Kommandeur Zentrum Innere Führung wegen sexueller Belästigung von seinen Aufgaben entbunden
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Da fällt mir Heinrich Heine ein:
"Ich kenne die Weise, ich kenne den Text / Ich kenne auch die Herren Verfasser - sie tranken heimlich Wein und predigten öffentlich doch Wasser"
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Wäre nach m.E. eigentlich ein Fall für Ermittlungen des Disziplinarvorgesetzten wegen Verstosses gegen § 17 Soldatengesetz - Verhalten im und außer Dienst -:
Absatz (2) Sein Verhalten muss dem Ansehen der Bundeswehr sowie der Achtung und dem Vertrauen gerecht werden, die sein Dienst als Soldat erfordert.
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Ist das ne Säuberungswelle?
Bei näherer Betrachtung vergeht mir das Schmunzel. Auch bei der überflüssigen Institution des Zentrums der Inneren Führung ( .. oder besser Fügung ?Beim Wachbataillon der Bundeswehr gibt es Ärger: Der Kommandeur und sein Stellvertreter müssen gehen. Es gibt Vorwürfe der sexuellen Belästigung.
)
Gab es nicht mal die sogeannte Kießling-Affäre?
War früher allein der Verdacht einer Homosexualität karriereschädigend, so führt heute ebenso der öffentliche Vorwurf vom sexuellen Verhalten zu einer massiven Karriereknick.
Und das zieht sich quer durch alle Berufs- und Gesellschaftsschichten.
Mit der allgemeinen Unschuldsvermutung ist es nämlich schnell dahin.
Ich vermisse irgendwie die Fürsorgepflicht des Dienstherren, der entsprechende Personaländerungen öffentlich auch anderweitig begründen könnte.
Man darf nie vergessen dass allein solche Vorwürfe nicht nur die Karriere sondern auch das soziale Umfeld, z.b. das der Familie zerstören kann.
Mir kam zu Ohren dass es schon Kompaniechefs gibt die sich im Gespräch mit Soldatinnen stets einen weiteren weiblichen Zeugen zum Schutz vor derartigen Vorwürfen hinzuholen.
In einer Armee sind "Bemerkungen sexuellen Inhalts" und das Teilen pornografische Bilder absolut normal. Auch Soldatinnen machen da keine Ausnahme.
Da ist der Grad zu einer Belästigung bzw. Fehlverhalten natürlich äußerst schmal.
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Das mit dem Wachbataillon hatte ich noch gar nicht mitbekommen. Dann kann man das insgesamt sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen.Zitat von Rheinpreußen Beitrag anzeigenIst das ne Säuberungswelle?
Bei näherer Betrachtung vergeht mir das Schmunzel.
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Passt vielleicht hier mit "rein" - das Ministerium hat einen neuen Erlass zum Thema "Sexualität in der Truppe" erlassen. Der Tatbestand "Einbruch in die Kameradenehe" wird u.a. abgeschafft. Andererseits wird ein härteres Vorgehen gegen "sexualisiertes Fehlverhalten" verlangt.
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Damit dann der Vorwurf kommt, die Bw wolle solche Fälle vertuschen? Das wird keiner mehr riskieren.Ich vermisse irgendwie die Fürsorgepflicht des Dienstherren, der entsprechende Personaländerungen öffentlich auch anderweitig begründen könnte.
Als wir 2001 in Barme die ersten Frauen bekamen (mit TV-Berichten, Günter Jauch im Haus etc) war es für uns normal, dass wir möglcihst nichts mit den Frauen alleine machten, um nicht mal in den Verdacht zu kommen. Trotzdem kam es manchma zu problematishen Fällen. Als ich z.B. in die Fw-Dusche wollte war das Schild nciht umgedreht, dass die Soldatinnen gerade duschten (die haben dei Fw-Duschen mitbenutzt). Ich satdn also in eiem Raum mit lauter nackten Mädels. Wenn die einen Terz gemacht hätten wäre meine Karriere auch vorbi gewesen.Mir kam zu Ohren dass es schon Kompaniechefs gibt die sich im Gespräch mit Soldatinnen stets einen weiteren weiblichen Zeugen zum Schutz vor derartigen Vorwürfen hinzuholen.
Ich kann mir bei dem Kdr IF echt nicht vorstellen, was da vorgefallen war."Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Ich möchte das verallgemeinern. Ich vermisse die Fürsorgepflicht des Vorgesetzten. Gab es da Untersuchungen, Prozesse? Ist die Schuld festgestellt worden? - Ich hatte vor langer Zeit mal Funktionen in der CDU. Wir waren regelmässig in Bonn bei unserer Abgeordneten. Da diese eine Krebserkrankung hatte wurde sie öfter von Wörner vertreten. Beide waren Minister. Ich hatte große Probleme mit der Person Wörner. Während der Kießling Affäre bin ich aus dieser Partei ausgetreten. Kießling und Wörner waren befreundet und haben privat auch Zeit miteinander verbracht. Auch da habe ich die Fürsorge des Dienstherrn vermisst.Zitat von Rheinpreußen Beitrag anzeigenIch vermisse irgendwie die Fürsorgepflicht des Dienstherren.
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Stand doch in dem verlinkten Artikel: Er hat (angeblich) auf den Invictus Games in Düsseldorf versucht, einen anderen Soldaten gegen dessen Willen auf den Mund zu küssen.Zitat von Hoover Beitrag anzeigenIch kann mir bei dem Kdr IF echt nicht vorstellen, was da vorgefallen war.
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Genau das meinte ich. Der Herr vesucht doch nciht vor Zeugen, einen Sodlaten einfach zu küssen.Er hat (angeblich) auf den Invictus Games in Düsseldorf versucht, einen anderen Soldaten gegen dessen Willen auf den Mund zu küssen."Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Nachdem heute "queer" und "LGBTQIA+" en vogue sind, ist alles denkbar. Vielleicht war er auch einfach besoffen.Zitat von Hoover Beitrag anzeigenGenau das meinte ich. Der Herr vesucht doch nciht vor Zeugen, einen Sodlaten einfach zu küssen.
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