Ich glaube bei Munitionstransporten war vorgeschrieben, dass jemand anwesend war, der die Sachkunde Munition hatte. Die wurde bei den Unteroffizierslehrgängen für Matnachweis, Geräteunteroffiziere und Versorgungsunteroffiziere (1 Lehrgang 4 ATNs) vermittelt. Wahrscheinlich auch bei den anderen Unteroffizierslehrgängen des Nachschubs. Da gab es zum Beispiel ein Gewöhnungssprengen in Schwanewede.
Für die Transporte brauchte man eine Route von der Verkehrskommandantur. Vielleicht war das sogar die Regel für Artilleriemunition, dass sie an ein Depot nahe des Schiessplatzes geliefert wurde. Infanteriemunition hatte eine niedrigere Gefahreneinstufung, deshalb durfte sie ja auch in der Kaserne gelagert werden.

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