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gibt es eine "Rangordnung" wer in einen Zivilschutzraum im Ernstfall rein darf und wer nicht? Ich mein, es gibt ja weniger Schutzraumplätze, als Zivilpersonen. Und wie erfährt die Zivilbevölkerung im Ernstfall, wo der nächste Schutzraum ist? Ist es so, dass jeder rein darf, der vorbeikommt und wenn der Raum voll ist, gehn einfach die Türen zu?
Weiss da jemand was?
Viele Grüsse
UF
Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen (Albert Einstein)
gibt es eine "Rangordnung" wer in einen Zivilschutzraum im Ernstfall rein darf und wer nicht? Ich mein, es gibt ja weniger Schutzraumplätze, als Zivilpersonen. Und wie erfährt die Zivilbevölkerung im Ernstfall, wo der nächste Schutzraum ist? Ist es so, dass jeder rein darf, der vorbeikommt und wenn der Raum voll ist, gehn einfach die Türen zu?
Weiss da jemand was?
Viele Grüsse
UF
Derjeinige, der zuerst kommt, kommt zuerst herein, da gibt es keine festgelegten Reihenfolge.
Das dürfte richtig sein... rein wer rein kommt, dann Tür zu. Dafür gabs teils wohl elektronische Zähler für die Personenzahl. Wo ein Schutzraum ist durfte jeder selber rausfinden...es gab zuwenige, hätte man vorher bekanntgemacht wo welche sind, hätte es im Ernstfall Mord und Totschlag gegebenen... mehr als ohnehin schon
Wo ein Schutzraum ist durfte jeder selber rausfinden...es gab zuwenige, hätte man vorher bekanntgemacht wo welche sind, hätte es im Ernstfall Mord und Totschlag gegebenen... mehr als ohnehin schon
Das wäre wohl wahr... darum dachte ich, dass es da vielleicht eine Art Rangordnung gibt, weil nicht jeder einen Platz bekommt Also bis vor kurzem hätte ich auch noch nicht gewusst, wo ich hin müsste... aber inzwischen habe ich zumindest mal eine grobe Ahnung *gg*
Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen (Albert Einstein)
Normalerweise gab es keine Rangordnung, wer in einem Zivilschutzraum im Ernstfall rein darf.
Ausnahme bildeten lediglich Katastrophenschutzführungsstellen; aber zu denen wird ja heute auch noch manchen Leuten der Zugang verwehrt, obwohl sie nicht mehr in Betrieb sind und nun vor sich herschimmeln ...
Ich mein, es gibt ja weniger Schutzraumplätze, als Zivilpersonen.
Basis des Zivilschutzes in der BRD sollte der Selbstschutz sein. Jeder Bürger sollte eigentlich für seinen eigenen Schutzraum sorgen. Hierfür gab es anfangs Zuschüsse, später nur noch steuerliche Erleichterungen. Die öffentlichen Großanlagen waren nur für die Leute gedacht, die sich gerade auf der Straße davor befanden und ihren eigenen Schutzraum zu Hause nicht mehr hätten erreichen können. Und wenn der Bunker voll geworden wäre, hätte der Schleusenwärter die Drucktüren verschlossen und aus die Maus.
Noch mal kurz zur Rangordnungsfrage:
In Hamburg gab es öffentliche Schutzplätze für 85.000 Menschen (Einwohner ca. 1,6 Mio.). Die Mitglieder der Bürgerschaft hätten im V-Fall eine lange Nase gezeigt bekommen: Das Rathaus steht auf tausenden Eichenpfählen, wurde auf moorigen Grund gebaut. Folglich gibt es dort auch keinen Keller, der hätte ausgebaut werden können. Die beiden nächst gelegenen Schutzräume waren am Hauptbahnhof und an der U- und S-Bahnstation Jungfernstieg. Bis die Parlamentsmitglieder dort hätten hineilen können, wären die Türen schon längst verschlossen worden.
Zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung waren allerdings viele Polizei- und Feuerwachen entsprechend ausgebaut. Und nicht öffentlich zugänglich.
Die Eigenverantwortung der Bürger, für den Notfall auf allen Ebenen das eigene Leben betreffend vorzusorgen, drang in 50 Jahren Kaltem Krieg aber nie wirklich ins Bewußtsein der Bürger vor...
