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hier (https://invenio.bundesarchiv.de/inve...-1c8d5afeddbc/) habe ich einige Digitalisate gefunden,
z.B. die Karte Sperrabkommen Europa Mitte, Verlauf der "Green Line" und der "Brown Line" oder die Verkehrskarte.- Schutz von Kulturgut im Wehrbereich VI
sowie Umgebung Hassfurt-Mellrichstadt-Heldburg.- Vordefinierte Zielzonen (Predesignated Target Zones),
Umgebung Würzburg-Schweinfurt-Mellrichstadt.-Sperrplan (Barrier Plan),
Umgebung Würzburg-Schweinfurt-Mellrichstadt.- Feuerunterstützungsplan (Concept of Fire Support),
Umgebung Nürnberg-Würzburg-Schweinfurt-Fulda.- Graphischer Operationsplan (Concept of Operations),
Umgebung Schweinfurt-Volkach-Hassfurt (Anlage G zu Pionierbefehl Nr. 1).- Organisation des Aufmarsches,
Umgebung Würzburg-Schweinfurt-Bad Kissingen (Anlage F zu Pionierbefehl Nr. 1).- Gewässerübersicht Main.- Mögliche Übergangsstellen
und einiges mehr.
Und wenn man unten auf "Nur Digitalisate" klickt, kann man die teilweise unübersichtliche Struktur entzerren.
Lohnenswert ist auch, mal alle aufgelisteten Bundeswehr-Reiter durchzuklicken, denn es finden sich auch noch einige weitere Digitalisate bei anderen Divisionen, Korps usw.
auf der Karte Deutschland (ohne Maßstab) Umgebung Würzburg-Schweinfurt-Bad Kissingen (Anlage C zu Pionierbefehl Nr. 1).- Sperrplan (1. Überarbeitung) für die Verzögerung/Vorbereitung der Verteidigung von 1987 (https://invenio.bundesarchiv.de/inve...-26135f6f8671/)
sehe ich die zweite Kompanie des Pionierbataillons 12 in Birnfeld im Einsatz.
Da hat sich der Umzug des Bataillons von Speyer nach Volkach im Herbst 1986 doch gelohnt.
Kann es sein, dass hier inzwischen neue Digitalisate dazu gekommen sind?
Es gibt hier Karten zu verschiedenen Gegenangriffen ("AIDHAUSEN", "MÜNNERSTADT"), graphische Pläne zum "Auffangen in der Hassfurter Senke", "Auffangen in der LAUER-Stellung". Diese hatten wir bislang noch nicht?
Primär das V. amerikanische Korps mit Hauptquartier in Frankfurt (Divisions-HQs in Frankfurt und Bad Kreuznach). Zur linken Seite wäre das deutsche III. Korps zum Einsatz gekommen (HQ Koblenz, Divisionen in Kassel, Diez und Veitshöcheim). Mainaufwärts lag der Sektor des VII. amerikanischen Korps (HQ Stuttgart, Divisionen in Ansbach und Würzburg).
Zur linken Seite wäre das deutsche III. Korps zum Einsatz gekommen (HQ Koblenz, Divisionen in Kassel, Diez und Veitshöcheim).
Das stimmt leider in dieser vereinfachten Darstellung nicht. Die 12. PzDiv - Veitshöchheim - war zwar im Frieden dem III. (GE) Korps unterstellt. Im V-Fall trat diese Division jedoch zum VIIth (US) Korps und wäre an dessen linker Flanke in Unterfranken (Raum Mellrichstadt - Schweinfurt - Haßfurt) eingesetzt worden.
Zudem hätte die 12. PzDiv. die im Raum Koblenz liegende PzBrig 34 als Korpsreserve an das III. (GE) Korps abgetreten, Dafür hätte die Division als dritte Brigade die mit Friedensstandort im Raum Göppingen liegende Brigade der 1st (US) InfDiv (Fwd) erhalten.
Das III. Korps verfügte also lediglich über die 2. PzGrenDiv und die 5. PzDiv, sowie als Korpsreserve über die PzBrig 34. Die eigentlich auch zum III. Korps gehörende Luftlandebrigade 27 aus dem Saarland war seit Mitte der 1980er Jahre gemeinsam mit der LLBrig 25 und der GebJgBrig 23 unter Führung der 1. (GE) Luftlandedivision im Bayerischen Wald eingesetzt, um dort die 1. (GE) Gebirgsdivision für einen Einsatz gegen aus Österreich angreifende Kräfte des Warschauer Paktes freizumachen.
Hier erscheinen bei den jeweiligen Einträgen die vorhandenen Digitalisate in BLAU „Digitalisat anzeigen“.
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Das Digitalisat erscheint in einem neuen Fenster. In diesem Fenster oben rechts „Download“ anklicken. Dort auswählen „Gesamte AE (zip)“ und Klick auf „Download starten“.
Alle unter diesem Eintrag vorhandenen Digitalisate werden in einer ZIP-Datei heruntergeladen.
