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Guten Abend zusammen,
mir sind letzte Woche ein paar Lagerhallen in Kranenburg-Nütterden aufgefallen, die mit Maschendrahtzaun und S-Draht gesichert sind. Nach genaueren Hinsehen, erkannte ich die üblichen Hinweisschilder " Militärischer Sicherheitsbereich und den Gebrauch der Schusswaffe, was mich sofort anregte, den Digi-Photo in die Hand zu nehmen.
Leider habe ich keinen Hinweis gefunden, um was für ein Depot es sich hier handeln könnte, eine Konversion hat sich schon durchgesetzt und es wird weiter mit der Vermietung um Plätze für Firmen auf dem Gelände geworben.
Das ganze Areal trägt den Namen " Gewerbegebiet Hammereisen " das sich zwischen der B9 und der K15 befindet.
Nun die Frage, um was für ein ehemaliges BW-Depot es sich hier handelt ?
Das ist der ehemalige MobStp NÜTTERDEN in der Römerstraße, in dem 1989 das Pionierbataillon 731 (GerEinh), die Schwimmbrückenbataillone 810 und 811 (GerEinh) sowie das Transportbataillon 493 (GerEinh) untergebracht waren.
Guten Abend zusammen,
mir sind letzte Woche ein paar Lagerhallen in Kranenburg-Nütterden aufgefallen, die mit Maschendrahtzaun und S-Draht gesichert sind. Nach genaueren Hinsehen, erkannte ich die üblichen Hinweisschilder " Militärischer Sicherheitsbereich und den Gebrauch der Schusswaffe, was mich sofort anregte, den Digi-Photo in die Hand zu nehmen.
Leider habe ich keinen Hinweis gefunden, um was für ein Depot es sich hier handeln könnte, eine Konversion hat sich schon durchgesetzt und es wird weiter mit der Vermietung um Plätze für Firmen auf dem Gelände geworben.
Das ganze Areal trägt den Namen " Gewerbegebiet Hammereisen " das sich zwischen der B9 und der K15 befindet.
Nun die Frage, um was für ein ehemaliges BW-Depot es sich hier handelt ?
Bei der Liegenschaft handelt es sich um den Mobilmachungsstützpunkt Nütterden in der Römerstr. 60. Meines Wissens wurde er am 27.06.2005 geschlossen.
Im Mobilmachungsstützpunkt Nütterden waren vornehmlich Pioniereinheiten eingelagert. Wenn Du in die verschiedenen Ausgaben der Bundeswehr OOB 1989 über die Suchenfunktion "Kranenburg" oder Nütterden" eingibst, findest Du alle zur damaligen Zeit dort eingelagerten Geräteeinheiten.
In den späteren Heeresstrukturen wurde der Mobilmachungsstützpunkt Nütterden auch für Einheiten aus dem WHNS-Programm genutzt (Nachschub- bzw. Transporteinheiten).
Grüße
Rex Danny
P.S.: Da war Dragoner genau 2 Minuten schneller als ich und hat auch gleich die entsprechenden Einheiten mitgeliefert.
Interessant. Da sollten vier Bataillone mit Grossgrät gelagert gewesen sein? Fordern Mob-Einheiten so wenig Raum, oder sind die Lagerhallen grösser als man von den Bildern vermuten würde?
Walter Zed
1983-84 Sani beim 41 Tankbataljon "Regiment Huzaren Prins Alexander" (NL) in Bergen-Hohne.
Moin zusammen,
in unseren MOB-Stützpunkt in Greven/ Münsterland war auch einiges unter einer dicken wetterfesten Plane eingemottet, da hatten wir auch nicht viel Platz. Die Lagerhallen haben schon ein anständiges fassendes Voloumen und auf dem großen Platz, neben den Lagerhallen, könnten ja auch noch Fahrzeuge etc. gestanden haben. Sollte ich nochmals hier vorbei kommen, werde ich per Km-Zähler, die Länge der Lagerhallen für Dich erfassen. Oder noch besser Zaagstra, ich frage einfach einen einheimischen Bewohner der unmittelbaren Gegend, die müssten es doch eigentlich wissen.
