Umgehung für DOSPA 3740?

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  • mayster
    Cold Warrior
    • 15.02.2014
    • 122

    #1

    Umgehung für DOSPA 3740?

    Hallo zusammen,

    ich habe mir mal die nähere Umgebung der DOSPA 3740 angeschaut und bin auf folgendes gestoßen:

    Erst einmal die Koordinaten:

    49.812052, 7.837387


    Die Koordinaten der DOSPA 3740 sind : 49.808660, 7.841989

    Nun zu den Bildern:

    20150325_123313.jpg

    20150325_123342.jpg

    20150325_123351.jpg

    Könnte es sich bei dem Teerflecken um einen ehemaligen Sprengschacht handeln?
    Es ist die nächste Brücke zur DOSPA 3740.

    Der Belag der Brücke und die Brückenunterseite sind saniert, an der Unterseite war nichts zu erkennen.

    Vielen Dank im Voraus für eure fachkundigen Meinungen!


    Greetz Mayster
  • klaus_erl
    Cold Warrior
    • 14.04.2013
    • 1057

    #2
    Ging da früher mal eine Bahnlinie rüber, evtl der Münsterer Ast der Glantalbahn? Die eingeteerten Schienen lassen so was vermuten.

    Der Lage der Brücke nach könnte ich mir gut eine Sperre vorstellen. Für einen Sprengschacht erscheint mir der Fleck im Asphalt aber zu nahe an der Dehnungsfuge am Ende des Überbaus zu sein. Weißt du, was für eine Konstruktion der Brückenüberbau hat? Evtl war da ein Zugang ins Brückeninnere als Zugang zu einer Sperrkonstruktion.

    Klaus

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    • Maeks
      Cold Warrior
      • 28.02.2010
      • 340

      #3
      Ein Sprengschacht wird da mit Sicheheit nicht gewesen sein. Was da dein Fleck angeht! Es gibt da eine Menge an Verwerfungen unter den Asphaltbelag. Vemutlich ist der Brückenkopf, nicht mit frostsicheren Material hinterfüllt worden. Daher auch die wellige Fahrbahnoberfläche im Bereich des Brückenkopfes.

      Gruß Maeks

      Kommentar

      • klaus_erl
        Cold Warrior
        • 14.04.2013
        • 1057

        #4
        Zudem wäre, wie ich nach genauerer Betrachtung der Bilder bemerkt habe, die Fortsetzung der einen Schiene durch den Fleck gegangen. Ich ziehe also auch meine Zugangsvermutung zurück.

        Klaus

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        • mayster
          Cold Warrior
          • 15.02.2014
          • 122

          #5
          Zitat von klaus_erl Beitrag anzeigen
          Ging da früher mal eine Bahnlinie rüber, evtl der Münsterer Ast der Glantalbahn? Die eingeteerten Schienen lassen so was vermuten.


          Klaus
          Morgen Klaus und Maeks,

          es handelt sich wahrscheinlich genau um dieses Gleis.

          Siehe hierzu : https://de.wikipedia.org/wiki/Glanta...lung_seit_1996

          "Die Streckenabschnitte Waldmohr–Glan-Münchweiler und Odernheim am Glan–Bad Münster sind inzwischen abgebaut, ....."

          @ Maeks: Vielen Dank für deine Expertise !


          Greetz

          Mayster

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          • Rex Danny
            Administrator
            • 12.06.2008
            • 4327

            #6
            Da wir ja nun schon mehrere Nahe-Brücken mit Sperrvorrichtungen in der Datenbank haben ist nicht auszuschließen, daß die Nahe eine Sperrlinie dargestellt hat. Es wäre daher noch zu überprüfen, ob die Eisenbahnbrücke nordöstlich von Bad Münster-Steinburg vielleicht mit einer Sperranlage versehen war. Dort würde meines Erachtens eine Sperrvorrichtung auch mehr Sinn machen als an der hier zuvor beschriebenen Brücke.

            Grüße


            Rex Danny

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            • klaus_erl
              Cold Warrior
              • 14.04.2013
              • 1057

              #7
              Da hätte sich am ehesten die Brücke am anderen Ende des Bad Münsterer Bahnhofs angeboten, die alle Streckenzweige bündelt. In Bad Kreuznach läuft die Strecke schon wieder in zwei Zweige links und rechts der Nahe auseinander.

              Die hier von Mayster vorgestellte Brücke hätte aber in Sachen Sperre den Vorteil, dass sie neben der Glantalbahn auch noch eine Umgehungsmöglichkeit für die mit Sperre versehene B48 blockiert hätte. Die Hauptlinie der Bahn entlang des Nahetals hätte dann allerdings zusätzlich behandelt werden müssen. Spekulation (nur nach Luftbildlage, keine Ortskenntnis): Eine Trichtersperre unterhalb der Felsen westlich von Bad Münster hätte gleichzeitig die L235 und die Nahetalbahn sperren können, alternativ Tunnelsperre noch ein klein wenig weiter westlich in Richtung Norheim nur für die Bahn.

