Fernmeldeturm und Postamt Geldern

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  • Chris2706
    Rekrut
    • 24.06.2014
    • 33

    #1

    Fernmeldeturm und Postamt Geldern

    Vor einigen Wochen war ich in meiner Nachbarstadt Geldern unterwegs und hab mir dort mal das alte Postamt angeschaut. Da es damals eine ziemlich große Post war, es dort einen Fernmeldeturm gibt und weil unter einer Gelderner Berufsschule auch der Ausweichsitz der Bezirksregierung Düsseldorf war, dachte ich mir, das da doch was zu finden sein muß

    Ich hatte da auch schon mal mit einem Arbeitskollegen drüber gesprochen. Er ist in Geldern aufgewachsen und sowohl er wie auch ich können uns noch gut daran erinnern, daß die beiden Plattformen des Funkturms damals voll mit großen Richtfunkschüsseln waren. "Da waren früher richtig viele Antennen drauf" meinte er mal.
    Mittlerweile sind nur noch einige Mobilfunkantennen zu sehen und ein paar wenige Radiosender werden von da ausgestrahlt, soweit ich weiß.

    Das Gelände des Postamtes ist mittlerweile zu Wohnungen und Büros umgebaut und vermietet. Daher ist der Innenhof auch frei zugänglich.
    Der Funkturm mit dem Technikgebäude liegt knapp daneben. Von einer Straßenseite waren hier geschlossene Tore, von der anderen aber kam man frei zugänglich zum Fuß des Turms.
    Ich hab eine kmz-Markierung gemacht, da kann mans sehen.

    Im Innenhof wie auch am Fuß des Turmes fand ich jeweils zwei Metallabdeckungen. Nicht die typischen, gasdichten Notausstiegsklappen... etwas größer waren die auch. Ich fand nur komisch, daß die so dicht beieinander liegen, daher möchte ich nicht fest behaupten, daß es Notausstiege sind, aber wer weiß?! Seht selbst

    Weiß vielleicht auch noch jemand was genaueres, was damals so alles von Geldern ausging?
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  • Maeks
    Cold Warrior
    • 28.02.2010
    • 340

    #2
    Unter deinen Blechdeckeln werden Heizöltanks versteckt sein.

    Gruß Maeks

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    • Chris2706
      Rekrut
      • 24.06.2014
      • 33

      #3
      Für Heizung oder Notstromdiesel z.B.?
      Wie gesagt, als Notausstiege kamen mir die schon komisch vor. Allerdings kann ich mir aber iwie nicht vorstellen, daß so ein Komplex keine Schutzräume gehabt haben soll.
      Ich denke mal, daß es durch den Fernmeldeturm doch schon ein stratigischer Punkt gewesen sein wird...

      Kommentar

      • Maeks
        Cold Warrior
        • 28.02.2010
        • 340

        #4
        Ähm man darf Notstromdiesel die fest verbaut sind auch mit Heizöl betreiben. zwischen Heizöl und Diesel ist nur die Minaralölsteuer der Unterschied.

        Gruß Maeks

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        • dochol
          Cold Warrior
          • 18.05.2009
          • 629

          #5
          Zitat von Maeks Beitrag anzeigen
          Ähm man darf Notstromdiesel die fest verbaut sind auch mit Heizöl betreiben. zwischen Heizöl und Diesel ist nur die Minaralölsteuer der Unterschied.

          Gruß Maeks
          Ich wiederspreche ungern, aber das ist so leider nicht ganz richtig. Steuerrechtlich mag das stimmen, technisch noch lange nicht.
          Die Additivierung macht hier den Unterschied, sowie der wesentlich höhere Schwefelgehalt. Heizöl ist eigentlich besser, weil länger lagerfähig.
          Um aufs Thema zurückzukommen: Jeweils zwei Schächte vor den BP-Gebäuden sind mir schon öfters aufgefallen. Die Deckel haben eher eine Kantenlänge von 1m als von 0,5m. Ich hielt das für Kabeleinführungen wegen der geringen Abstände zum Gebäude.
          Grüße

          Kommentar

          • Maeks
            Cold Warrior
            • 28.02.2010
            • 340

            #6
            Für mich sind das eher Domdeckel für Tanks. Abdeckungen für Kabelschächte sind das keine. Die sehen etwas anders aus. Bei der grauen Post damals wurde alles genormt, auch die Kabelschächte. Was mir hier auffällt ist das der Domrand über den Pflasterbelag etwas herausragt. Sowas kenne ich nur von Heizöl oder Diesetanks.
            @dochol
            Du kannst die alten Notstromdieselmotoren aus den 60er bis 70ern nicht mit den heutigen 3 Zylinder PKW-Dieselmotoren vergleichen. In den alten Dieseln kannste fast alles reinkippen was flüssig ist und brennt. Bei den heutigen PKW-Diesel braucht nur ein wenig Wasser zuviel im Diesel drin sein und schon fällt der Motor auseinander.

            Gruß Maeks

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            • moped
              Cold Warrior
              • 25.06.2012
              • 133

              #7
              Zitat von Maeks Beitrag anzeigen
              (...)In den alten Dieseln kannste fast alles reinkippen was flüssig ist und brennt. Bei den heutigen PKW-Diesel braucht nur ein wenig Wasser zuviel im Diesel drin sein und schon fällt der Motor auseinander.
              Gruß Maeks
              ... und bei einem original Lanz-Bulldogg reicht sogar Rohöl - man muss nur mit der Lötlampe starten...
              Das Beste an der Vergangenheit ist, dass wir alle damals jünger waren.

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