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Wieder mal ein altes Foto entdeckt:
Schießen mit der Handflammpatrone, hier mit der Üb-Ausführung.
Muß 1987 bei der 6./FJgBtl 760 (Veitshöchheim) gewesen sein, beim Übungsplatzaufenthalt in Münsingen.
Die Handflammpatrone war vor allem im Ortskampf oder beim Kampf in Feldstellungen interessant, oder bei der Panzernahbekämpfung zum Blenden.
Die Üb-Ausführung verschoß eine Kalkladung, die Flammladung der Gefechtspatrone zündete entweder beim Aufschlag oder zerlegte automatisch nach etwa 90 m Flugstrecke. Wenn man also mit einer gewissen Rohrerhöhung schoß, konnte man Feuer vom Himmel regneten lassen, wie zu Pfingsten.
So ein Instrument habe ich nur einmal in die Hand gekriegt, das war beim Übungsplatzaufenthalt in Stetten am kalten A...[*] Ende Januar/Anfang Februar 1984. Schießen durften wir nur mit der Üb-Patrone, die Gefechtspatrone wurde nur mit einem Schuß durch einen der Gruppenführer vorgestellt. Um ein einigermaßen gutes Gefühl für das Flugverhalten der Ladung zu entwickeln hätte es wohl mehrerer Schüsse bedurft, es musste aber gespart werden, die Patronen waren ein rares Gut. Ich bin mir nichtmalmehr sicher ob jeder einen Übungsschuss machen durfte.
[*] Den Namen aus dem Soldatenjargon habe ich bewusst genommen, dort auf der Höhe im Schnee bei schneidendem Wind lernten die Flachländer in dr Kompanie, was Kälte ist. Mich als Bewohner der Münchberger Hochfläche zwischen Fichtelgebirge und Frankenwald konnte es eher wenig beeindrucken.
... dort auf der Höhe im Schnee bei schneidendem Wind lernten die Flachländer in dr Kompanie, was Kälte ist. Mich als Bewohner der Münchberger Hochfläche zwischen Fichtelgebirge und Frankenwald konnte es eher wenig beeindrucken.
Kann ich nur bestätigen, da ich aus einer Gegend etwa 20 km ostwärts von Münchberg komme, war mir diese Witterung auch nicht fremd. Aber die Weidener Soldaten Deiner Kompanie müssten eigentlich doch von Grafenwöhr die Kälte gewohnt gewesen sein. Wenn dort aus Nordost einige Tage der "böhmische" Wind pfiff, konnte auch schon Minus 20 Grad und tiefer erreicht werden.
Die echten Weidener kannten das natürlich auch. Wir hatten aber eine nennenswerte Menge Leute, die aus eher klimatisch milden Regionen stammten (in der Stube hatte ich davon je einen aus Lampertheim und Hanau), mit einem Teil von denen ich meine Grundausbildung in Bogen absolviert hatte. Wir waren dann zum Jahreswechsel nach Weiden versetzt worden, so dass sie noch nicht wirklich an die klimatischen Bedingungen dort gewöhnt waren. Wer aus der Oberpfalz stammte oder schon länger in Weiden weilte kannte das natürlich.
Der Begriff ist durchaus über das Soldatenjargon hinaus verbreitet. Mein Vater nannte das so als es mal drum ging dass ich für einen Übungsaufenthalt dorthin ginge. Der kam aus der Gegend und war nie bei der Bundeswehr.
Unter französischen Soldaten, die dort ja jahrzehntelang stationiert waren, heißt der Übungsplatz schon seit den 50ern übrigens generell "Petite Siberie" (Kleinsibirien). Der Begriff ist dort so verbreitet, dass man ihn bis heute auch schon mal in Pressemitteilungen des Verteidigungsministeriums oder in Militärzeitschriften findet.
Der Begriff "am kalten Arsch" war zu meiner Zeit ebenfalls üblich.
Ich musste meinen KpChef mal Ende August (!) zu einer Kommandeurstagung der Brigade 30 nach Stetten und Münsingen fahren. Da habe ich am Morgen des 31.08. nach einer klaren Nacht Scheibe gekratzt bei -2 Grad !!
Ich hatte nicht mal meine Feldjacke dabei.
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