Atomwaffen etc. wurden bis Ende der 60er, Anfang 70er in unmittelbarer Nähe der US Kasernen gelagert, in kleinen Sonderdepots von ca. 60 x 40 Metern und bewacht von MP und normalen Soldaten.
ABC Waffendepots
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ABC Waffendepots
Im Gegensatz zu offiziellen Verlautbarungen:
Atomwaffen etc. wurden bis Ende der 60er, Anfang 70er in unmittelbarer Nähe der US Kasernen gelagert, in kleinen Sonderdepots von ca. 60 x 40 Metern und bewacht von MP und normalen Soldaten.--------------------------------
Der liebe HarryStichworte: -
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Der liebe Harry
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Auf dem Flugplatz Buechel in der Eifel sollen laut Aussage der Gruenen von RLP, heute noch ca 20 Atomwaffen lagern. Bestätigt wird es dadurch, daß eine Spezial Einheit (leider fällt mir der Name nicht ein) der US Army für den Schutz zuständig ist.
Weiterhin werden auf dem Gelände von Ramstein mindestens 130 Atomwaffen vermutet. Quelle: Auch die RLP Gruenen. Direkt neben Ramstein liegt ja Kaiserslautern. Somit bestätigt sich die Aussage von Harry.
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Fliegerhorst Büchel
Auf dem Flugplatz Buechel in der Eifel sollen laut Aussage der Gruenen von RLP, heute noch ca 20 Atomwaffen lagern.
Auszug aus einem Artikel vom 22.03.2008 im »Anzeigenkurier.de«:
"Büchel: Noch 20 Raketen
Heute werden in Deutschland nur noch im Fliegerhorst Büchel (Rheinland-Pfalz) Atomraketen gelagert. In den Bunkern des Jagdbombergeschwaders 33 befinden sich etwa 20 Atomwaffen des Typs B 61. Diese Atomwaffen unterstehen der US Air Force und müssen im Kriegsfall erst durch den US-Präsidenten freigegeben werden. Seit 1996 organisieren Aktivisten gemeinsam mit der »Gewaltfreien Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA)« und anderen Gruppen der Friedensbewegung alljährlich Demonstrationen und Mahnwachen am Fliegerhorst Büchel – meist unbeachtet von der regionalen Presse und argwöhnisch beobachtet von der einheimischen Bevölkerung. Bundes- und Landespolitiker versuchen, so heißt es von der Friedensbewegung, einem möglichen Widerstand der Bevölkerung in der Region gegen das Atomwaffenlager den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem sie mit dem Argument, die Atomwaffen seien für den Bestand des Fliegerhorstes unverzichtbar, die Angst vor Arbeitsplatzverlusten zu schüren versuchten. Jede Bombe in Büchel soll über ein Vielfaches der Zerstörungskraft der Hiroshima-Bombe verfügen."
______
► Quelle: http://www.anzeigenkurier.de/index.p...&id=357665&eml (07.06.2008; 22:00 Uhr]
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Nee, das war nicht meine Quelle. Das ganze wurde letztes Jahr mal in SWR3 diskutiert, ich habe eben nochmal danach gegoogelt kann Dir aber leider die Seite nicht mehr sagen. Sorry.Zitat von Geograph Beitrag anzeigenAuszug aus einem Artikel vom 22.03.2008 im »Anzeigenkurier.de«:
"Büchel: Noch 20 Raketen
Heute werden in Deutschland nur noch im Fliegerhorst Büchel (Rheinland-Pfalz) Atomraketen gelagert. In den Bunkern des Jagdbombergeschwaders 33 befinden sich etwa 20 Atomwaffen des Typs B 61. Diese Atomwaffen unterstehen der US Air Force und müssen im Kriegsfall erst durch den US-Präsidenten freigegeben werden. Seit 1996 organisieren Aktivisten gemeinsam mit der »Gewaltfreien Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA)« und anderen Gruppen der Friedensbewegung alljährlich Demonstrationen und Mahnwachen am Fliegerhorst Büchel – meist unbeachtet von der regionalen Presse und argwöhnisch beobachtet von der einheimischen Bevölkerung. Bundes- und Landespolitiker versuchen, so heißt es von der Friedensbewegung, einem möglichen Widerstand der Bevölkerung in der Region gegen das Atomwaffenlager den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem sie mit dem Argument, die Atomwaffen seien für den Bestand des Fliegerhorstes unverzichtbar, die Angst vor Arbeitsplatzverlusten zu schüren versuchten. Jede Bombe in Büchel soll über ein Vielfaches der Zerstörungskraft der Hiroshima-Bombe verfügen."
