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In der aktuellen Ausgabe 1/2018 der Zeitschrift "Militärgeschichte" des MGFA ist ein kurzer Bericht über das sowjetische Nuklearwaffenlager in Halle/Saale (S. 28).
Download der Zeitschrift:
Gleiches Thema aber andere Zeitschrift. Jetzt auch mit Foto aus dem Bunker. Und einem Hr. Bergner der von den neuen Erkenntnissen zum Thema überholt wurde.
Februar 1967: Blick (Richtung Westen) auf das Areal der beweglichen Raketentechnischen Basis (gelber Kreis). In unmittelbarer Nähe der Stab der 27. Garde Mot.-Schützendivision (ehemalige 21. Garde). Außerdem wohl die Unterkünfte vom 68. Garde Mot.-Schützenregiment, 28. Panzerregiment, 31. selbst. Panzerbataillon, 54. Garde Artillerieregiment, 1076. Flugabwehrartillerieregiment, 329. selbst. Raketenabteilung...
Februar 1967: Blick (Richtung Westen) auf das Areal der beweglichen Raketentechnischen Basis (gelber Kreis). In unmittelbarer Nähe der Stab der 27. Garde Mot.-Schützendivision (ehemalige 21. Garde). Außerdem wohl die Unterkünfte vom 68. Garde Mot.-Schützenregiment, 28. Panzerregiment, 31. selbst. Panzerbataillon, 54. Garde Artillerieregiment, 1076. Flugabwehrartillerieregiment, 329. selbst. Raketenabteilung...
Nicht alle Einheiten dieser Aufzählung und mit "wohl" bezeichnet waren in dieser Kaserne stationiert.
Deine als Quelle angegebene Website ist für die Zeit des WK II sehr informativ. Allerdings bezweifel ich doch stark, daß Michael Holm der russischen Sprache so mächtig ist, daß seine Auflistungen korrekt sind.
Da Du Dich in der Vergangenheit doch schon als "Kenner" der sowjetischen Streitkräfte gezeigt hast, kannst Du selber erkennen, daß nicht alle Einheiten in dieser Kaserne gewesen sein können. Eine Division von über 12.000 Mann plus Angehörige bzw. dessen Material (allein 325 +/- Panzer) passen nicht in eine Kaserne. Das weißt Du genauso gut wie ich und das allein läßt doch schon die Ungenauigkeit bei Michael Holm erkennen. Außerdem hat es doch in und um Halle herum deutlich mehr Kasernen gegeben als diese eine, oben gezeigte Kaserne.
Die Standortdatenbank des MGFA, die inzwischen deutlich an Zuverlässigkeit gewonnen hat (nicht zuletzt durch Zuarbeit von Nutzern unseres Forums) spuckt für Halle folgende größere sowjetische Einheiten aus (allerdings ohne Angabe der Kasernen):
Die einzigen größeren Verbände der 27. MSD, die nicht in Halle lagen, waren das 5. PzAufklBtl in Mühlhausen und das 244. MSR in Schlotheim ostwärts von Mühlhausen.
Die sowjetische 27. Mot.SchtzDiv nutzte als Kaserne in Halle vor allem die sehr großzügige Anlage der ehem. Heeres- und Luftnachrichtenschule in Heide-Süd. Hier konnten durchaus viele tausend Soldaten untergebracht werden, wenn man die sowjetischen Maßstäbe für die Belegung einer Kaserne (Schlafsäle für 100 und mehr Soldaten) zu Grunde legt.
Da ich seit 1991 als KpChef der Leipziger Feldjägerkompanie eingesetzt war und Halle zu meinem Einsatzraum gehörte, kenne ich die dortigen sowjetischen Kasernen aus eigener Anschauung - das Gelände war wirklich riesengroß.
In Halle lagen daneben auch noch das Divisionskommando und zahlreiche Truppenteile der 11. Mot.Schützendivision der NVA. Die NVA nutzte zunächst alte Kasernenanlagen und Behelfsunterkünfte in Halle, später dann die neugebauten Anlagen in Halle-Nord und Trotha, später von der Bundeswehr als „Dr.-Dorothea-Erxleben-Kaserne“ genutzt.
Deine als Quelle angegebene Website ist für die Zeit des WK II sehr informativ. Allerdings bezweifel ich doch stark, daß Michael Holm der russischen Sprache so mächtig ist, daß seine Auflistungen korrekt sind.
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Rex Danny
Glaube mir, er ist der russischen Sprache mächtig!! Außerdem werden auch viele CIA-Dokumente ausgewertet.
Übrigens, du weißt schon das abgebildete Areal die Heide-Kaserne zeigt, mit Unterkünften für ca. 9.000 Soldaten.
Da Du Dich in der Vergangenheit doch schon als "Kenner" der sowjetischen Streitkräfte gezeigt hast, kannst Du selber erkennen, daß nicht alle Einheiten in dieser Kaserne gewesen sein können.
Einerseits ist er kein "Kenner" zum Thema und andererseits kann er das eben nicht erkennen.
Außerdem hat es doch in und um Halle herum deutlich mehr Kasernen gegeben als diese eine, oben gezeigte Kaserne.
Du hast es auf den Punkt gebracht! Der zweite große Standort in Halle war in Südstadt, etwa Bereich heutige Kaiserslauterer Straße, bei Holm als Wörmlitz-Kaserne bezeichnet.
Die Angaben bei Holm mögen gut bis sehr gut sein aber sie sind nicht zu 100 Prozent zutreffend.
Die einzigen größeren Verbände der 27. MSD, die nicht in Halle lagen, waren das 5. PzAufklBtl in Mühlhausen und das 244. MSR in Schlotheim ostwärts von Mühlhausen.
Die Mot-Schützen waren bis 1986 noch in Halle stationiert. Vermutlich nicht mal in der von dir angesprochenen Kaserne.
Aber eine Frage sei erlaubt, wohin sind eigentlich die Russen damals zum Schießen gefahren, insbesondere mit Technik? Da war immerhin eine Division in einer Großstadt stationiert und angrenzende Truppenübungsplätze oder Standortübungsplätze kenne ich da jetzt nicht so.
Einen Standortübungsplatz gab es in Halle Nord (Franzigmark - Lettin), den wir auch ab 1991 von Leipzig aus nutzten (siehe beigefügte Fotos - Qualität leider nicht berauschend, weil von alten Analogfotos digitalisiert). Hier gab es sogar eine kleine Ortskampfanlage.
Ansonsten gab es in der DDR das System der mit Kettenmarschwege verbundenen Truppenübungsplätze (siehe beigefügte Skizze). Hier kamen von Halle aus vor allem in Frage
- Jüterbog
- Gotha
- Ohrdruf
- Königsbrück
Die Verlegung erfolgte dabei aber nicht zwingend im Landmarsch, schließlich hatte die DDR auch ein sehr dichtes Eisenbahnnetz.
Quelle: Naumann, Klaus (Hrsg.): NVA - Anspruch un Wirklichkeit nach ausgewählten Dokumenten, Berlin 1993, S. 350.
Das gleiche Problem hatte doch die Bundeswehr bzw. die NATO in der Bundesrepublik auch, auch hier gab es nicht unbedingt vor der Haustür einen optimal für Panzerverbände geeigneten Truppenübungsplatz mit entsprechenden Schießbahnen.
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