.Gestern kam etwas Interessantes im Radio, vielleicht ist es ja eine noch unbekannte Episode des Kalten Krieges.
Beim Abzug der US-Army aus Pirmasens stand man vor dem Problem, die Bibliothek einer weiteren Verwendung zuführen zu müssen.
Der zuständige General kam auf die dolle Idee, diese der Stadt zu schenken, allerdings waren die da nicht so ganz erfreut, denn von heute auf morgen 41.000 Bände entgegenzunehmen ist ja nicht so prickelnd.
Man löste das Problem so, dass man die Pirmasenser Schulen einlud, sich aus der Bibliothek das Brauchbare zu holen, besonders die Gymnasien nutzten das ausgiebig und so waren es dann bald nur noch knappe 30.000 Bücher, die allerdings inzwischen ziemlich unordentlich in dem Gebäude herumlagen.
Inzwischen war die Pfälzische Landesbibliothek Speyer in Speyer gegründet worden und man beschloß, den Bestand dieser Bibliothek einzuverleiben.
Blieb nur noch zu lösen, wie man das bewerkstelligt, denn es mussten ja 30.000 Bücher verpackt, transportiert und wieder eingelagert werden.
Der Direktor der Bibliothek kam dann auf eine fast absurde Idee und so wurde das Konversationsobjekt in PS erneut "abgeriegelt" - von Beamten der JVA Frankenthal, die mit Inhaftierten diese Aufgabe übernahm.
Es dauerte dann noch weitere 8 Jahre, bis die Bibliothekare Werke gesichtet und in den Bestand aufgenommen worden waren.
", wozu braucht man in so einem Lager eine Bibliothek mit 41.000 Bänden?
, aber hier bekommt man die besten Informationen).
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