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Ihr Cold-War-Administratorenteam
Brücke über die BAB 45 Wittbräukerstraße L 556 Dortmund
Brücke über die BAB 45 Wittbräukerstraße L 556 Dortmund
Moin zusammen,
dieses Schmuckstück hat mich schon sehr lange im Darm gewurmt und hatte nie eine Gelegenheit gehabt, eine Aufnahme zu machen. Interesant sind die komischen Hülsen an der Brückenunterseite die sich in Nord-Östlicher und Süd-Westlicher Richtung, jeweils am Ende, der Brücke befinden.
Und jetzt wie immer, " the same procedure " für Verdachtsfälle mit Bilder:
Hier die Hülsen mit Nahaufnahme
Man kann erkennen, das diese mit Schrauben verschlossen sind, nur was für einen Sinn haben diese?
Andere Brücken über der BAB 45 Sauerlandlienie, haben nicht so eine Konstruktion in ihren Bauwerk, eingebaut.
Manchmal ist es doch zum Vorteil, wenn man als BFK unterwegs ist, denn da fliegt manchmal alles wie von alleine in die Linse.
Moin moin,
ich bin mir nicht sicher aber ich glaube -die komischen Hülsen an der Brückenunterseite- sind Stabspannglieder mit freiem Spannkanal, dauerhafter Korrosionsschutz durch Schrumpfschlauch, quadratische und rechteckige Vollplattenverankerungen!
Schau mal in diesen Link. Da wirste fündig:
Moin moin Peter,
vielen Dank für die Pdf-Datei, das könnte des Rätsels Lösung sein!.
Ich würde mal zu gerne eine Begehung in so einer Brücke machen, wie es in deren Eingeweiden so aussieht.
Auf der Süd-West Seite ist der Einstiegsschacht nicht verschlossen, nur kann man wegen der Schräge keine Leiter hinstellen, aber es juckt Unwahrscheinlich in den Fingern, der Versuchung nicht zu wiederstehen.
Zu den Alter der Brücke, kann ich sagen, das diese schon sehr lange Vorhanden ist, schau Dir mal den Link hier an:
Diese Brücke ist nicht das einzigste Mysterium von der BAB 45, da habe ich noch ein paar andere Verdachtsfälle, so wie diese hier:http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/20345721
Leider sind viele Brücken sehr Marode, deswegen ist zur großen Brückensanierung angeblasen worden. Wenn noch Hinweise zu finden sind, ist Eile geboten, denn nach einer kommpletten Sanierung der Brücken wird wohl nichts mehr zu sehen sein.
Schade ist auch, das ich in Dortmund so gut wie der einzigste " Jäger der verlorenen Sperren " bin, zu zweit könnte man die Möglichkeiten besser ausschöpfen und die Einstiegskästen besser unter die Lupe nehmen, oder ?
Fraglich ist ob es so einfach ist in die Hohlkästen der Brücken zu Gelangen. Auf Legalem Wege. Meistens sind die Zugänge durch Schlösser gesichert. Man sollte da besser einen Besuch beim Straßenbauamt o.ä. Vorziehen. Eine Bestätigung von Ofizieller Seite und ein Bild vom Objekt und die Sache stimmt. Dann Braucht man sich auch nicht mehr die Mühe machen und jede Schraube und jeden Deckel abzulichten.
Und Recht haste, zu 2. macht die Suche einfach mehr Spass.
Gruss
Also! Diese komischen Rohrstücke an dem Brückenhohlkasten sind Abdeckungen für Spannseile oder Spannstangen. Der Kanaldeckel auf dem einen Bild ist neueren Datums. Die Öffnung en dem Brückenhohlkasten direkt über der Fahrbahn sind für die Belüftung da. Um die Brücke zum Einsturz zu bringen reicht es die beiden Pfeiler zu sprengen. Den Rest macht die Schwerkraft. Für mich aber macht diese Brücke ein sehr baufälligen Zustand.
Moin Members,
Besten Dank euch beiden für die schnelle Aufklärung, aber lieber einen VD-Fall zu viel posten, als einen zuwenig.
Maeks, wenn hier eine Sparte für marode Brücken wäre, dann könnte ich so einiges hervorzaubern!
Die Brücke der Wittbräuker Straße ist dagegen noch " First Class ", bei anderen Brücken der BAB 45 sieht es fast so aus, wie bei Schloss Schlotterstein.
An den Pfeiler habe ich gedacht, aber leider vergessen diesen mit Bild einzusetzen, denn hier ist ganz genau die Schwachstelle, der Brücke zu sehen.
Ich wünsch euch noch einen einigermaßen trockenen Sonntag,
Zum Thema der Hülsen an der Brücke noch ein Nachwort.
Auf den eingestellten zwei Bildern kann man gut den Zweck der sogenannten Stabspannglieder erkennen, hier im Tiefbau (Autobahntunnel Mainz-Hechtsheim). Diese sind sehr tief im Erdreich verankert und halten die Wandung bzw. Stehwände (die Tunneldecke wird erst später darauf montiert) gegen Bewegungen und nachrutschen des Hanges auf. Im Brückenbau werden diese verwendet, um den Fahrbahnträgern untereinander eine gewisse Steifigkeit zu geben, bei Stahlkonstruktionen ergibt sich diese aus den vielen Spanten, das ist dann vergleichbar mit einem Gitterrohrrahmen.
Was mir dazu aber noch einfällt, eine Sprengung wäre dadurch erheblich aufwendiger und müßte eventuell an vielen Punkten geschehen im Gegensatz zu einer normalen Stahlbetonbrücke. Deswegen wäre die Frage nicht uninteressant, wann dieses System eingeführt worden ist, da gerade bei den älteren Brückenanlagen solche Teile eigentlich nicht vorkommen.
Moin zusammen,
Also, den Einsatz von Stahlspannglieder/Systeme ist nach den Literaturhinweisen, schon 1997 beschrieben worden. Der Einsatz findet Verwendung bei der Sanierung von Brücken, um deren Tragkraft, weiter zu verstärken.
Allerdings ist die Variante mit Stahllitzen von CFK ( Carbon-Faserverstärkter-Kunststoff ) überholt worden, weil diese keine Korriosionseigenschaften haben.
Bei der zusätzlichen Tragkraftverstärkung werden zwei Formen angewendet, nähmlich in Kabel-u. Flachbandmaterial, wobei die Spannvorrichtung des Flachbandes auch wieder ein anderes System hat.
Ich glaube, das Rätsel mit den Hülsen ist jetzt endgültig aufgeklärt und wir wissen über deren Verwendung besten Bescheid, denn diese fallen als Teil eines Sperrmittel aus.
Nun besteht nur die Möglichkeit den Brückenpfeiler im V-Fall wegzusprengen, indem man die Ladungen an seiner schwächsten Stelle anbringt. Diese Stelle befindet sich über seinen Fundament, wo genau sichtbar ist ( siehe Bild vom Beitrag 09.10.11 ) das hier eine bauliche Schwachstelle vorhanden ist, in der Form eines nicht durchgehend aus Beton gegossenen Brückenpfeilers.
Nur ob dieses auch für diesen Zweck gehandhabt wurde, da scheiden sich wieder die Geister .
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