Fordern Mob-Einheiten so wenig Raum, oder sind die Lagerhallen grösser als man von den Bildern vermuten würde?
Bei Pionieren lässt sich auch sehr viel Gerät - LKWs, Baugeräte etc - über Bereitstellungsbescheide heranziehen. Vorgehalten würden dann primär Umbausätze, Spezialgerät wie z.B. Funktechnik und persönliche Ausrüstung für die 3000+ Mann.
Bei Pionieren lässt sich auch sehr viel Gerät - LKWs, Baugeräte etc - über Bereitstellungsbescheide heranziehen. Vorgehalten würden dann primär Umbausätze, Spezialgerät wie z.B. Funktechnik und persönliche Ausrüstung für die 3000+ Mann.
Ach ja, natürlich. Merci.
Walter Zed
1983-84 Sani beim 41 Tankbataljon "Regiment Huzaren Prins Alexander" (NL) in Bergen-Hohne.
Bei Pionieren lässt sich auch sehr viel Gerät - LKWs, Baugeräte etc - über Bereitstellungsbescheide heranziehen. Vorgehalten würden dann primär Umbausätze, Spezialgerät wie z.B. Funktechnik und persönliche Ausrüstung für die 3000+ Mann.
Ich bin gegen Ende der 80er schon am Mobilmachungsstützpunkt in Nütterden gewesen und habe dort nicht ein einziges Fahrzeug gesehen. Allerdings lagerte um die Hallen herum das gesamte Hohlplattenbrückengerät für die beiden Schwimmbrückenbataillone. Entsprechend voll sah die Liegenschaft auch aus.
Ich denke wie Kato, daß der Fahrzeugbestand über Bereitstellungsbescheide, aus verschiedenen Gerätedepots und natürlich auch von im V-Falle aufzulösenden Schuleinheiten herangezogen worden wäre.
Moin zusammen,
in unseren MOB-Stützpunkt in Greven/ Münsterland war auch einiges unter einer dicken wetterfesten Plane eingemottet, da hatten wir auch nicht viel Platz. Die Lagerhallen haben schon ein anständiges fassendes Voloumen und auf dem großen Platz, neben den Lagerhallen, könnten ja auch noch Fahrzeuge etc. gestanden haben. Sollte ich nochmals hier vorbei kommen, werde ich per Km-Zähler, die Länge der Lagerhallen für Dich erfassen. Oder noch besser Zaagstra, ich frage einfach einen einheimischen Bewohner der unmittelbaren Gegend, die müssten es doch eigentlich wissen.
Gruß
Horner
Hallo, Horner !
Wie sieht es mit Bildern vom Mobilmachungsstützpunkt Greven aus?
Ich hatte letztens vor, den im Anschluß an die DEK-bzw. Ems-Brücken noch aufzusuchen, aber wie Du ja schon von mir gehört hast, war die Dunkelheit leider schneller.
Bilder vom Mobilmachungsstützpunkt und die fehlenden Ems-Brücken wären doch ein Aufwasch, oder?
Richtig Rex Danny,
das hatte ich mir auch schon so ausgemalt, mal sehen ob es am Sonntag geht, falls nicht wieder irgendein B-Dienst vor die Tür stehen sollte.
Bei Google-Earth kann man vom alten Mob-Stützpunkt noch ein paar Hallen sehen, zu der Zeit, wie die Aufnahme gemacht wurde.
Bin mal gespannt was davon noch übrig ist, von der guten alten Zeit.
Ah, da fällt mir gerade das Bw-Depot von Goch-Hommersum ein, wären da nicht vielleicht auch ein paar Geräte locker gemacht worden, für Kranenburg-Nütterden?
Bei der Anzahl von 44 Lagerhallen ist wohl anzunehmen, das es da wohl nicht an Gerät und Material gefehlt hat.
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