RV-Stelle 315 »Willebadessen«

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  • inert
    Cold Warrior
    • 07.10.2009
    • 570

    #1

    RV-Stelle 315 »Willebadessen«

    Ich weiß nicht ob das hier richtig ist sonst verschieben.
    Die UKW-Rundspruchsende- und Richtfunkverbindungsstelle 315.
    !! Die Trichtersperre auf der L-775 DOSPA: 650 ist nicht auffindbar. Zumindest deutet nicht s darauf hin.
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  • inert
    Cold Warrior
    • 07.10.2009
    • 570

    #2
    Vielleicht noch etwas Geschichte dabei......
    Angehängte Dateien

    Kommentar

    • Geograph
      Wallmeister
      • 10.05.2006
      • 7478

      #3
      RV-Stelle 315 »Willebadessen«

      .

      Ich weiß nicht ob das hier richtig ist sonst verschieben.
      Die UKW-Rundspruchsende- und Richtfunkverbindungsstelle 315.
      Hallo, inert,

      vielen Dank für deine Dokumentation!


      Da es sich bei den ehemaligen UKW-Rundspruchsende- und Richtfunkverbindungsstellen um Anlagen der nationalen zivilen Verteidigung, Bereich Warn- und Alarmdienst im Rahmen des Zivilschutzes handelt, habe ich deine Beiträge in das entsprechende Unterforum verschoben.

      Allerdings muss ich dir mitteilen, dass du nicht die RV-Stelle 315 »Willebadessen« – so die offizielle Bezeichnung – fotografiert hast. Der Warn- und Alarmdienst nutzte als RV-Stelle 315 eine warndienstfremde Einrichtung der damaligen Bundespost, und zwar den 1965 errichteten und 1995 abgebauten 150 Meter hohen Fernmeldeturm »Willebadessen«.


      Die von dir dokumentierte Anlage muss einem anderen Zweck dienen.




      !! Die Trichtersperre auf der L-775 DOSPA: 650 ist nicht auffindbar. Zumindest deutet nicht s darauf hin.
      Die vorbereitete Sperranlage PB 0021 wurde 1997 rückgebaut; aufgrund seitdem durchgeführter Straßensanierungsarbeiten sind keine Spuren mehr erkennbar.
      sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

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      • klaus_erl
        Cold Warrior
        • 14.04.2013
        • 1057

        #4
        Mir fällt dabei auf, dass das Betonhäuschen ziemlich genau der Bauart entspricht, die früher als Schalthaus an Bahnübergängen, Selbstblocksignalen etc. der DB aufgestellt wurde. Kann das evtl. ein Funkmast zu bahnbetrieblichen Zwecken sein, zumal er ja auch ziemlich genau oberhalb des Rehbergtunnels liegt?

        Klaus

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        • Geograph
          Wallmeister
          • 10.05.2006
          • 7478

          #5


          .

          Mir fällt dabei auf, dass das Betonhäuschen ziemlich genau der Bauart entspricht, die früher als Schalthaus an Bahnübergängen, Selbstblocksignalen etc. der DB aufgestellt wurde. Kann das evtl. ein Funkmast zu bahnbetrieblichen Zwecken sein, zumal er ja auch ziemlich genau oberhalb des Rehbergtunnels liegt?

          An diese mögliche Funktion der Anlage hatte ich auch gedacht.…
          sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

          Kommentar

          • Geograph
            Wallmeister
            • 10.05.2006
            • 7478

            #6
            RV-Stelle 315 »Willebadessen«

            .

            Die UKW-Rundspruchsende- und Richtfunkverbindungsstelle 315.
            @inert:
            Woraus hattest du geschlossen, dass es sich bei dem von dir dokumentierten Objekt um die RV-Stelle 315 handelt?
            sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

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            • Firefighter
              Systemadministrator
              • 09.07.2006
              • 1034

              #7
              Hier gibt es übrigens noch einige historische Bilder vom alten Gittermast Willebadessen:


              Zum dokumentierten Bauwerk: Der Standort hat keine Standortbescheinigung bei der Bundesnetzagentur, somit gehe ich von einer relativ alten Funkanlage aus.
              Von einer Nutzung durch die DB gehe ich nicht aus, warscheinlich BOS oder ein anderer nichtöffentlicher, mobiler Landfunkdienst (nömL), z.B. Betriebsfunk.
              Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
              Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
              www.ig-area-one.de

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              • Geograph
                Wallmeister
                • 10.05.2006
                • 7478

                #8


                .


