Die Thermonukleare Bombe-Einsatzmittel von Kernwaffen

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  • Horner
    Cold Warrior
    • 24.05.2009
    • 1888

    #1

    Die Thermonukleare Bombe-Einsatzmittel von Kernwaffen

    Guten Mittag zusammen,
    heute habe ich etwas über Kernwaffen gefunden, die von der Historie der Waffensysteme und der Weiterendwicklung berichtet.

    Kernwaffen können auf den unterschiedlichsten Wegen zum Einsatz gebracht werden, je nach gewünschter Detonationshöhe der Waffe. aber auch in Abhängigkeit von dem Gewicht und der Größe der Waffe, obwohl dies bei dem heutigen Kernwaffen nur noch in Ausnahmefällen eine Rolle spielt.
    Einige der Einsatzmethoden wurden nicht mehr weiter entwickelt, da sie von dem frühen Nachkriegsdenken des Ersatzes konventioneller Waffen durch die Nuklearwaffen geprägt waren, eine Denkensweise, welche erst mit dem Ende der 60er Jahre abgelegt wurde. Ps, das 1te Bild oben in der Seite, zeigt das bis jetzt einmalige Arty-Geschütz, " Big Annie " das zum verschießen von nuklearer Munition, geplant wurde.
    Und hier der Link:
    [URL="http://Die Thermonukleare Bombe-Einsatzmittel von Kernwaffen,der Einschlag

    Gruß
    Horner ( Beagle )
    Zuletzt geändert von Horner; 22.02.2010, 12:35.
  • Horner
    Cold Warrior
    • 24.05.2009
    • 1888

    #2
    Endschuldigung, aber dieser Link zeigt sich sehr eigenwillig

    http://Die Thermonukleare Bombe-Eins...von Kernwaffen

    Leuder bekomme ich es nicht besser hin, einfach auf " Der Einschlag " gehen, dann ist uns geholfen.
    Zuletzt geändert von Horner; 22.02.2010, 12:41.

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    • Störfang
      Cold Warrior
      • 14.01.2009
      • 201

      #3
      hier auch ein Video im Testbetrieb in Nevada:YouTube - Nuclear Artillery - The 280 MM Gun at the Nevada Proving Ground Upshot-Knothole Shot GRABLE


      Hier auch noch ne Seite von Wiki.: http://de.wikipedia.org/wiki/M65_(Gesch%C3%BCtz)
      Zuletzt geändert von Störfang; 22.02.2010, 12:53.

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      • uraken
        Cold Warrior
        • 27.09.2008
        • 865

        #4
        Die 280mm Geschütze waren die ersten nuklearen Kanonen. Später machte Miniaturissierung es möglich eine Bombe in 155mm und 203mm Granaten zu packen.

        Der Höhepunkt der alles Nuklear Welle in den 50er und 60ern waren wohl nukleare Panzer Abwehrraketen wie die M-388 Davy Crockett mit Reichweiten von maximal 2km oder 4km je nach Variante.
        Davy Crockett (nuclear device) - Wikipedia, the free encyclopedia

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        • Maeks
          Cold Warrior
          • 28.02.2010
          • 340

          #5
          Ähm Hallo Das eine 155mm Für Nuklearmunition gedacht ist wäre mir neu. Die 203mm war schon eher dafür geeignet. Zumal die 203mm überwiegend als Trägergranate für Chemische Kampfstoffe verwendet wurde.

          Gruß Maeks

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          • Störfang
            Cold Warrior
            • 14.01.2009
            • 201

            #6
            Nabend

            Gutes Beispiel wäre hier der M 109 der zb. auch von der Bundeswehr eingesetzt wurde (evtl noch wird?)

            Dieser ist mit einer 155mm Kanone ausgerüstet und kann Nuklearmunition verschießen.

