Erkennung von Atomwaffenlagern
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Erkennung von Atomwaffenlagern
„Wer die Vergangenheit nicht kennt,
wird die Gegenwart nicht verstehen“Stichworte: -
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Hallo,Zitat von funkmelder Beitrag anzeigenhttp://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitr...elt-am-Abgrund
ab 12 Min. und 55 sec. fällt die Aussage das Atomwaffenlager aufgrund der Wachturmform erkennbar war.
Wie z.B.
Kann das uneingeschränkt bestätigt werden ? "interessehalber "
uneingeschränkt definitiv nicht. Horner hat ja bereits ein Beispiel genannt - nach LRSP umgebaute Nike-Stellungen wie z.B. Dallau, Wackernheim oder auch Wüschheim.
Ebenso hatten die PERSHING II QRA-Stellungen die identischen Wachtürme.
Hier befanden sich zwar auch meistens Sonderwaffen, aber eben kein richtiges Sonderwaffenlager.
Allerdings kann man davon ausgehen das Munitionsdepots die so einen Turm hatten auch meistens Sonderwaffenlager waren.
Jedoch waren nur Heeres-Sonderwaffenlager mit dieser Art von Türmen ausgestattet. Bei den Luftstreitkräften gab es widerrum andere Wachtürme.
Zumal zu beachten ist, das die Wachgebäude mit dem bekannten Wachturm est Ende der 70er-Jahre errichtet wurden, als das "Long Range Security Program" gestartet ist.
Vor dem LRSP-Ausbau der Sonderwaffenlager konnte man nicht so einfach sagen was nun ein Sonderwaffenlager war und was nur ein konventionelles Munitionsdepot war.Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
www.ig-area-one.de
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Moin zusammen,
hier habe ich gerade eine Seite gefunden, die verschiedene Lager aus der Luftansicht zeigen tut und hoffe dies passen ist.
Gruß
Horner
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Da ich beim Stöbern nicht fündig geworden bin: Wie sah die Sicherung der SAS denn nun aus? Irgendwann hörte ich mal was über so ein Lager im Gieseler Forst bei Fulda. Allerdings meine ich auch irgendwo gelesen zu haben, dass eben die Bewachung dort nicht für ein solches Lager sprach.
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Danke für dieses erhellende Statement fernab der eigentlichen Frage. Vor allem die damit vernundene Werbung für "Abendmode" finde ich interessant.Zitat von Scotswondern der Bundesrepublik Deutschland gab es erstmals ab Herbst 1953 mit der Stationierung der so genannten »Atom-Annie« US-amerikanische Atomwaffen. Diese wurden in Sondermunitionslagern (special ammunition sites (SAS)) eingelagert. Während der Hochzeit des Kalten Krieges lagerten Atomwaffen an ca. 100 Standorten über die gesamte Bundesrepublik verteilt, mit Ausnahme von West Berlin.
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Die Frage ist nicht zu beantworten... weil die Sicherungen zeitlich sehr abweichend sind. Anfangs lagerten sie teilweise einfach im Keller der Kaserne... ohne spezielle Bewachung. Dann baute man teils "Tresore" mit Zahlen- und anderen Schlössern im Keller ein. Später kamen sie in die ersten "richtigen" Depots, mit 4 Wachtürmen (Bimbach Großenlüder). Und mit der Terrorismusgefahr der 70er dann gab es glaube ich sogar Nato Richtlinien zum Bau von Sonderwaffendepots, mit Doppelzaun, MG Nester usw.--------------------------------
Der liebe Harry
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Nein wieso Giesel, ich schrieb BIMBACH. Giesel - Das war ein normales Depot, zivil bewacht, allerdings mit einer Besonderheit, ein einzelner Bunker war extra abgesichert mit Drahtverhau. Laut einem "Insider" lagen dort Zünder für ADM. Wäre auch zu nahe an der Grenze jedenfalls für die späteren Jahre. Da war die Arbeit 2geteilt, eine Einheit holte die Waffen aus den Depots und die Einheit die sie brauchte (Palladin bspw) brachte sich in Stellung, und die Transporteinheit übergab dann die Köpfe. So zumindest wurde es mir von einem daran beteiligten gesagt. Es wurde auch nicht groß unterschieden, so lagerten in den normalen Mun. Bunkern in bspw. Bad Kissingen auch Uranmunition für PAK und Panzer. Das einzig mir bekannte "neuere" Sonderwaffendepot bei Fulda ist bei Bimbach. Übliches Schema, Doppelzaun, 4 Türme, "Todesstreifen" vor dem Zaun, Tordurchfahrsperre usw. Den Plan habe ich.--------------------------------
Der liebe Harry
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