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Hab mir inzwischen auch mal den hessischen Landtag vorgenommen, mit dem Ergebnis, dass zumindest die Anfragen nichts Substantielles liefern. Es gab (gibt?) da einen SPD-Abgeorneten Lütgers, der von 76 bis in die 90er immer wieder zu diesem Thema fragte. Auch die Grünen fragten, aber die Antwort des Ministerpräsidenten/Zuständigen fiel immer gleich aus: Die Standorte sind Sache des Bundes, der Bund ist durch die Nato gegenüber den Ländern zu Geheimnisschutz verpflichtet, daher weiß die Landesregierung nichts von solchen Depots. Allerdings gilt es zu bedenken, dass dies die offizielle, weil öffentliche Lesart ist.
Auf die Bundestagsanfragen warte ich noch, sind wohl in irgendeinem Franfurter-Ausweichs-Magazin nicht unmittelbar auffindbar...kann noch dauern
aber dann bin ich doch fündig geworden:
Zwar nicht in Bezug auf Mörfelden, sondern auf einen anderen Standort, der oben erwähnt wurde.
Auf eine große Anfrage zu militärischen Liegenschaften in Hessen antwortet die Landesregierung 1998 mit umfassenden Listen von US-Installtionen in Hessen, die
a) noch in US-Besitz sind
b) veräußert werden sollen,
Bundeswehrstandorten, die aufgegeben werden sollen,
sowie Standorten der belgischen Armee, die ebenfalls aufgegeben werden sollen.
Und auf der Liste unter a) findet sich unter anderem
an Position 51
Hanau Wolfgang, Chemical Depot
mit fast 4 km² übrigens auch nicht gerade klein. Zum Vergleich, die AirBase in Frankfurt ist etwa 1/3 so groß.
Grmpf,
aber gut zu wissen - für die nächste "Karteileiche" -
hatte mich auch schon gewundert, wieso ein geheimzuhaltender Standort doch erwähnt wird. So ein wenig hatte ich darauf spekuliert, dass die 2 Worte in der langen Liste übersehen wurden...nuja,
auf die Bundestagssachen warte ich immer noch, auf telefonische Rückfrage hieß es, man suche noch...
die Bundestagssachen, hier insbesonder Drucksache 10/444 erwiesen sich - ich hab es ja schon fast geahnt - als wenig substantiell. Wortreich und blumig wird die Geheimhaltung begründet...
Auch beim hessischen Landtag habe ich auf Granit gebissen (naja mehr oder weniger). Es gibt dort neben den Anfragen auch sog. Berichtsanträge, auf die die Landesregierung dann in Ausschüssen antwortet - die Dokumente wären mit Sicherheit aufschlussreicher, allerdings:
"Sehr geehrter Herr ,
die Ausschüsse tagen in der Regel in nicht öffentlicher Sitzung. Diese Protokolle können Sie nur nach vorheriger Genehmigung durch den Landtagspräsidenten im Archiv des Hessischen Landtags einsehen, wobei auch keine Kopien angefertigt werden dürfen. Wenn Sie diese Einsicht benötigen, bitte ich Sie, eine solche Einsichtnahme unter Angabe der Ausschusssitzungen und des Zwecks der Einsichtnahme schriftlich zu beantragen (auch per e-mail möglich).
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Jürgen Kaestner
Kanzlei des Hessischen Landtags"
Und da aller guten Dinge drei sind:
Stimmt es, dass die die Army Regulation AR380-86 v. 3. Mai 76 zum 21.12.05 deklassifiziert wird?
Hallo an Alle
Zu dem gesuchten Depot weis ich was ,das Depot hat den Namen Walldorf-Lager das Kann man noch Erkennen am Haupteingang und es war ein Mundepot . Das Depot wird von einem Pilzzuchtverein genutzt . Ich werde mit dem Besitzer Kontakt aufnehmen und es dann hier Bekannt geben zwecks Führung
Auf dem Bild im ersten Beitrag in diesem fred kann man lesen, dass chemische Kampfstoffe in Reinheim bei Darmstadt gelagert wurden.
Nu kenn ich mich ganz gut aus in der Ecke (wohne 15 km entfernt von Reinheim), aber ein Bunker oder Depot oder so was in der Art (ich nehme mal an das chem. Kampfstoffe nicht gerade in einer handelsüblichen Garage abgestellt wurden) kenne ich in und um Reinheim nicht.
Weiß jemand was genaues?
Und deshalb ... äh ... haben wir uns dazu entschlossen, heute ... äh ... eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, ... äh ... über Grenzübergangspunkte der DDR ... äh ... auszureisen. G.Schabowski, 9.11.1989
Die Anfrage bezieht sich ja auf 1969. Da die Infos auch fürs Parlament eher immer zeitverzögert kamen KÖNNTE es so sein, dass die Auskunft für bis Mitte 60er gilt. Und bis 1961 (mindestens) lagen solche Teile eigentlich recht offen rum, natürlich bewacht, aber nicht in besonderen Bereichen.
Da hülft's ältere Leute vorort mal zu fragen, ob und wo USler in Reinheim Anfang bis Mitte der 60er gehäuft waren und eventuell auch "sensibel" auf Besuch oder Spaziergänger reagierten.
ich denke die Informationen aus dem Militarisierungsatlas - eben das von dir genannte Bild - sind hier wahrscheinlich schlicht falsch.
Ich habe mir die in Frage kommenden Legislaturperioden sowohl im Hessischen Landtag, als auch im Bundestag angesehen und konnte keine solche Anfrage finden, die sich auch nur im entferntesten mit dieser Thematik auseinandersetzt. Auch ausschließen konnte ich, dass es sich um einen Berichtsantrag handelt. Dann nämlich, wäre nur die Frage öffentlich zugänglich. Die Antwort erfolgt im zuständigen Ausschuß und bleibt unter Verschluß...
Das muss natürlich nicht heißen, dass es bei Reinheim absolut nix gab. Aber mit den angegebenen Quellen findet man da nichts. Dann lohnt es sicher eher Harrys Ansatz zu verfolgen.
Hallo zusammen, habe noch alte Fotos von einem Depot im "betriebsbereiten"
Zustand entdeckt..(muss wohl aus den 80er Jahren sein..),ist meines Wissens
nach Clausen..Heute ist nahezu ALLES kaputt...
"Lasst uns die Beziehungen zwischen den Staaten so gestalten,dass internationale Streitigkeiten nicht auf dem Schlachtfeld,sondern am Verhandlungstisch beigelegt werden"
Andrej Gromyko,1964
Schau mal auf www.towerrat.com, dort registrieren und dann auf Gallery, dort gibt es an die 50 bis 100 Bilder über das Depot Clausen, natürlich auch über andere Depots.
Gruß
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
Nur gelingt es mir als registriertem User seit langem nicht die Pic Gallery bei TowerRat.com aufzurufen. Mehr als eine weisse Seite bekomme ich nicht zu sehen. Obwohl sonst alles erreichbar ist.
Alex
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