Helme für die Ukraine

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  • Dragoner
    Cold Warrior
    • 15.03.2008
    • 2162

    #61
    Zitat von kato Beitrag anzeigen
    Herr Trojani scheint in den letzten Monaten in dieser länger dauernden Fortbildung gewesen zu sein: https://www.fhgr.ch/weiterbildung/ma...y-with-impact/
    So hört es sich auch an. Aus dem Beipacktext: "Über Living Cases und Transfer-Einheiten erarbeiten die Teilnehmenden konkret umsetzbare Konzepte für den eigenen beruflichen Verantwortungsbereich und erweitern durch einen aktiven Austausch mit Teilnehmenden aus anderen Organisationstypen ihren persönlichen Erfahrungshorizont und ihr Skill Set." Auf gut Deutsch: Wir produzieren heiße Luft - und es gibt tatsächlich Unternehmen und Institutionen, die uns dafür bezahlen.

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    • tannenzapfen
      Cold Warrior
      • 25.01.2022
      • 468

      #62
      Deutschland liefert 50 Allschutz-Transport-Fahrzeuge "Dingo" und nochmal 2 MARS an die Ukraine. Wer sich fragt, warum die Regierung trotzdem ständig kritisiert wird: Weil die Kommunikation einfach weiter hinten und vorne nicht funktioniert. Am Freitag erklärte die Bundesverteidigungsministerin in einem Interview noch, man könne aufgrund des Bedarfs der Bundeswehr keine Dingos abgeben. Jetzt hat man offenbar doch noch 50 gefunden. Wer so kommuniziert, braucht sich über Kritik nicht wundern.

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      • Hoover
        Cold Warrior
        • 19.12.2013
        • 614

        #63
        Ja, ich kann das auch nicht verstehen. So machen die sich total unglaubwürdig. Da die Fz aus aktivem Bw-Bestand kommen werden einige EInheiten wohl in die Röhre schauen und sich noc mehr Gerät zusammenleihen müssen, um auszubilden oder in den Einsatz zu gehen (Litauen etc)
        "Damals, als ich in meinem Alter war..."

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        • uraken
          Cold Warrior
          • 27.09.2008
          • 872

          #64
          Das was die Bundesregierung oder genauer der Kanzler und seien Partei machen ist extrem dumm. Man überführt sich ständig des Lügens wenn man erst was verweigert weil angeblich nicht verfügbar und dann plötzlich doch was hat.
          Genauso ist es mit der Lieferung von Leos und Mardern, Nun macht man das nicht weil man befürchtet das Putin sonst irrational handeln würde.
          Mit anderen Worten bisher war Putin die Vernunft in Person als er diesen Kriege vom Zaun gebrochen hat.
          Für Kevin Kühnert ist Krieg also ein vernünftiger Weg.


          Quelle https://www.spiegel.de/netzwelt/netz...d-386abac898e9

          Der verlorene Twitter-Sohn und SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert gibt die Essenz dieser SPD-Absurdität wieder : »…dass wir Russland nicht dazu animieren wollen, völlig irrational am Ende zu handeln und noch ganz andere Staaten anzugreifen«. Aha, der Überfall auf die Ukraine mit allerhand Quatschbegründungen wie »Es gibt die Ukraine gar nicht« ist aus Sicht der SPD also rational?

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          • Hoover
            Cold Warrior
            • 19.12.2013
            • 614

            #65
            Die Befürchtung, dass Putin freidrehen könnte, haben auch die Amis und Briten. Und alle sagen, dass sie keine westl Panzer liefern werden. Irgendwann wird man aber Panzer liefern müssen, weil die Möglichkeiten, Sowjetkram zu liefern, begrenzt sind.

            Die Franzosen haben knapp 300 AMX30B2 und etwa 250 AMX10P, die Briten 120 Challenger und 200 Warrior, die Amis ihre 2.500 M1 und 1.200 Bradleys in den Depots.
            Dazu 88 Leopard 1 (diem 88 Marder sollen ja jetzt im Ringtausch verteilt werden). Wenn da was geliefert wird (die Logistikkette muss auf jeden Fall neu aufgebaut werden) wird es da vieicht anders voran gehen.
            "Damals, als ich in meinem Alter war..."

