Liegenschaft Ortsausgang Mudau in Richtung Langenelz?

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  • tricon1972
    Rekrut
    • 25.06.2019
    • 32

    #1

    Liegenschaft Ortsausgang Mudau in Richtung Langenelz?

    Hallo zusammen,

    bevor in Mudau, am Ortsausgang etwa in Höhe Dr. Humpert Straße der neue Einkaufsmarkt (Penny) gebaut wurde, bin ich mir sicher, war dort eine militärische Liegenschaft.
    Hallen, Betonplatten, hohe Einzäunung und typische BW-Lampen.
    Das ganze ist ca. 10 Jahre her.
    Im Netz konnte ich nichts finden.
    Weiß hierzu jemand etwas?

    Vielen Dank
    Tricon
  • kato
    Cold Warrior
    • 03.03.2009
    • 888

    #2
    In Google Earth ist das fragliche Gelände in Luftbildern von 2000, 2009, 2011 und 2015 einsehbar. Sowohl bei den neueren hiervon als auch bei Bildern vom Boden sieht man aber schon ganz gut, dass es sich um einen Bauhof handelte.

    Es handelt sich konkret um die ehemalige Straßenmeisterei Mudau des Neckar-Odenwald-Kreises, diese wurde durch die Gemeinde 2017 angekauft und 2018 zum Bau des Penny-Markts weiterverkauft.

    Kommentar

    • Nemere
      Cold Warrior
      • 12.06.2008
      • 2880

      #3
      Mir ist im Raum Mudau für die Zeit bis 1990 nur bekannt:

      Mudau-Reisenbach, Hardtstraße 21
      8./FmRgt 12 Richtfunktrupp 1,
      wird in der Luftwaffenstruktur 3:
      FmSkt 122 / Fernmeldesystemtrupp REISENBACH
      FmSkt 122 / Richtfunk-Schalt- und Vermittlungsstelle REISENBACH.

      Auch das "Militärgeschichtliche Handbuch Baden-Württemberg" von Harder nennt für Mudau keine Bw-Liegenschaft.
      Mudau gehörte in den 1980er Jahren zum Einsatzraum des Feldjägerdienstkommandos Veitshöchheim. Aus meiner Zeit damals in Veitshöchheim sind mir in Mudau ausser dem Richtfunktrupp auch keine Bw-Anlagen bekannt.

      Grüße
      Jörg

      Kommentar

      • tricon1972
        Rekrut
        • 25.06.2019
        • 32

        #4
        Super Danke - vielen Dank - Kato und Nemere für die Antworten.

        Da hab ich mich gewaltig von den hohen Zaun und der Peitschenlampe täuschen lassen (und die Nähe abseits, zum Waldrand)

        Kommentar

        • kato
          Cold Warrior
          • 03.03.2009
          • 888

          #5
          Den Zaun braucht man (heutzutage) damit das Salz nicht geklaut wird ... oder wegen der Wölfe.

          Die Straßenmeisterei wurde irgendwann in den 70ern gebaut. Evtl. damals von einer der Firmen, die vorher bei den ganzen Bundeswehrliegenschaften 20 km östlich mitgebaut hat, wäre durchaus üblich.

          Kommentar

          • DeltaEcho80
            Cold Warrior
            • 09.03.2013
            • 1724

            #6
            Zitat von kato Beitrag anzeigen
            Die Straßenmeisterei wurde irgendwann in den 70ern gebaut. Evtl. damals von einer der Firmen, die vorher bei den ganzen Bundeswehrliegenschaften 20 km östlich mitgebaut hat, wäre durchaus üblich.
            Das wäre durchaus denkbar, wenn im staatlichen Auftrag gebaut wurde.

            Kleines, selbst erlebtes Beispiel: Mein Vater war bei der ehem. Bundespost, dann Telekom. Da hat man in Kitzingen Mitte der 1970er Jahr ein neues Dienstgebäude ("Baubezirk") errichtet, mit exakt den selben, steingrauen Bodenfliesen, die man aus vielen Kasernen kennt. Als ich dann in Mellrichstadt meinen Dienstantritt hatte, lagen da die allerselben Fliesen im Flur.
            Da gibts sogar ne Geschichte dazu - da hat irgendein ein Natursteinhändler wohl gute Kontakte zu den öffentlichen Stellen ;-)

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