Jeder Bürger sollte eigentlich für seinen eigenen Schutzraum sorgen.
Wie baut man denn seinen eigenen Schutzraum am besten selbst? Gibts da Spezialfirmen, die sowas tun? Kostet doch bestimmt eine Menge Geld, trotz Förderung, etc.
Mal ehrlich: wer war schon mal bei Bekannten auf Besuch, die ihren eigenen Schutzraum im Keller haben?
Grüsse
UF
Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen (Albert Einstein)
also Schutzräume im Keller, waren einfach gebaut. Gab so ein Merkblatt dafür. Was alles reinmuß und wie gebaut.
So einen hatte mein Nachbar!
Die weitere Variante war ein Schutzraum mit Luftfilteranlage, Wassertankanlage... Hatte einer meiner Lehrer in der Scheune eingerichtet bzw. einrichten lassen!
Die 3. Variante hab ich nur während des Baues über die Gartenhecke gesehen. Hat sich so ein "Industrieller" in seinem Garten bauen lassen. Richtig tief in der Erde und nen Haufen Rohrleitungen...
Wenn ich mal in Lauterbach bin geh ich mal hin und frage, ob ich da mal rein darf. Mit dem urspünglichen Besitzer hab ich mich ganz und gar nicht vertragen, aber das Haus wurde zwischenzeitlich verkauft. Mal sehen was der neue Eigentümer sagt!
Heute z.B.: abcguard.de
Beratungen fürhrte der BLSV/BVS durch. Die "Schutzbau-Fibel" wurde alle paar Jahre neu und aktualisiert aufgelegt, über die Jahre wurden verschiedene Informationsfilme produziert. Neben den ausgebauten Kellerschutzräumen für Eiinfamilienhäuser und den Anlagen unter dem eigenen Garten gab´s auch konkrete Anleitungen für den Platz-, Wasser- und Notvorratbedarf in Mehrfamilienhäusern.
Daß sich nur wenige um ihren eigenen Schutzraum kümmerten, lag in der Natur der Sache: Wer wird schon gern an Krieg und Krise erinnert, wer setzt sich freiwillig damit auseinander? Es waren dennoch einige, die sich zu diesem Schritt entschlossen, ein größerer Bauschub setzte z.B. ein, ald die Sowjets in Afghanistan einmarschierten. Aber kaum ein Bauherr hat seinen Raum publik gemacht. Aus Angst, im Ernstfall könnte der Nachbar da hinein wollen...
Übrigens brandaktuell: Der Bund hat sich vor ein paar Tagen aus dem flächendeckenden Schutzplatzangebot komplett zurückgezogen. Von daher betrachten wir mit der Ausgangsfrage einen schon fast historischen Komplex.
Übrigens brandaktuell: Der Bund hat sich vor ein paar Tagen aus dem flächendeckenden Schutzplatzangebot komplett zurückgezogen. Von daher betrachten wir mit der Ausgangsfrage einen schon fast historischen Komplex.
Hi ZS.
Kannst Du dazu eventuell etwas mehr sagen? Was meist Du mit "flächendeckend" und "komplett zurückgezogen". Flächendeckend war das Schutzplatzangebot doch eigendlich eh nie?! Was wird nun aus der ZS-Bindung der Anlagen?
Auf welche Quelle bezieht sich Deine Aussage? Würde mich wirklich brennend interessieren.
Grüße,
Christoph
Hinter diesem Amtsdeutsch verbirgt sich der Verkauf der Anlagen, that´s it. Der Bund kommt ab sofort nicht mehr für ihren Unterhalt auf und versilbert stattdessen. Nix ZS-Bindung mehr, aufgehoben. Thema durch. Wenn ich das Schreiben aus Berlin richtig deute, wird sogar die zuständige Abteilung im BBK aufgelöst - womit auch meine Quelle ausreichend genannt ist. Zweiter Quellenhinweis: Vielleicht liegt´s daran, daß die wenigsten Anlagen rollstuhlgerecht ausgebaut sind.
Flächendeckend bedeutet übrigens, daß auf die Gesamtfläche der BRD gesehen, Schutzräume verteilt vorgehalten wurden. Ich kann da mal wieder nur für HH sprechen, aber die über 70 bis Freitag noch vorgehaltenen Anlagen waren wirklich gut über´s Stadtgebiet verteilt.
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