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Ihr Cold-War-Administratorenteam
Oerbke wird neuer Bundeswehr-Standort - mit 2.000 Soldaten
Der Einfluß dieser von dir genanten nicht militärischen Faktoren scheint einer der Preise zu sein, denn man in einer Demokratie, die sich nicht existentiell bedroht fühlt, für Verteidigung zu zahlen hat.
In anderen Ländern ist das wohl ähnlich. In den USA gehen diese "regionalen" Faktoren zusätzlich noch tief in Entscheidungen ein, welches Waffensystem beschafft wird. Da überstimmt der Fertigungsort oft andere belange.
Gleiches gilt für Basen, siehe z.B. der hohe Anteil von Army Basen in den früher wenig industrialisierten Südstaaten.
Für mich sind das in Deutschlanbd politische Mauscheleien, die zunehmend dazu führen, dass ich mich in diesem Land nicht mehr so richtig wohl fühle. Jüngstes Beispiel, das zwar nichts mit dem Thema unseres Forums zu tun hat: Die Entscheidung des BGH in der Causa Sauter und Nüsslein (Maskenbeschaffung).
Die Entscheidung des BGH in der Causa Sauter und Nüsslein
Wie das Gericht richtig sagte, ist das Urteil gemäß Gesetz, aber entgegen des Rechtsbefindens.
Zum Standortthema: Wir hatten das Problem Mitte der 1990er. Unser Standort, die Niedersachsenkaserne in Dörverden-Barme, war damals frisch reniviert mit der modernsten Truppenküche nach der Lehrküche in Garlstedt (die war damals nagelneu und frisch umgezogen). Es wurden das "alte" PiBtl 11 und das PiBtl 120 aufgelöst und das "PiBtl 11 neu" aufgestellt. Dazu wurden das RakArtBtl 32 und die PzPiKp 320 aufgelöst. Die Begleitbatterie 3 und die Amis mit ihrem Sonder-MunLager waren bereits Anfang der 1990er weg. Man stellte neu auf das TrspBtl 11 (gleichzeitig Lehrtruppenteil und Teil der D/NL-Brigade).
Nun kam die Lage, dass gemäß der neuen Heeresstruktur einige PiBtl "über" waren. Es wurde entschieden zwischen PiBtl 11 und dem PiBtl. PiNtl 11 verlor, wir waren verwudnert und enttäuscht, waren wir als KRK-Bataillon gerade frisch in Flecktarn umgekleidet und die erweiterte Ausbildung hatte begonnen.
Kruze Zeit nach Entscheid, das alterwürdige PiBtl 11 aufzulösen kam kurze Zeit später die Frage, die ganze Kaserne aufzulösen. "Gegner" der Auflösungsliste war Nienburg-Langendamm. Damals eine uralte Kaserne, nix renoviert. Die Entscheidung fiel zugunsten Langendamm. Warum?
Der Kdr kam aus Bonn zurück und hatte die Antwort: Der Abgeordnete aus Nienburg (damls ein Herr Sielemann oder ähnlich) hat richitg Stimmung in Bonn gemacht. Vom Abgeordeten aus dem Landkreis Verden kam...nichts. Dazu kam nochnfolgender Seitenhieb: In Bonn gab es eine Liste, in der die "Probleme" mit den Standorten aufgelistet waren. Problem Barme: In den 1980er Jahren gab es seitens des Bürgermeisters organisiert massive Deminstartionen gegen den 2500-Mann Standort in Barme, während Langendamm nur positive Infos vorgelegen haben sollen.
Zack, Entscheidung gefallen: Barme dicht (die moderne Küche wurden abgebaut und in Langendamm neu aufgebaut), heute ist das Kasernengelände eine Brachfläche, der Wasserübungsülatz wurde von der THW-Schul ein Hoya übernommen. Dörverden selbst hat schwer gelitten. Ganze Wohnblöcke leer, eine Menge Firmen haben den Abzug nicht überlebt. Tja, so geht das.
Laut NDR, Frau Lambrecht zitierend, geht es um ein Panzerpionierlehrbataillon für Oerbke. Im Audio-Mitschnitt wird dabei etwas relativierend gesagt "ist noch nicht endgültig abgeschlossen, aber die Überlegungen in diese Richtung [...] gibt es".
Vermutlich dürfte es sich um einen "Ersatz" für das PzPiBtl 130 der PzLBrig 9 handeln, das ja vor 10 Monaten zum PiBrBtl 130 (GE/UK) umgebaut wurde. Wobei ein PzPiLBtl kaum allein auf 2200 Soldaten kommen wird.
Die Panzerbrigade 21 gibt das Panzerbataillon 203 an die Panzerlehrbrigade 9 ab und das Panzergrenadierbataillon 212 an die Panzergrenadierbrigade 37.
Erhält dafür das Jägerbataillon 413 und das Jägerbataillon 91.
Somit wäre die Panzerbrigade 21 dann keine Panzerbrigade mehr.
Hat aber vielleicht wieder ein Artilleriebataillon. :-)
Bundeswehr stationiert bis zu 700 Soldaten in Oerbke
In Oerbke (Landkreis Heidekreis) hat die Bundeswehr am Donnerstag offiziell ein neues Logistikbataillon in Dienst gestellt. Aktuell sind dort 150 Soldatinnen und Soldaten stationiert - bis zu 700 sollen es insgesamt werden. Sie kümmern sich dort unter anderem darum, Material der Bundeswehr instand zu setzen und Transporte zu organisieren. Damit sei die Bundeswehr besser während eines Kriegsfalls aufgestellt und wirke abschreckend, sagte der Logistik-Kommandeur der Bundeswehr, Generalleutnant Gerald Funke. Schon jetzt steht fest, dass das Bataillon in einigen Jahren nach Sachsen in den Landkreis Bautzen verlegt werden soll. Dort muss laut der Bundeswehr allerdings zuerst die Infrastruktur neu aufgebaut werden. Wie das Gelände nach dem Abzug der Truppen weiter genutzt wird, dazu machte die Bundeswehr bisher noch keine Angaben. Bis Ende 2023 wurde das "Camp Oerbke" als Flüchtlingsunterkunft genutzt.
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