            Gruß Störfang

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            • rubeck1
              Cold Warrior
              • 06.06.2009
              • 478

              #7
              Hatte das gleich Problem mit der 155mm-ArtMun. Konnte mir auch keine nukleare Variante vorstellen, doch die geballte Fachkompetenz dieses Forums hat mich eines Besseren belehrt.
              Selbst ein alter AriSoldat wie ich kann noch was dazulernen.
              Zu finden in einem Thread in diesem Forum!!
              Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
              Interessengemeinschaft "area 1" -
              militärgeschichtlicher Verein e.V.
              www.ig-area-one.de

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              • uraken
                Cold Warrior
                • 27.09.2008
                • 865

                #8
                Die M109 ist ausgesondert. Ersetzt wurde sie durch die PzH 2000
                Panzerhaubitze 2000 ? Wikipedia

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                • uraken
                  Cold Warrior
                  • 27.09.2008
                  • 865

                  #9
                  Zitat von Maeks Beitrag anzeigen
                  Zumal die 203mm überwiegend als Trägergranate für Chemische Kampfstoffe verwendet wurde.
                  Wir haben nuklearen Einsatz mit der M110 sehr oft geübt und wurden auch von der NATO angenommen.
                  Das C-Granaten für die M110 existieren wusste ich aber das wurde nie geübt.

                  Sie auch das Verhältnis "normalen" Sonderwaffenlager zu dem chemischen,

                  Hauptaufgabe der M110 bei der BW waren normaler konventionller Einsatz und die nukleare Option zusammen mit den M109 auf Divisionsebene.

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                  • Maeks
                    Cold Warrior
                    • 28.02.2010
                    • 340

                    #10
                    Hallo Das für das Kaliber 203mm Nukleargeschosse gibt hab ich gewußt. Nur für das Kaliber 155mm denk ich ist die Granate zu klein das man das eine Nuklearladung reinbringt. Das was ich mal gelesen hab ist auch der Grund warum es keine 155mm Granaten mit Chemischen Kampfstoff gibt. Die M109 könnte noch im Dienst sein. Müßte erst 3 Jahre her sein als ich bei einem Tag der offenen Tür noch welche gesehen hab. Glaub das war in Mittenwald wenn ich mich nicht irre. Die M110 dürfte aber schon eine schöne Zeit auser Dienst zu sein. Aber eine 155mm als Nuklear kann ich mir nicht Vorstellen.

                    Gruß Maeks

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                    • uraken
                      Cold Warrior
                      • 27.09.2008
                      • 865

                      #11
                      155mm ist gross genug ... deshab arbeite ein Spezialzug einer Division mit einen der Panzer Ari Bats zusammen.
                      Siehe die oben genannte Davy Crocket. Nukes wurden in den 50 und 60er Jahren massiv miniaturisiert.
                      M110 sind lange ausser Dienst und M109 vielleicht eingemottet aber nicht aktiv.

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                      • Störfang
                        Cold Warrior
                        • 14.01.2009
                        • 201

                        #12
                        Hier auch ein interessanter Link:

                        Atomwaffen A-Z |A-Texte

                        Kommentar

                        • Maeks
                          Cold Warrior
                          • 28.02.2010
                          • 340

                          #13
                          Na sehr glaubwürdig ist dieser Bericht ja nicht. Zumal der Verfasser dieses Artikel keine Ahnung hat, wie er eine 155mm Granate in deiner M110 die Kaliber 203mm ist abschiessen will. Das aber eine M110, Nuklearmuniton verschießt habe ich nicht bestritten. Siehe hier: M110 (Waffe) ? Wikipedia Das die Bundeswehr das Kaliber 203mm hatte, hab ich gewußt. Mein Vater war als Feuerleiter bei der Bundeswehr und da haben sie damals mit den Kaliber gespielt. Auch das es die 203mm Granate als Nuklear gab hat er mir bestättigt.
                          Was mir noch aufgefallen ist das der gute Herr da schreibt das die M107 eine 155mm ist. Nur irrt er sich gewalltig. Die M107 ist Kaliber 175mm.
                          Was ich nun aber gefunden hab ist das es eine W48 gab und das ist eine 155mm Granate. Was aber das Internet hergibt gab es vom Modell 0 nur 135 Stück. Diese wurden aber 1968 ausgemustert. Vom Modell 1 gab es 925 Stück. Diese wurden aber 1992 ausgemustert. Ich berfürchte aber das die Bundeswehr bei dieser geringen Menge nix bekommen hätte im Ernstfall. So nun weiß ich aber wieder etwas mehr.

