Es gibt viel zu tun - Standortschließungen

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  • dochol
    Cold Warrior
    • 18.05.2009
    • 629

    #1

    Es gibt viel zu tun - Standortschließungen

    Hallo,
    da scheint einiges auf die fotobegeisterten cold-warriors zuzukommen.
    Schließungen in Hessen
    Am meisten tuts mir Leid für das KWEA Wiesbaden. Ich war so oft dort. Was sollen die ganzen armen Wesen dort jetzt tun, die ihr ganzes Leben nie etwas anderes gemacht haben, als Querschläger wie mich zu betreuen?
  • dochol
    Cold Warrior
    • 18.05.2009
    • 629

    #2
    Im Detail scheint dieses Dokument wegweisend zu sein.

    Kommentar

    • Horner
      Cold Warrior
      • 24.05.2009
      • 1888

      #3
      Also eines ist schon mal gesichert!!!
      in unser ehrenamtlichen Tätigkeit werden wir nicht so schnell ohne Arbeit darstehen, doch was gestern durch das Radio lief, war nicht so schön.
      ZB: In Erfurt wandert die Bevölkerung ab wegen den strukurellen Bedingungen und ältere Staatsdiener werden mit Ehefrau dahin versetzt.
      Nur, bekommt eine 54jährige Ehefrau von denen da noch einen Job? Das wird sich wohl kaum eine Women gefallen lassen, wohl eher einen Rosenkrieg zu entfachen.

      Gruß
      Horner

      Kommentar

      • TopOfTheRock (†)
        Cold Warrior
        • 15.11.2007
        • 460

        #4
        Lieber Horner, wenn man danach geht, sollte man keinen Job ergreifen, der bundesweite Versetzbarkeit beinhaltet.

        Kommentar

        • Störfang
          Cold Warrior
          • 14.01.2009
          • 201

          #5
          Ja, es ist schon etwas eigenartig was sich der Thomas hat einfallen lassen. Z.b das die Kommandantur der 1.Panzerdivision von Hannover nach Oldenburg verlegt werden soll.
          Vollkommen unsinnig in meinen Augen.

          Kurt-Schumacher-Kaserne

          Kommentar

          • Horner
            Cold Warrior
            • 24.05.2009
            • 1888

            #6
            Das ist doch klar, Top Of The Rock, als Staatsdiener muss man immer darauf gefasst sein, heute hier und morgen anderswo, sonst brauch man gar nicht erst da Einsteigen. Ich bin nur der Meinung, das es für die älteren Ehefrauen, die hier fest ihren Sattel haben, keine gute Perspektive mehr geben wird. Solche Einschnitte hätte sich wohl kaum einer vor 27 Jahren erträumt, denn da war die Personalfrage kein Thema.

            Hier ein Link aus www.derwesten:


            Und aus den Westfalischen Nachrichten:

            Kommentar

            • TopOfTheRock (†)
              Cold Warrior
              • 15.11.2007
              • 460

              #7
              Vor 27 Jahren wurden Soldaten auch schon munter durch die Bundesrepublik versetzt. Das ist nun wirklich nichts neues. Und so wenig verdienen, dass die Herrschaften nun wegen des fehlenden Jobs der Ehefrau an die Hartz 4 Grenze kommen, tun die auch nicht. Das ist alles Jammern auf hohem Niveau!

              Im Zivilen werden die Arbeitnehmer mittlerweile auch durch die ganze Republik gescheucht, mit teils erheblich weniger sozialer Absicherung und - schau dir manche Leiharbeiter an, die Stundenlöhne unter 10 Euro haben - und ganz erheblich weniger Einkommen.

              Wie gesagt, mein Mitleid hält sich da in engen Grenzen.

              Kommentar

              • Horner
                Cold Warrior
                • 24.05.2009
                • 1888

                #8
                Vor 27 Jahren meinte ich, das keiner daran gedacht hätte, das sich die BW mit seinen ganzen Büroapperat so verkleinert, denn da wurde eher noch um mehr Frischlinge geworben. Mit den Lohnniveau unter 10 Euro kenne ich mich bestens aus, als BKF versuchen einige Unternehmer ihre eigenen Stunden/ Bruttolöhne zu kreieren. Der Spitzenlohn war auf einen 22tonner mit 1350 € Brutto im Monat, 12 Stunden am Tag Wie heißt es noch: Wer am lautesten jammert, hat es am wenigsten nötig

                Gruß
                Horner

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                • TopOfTheRock (†)
                  Cold Warrior
                  • 15.11.2007
                  • 460

                  #9
                  Klar, ich weiss schon was du meinst, aber gerade jetzt, wo die Wehrpflichtigen nicht mehr automatisch kommen, muss ja wesentlich mehr um "Frischlinge" geworben werden - und wird ja auch - wie vor 27 Jahren. Also ist es ja, obwohl Verkleinerung, gerade umgekehrt. Zuviele gibt es nur von den "alten Säcken" (ich darf das sagen, bin selber einer), aber die jungen Mannschafter fehlen.

                  Kommentar

                  • kato
                    Cold Warrior
                    • 03.03.2009
                    • 888

                    #10
                    Zitat von dochol Beitrag anzeigen
                    Was sollen die ganzen armen Wesen dort jetzt tun, die ihr ganzes Leben nie etwas anderes gemacht haben, als Querschläger wie mich zu betreuen?
                    Die meisten Kreiswehrersatzämter werden in Anwerbestellen bzw. Rekrutierungsbüros umgewandelt, und dabei um 50-90% ihrer Belegschaft gekürzt. Die jeweiligen Liegenschaften der KWEA bleiben so übrigens als Bw-Liegenschaften erhalten.

                    Das medizinische Personal fällt dabei in den KWEAs komplett weg; mein persönlicher Verdacht wäre, dass das dann wos geht zum Auffüllen der eh chronischen Lücken in der "regionalen Sanitätsversorgung" benutzt wird (Ausplanung: 105 Stützpunkte mit je mindestens 3 Allgemeinärzten) während das uniformierte SanPersonal in die Einsatzeinheiten versetzt wird.

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