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            • Malefiz
              Cold Warrior
              • 22.12.2010
              • 402

              #66
              Zitat von Hoover Beitrag anzeigen
              Die Franzosen haben knapp 300 AMX30B2 und etwa 250 AMX10P, die Briten 120 Challenger und 200 Warrior, die Amis ihre 2.500 M1 und 1.200 Bradleys in den Depots.
              Dazu 88 Leopard 1 (diem 88 Marder sollen ja jetzt im Ringtausch verteilt werden). Wenn da was geliefert wird (die Logistikkette muss auf jeden Fall neu aufgebaut werden) wird es da vieicht anders voran gehen.
              Es soll aber wohl eine Weile dauern, bis die M1 wieder Einsatzbereit sind. Wie das bei den Franzosen oder Briten aussieht weiss kein Mensch. Eigentlich kämen nur M1 und Leo 2 in Frage, weil die Polen die Logistik haben oder gerade aufbauen. Die Polen machen ja wohl auch die Instandsetzung für die russischen T72 und die PzH 2000.
              Eine Variante wäre auch, die Polen geben 240 Leos an die Ukraine ab und vereinfachen ihre Logistik indem sie die Leos durch K1 oder Abrams ersetzten und wir bezahlen einen Teil. Ringtausch mal anders.
              Zuletzt geändert von Malefiz; 18.09.2022, 20:43. Grund: Ergänzung

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              • uraken
                Cold Warrior
                • 27.09.2008
                • 872

                #67
                Die amerikanische Botschaft sagte etwas anders ...
                Immer wieder betonen der Kanzler und Mitglieder der Ampel-Koalition, dass man nicht eigenständig über Lieferung von schweren Waffen an die Ukraine entscheiden könne und wolle. man müsse sich mit den Partnern abstimmen. Dabei verlautet aus den USA, dass andere Länder freie Hand haben.

                Immer wieder hat Bundeskanzler Olaf Scholz seine Weigerung, deutsche Panzer in die Ukraine zu liefern, mit Absprachen unter den Nato-Partnern begründet. Eine Aussage der US-Botschaft zieht das aber nun in Zweifel.


                als Beispiel.


                Alleine vom Spritzverbrauch wegen der Gasturbine wäre der M1 ein noch größerer logistischer als der Leo. M60 wären gegebenenfalls etwas.

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                • Hoover
                  Cold Warrior
                  • 19.12.2013
                  • 614

                  #68
                  Eine Variante wäre auch, die Polen geben 240 Leos an die Ukraine ab und vereinfachen ihre Logistik indem sie die Leos durch K1 oder Abrams ersetzten und wir bezahlen einen Teil.
                  Nein, sie sollen gerne liefern, aber auch bezahlen. Polen lässt sich gerade die Umrüstug auf M1 und K2 durch Deutschland und die EU (also zu 30% wieder Deutschland) vergolden.

                  Es soll aber wohl eine Weile dauern, bis die M1 wieder Einsatzbereit sind.
                  Erst kürzlich war eine Doku darüber im TV. Die Panzer in der Wüste Arizonas brauchen etwa 6 Monate für eine Generalüberholung, dann ist auch die letzte Schraube geprüft und ersetzt. Die USA lehnen aber halt jede Lieferng ab. Auch vom M3 Bradley.
                  Und angebljch hat der US-Geheimdienst HInweise auf den geplanten Einsatz chemischer Waffen durch die Russen. Die Vorsicht mag also richtig sein.
                  "Damals, als ich in meinem Alter war..."

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                  • Malefiz
                    Cold Warrior
                    • 22.12.2010
                    • 402

                    #69
                    Uraken, bei Sprit vom M1 bin ich bei Dir.- Die Doku hab ich nicht gesehen aber so etwas ähnliches gelesen. Damit sind wir dann wieder beim Leo. Die Polen sind halb so groß wie wir. Von den 420 Millionen in der EU stellen wir etwa 20% und sind die Einwohner stärkste Nation. Von daher bekommen wir das eh nicht umsonst. Und da wir die 2%, die wir der Nato versprochen haben, eh nicht erreichen, können wir hier was Nützliches tun.

                    Einen Einsatz von chemischen Waffen oder taktischen A-Waffen würde ich da getrennt sehen. Da reden amerikanische Politiker aus der zweiten Reihe ja schon über die möglichen Folgen, falls Putin das tut. Dann wären die USA involviert. Dann wird alles in Frage gestellt. Heute sprach da jemand von Luftschlägen gegen die Krim und den Donbas. Ich glaube nicht, dass er das macht.

