Wenn dies Ihr erster Besuch hier ist,
lesen Sie bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen
durch. Sie müssen sich vermutlich registrieren,
bevor Sie Beiträge verfassen können. Klicken Sie oben auf 'Registrieren', um den Registrierungsprozess zu
starten. Sie können auch jetzt schon Beiträge lesen. Suchen Sie sich einfach das Forum aus, das Sie am meisten
interessiert.
Wertes Forenmitglied!
Aufgrund sehr vieler Anmeldungen im Forum, die offenbar nur dazu dienen, Informationen sowie Bilder und Dokumente abzugreifen, wurden die Anforderungen zum Ansehen und Herunterladen hochgesetzt, heißt, dies ist erst ab einer bestimmten Anzahl sinnvoller Beiträge möglich.
Selbstverständlich wird hier natürlich nicht mitgeteilt, ab wie vielen Beiträgen das Herunterladen möglich ist, da hierdurch nur Beiträge wie "Hallo!" in mehrfacher Ausfertigung verfasst werden. Die Anzahl der nötigen Beiträge liegt aber nicht all zu hoch und ist erreicht, wenn dieser Hinweis nicht mehr eingeblendet wird.
Servus zusammen ,
unter -Standorte & Garnisonen- , -Standorte & Liegenschaften- , - Die Standorte des Bundesgrenzschutzes 1989 -
bin ich auf Bilder von
Grenzstreifenstützpunkte
aufmerksam geworden .
Wozu dienten diese Stützpunkte ?
Welche Stützpunkte gab es entlang der Grenze ?
Wie war der Dienstalltag in diesen Stützpunkten ?
Wo die Stützpunkte lagen, findest du unter:
"Die Standorte des Bundesgrenzschutzes 1989"
Von diesen Stützpunkten wurde der Grenzstreifendienst im Abschnitt einer Grenzschutzabteilung durchgeführt.
Z.B.:
Standort Seedorf bei Schirnding, vorgeschobener Stützpunkt der GSA Süd 4 Nabburg (II/GSG1).
Dadurch wurden die Anfahrtszeiten in den Abschnitt verkürzt.
Die Kräfte, meist in Zugstärke BGS, waren dort i.d.R. für 2 Wochen im Einsatz und wurden dann durch andere Kräfte der jeweiligen Abteilung herausgelöst.
Einsatz im Schichtdienst, Grenzstreifendienst im Abschnitt der Abteilung.
Daneben gab es für den Spannungs- und Verteidigungsfall vorbereitete Objekte im Grenzabschnitt, die durch die Abteilungsstäbe, Hundertschafts- und Zugführungen
bezogen werden konnten.
Wo die Stützpunkte lagen, findest du unter:"Die Standorte des Bundesgrenzschutzes 1989"Von diesen Stützpunkten wurde der Grenzstreifendienst im Abschnitt einer Grenzschutzabteilung durchgeführt. Z.B.:Standort Seedorf bei Schirnding, vorgeschobener Stützpunkt der GSA Süd 4 Nabburg (II/GSG1).Dadurch wurden die Anfahrtszeiten in den Abschnitt verkürzt.Die Kräfte, meist in Zugstärke BGS, waren dort i.d.R. für 2 Wochen im Einsatz und wurden dann durch andere Kräfte der jeweiligen Abteilung herausgelöst.Einsatz im Schichtdienst, Grenzstreifendienst im Abschnitt der Abteilung.Daneben gab es für den Spannungs- und Verteidigungsfall vorbereitete Objekte im Grenzabschnitt, die durch die Abteilungsstäbe, Hundertschafts- und Zugführungen bezogen werden konnten.
Servus ins Forum ,der Schichtdienst in 3 Schichten ? Grenzdienst , Bereitschaft , Freischicht ?Wie wurde es mit der Verpflegung geregelt ? Steirer Josef
Ich versuche mal, Deine Frage entsprechend zu beantworten. Wenn sich Fehler einschleichen sollten, möge Thunderhorse diese bitte berichtigen.
