GSSD Stolzenain - Komplex 4000

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  • H-K
    Rekrut
    • 05.03.2016
    • 2

    #1

    GSSD Stolzenain - Komplex 4000

    Dachte, ich könnte diese Fotos, die ich nahm, von vor ein paar Jahren bei Stolzenhain.

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  • B206
    Cold Warrior
    • 12.07.2007
    • 383

    #2
    Wie wurden eigentlich die GK von der Sowjetunion zu den Depots des Komplexes 4000 transportiert?
    Wie es auf jeden Fall nicht gemacht wurde kann man nun hier nachlesen:


    Es geht darum das ein oder mehrere Autoren sich Eisenbahnwagen (im Rahmen einer Publikation) ausgedacht haben mit denen diese GK angeblich transportiert wurden. Das wird in der verlinkten Diskussion widerlegt und anhand von konkreten Beispielen der Fälschung überführt. Ich denke das man es ruhig wissen sollte das es Leute gibt die sich zu einem so banal erscheinenden Thema wie der Transportlogistik von Kernwaffen Geschichten ausdenken und Fotos verfälschen.

    Grundsätzlich wurde im Frieden derartige Munition mit der Eisenbahn (Sowjetunion-DDR) transportiert. Wenn ein Gleis nicht bis zu einem Depot hinführte dann wurde auf Lastkraftwagen umgeladen. Auf dem Bild oben in der Mitte kann man sehen wie so eine Umladestelle am Bunker ausgesehen hat. Die Dächer waren zur Luftdeckung angebracht. Da wo das Asbest gestapelt ist da stand das Fahrzeug rückwärts an der Rampe. Ein GK war immer in einem Fahrzeug.

    Kommentar

    • Berlin Brigade
      Warrior
      • 10.05.2014
      • 82

      #3
      Wäre es nicht viel einfacher und unauffälliger gewesen, die Wasserstoffbomben per Flugzeug zu transportieren, statt wochenlang durch Polen und die Dinger müssen immer klimatisiert werden und streng bewacht? Das lässt sich bei soner Bahnfahrt durchs Ausland schwer verheimlichen.
      Am Ende dann per LKW zum Lager. Im Kriegsfall hätte man sie per Hubschrauber abholen können, wenn es schnell hätte gehen müssen. Die wiegen auch nicht so viel und sind nicht extrem sperrig. Hier ein Raketengefechtskopf beim Verladen.

      Sovtacnuke.jpgQuelle: http://nuclearweaponarchive.org/Russia/Sovtacnuke.jpg

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      • B206
        Cold Warrior
        • 12.07.2007
        • 383

        #4
        Zitat von Berlin Brigade Beitrag anzeigen
        Wäre es nicht viel einfacher und unauffälliger gewesen, die Wasserstoffbomben per Flugzeug zu transportieren, statt wochenlang durch Polen und die Dinger müssen immer klimatisiert werden und streng bewacht? Das lässt sich bei soner Bahnfahrt durchs Ausland schwer verheimlichen.
        Am Ende dann per LKW zum Lager. Im Kriegsfall hätte man sie per Hubschrauber abholen können, wenn es schnell hätte gehen müssen. Die wiegen auch nicht so viel und sind nicht extrem sperrig. Hier ein Raketengefechtskopf beim Verladen.

        [ATTACH=CONFIG]26868[/ATTACH]Quelle: http://nuclearweaponarchive.org/Russia/Sovtacnuke.jpg
        Also mir sind weder Belege oder Beweise dafür bekannt das es in der DDR Wasserstoffbomben gab noch das nukleare Gefechtsköpfe oder ähnliches unter klimatisierten Lagerbedingungen transportiert werden mußten oder es so gemacht wurde - mit der Eisenbahn. Mein Link verweist auf den Punkt das angebliche Kühlwagen oder wie Kühlwagen aussehende Eisenbahnwagen dafür benutzt wurden. Offenbar ist es den Sowjets gelungen ihre Sonderwaffen mit der Eisenbahn so zu transportieren das es beispielsweise in Polen oder der DDR niemand auf den ersten Blick bemerkt hat.
        Weiterführend ein Link zum Thema http://muldental-history.de/index.ph...dunkelmannern/ Da kann sehen wie es gemacht wurde!

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        • Berlin Brigade
          Warrior
          • 10.05.2014
          • 82

          #5
          Toller Link. Vielen Dank.

          Kommentar

          • B206
            Cold Warrior
            • 12.07.2007
            • 383

            #6
            https://www.mz-web.de/jessen/geheime...r-ddr-29931004.

            Dutzende Sprengköpfe in zwei Bunkern
            Genaue Angaben zu Anzahl und Sprengkraft der im Objekt Linda/Stolzenhain gelagerten Atomwaffen können die Autoren der Broschüre „Das unbekannte Geheimnis“ nicht machen. Sie gehen jedoch davon aus, dass es sich anfangs um unterschiedlich starke Sprengköpfe handelte, die mit so genannten Operativ-Taktischen-Raketen des Typs Scud-B (Reichweite 300 Kilometer) verschossen werden konnten. Was seitens der DDR im Kriegsfall die Dritte Raketenbrigade der Nationalen Volksarmee (zwölf Startfahrzeuge) übernommen hätte, die bei Jena stationiert war.
            Werbung für einen Vortrag und eine Broschüre zum Thema.

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