
                          Cold Warrior
                          • 19.12.2013
                          • 601

                          #13
                          Er hat (angeblich) auf den Invictus Games in Düsseldorf versucht, einen anderen Soldaten gegen dessen Willen auf den Mund zu küssen.
                          Genau das meinte ich. Der Herr vesucht doch nciht vor Zeugen, einen Sodlaten einfach zu küssen.
                          "Damals, als ich in meinem Alter war..."

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                          • Nemere
                            Cold Warrior
                            • 12.06.2008
                            • 2879

                            #14
                            Zitat von Hoover Beitrag anzeigen
                            Genau das meinte ich. Der Herr vesucht doch nciht vor Zeugen, einen Sodlaten einfach zu küssen.
                            Nachdem heute "queer" und "LGBTQIA+" en vogue sind, ist alles denkbar. Vielleicht war er auch einfach besoffen.

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                            • Rheinpreußen
                              Rekrut
                              • 04.03.2010
                              • 28

                              #15
                              Vielleicht auch keinen Bock mehr auf den Job gehabt und die Reissleine gezogen

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