                          Gruß Maeks

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                          • uraken
                            Cold Warrior
                            • 27.09.2008
                            • 865

                            #14
                            M109 - 155mm - nuklear fähig
                            M107 - 175mm - soweit ich weiss keine nukleare Munition vorhanden
                            M110 - 203mm - gleiches Fahrgestell wie M107 - man muss eigendlich nur das Rohr wechseln um aus einer M107 eine M110 zu machen - nuklear fähig

                            Die Russen brauchten übrigens nur 152mm für ne Nuklear Granate.

                            In der Rohr Artillerie setzte die BW folgende Kaliber ein:
                            105mm (am Ende des kalten Krieges nur in kleiner Anzahl)
                            155mm als gezogene Waffe oder Selbstfahrlaffete z.B. FH70 und M109
                            175mm in einer der Batterien der Divisions Artillerie. Mitte der 80er waren die meisten M107 zu M110 umgerüstet wurden. Das Kaliber wurde aber vor allen zur Ausbildung von Beobachtern verwendet. Die Mun Bestände mussten ja weg ... Wir waren einmal 3 Wochen in Grafenwöhr und haben fast täglich geschossen.
                            203mm auf Korps und Divisionsebene. Ab Artilleriestruktur 85 nur noch auf Divisionsebene vertreten in je 2 Batterien der Feld Artillerie Blts.

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                            • kato
                              Cold Warrior
                              • 03.03.2009
                              • 888

                              #15
                              Zitat von uraken Beitrag anzeigen
                              155mm ist gross genug ... [...]
                              Siehe die oben genannte Davy Crocket.
                              Ein eher schlechter Vergleich - man muss da eher die verschiedenen Sprengkopfdesigns betrachten.

                              Die M-388 auf der Davy Crockett hatte ein Überkaliber von 280mm, der W54-Sprengkopf darin etwa einen Durchmesser von 270mm. Der W54 war das kleinste, was man mit einem "konventionellen" annähernd kugelförmigen Implosionsdesign (entsprechend Fat Man) hinbekommen konnte; er war auch schon nicht besonders zuverlässig, und die Sprengkraft, wenn es denn mal zur Fission kam, war eher minimal.

                              Die für 155mm benutzten Sprengköpfe funktionierten nach einem anderem Prinzip, der linearen Implosion. Dabei erfolgt die Implosion zur prompt überkritischen Masse nicht aus einem Kugeldesign heraus (das einen relativ großen Durchmesser bedingen würde), sondern man implodiert eine gestreckte stabförmige Masse mittels Sprengladungen an den Enden - was sehr ineffizient und teuer ist (man braucht etwa 2-3 mal soviel Plutonium), aber einen niedrigen Durchmesser bringt.

                              Alle anderen, älteren, Artillerienuklearsprengköpfe waren Gun-Assembly-Systeme - also entsprechend Little Boy, bei denen ein kleines Uranprojektil in eine größere Masse eingeschossen wurde. Single-Gun-Assembly-Systeme, die so funktionierten, existierten in den Kalibern 406mm und 280mm (war im Grunde derselbe Sprengkopf). Durch die größere Masse Uran, in die geschossen wurde, bedingten auch diese eine gewisse Mindestgröße.
                              Der W33 für die 203mm war ein Dual-Gun-Assembly, bei denen zwei gleich große Massen Uran aufeinander geschossen wurden; dadurch ließ sich das Design kleiner gestalten. Erst in den 80ern wurde für 203mm mit der W79 dann auch ein lineares-Implosions-Design (entsprechend obigem) beschafft, das Plutonium nutzte. Dieses wurde parallel zum W33 bis 1992 genutzt.

                              Neben den Kosten war ein weiterer starker Nachteil die sehr geringe Sprengkraft von linearen-Implosions-Sprengköpfen, bedingt dadurch dass durch den geringen Durchmesser keine Neutronenreflektoren oder ähnliches eingesetzt werden konnten.
                              Der 155mm W48 hatte dementsprechend auch nur eine Sprengkraft von 72 Tonnen TNT, der Fusionssprengkopf der 203mm W79 hatte eine Sprengkraft von nur 1,1 Kilotonnen. Der ältere W33 (s.o.) schaffte je nach Ausführung bis zu 40 Kilotonnen (Y2-Variante mit Fusionsmittel-Einspritzung).
                              Zuletzt geändert von kato; 05.03.2010, 11:31.

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