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                    • uraken
                      Cold Warrior
                      • 27.09.2008
                      • 872

                      #70
                      Als Alternative gibt es noch M60. 105mm Waffe wie Leo 1, langsamer aber bessere Panzerung. Davon gibts auch noch einige aber dann ist halt im Westen Schluss.
                      Was etwas ironisch ist, da die Russen ja auch die aus ähnlicher Zeit stammenden T62 ausgraben.
                      Klar brauchen alle die Alternativen Vorlauf. Es muss ja nicht nur die Besatzungen ausgebildet werden sondern auch die gesamte Unterstützungsinfrasturkur.
                      Bloss in sehr kurzer Zeit gibts halt keine T72 und Co mehr die man in die Ukraine schicken kann. Da sich abzeichnet, das sich der Krieg mindestens in das nächste Jahr ziehen wird ist es höchste Zeit sich darauf vorzubereiten.

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                      • Hoover
                        Cold Warrior
                        • 19.12.2013
                        • 614

                        #71
                        <<Da sich abzeichnet, das sich der Krieg mindestens in das nächste Jahr ziehen wird ist es höchste Zeit sich darauf vorzubereiten.
                        Richtig. Jetzt die Besatzungen und die Inst ausbilden. Wenn dann, irgendwann (eine Frage der Zeit) westl. Panzer geliefert werden, sind die Besatzungen bereit. Aber den Schritt macht man nicht.
                        "Damals, als ich in meinem Alter war..."

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                        • tannenzapfen
                          Cold Warrior
                          • 25.01.2022
                          • 468

                          #72
                          Was mich auch verwundert ist, dass Deutschland keine Fuchs abgibt. Wo sind denn die ganzen TPz der Jägerbataillone hingekommen, die seit 2011 (?) durch Boxer ersetzt wurden? Stattdessen hat man nun in den letzten beiden Tagen der Artillerietruppe nochmal 2 MARS (von nur 40 verbliebenen) und 4 PzH2000 abgerungen. Damit hat man nun dann 14 PzH2000 abgegeben, ohne, dass man sich bisher um Ersatz gekümmert hätte.

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                          • Hoover
                            Cold Warrior
                            • 19.12.2013
                            • 614

                            #73
                            Von den 1000 beschafften Fz sind noch knapp 800 im Dienst. Davon sollen aber ale nur noch als Rüstsatzträger genutzt werden, meines Wissens gibt es keine reinen TPz als MTW mehr. IM Momentr läuft ja das Ersatzprogramm, in dem noch der Patria, der Eagle 6 und der Pandur mitmischen. Soweit ein Schlaukopf der Bw in einem NDR-INfo Interview sagte, kann man von den Rüstsatzträgern nur wenige abgeben, weil die anderen bis zur Einführung des Nachfolgers gebaucht werden. Der Boxer ersetzt ja nur einen Teil der Füchse. Und die Ersatzbeschaffung wird dauern.
                            "Damals, als ich in meinem Alter war..."

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                            • tannenzapfen
                              Cold Warrior
                              • 25.01.2022
                              • 468

                              #74
                              Zitat von Hoover Beitrag anzeigen
                              Davon sollen aber ale nur noch als Rüstsatzträger genutzt werden, meines Wissens gibt es keine reinen TPz als MTW mehr.
                              Genau, aber wo sind die alten MTW hin? Umgerüstet? Ausgeschlachtet? Verschrottet?

                              Interessanterweise erhält die Ukraine von Slowenien demnächst umgebaute T-55-Panzer. Das Interessante daran: Die slowenische Version verfügt seit dem Umbau über eine 105mm L7, also die gleiche Kanone, die auch im Leopard 1 verbaut war. Damit hat die Ukraine also noch keine westlichen Panzer, aber immerhin westliche Panzerkanonen. Vielleicht sehen wir da eine graduelle Bewegung hin zu Panzern.

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                              • Dragoner
                                Cold Warrior
                                • 15.03.2008
                                • 2162

                                #75
                                Die deutsche Regierung will auch nach der vom Kreml angekündigten Teilmobilmachung keine Waffen an die Ukraine liefern, die sich für einen Angriff auf Russland eignen würden. „Wir wollen die Ukraine ertüchtigen, sich zu verteidigen“, sagt Vizeregierungssprecher Wolfgang Büchner. „Aber es geht nicht darum, Waffen zu liefern, mit denen Russland angegriffen werden kann.“ (Quelle: ORF.at)

                                Die Waffen hebt sich Herr Büchner anscheinend für den Fall auf, wenn die Russen an der Oder stehen.

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