Diese Datei findest Du dann auf Deinem PC. Nach dem Entpacken kannst Du die einzelnen Dateien betrachten.
Die Dateien können sehr groß sein!.
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Den Originalbefehl des VII. (US) Korps für die Verteidigung in Nordbayern habe ich noch nicht entdeckt. Die Amerikaner waren sehr eigen mit ihren Geheimsachen und haben diese vielfach den nachgeordneten deutschen Verbänden, also hier der 12. PzDiv, nur für eine gewisse Zeit zur Bearbeitung überlassen und sie dann wieder eingezogen. Eventuell ist daher nichts von diesem amerikanischen Material im Bundesarchiv geblieben.
Man muss daher auf die Informationen zurückgreifen, die sich aus dem aktuell einsehbaren Material deutscher Truppenteile ergeben, z.B. den OpBefehlen der 12. PzDiv oder des Bayreuther VBK 67, in dessen Raum, die Masse der US-Truppen eingesetzt worden wäre.
2 Befehlsauszüge und 2 Karten habe ich beigefügt.
Daraus ergibt sich etwa folgendes Bild
Gefechtsstreifen des VII. (US) Korps:
- mit linker Grenze westlich der B19 (MEININGEN – MELLRICHSTADT)
- rechter Grenze nördlich WEIDEN – FLOSSENBÜRG – Grenze zur CSSR Richtung TACHAU/TACHOV
Das Korps setzte von links nach rechts ein:
-12. (GE) PzDiv (mit 1 Brigade der 1st (US) InfDiv (Mech),aber ohne PzBrig 34, die dem III. (GE) Korps unterstellt ist). Gefechtsstreifen von westlich B 19 bis etwa HASSFURT - MAROLDSWEISACH
– 2nd (US) ACR mit 2nd Squadron, Task Force 1-30, 3rd Squadron, 1st Squadron. Der Gefechtsstreifen des 2nd ACR reicht rechts bis SCHWARZENBACH/SAALE - REHAU.
-1st (US) ArmdDiv mit der 3rd und der 2nd Brigade. Die 1st Brigade ist Reserve. Gefechtsstreifen bis zur rechten Korpsgrenze bei WEIDEN –FLOSSENBÜRG.
Rechts schließt dann das II. (GE) Korps mit der 4. (GE) PzGrenDiv an.
Zum Auftrag der 1st (US) ArmdDiv ist noch bekannt: verteidigt mit Schwerpunkt zwischen MARKTREDWITZ und TIRSCHENREUTH, fängt Feind in beweglich geführter Verteidigung spätestens im KEMNATHER BECKEN auf, zerschlägt ihn durch Angriffe mit der als Divisionsreserve zurückgehaltenen 1st (US) Bde im Zusammenwirken mit der AviationBde,
Das 2nd (US) ACR sollte nach den Angaben im Opbefehl der 12.(GE) PzDiv den Raum zwischen dem Ostrand der Hassberg bis südostwärts HOF/SAALE verteidigen. Das schloss das extrem zerklüftete Gelände des Frankenwaldes ein und ergab eine Frontbreite von ca. 120 km. Anscheinend war das 2nd ACR durch weitere Verbände verstärkt, wie sich aus der in der Karte eingetragenen TF 1-30 (TF= Task Force, also ein Gefechtsverband) vermuten lässt. Das ganze sollte trotz der Bezeichnung Verteidung als „economy of force mission“ laufen, also mehr oder weniger als Überwachung und zeitlich begrenzter Verzögerung unter Nutzung der zahlreichen Sperranlagen im nördlichen Oberfranken.
Eine nachhaltige Verteidigung mit einem Panzeraufklärungsregiment war in diesem unübersichtlichen Gelände bei einer Frontbreite, die man selbst einer Division kaum zumuten konnte, nicht realistisch.
Zudem dürfte das 2nd ACR nicht von Anfang an in voller Stärke verfügbar gewesen sein. Aus Befehlen des II. (GE) Korps ergibt sich, das Teile dieses Regiments anfangs noch in der Grenzüberwachung im Oberpfälzer und Bayerischen Wald, also an der bayerischen Ostgrenze, eingesetzt waren.
Als Reserve standen zur Verfügung
- die 3rd (US) InfDiv in der TAA FOX (Raum Kitzingen - Höchstadt/Aisch – Neustadt/Aisch – Uffenheim). Diese Division hatte mit 1. Priorität einen Gegenangriff in den Gefechtsstreifen der 12. (GE) PzDiv vorzubereiten.
- die im Rahmen von REFORGER eintreffende 1st (US) InfDiv (Mech) in der TAA BISON. Die bereits in Deutschland stationierte Brigade dieser Division war allerdings der 12. (GE) PzDiv als Ersatz für die PzBrig 34 unterstellt.
Ich habe bei Jochen Vollert - Verlag Tankograd - ein Heft speziell zur 12. Panzerdivision, deren Ausrüstung und deren Unterstellungsverhältnis für den V-Fall gefunden. Sicher eine gute Ergänzung:
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