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► Quelle: http://www.anzeigenkurier.de/index.p...&id=357665&eml (07.06.2008; 22:00 Uhr]
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Deine Quelle war vermutlich der "SPIEGEL"
"ATOMWAFFEN IN DEUTSCHLAND
USA haben Nuklear-Arsenal in Ramstein geräumt
Von Matthias Gebauer und John Goetz
Der US-Stützpunkt Ramstein galt jahrelang als Atomwaffen-Lager mitten in Deutschland - jetzt befinden sich dort nach Erkenntnissen von Experten keine Nuklearsprengköpfe mehr. Eine Kontrollliste belegt, dass sie außer Landes gebracht wurden.
Berlin - Ohne großes Aufsehen hat die US-Armee offenbar ihren gesamten Bestand an Atomwaffen aus der Air Force-Base in Ramstein abgezogen. In der Anlage lagerten 130 der rund 480 nuklearen Sprengköpfe, welche die US-Armee in Europa bereithält.
Nun scheint das nukleare Potential komplett geleert worden zu sein. Das jedenfalls geht aus einer aktuellen Studie der renommierten Organisation Federation of American Scientists hervor. "Ich denke, es ist fast sicher, dass die Bomben nicht mehr in Ramstein sind", sagte der Autor Hans M. Kristensen im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. "Es gibt jedenfalls viele Indizien, dass sie nicht mehr da sind."
Der Wissenschaftler, der seit Jahren nukleare Arsenale erforscht und beobachtet, stützt sich bei seinen Behauptungen vor allem auf einen öffentlich zugänglichen Bericht aus dem Januar 2007, in dem die Armee Auskunft über Routine-Kontrollen an Standorten für nukleare Technik gibt. Außer Deutschland zählten dazu auch Basen in Großbritannien, Belgien, der Türkei und den Niederlanden.
Keine Nuklear-Experten mehr für Ramstein
Im Gegensatz zu früher wird Ramstein nicht mehr als Standort aufgeführt, der von Nuklear-Experten untersucht wurde. "Die Air Force hat die Hauptbasen in Ramstein von der Liste genommen", sagt Kristensen. "Das zeigt, dass vorher dort gelagerte Nuklearwaffen entfernt und in die USA gebracht worden sind."
Offizielle Zahlen über die Sprengköpfe der Amerikaner geben die Nato-Partner grundsätzlich nicht heraus, allerdings wurde die Zahl der Waffen von Experten in den vergangenen Jahren konstant auf 480 Stück geschätzt. In Deutschland lagerten 130 Sprengköpfe in Ramstein, 20 weitere auf der deutschen Flieger-Basis in Büchel. Dort trainieren deutsche Kampfpiloten bis heute den Abwurf der US-Bomben, den sie auf Befehl der USA ausführen müssten.
Der Luftwaffenstützpunkt Ramstein hat spezielle Lagerstätten für insgesamt 216 nukleare Bomben der Typen B-61-3 und B-61-4. Tief im Boden unter den Flugzeughangaren sind 54 sogenannte "vaults" eingelassen worden. Die Grüfte können jeweils vier Atomwaffen aufnehmen, bei Bedarf können diese dann direkt unter die Jets montiert werden. Eine ähnliche Anlage steht auch in Büchel.
"Die Waffen sind weg"
Auf die neuen Erkenntnisse der Studie gab es bislang keine offizielle Reaktion. Das Pentagon in den USA teilte auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE mit, dass man "zur Anzahl und Position von Atomwaffen der US-Armee" grundsätzlich keine Auskunft erteile. Das Bundesverteidigungsministerium verweigerte ebenfalls eine Stellungnahme: "Im Rahmen der Geheimhaltung unter Nato-Partner können wir die Stationierung oder die Anzahl von Waffen nicht kommentieren", sagte eine Sprecherin. Dennoch ist sich Kristensen sicher: "Die Liste belegt eindeutig, dass die Waffen fort sind. Die Armee kann sie dort nicht lagern, ohne dass es regelmäßige Inspektionen gibt. Die Waffen sind weg. In diesem Geschäft ist das, was wir haben, der beste Beweis, den man bekommen kann."
Wann die Waffen aus Ramstein abtransportiert wurden, ist nicht klar. Im Jahr 2005 hatte die US-Armee nach SPIEGEL-Informationen alle nuklearen Waffen wegen umfangreicher Umbauarbeiten in Ramstein ausgelagert, vermutlich in die USA. Möglicherweise kamen die Waffen nie nach Deutschland zurück.
