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Hallo liebe Leute, bin in den letzten Tagen ueber das Thema Stationierungskosten der fremden Streitkraefte in Deutschland gestolpert. Ich muss gestehen, dass ich nicht wusste, dass nach dem Ende des Kalten Krieges durch die Bundesregierung hier ueberhaupt noch etwas bezahlt wird. Nachdem ich das Thema versuchte zu "ergoogeln", stehen in diversen Veroeffentlichung bzw. Behauptungen Kosten von EUR 1 bis 4 Milliarden pro Jahr im Raum die alleine an die USA bezahlt werden.
Interessanterweise steht auf meiner Lohnabrechnung (ich bin US Angestellter) dass mein Lohn durch den Entsendestast bezahlt wird und unsere Bauprojekte die wir hier realisieren werden auch in US Dollar bezahlt, was uns durch den schwankenden Dollarkurs bisweilen etwas aus der Bahn wirft, weil hier mnache Kosten gedeckelt sind - aber das ist eine andere Geschichte...
Was mich jetzt mal interessieren wuerde ist eben, wieviel wird da denn noch bezahlt und auf welcher Grundlage passiert das auch heute noch?
Irgendwo ist das ja nicht mehr einzusehen, dass wir fuer das US Militaer in unserem Land in der heutigen politischen Konstellation auch noch bezahlen, oder wie seht ihr das?
"Germany contributed over $1.2 billion in 2000 to offset the costs of maintaining U.S. military forces on its soil, representing about 21 percent of U.S. non-personnel stationing costs in Germany. Almost all cost sharing was in the form of indirect contributions (i.e., waived taxes, rents and other forgone revenues)."
D.h. es geht wohl eher darum daß PX, Commissary etc von der Umsatzsteuer befreit sind, auf die Benzinrationen der US-Soldaten keine deutschen Energiesteuern anfallen, diverse sonstige Steuereinnahmen (Gewerbesteuer, Grundsteuer...) entfallen, die US Army weder Pacht noch sonst was für die Basen bezahlt und ähnliches. Allein die Benzinrationen dürften sich auf Steuerausfälle im zweistelligen Millionenbereich summieren.
Für Italien werden für dasselbe Jahr 364 Millionen Dollar angegeben (37% der Gesamtkosten), mit derselben Begründung.
Addendum:
Man muß dies von den historischen "Stationierungskosten" unterscheiden - bis zur Gründung der Bundeswehr 1956 führte Deutschland nämlich darüber hinaus noch einen "direkten" Beitrag an die USA ab. Ging damals um rund 650 Millionen DM jährlich.
Gab darüber 1956/57 auch durchaus etwas Streit zwischen den USA und Deutschland.
Mir ist auch nichts von direkten Stationierungskosten mehr bekannt, ich denke, was kato da ausgegraben hat, trifft es zu 100 Prozent.
TopOfTheRock: würde mich mal interessieren, woher Du Deinen Lohnzettel bekommst. Meines Wissens nach haben doch früher die Ämter für Verteidigungslasten die Löhne und Gehälter in DM an die US-Zivilbeschäftigten gezahlt (mein Vater war auch eine Zeitlang bei der Armee beschäftigt), nachdem die entsprechenden Beträge zuvor in US-$ durch die "Amis" an den Bund gezahlt worden waren. Wie läuft das heute?
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft "area 1" -
militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
@kato: SUPER INFO!!!! Herzlichen Dank dafuer! Es wird ja heute noch oft genug Unmut darueber geaeussert, dass der Bund den Amis jedes Jahr zig Milliarden in den Rachen wirft. Wenn dies aber lediglich die Steuerausfaelle ausmacht, duerfte unter dem Strich trotzdem (ohne dass ich das jetzt nachgerechnet haette) ein Plus durch die Stationierung herauskommen.
Kleine Korrektur am Rande, die ADD hat ihren Sitz in Trier, nicht in KL.
Meines Wissens ist das Personalbüro der US Army für ganz Deutschland in der Kleber Kaserne in KL (Civilian Human Resources Agency), deswegen wird da auch Kaiserslautern drauf stehen
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
Na wenn wir es sooo genau nehmen, korrigiere ich auch mal. Der Lohn wird nicht vom Personalbuero ueberwiesen sondern von der Lohnstelle fuer auslaendische Stationierungsstreitkraefte (LaS), die Teil des ADD ist (ist auch auf der Homepage irgendwo unter "Aufgaben" aufgefuehrt).
Dieser Teil des ADD hat mit dem CHRMA nichts zu tun, da das ADD auch schon zustaendig war als das CHRMA noch im MA-Seckenheim war (bis vor wenigen Monaten).
Jetzt klingelt´s bei mir (im Hirn, nicht an der Tür): die ehemaligen AVL wurden aufgelöst, die Aufgabe ist wohl an die ADD gefallen (Sitz: Trier, Außenstelle K-town). Ähnliches gilt für das Ex-AVL in Pirmasens (frühere Außenstelle des K`lauterer Amtes): die sind jetzt eine zentrale Stelle für Reisekostenabrechnung der Landesverwaltung geworden.
Es lebe die Umstrukturierung! (Oder, wie hier in Rheinland-Pfalz auf allem draufsteht, was vom Land kommt: "Rheinland-Pfalz, wir machen´s einfach").
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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1987-1989 habe ich als ziviler Arbeiter bei der BAOR meine wenigen D-Märker vom Amt für Verteidigungslasten erhalten. Ich kann mich vage an die Wellblechbaracken in Mönchengladbach erinnern, wo man ab und zu wegen fehlendem Geld vorbei musste...
Die Anstellung erfolgte über die örtliche PLSU. In Bracht bei der 3BAD war es meiner Meinung nach die 1.PLSU .
Gruß Oliver (trince)
if(intuition = 0) {use SEARCH; use BRAIN; use GOOGLE; } else {make post}
Hallo trince, ist ja immer schön wenn man so viele kryptische Abkürzungen kennt.... aber Otto Normalo sagt das ganze leider gar nix.
Was sind bitte BAOR, PLSU, 3BAD?????????????
@trince, danke fuer die "Verschlimmbesserung", aber kato hat das schon richtig gemeint - die PLSU wurden analog den LS-Einheiten der US Army aufgestellt.
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