                Hier gibt es übrigens noch einige historische Bilder vom alten Gittermast Willebadessen:
                https://www.wiki-willebadessen.de/in..._Willebadessen
                Beim Durchklickten entdeckt man auch zwei Bilder, die einen Blick auf die benachbarten HAWK-Stellung »Willebadessen« zeigen.



                Zum dokumentierten Bauwerk: Der Standort hat keine Standortbescheinigung bei der Bundesnetzagentur, somit gehe ich von einer relativ alten Funkanlage aus.
                Von einer Nutzung durch die DB gehe ich nicht aus, warscheinlich BOS oder ein anderer nichtöffentlicher, mobiler Landfunkdienst (nömL), z.B. Betriebsfunk.
                Du bist der Fachmann dafür, vielen Dank!

                Die verwendete Anstrichfarbe finde ich interessant; vielleicht steckt auch ein militärischer Zweck dahinter, eventuell in Verbindung mit den HAWK-Stellungen im Bereich des Höhenzuges des Eggegebirges?
                sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

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                • Firefighter
                  Systemadministrator
                  • 09.07.2006
                  • 1034

                  #9
                  Zitat von Geograph Beitrag anzeigen
                  Die verwendete Anstrichfarbe finde ich interessant; vielleicht steckt auch ein militärischer Zweck dahinter, eventuell in Verbindung mit den HAWK-Stellungen im Bereich des Höhenzuges des Eggegebirges?
                  Das lässt sich anhand der Bilder schwierig sagen, ich würde aber auf einen Stahrohrmast aus sog. Cortenstahl tippen. Hierbei handelt es sich um einen Baustahl, welcher eine Edelrostschicht bildet und dadurch keine weitere Korrosion entsteht. Vielleicht hat inert ja noch weitere Bilder vom Mast und der Mastspitze, worauf man Antennen erkennen kann.
                  Ob der Mast in Verbindung mit der HAWK-Stellung steht glaube ich nicht, für Richtfunk fehlt dem Mast die Steifigkeit und höchstwarscheinlich auch die passende Dimensionierung.
                  Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
                  Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
                  www.ig-area-one.de

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                  • Geograph
                    Wallmeister
                    • 10.05.2006
                    • 7478

                    #10


                    .

                    Das lässt sich anhand der Bilder schwierig sagen, ich würde aber auf einen Stahrohrmast aus sog. Cortenstahl tippen. Hierbei handelt es sich um einen Baustahl, welcher eine Edelrostschicht bildet und dadurch keine weitere Korrosion entsteht. Vielleicht hat inert ja noch weitere Bilder vom Mast und der Mastspitze, worauf man Antennen erkennen kann.
                    Ob der Mast in Verbindung mit der HAWK-Stellung steht glaube ich nicht, für Richtfunk fehlt dem Mast die Steifigkeit und höchstwarscheinlich auch die passende Dimensionierung.

                    Ich hatte an die Anstrichfarbe des »Betonhäuschens« gedacht, denn das hätte man ja auch in »betongrau« belassen können …

                    Mit Funktechnik und dem Drumherum kenne ich mich nicht aus, da bist du der Experte. Wie gesagt, es war eine Vermutung, dass vielleicht eine Beziehung zu den ehemaligen militärischen Anlagen bestehen könnte.
                    sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

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                    • inert
                      Cold Warrior
                      • 07.10.2009
                      • 570

                      #11
                      Morgen. Die Information hatte ich mal von Rex Danny bekommen. Seine KMZ Daten habe ich so übernommen. Anscheinend ist das nicht mehr Aktuell. Wenn er sich mal melden würde könnte mann mal darüber reden und auf den neuesten Stand kommen. Wenn....

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                      • inert
                        Cold Warrior
                        • 07.10.2009
                        • 570

                        #12
                        .....

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