SAS Lagerlechfeld, Klosterlechfeld (BW)

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  • funkmelder
    Cold Warrior
    • 03.10.2007
    • 328

    #31
    Atomwaffen in Lagerlechfeld

    Hallo,

    wie die Amerikaner noch in Lechfeld waren wurden sporadisch Atomwaffen gelagert.

    Diese waren aber nicht dauerhaft am Standort.

    Es wurden in unregelmäßigen Abständen Waffentransporte zu anderen Atomwaffenlager durchgeführt.

    Daher war nie klar wo Sie aktuell sind und wo nicht.

    Diese Transporte oder auch Scheintransporte wurden unter großem Aufwand durchgeführt.

    Auf den Wegstrecken war ein großes Aufgebot von bewaffneten Soldaten, mit MG-Nestern usw. die den Transport komplett überwachten.

    Also nur ein ganz kleiner Personenkreis wußte.....ob es ein scharfer* oder unscharfer* A-Waffentransport war.

    Im von amerikanisch bewachten Sicherheitsbereich waren die US-Soldaten megascharf und nervös. Was aber an jedem A-Waffenstandort der Fall war.
    Zuletzt geändert von funkmelder; 15.11.2009, 23:41.
    „Wer die Vergangenheit nicht kennt,
    wird die Gegenwart nicht verstehen“

    Kommentar

    • Scaleon
      Cold Warrior
      • 24.01.2009
      • 160

      #32
      Zitat von suedbaden Beitrag anzeigen
      ......Wenn die QRA in Memmingen für nukleare QRAs genutzt wurde, dann nur "vertretungsweise" für andere Geschwader. So zum Beispiel während der Umrüstung des JaBoG 33 auf F-104 G im Zeitraum 1961 bis 1963. Steht so in der gleichen Quelle, Seite 611.
      Von wegen "vertretungsweise". Das Jabo G34 in Memmingen war eine der Hauptstützen in der Nuke Strike Rolle; insbesondere über die gesamte F-104G Periode hinweg, also während Flexible Response.

      Nukleare QRA's konnten nicht "vertretungsweise" genutzt werden; wie denn auch? Da hing zunächst ja mal die jeweilige lokale US MUNNS organisatorisch und vor allem disziplinarisch dran. Sprich, die jeweilige lokale MUNNS hatte zu 100% auf QRA das Sagen und zwar einzig und alleine für das jeweilige Geschwader.

      Die allermeisten QRA- Prozesse und Abläufe waren denn auch auf die jeweiligen lokalen Bedürfnisse und Bedingungen zugeschnitten und diese aufs haarkleinste organisatorisch und disziplinar verkettet und wurden mittels unzähliger interner Übungen und NATO / MUNNS Überprüfungen bis zum Erbrechen sichergestellt. Mit Ausnahme der reinen US Amerikanischen Nuklear Prozesse waren viele andere QRA Prozesse und F-104G QRA Abläufe luftwaffenweit eben nicht soweit standardisiert, dass man diese für ein anderes Geschwader quasi "vertretungsweise", sprich übergreifend und 1:1 hätte anwenden können.

      Die einzige "gemeinsame Klammer" über die damaligen F-104G Nuklear Geschwader bildeten die gemeinsamen Ausbildungsphasen in Decimomannu. Und selbst dort, in Deci flogen zu F-104G Zeiten die einzelnen Geschwader mit jeweils ihren eigenen Maschinen! Und gab es in Deci mal wieder nur zwei Bremsen; so wurden diese selbstverständlich und einzig und alleine für das eigene Geschwader "organisiert"; völlig wurscht, ob die anderen derweil on Ground blieben oder nicht.

      Vertreten hat damals keiner für keinen; vielmehr war jedes Geschwader sich selbst am nächsten und froh, wenn es die geforderten Parameter erreichte.
      Gruß! Scaleon

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