Mit der Auslagerung 2005 gab es in Deutschland eine heftige Debatte um die Stationierung der US-Waffen in Deutschland. Zeitweise wollte sogar die rot-grüne Regierung in den USA Druck machen, die Waffen als letztes Relikt des Kalten Kriegs abzuziehen. Doch dann sah Berlin von der Forderung ab, das Thema verschwand von der Bildfläche. Erfüllte die US-Regierung den Deutschen ihren Wunsch im Stillen und brachte die Waffen nie zurück?
Neue Debatte um Büchel?
Eine ähnliche Debatte wie 2005 könnte nun wiederaufleben - denn in Büchel in Rheinland-Pfalz sind noch immer 20 Sprengköpfe der Amerikaner in unterirdischen Lagern deponiert. Mit der Leerung der Ramsteiner Arsenale, sagen Experten, könne nun Büchel wieder in die politische Diskussion kommen. In der Opposition fänden sich dafür sicherlich reichlich Befürworter, Linke und Grüne fordern seit langem das Ende der Lagerung von Atomwaffen auf deutschem Boden. Galt bisher stets das Argument, die Amerikaner bestünden auf der Stationierung, gibt es nun eine neue Lage.
Ob allerdings die Bundesregierung in diesem Fall an die USA herantreten will, ist eher unwahrscheinlich. Erst im Juni 2005 hatte die nukleare Planungsgruppe der Nato (NPG) die Wichtigkeit der Stationierung von US-Atomwaffen in Europa betont. Demnach seien die Waffen wichtig für die Erhaltung des Friedens und seien von "hohem Wert".
Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...493451,00.html
Bei den B-61 handelt es sich übrigens nicht um "Atomraketen" sondern um Freifallbomben.
Für alle interessierten gibt es zu diesem Thema hier ein sehr umfangreiches Dokument auf Englisch worin es über die Nukleare Teilhabe der NATO in Europa geht.
Gruß, SebiSonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
www.ig-area-one.de
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Hallo zusammen,
danke nochmal für die anderen Artikel. Ich wohne hier in Trier und fühle mich inzwischen so richtig sicher.
Im Norden Atomwaffen, im Süden Atomwaffen und Luftlinie 40km weiter das AKW Cattenom. Was will da einem schon passieren. 
Laut einem Artikel in unserer Tageszeitung gehört unser Gebiet auch nicht mehr zu den Evakuierungsgebieten im Falle eines Störfalles, sondern zu dem Abriegelungsgebiet. SUPER.
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Mit Sicherheit …
… dafür gibt es im Marburger Land immer weniger Militär ……Ich wohne hier in Trier und fühle mich inzwischen so richtig sicher.
Im Norden Atomwaffen, im Süden Atomwaffen und Luftlinie 40km weiter das AKW Cattenom. Was will da einem schon passieren.

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Eine kleine Ausnahme bildet der Standort Stadtallendorf.Zitat von Geograph Beitrag anzeigen… dafür gibt es im Marburger Land immer weniger Militär ……
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Dort werden im Zuge der Aufstellung des Luftlandefernmeldebataillons der Division Spezielle Operationen ab 2010 rund 1500 Soldaten ihren Dienst leisten.
Hierzu ein Bericht der Oberhessischen Presse vom 7.6.:Angehängte Dateien
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Stadtallendorf …
Aber auch Stadtallendorf hat stark Federn lassen müssen: Hessen-Kaserne, Mobilmachungsstützpunkt, Korpsdepot 360, Standortmunitionsniederlage …Eine kleine Ausnahme bildet der Standort Stadtallendorf.
Dort werden im Zuge der Aufstellung des Luftlandefernmeldebataillons der Division Spezielle Operationen ab 2010 rund 1500 Soldaten ihren Dienst leisten.
Und in Neustadt (Hessen) als direkte Nachbarkommune wurde ja alles (Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne, Standortmunitionsniederlage) geschlossen …
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Völlig richtig.Zitat von Geograph Beitrag anzeigenAber auch Stadtallendorf hat stark Federn lassen müssen: Hessen-Kaserne, Mobilmachungsstützpunkt, Korpsdepot 360, Standortmunitionsniederlage …
Und in Neustadt (Hessen) als direkte Nachbarkommune wurde ja alles (Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne, Standortmunitionsniederlage) geschlossen …
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Ich wollte ja auch nur ein Beispiel dafür geben, dass nicht überall komplett dicht gemacht wird...
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Russian storage locations
Here is something from "the other side".Angehängte Dateien
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