ich habe in dem Buch Nordatlantikpakt/Warschauerpakt, ein Vergleich zweier Bündnisse gelesen, daß die Sovietunion den in den 80er Jahren gebauten umstrittenen Rhein-Main-Donau-Kanal, der zivil ja sehr wenig Schiffsverkehr hat, aufgrund internationaler vertraglicher Ansprüche auch für sich beansprucht hätte und so eine direkte Verbindung vom schwarzen Meer zur Nordsee gehabt hätte. Ist da was dran? Was wäre im Verteidigungsfall in diesem Gebiet passiert? Gab es Planungen der Bundeswehr hierzu?
Der Rhein-Main-Donau-Kanal im Verteidigungsfall
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Der Rhein-Main-Donau-Kanal im Verteidigungsfall
Guten Tag,
ich habe in dem Buch Nordatlantikpakt/Warschauerpakt, ein Vergleich zweier Bündnisse gelesen, daß die Sovietunion den in den 80er Jahren gebauten umstrittenen Rhein-Main-Donau-Kanal, der zivil ja sehr wenig Schiffsverkehr hat, aufgrund internationaler vertraglicher Ansprüche auch für sich beansprucht hätte und so eine direkte Verbindung vom schwarzen Meer zur Nordsee gehabt hätte. Ist da was dran? Was wäre im Verteidigungsfall in diesem Gebiet passiert? Gab es Planungen der Bundeswehr hierzu?Stichworte: -
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Es gab von Seiten von Kritikern des Projekts hauptsächlich in den 60ern den Versuch eine - recht konfuse - Legende zu etablieren, dass der Main-Donau-Kanal völkerrechtlich "internationalisiert" werden müsste, und dann ja die Sowjetunion die Donau raufgeschippert käme. Diese Legende wurde 1973 mittels eines Gutachtens endgültig widerlegt, hielt sich aber so bis in die 80er unter den Kanalgegnern.Zitat von Stefan Steu Beitrag anzeigenGuten Tag,
ich habe in dem Buch Nordatlantikpakt/Warschauerpakt, ein Vergleich zweier Bündnisse gelesen, daß die Sovietunion den in den 80er Jahren gebauten umstrittenen Rhein-Main-Donau-Kanal, der zivil ja sehr wenig Schiffsverkehr hat, aufgrund internationaler vertraglicher Ansprüche auch für sich beansprucht hätte und so eine direkte Verbindung vom schwarzen Meer zur Nordsee gehabt hätte. Ist da was dran?
Mit relevant war hierbei auch, dass die Bundesrepublik sowieso während des Kalten Krieges nicht der Donaukonvention angehörte (Beitritt erfolgte 1998).
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Am RMD-Kanal gab es zahlreiche vorbereitete Sperranlagen (meistens zur Sprengung vorgesehene Brücken) und mindestens zwei geplante Ersatzübergangsstellen: in Schaftnach ostwärts Schwabach und in Eichelburg ostwärts Roth.Zitat von Stefan Steu Beitrag anzeigenWas wäre im Verteidigungsfall in diesem Gebiet passiert? Gab es Planungen der Bundeswehr hierzu?
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Ich beantworte meine zuvor gestellte Frage selbst..........beide Ersatzübergangsstellen gefunden!!!
So wie es aussieht, waren die Ersatzübergangsstellen nicht nur geplant, sondern auch gebaut worden.
Im Anhang befinden sich die KMZ-Files für beide Stellen.
Grüße
Rex DannyAngehängte Dateien
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