Atomkrieg aus Versehen - 20 Vorfälle im Kalten Krieg
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Einen kleinen deutschen Artikel von der Uni Kassel gibt's auch hier:
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Hab die Seite bei Googel übersetzen lasen (einigermaßen)Zitat von DerKäptn Beitrag anzeigenMoin! Hier gibt es eine Auflistung von 20 militärischen "Versehen", die beinahe einen Atomkrieg ausgelöst hätten:
20 Mishaps That Might Have Started Accidental Nuclear War
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Google Übersetzer
Besser Alls gar nichts
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Hallo Käptn!Zitat von DerKäptn Beitrag anzeigenMoin! Hier gibt es eine Auflistung von 20 militärischen "Versehen", die beinahe einen Atomkrieg ausgelöst hätten:
20 Mishaps That Might Have Started Accidental Nuclear War
Ob 20 oder 40 oder 100 militärische „Versehen“, einen Atomkrieg aus Versehen hätte es m.E nie gegeben, weil es sich in keinem der Fälle um wirklich „scharfe“ A-Waffen handelte.
Eher hätte der Papst geheiratet, als dass es zu einem Atom Krieg „aus Versehen“ gekommen wäre. Die Sicherheitsvorkehrungen und Eskalationsstufen im Falle eines „Versehens“ mit scharfen A-Waffen, waren auf beiden Seiten einfach zu extrem und aufs Äusserste effektiv und wurden während der Tactical Evaluations auf beiden Seiten ständig geübt und simuliert.
Insbesondere die Amis liessen nicht eine Maus unbeaufsichtigt bzw „unauthorized“ auch nur in die Nähe ihrer scharfen A-Waffen. Hing die A-Waffe einmal an der 104, wurde jeder Schritt, jede noch so kleine Bewegung von denen mit Argusaugen verfolgt. „No-Lone-Zone“, „Split-Action“, „Double-Crew“, “Check“, „X-Check“, „Double-Check” und weiß der Geier was noch für rabiate Check-Methoden;alle wurden u.a. ganz gezielt auch zur Vermeidung von „Versehen“ angewendet und bis zum Erbrechen immer und immer wieder geübt. Jeder kleinste Vorfall wurde sofort in „Dull Sword“, „Broken Arrow“ und weiß nicht mehr welche weiteren Eskalations-stufen, eingeordnet.
Fiel einem auf der QRA im Bereich der 104 mal der Schraubendreher auf den Boden, war das schon ein halber „Dull Sword“. Ein quasi ganzer „Dull Sword“ Vorfall ist während meiner gesamten Zeit im F-104G Nuklear-Geschwader nicht vorgekommen; geschweige denn der nächst-höhere „Broken Arrow“.
Die Amis waren auf QRA immer eisenhart und total cool; nur wenn ein Gewitter aufzog, da kamen die immer fürchterlich auf Drehzahl. „Ground the Aircraft!“, „Ground the Aircraft!“ war dann das Stichwort das auf der besch...... QRA kontinuierlich zu hören war.
Gruß! Scaleon
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Scaleon!
Ich glaube du irrst dich in deinen Folgerungen. Richtig ist, dass rund um die Waffe selbst, alles mehrfach abgesichert war. Die verwundbare Stelle war aber ganz woanders. Einerseits bei den militärischen Befehlshabern und vor allem bei der Auswertung der Informationen der Frühwarneinrichtungen. Oft haben die Verantwortlichen zum Glück ihren Menschenverstand eingesetzt, der sie davor bewahrte eine verhängnisvolle Befehlskette zu starten. Egal ob sie dem System nicht abnahmen, dass nur eine einzige Rakete dahergeflogen kommt oder der vermeintliche Angriff gleich nach einem vertrauensbildenden Treffen der Staatsoberhäupte stattfindet. Während Krisensituationen war es noch einmal gespannter.
Du hast in einem QRA gearbeitet? Ich würde sagen, du hättest es als letzter erfahren, wenn ein paar Befehlsketten über dir schon alles rotiert.
Gruß
qwerty
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Hallo qwerty!!Zitat von qwerty6430 Beitrag anzeigenScaleon!
......Du hast in einem QRA gearbeitet? Ich würde sagen, du hättest es als letzter erfahren, wenn ein paar Befehlsketten über dir schon alles rotiert.
Gruß...qwerty
Zitat: .... „Du hast in einem QRA „gearbeitet?“ Bei allem Respekt, „qwerty“, aber glaubst du im Ernst ich hätte auf QRA, bzw bei der Luftwaffe „gearbeitet“?! Natürlich und ganz sicherlich nicht!!
Ich war W18, sprich Wehrpflichtiger; Obergefreiter OA, also Offiziersanwärter mit Abi und soeben abgeschlossener LH- Flugzeugmechanikerlehre; und genau dieser LH- Abschluß verhalf mir damals denn auch zu mehr oder weniger angenehmen „Aufenthalten“ auf QRA; sprich meine Hauptarbeit war primär, "anwesend" zu sein und am Flugzeug, also am Objekt selbst, einen guten und kompetenten Eindruck zu machen; insbesondere bei den QRA- Amis, also denen von der MUNNS, plus natürlich bei/während der Inspektionen.
"Gearbeitet" haben damals die Z- Soldaten auf QRA, also die Uffze und StUffze, sowie die Fw’s bis hoch zu den Ofw’s. Das waren meist ehemalige KFZ- Schlosser, Installateure und der Geier weiß was die sonst noch so an Berufen hatten. Die nannten sich nach einer Umschulung „Flugzeugmechaniker“, sprachen meist so um die 72,5 Worte Englisch und rannten anschliessend, sofern sie über die entsprechende Sicherheitsstufe verfügten, auf der QRA herum.
Also gearbeitet im klassischen Sinne habe ich wie schon gesagt, auf der F-104G QRA eigentlich nie. Bin dann aber trotzdem, wohl auch wegen meiner excellenten Englischkenntnisse, überraschend schnell sogar noch Fahnenjunker geworden; obwohl mich rein Militärisches wie etwa Schiessen, Marschieren, Formaldienst und was weiß ich, nicht die Bohne interessierte.
Gruß Scaleon !
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Die "Uni-Kassel" ist leider keine seriöse Quelle. Es ist ein Zusammenschluss von Leuten, die in Räumen der Uni Kassel Gastrecht haben, aber keinerlei wissenschaftlichen Qualifikationen unterliegen.Zitat von Rodeo Beitrag anzeigenEinen kleinen deutschen Artikel von der Uni Kassel gibt's auch hier:
Atomwaffen: Inferno aus Versehen, 09.07.2005 (Friedensratschlag)
Die Horrorgeschichten der dortigen Autoren zum Kalten Krieg sind durch Nichts belegt, sie entstmmen dem Hörensagen und spiegeln ein sehr einseitiges ideologiegeprägtes Verständnis wieder.
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