Eine Hundertschaft bestand aus vier Zügen. D. h., ein Zug hatte Frühschicht, ein Zug hatte Spätschicht, ein Zug hatte Nachtschicht und ein Zug hatte frei. Nach den zwei Wochen wurde diese Hundertschaft durch eine andere Hundertschaft der Abteilung abgelöst.
Ich persönlich kenne nur den Grenzstreifenstützpunkt Brunnenbachsmühle im Harz. Laut Wikipedia ist die Brunnenbachsmühle früher ein Bahnhof gewesen, der aber ca. Mitte des letzten Jahrhunderts geschlossen wurde. Seit 1967 soll die Brunnenbachsmühle nun als Jugendwaldheim dienen bis zum heutigen Tage. Im Artikel ist nichts zu finden, daß die Brunnenbachsmühle als Grenzstreifenstützpunkt genutzt wurde. Wer aber den Verfasser der Bundeswehr OOB inkl. separater Auflistung des Bundesgrenzschutzes kennt, weiß genau, daß die Angaben zur Brunnenbachsmühle als Grenzstreifenstützpunkt stimmen werden.
Ich persönlich glaube, daß innerhalb der Brunnenbachsmühle tatsächlich ein Jugendwaldheim war bzw. heute noch ist, jedoch das Gelände auch durch den BGS als Grenzstreifenstützpunkt genutzt wurde. Dies würde aber bedeuten, daß der jeweils diensthabende Zug die Brunnenbachsmühle als An- und Ablaufpunkt für den Streifendienst nutzte, die Beamten dort aber nicht für den Zeitraum von zwei Wochen ständig untergebracht waren. Dies wäre auch nicht machbar bei einer Größenordnung von mehr als einhundert Beamten pro Hundertschaft.
Jetzt bin ich gespannt, was Thunderhorse hierzu noch anmerken wird. Wie schon gesagt, ich kenne mich zwar mit der Materie BGS durch viele Gespräche mit heutigen Kollegen aus, die früher am Zaun Streife gingen. Die waren aber allesamt in Schleswig-Holstein stationiert und dort waren die BGS-Kasernen alle sehr grenznah und die Grenze zu jeder Jahreszeit gut zu erreichen.
Um auch noch die Frage nach der Anzahl der Grenzstreifenstützpunkte zu beantworten, es gab nur drei Stück. Neben dem Grenzstreifenstützpunkt Brunnenbachsmühle im Harz, der zur Grenzschutzabteilung Nord 5 in Goslar gehörte, gab es noch einen Stützpunkt in Neu-Tramm im Wendland (GSA N 1 Lüneburg) in der dortigen Bundeswehr-Kaserne und einen in Seedorf im Arzberger Forst (GSA S 4 Nabburg).
Ich versuche mal, Deine Frage entsprechend zu beantworten. Wenn sich Fehler einschleichen sollten, möge Thunderhorse diese bitte berichtigen.
Eine Hundertschaft bestand aus vier Zügen. D. h., ein Zug hatte Frühschicht, ein Zug hatte Spätschicht, ein Zug hatte Nachtschicht und ein Zug hatte frei. Nach den zwei Wochen wurde diese Hundertschaft durch eine andere Hundertschaft der Abteilung abgelöst.
Zunächst mal.
Eine Hundertschaft (früher auch als Jägerhundertschaft bezeichnet), hatte/hat 3 Züge.
Ich habe gedacht, daß der BGS analog zu den Bereitschaftspolizeien der Länder gegliedert war. Ich war 1986 bei der Bereitschaftspolizei Hamburg in der FD 934. Bedeutung der Nummerierung:
-FD 9 = Fachdirektion 9 = BePo Hamburg
-3 = 3.Hundertschaft
-4 = 4.Zug
Bei uns in Hamburg bestehen die Einsatzhundertschaften bei der BePo und auch der AAH (Alarmabteilung/ nicht ständig aufgestellt) immer aus 4 Zügen, daher auch meine oben geschriebenen Anmerkungen bzgl. des 4-Schicht-Rythmusses.
Ich versuche mal, Deine Frage entsprechend zu beantworten. Wenn sich Fehler einschleichen sollten, möge Thunderhorse diese bitte berichtigen.