              Klaus
              Zuletzt geändert von klaus_erl; 02.04.2015, 17:47.

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              • Maeks
                Cold Warrior
                • 28.02.2010
                • 340

                #8
                Warum sollte diese Brücke hier ausgerechnet mit Sprengschächten gesichert worden sein. Es hätten ja auch Schneidladugen am Brückenüberbau angebracht worden können. Wurde darauf schon mal nachgeschaut.

                Gruß Maeks

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                • mayster
                  Cold Warrior
                  • 15.02.2014
                  • 122

                  #9
                  Nabend zusammen!

                  Schickt mir doch bitte Alle mal die genauen Geokoordinaten von Stellen und Brücken die Ihr gerne überprüft haben möchtet.
                  Die Ortskenntnis dieser Gegend ist meinerseits bestens, ich wohne und komme aus der Gegend.

                  Greetz und frohe Ostern

                  Mayster

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                  • Rex Danny
                    Administrator
                    • 12.06.2008
                    • 4327

                    #10
                    Hallo, Mayster !

                    Ich denke mal, daß Du die Koordinaten gar nicht brauchst. Fang einfach mal oben in Bingen an und fahre entlang der Nahe. Untersuche einfach jede einzelne der Nahe-Brücken.

                    Vorher solltest Du allerdings sorgfältig die Seiten bei www.Sperranlagen.de durchlesen hinsichtlich der verschiedenen Sperranlagentypen und auch eingehend die Datenbank durchschauen. Wenn Du die Seiten und die verschiedenen Sperrarten bzw. Sperrvorrichtungen verinnerlicht hast, wirst Du gerade an Brücken mit hoher Wahrscheinlichkeit erkennen, ob merkwürdig aussehende Stellen im Beton oder an Eisenträgern die Reste bzw. Umrisse von bereits ausgebauten Sperrvorrichtungen sind oder einfach nur ein Schaden am/ im Material.

                    Das ist von mir nicht böse gemeint, aber es wird Dir Zeit und vor allem auch Sprit sparen helfen, denn nichts ist ärgerlicher, wenn man etwas übersehen hat und ein weiteres Mal hinfahren muß. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

                    Grüße und ebenfalls Frohe Ostern


                    Rex Danny

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                    • klaus_erl
                      Cold Warrior
                      • 14.04.2013
                      • 1057

                      #11
                      Zitat von Maeks Beitrag anzeigen
                      Warum sollte diese Brücke hier ausgerechnet mit Sprengschächten gesichert worden sein. Es hätten ja auch Schneidladugen am Brückenüberbau angebracht worden können. Wurde darauf schon mal nachgeschaut.

                      Gruß Maeks
                      Eben. Deswegen hatte ich ja auch gleich am Anfang nach der Art des Überbaus gefragt. Außerdem scheint mir die Brücke nach dem Google-Maps-Luftbild einen Flusspfeiler zu haben. Ein Trennschnitt im Überbau oder ein weggesprengter Pfeiler erscheinen mir je nach Bauweise auch wahrscheinlicher.

                      Klaus

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                      • klaus_erl
                        Cold Warrior
                        • 14.04.2013
                        • 1057

                        #12
                        Nachtrag:

                        Habe gerade beim Stöbern im Netz ein Foto gefunden, auf dem man die Brücke von der Seite sieht. Demnach schaut es für mich nach einem auf die Pfeiler aufgelegten Plattenbalken aus. Ein Trennschnitt wäre hier meiner unmaßgeblichen Meinung nach das Mittel der Wahl.

                        Ansonsten kann ich mich nur der Empfehlung von Rex anschließen, die Nahe aus der Nähe anzusehen.

                        Klaus

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                        • mayster
                          Cold Warrior
                          • 15.02.2014
                          • 122

                          #13
                          Hallo zusammen,

                          habe soeben beim stöbern im Netz einen Artikel mit Bild über die Brücke gefunden, indem über rechtsradikale Schmierereien am Brückenpfeiler der Friedensbrücke berichtet wurde.
                          654971_1_popup_654971_1_org_nazischmierereien2.jpg
                          Quelle: http://www.rhein-zeitung.de

                          Nun meine Frage an euch:
                          Da die Brücke ja aus Natursandstein besteht, was sind das für 2 andersfarbige/betonfarbige Vierecke im Pfeiler?

                          Vielen Dank für eure Meinungen!


                          Greetz

                          Mayster

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                          • Maeks
                            Cold Warrior
                            • 28.02.2010
                            • 340

                            #14
                            Ähm die meisten solcher Pfeiler haben meist nur eine Verblendung aus Sandsteinplatten, der Optik wegen. Da sind halt mal zwei Platten kaputt gegangen. Außerdem ist das die falsche Seite für Sprengkammern.

                            Gruß Maeks

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