Ich persönlich kenne nur den Grenzstreifenstützpunkt Brunnenbachsmühle im Harz. Laut Wikipedia ist die Brunnenbachsmühle früher ein Bahnhof gewesen, der aber ca. Mitte des letzten Jahrhunderts geschlossen wurde. Seit 1967 soll die Brunnenbachsmühle nun als Jugendwaldheim dienen bis zum heutigen Tage. Im Artikel ist nichts zu finden, daß die Brunnenbachsmühle als Grenzstreifenstützpunkt genutzt wurde. Wer aber den Verfasser der Bundeswehr OOB inkl. separater Auflistung des Bundesgrenzschutzes kennt, weiß genau, daß die Angaben zur Brunnenbachsmühle als Grenzstreifenstützpunkt stimmen werden.
Jetzt bin ich gespannt, was Thunderhorse hierzu noch anmerken wird. Wie schon gesagt, ich kenne mich zwar mit der Materie BGS durch viele Gespräche mit heutigen Kollegen aus, die früher am Zaun Streife gingen. Die waren aber allesamt in Schleswig-Holstein stationiert und dort waren die BGS-Kasernen alle sehr grenznah und die Grenze zu jeder Jahreszeit gut zu erreichen.
Um auch noch die Frage nach der Anzahl der Grenzstreifenstützpunkte zu beantworten, es gab nur drei Stück. Neben dem Grenzstreifenstützpunkt Brunnenbachsmühle im Harz, der zur Grenzschutzabteilung Nord 5 in Goslar gehörte, gab es noch einen Stützpunkt in Neu-Tramm im Wendland (GSA N 1 Lüneburg) in der dortigen Bundeswehr-Kaserne und einen in Seedorf im Arzberger Forst (GSA S 4 Nabburg).
Der von Ihnen aufgerufene Inhalt existiert nicht mehr.
Brunnenbachsmühle
Eingerichtet 1962 für GSA Nord II, dann I. /GSG 5, dann GSA I/5, zuletzt GSA Nord 5.
Bezeichnet als GS-Streifenstützpunkt Brunnenbachsmühle.
Genutzt für die Ausbildung, vor allem im Winter, sowie als Stützpunkt für die Grenzüberwachung bzw. für eine erforderliche Grenzsicherung.
Brunnenbachsmühle und Neu-Tramm wurden 1990 geschlossen.
Ab 1953 wurde in Barbis bei Bad Lauterberg eine nicht genutzte Zollbaracke gepachtet, die zu einem Streifenstützpunkt ausgebaut wurde. Dort wurde jeweils für eine Woche ein Jägerzug (Einsatzzug) des BGS aus Goslar/Clausthal-Zellerfeld für die Grenzüberwachung/-sicherung eingesetzt.
Wurde späterhin wieder aufgegeben. Wann genau kann ich aktuell nicht sagen.
Die Züge waren je nach Weisung Abteilungs-Kdr., 1 bis 2 Wochen in den Stützpunkten, dann wurde das Personal/Material (Fahrzeuge, etc.) durchgewechselt.
Einsatz der Grenzstreifen nach Weisung des jeweiligen SG I/S der Abteilung durch den Zugführer.
Versorgung i.d.R. vor Ort durch E-Koch und Fourier oder Selbstverpflegung.
Wir verarbeiten personenbezogene Daten Über Nutzer unserer Website mithilfe von Cookies und anderen Technologien, um unsere Dienste bereitzustellen, Werbung zu personalisieren und Websiteaktivitäten zu analysieren. Wir können bestimmte Informationen Über unsere Nutzer mit unseren Werbe- und Analysepartnern teilen. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.
Wenn Sie unten auf "Einverstanden" klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzrichtlinie und unseren Datenverarbeitungs- und Cookie-Praktiken wie dort beschrieben zu. Sie erkennen außerdem an, dass dieses Forum möglicherweise außerhalb Ihres Landes gehostet wird und Sie der Erhebung, Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten in dem Land, in dem dieses Forum gehostet wird, zustimmen.
Kommentar