Verdachtsfälle im Blombachtal bei Wuppertal

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  • Horner
    Cold Warrior
    • 24.05.2009
    • 1888

    #1

    Verdachtsfälle im Blombachtal bei Wuppertal

    Guten Abend zusammen,
    auf der Fahrt nach Wuppertal-Ronsdorf sind mir in der Mauer der L58 mehrere viereckige Abdeckungen aufgefallen, die ich sofort unter die Lupe nehmen musste.
    Ein Stückchen weiter befindet sich eine Unterführung der BAB 1 Richtung Bremen, die ebendfalls 2 Abdeckungen hat, die jeweils links und rechts angebracht sind.
    Handelt es sich hier um Sprengkammern oder sind diese nur Abdeckungen von Moniereisen, die das nur Stabilisieren sollen?

    Gruß
    Horner ( Beagle )
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  • Horner
    Cold Warrior
    • 24.05.2009
    • 1888

    #2
    Und hier die Bilder von der Unterführung der BAB 1, aus der Ansicht unterhalb der L58.
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    • dochol
      Cold Warrior
      • 18.05.2009
      • 629

      #3
      Hallo,
      sieht zumindest interessant aus. Auf der anderen Seite hat Geograph mal geäußert, wieso man für eine Landstraße eine Autobahn opfern sollte. Bei der Unterführung hätte es auch eine Stecksperre oder ein einzelner Schacht getan (So meine Einschätzung).Das schließt aber nicht aus, dass es sich trotzdem um Sperranlagen handelt.
      Wie immer empfiehlt es sich, umliegende Unterführungen und eventuelle Umfahrungen in Augenschein zu nehmen.
      Gruß

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      • Horner
        Cold Warrior
        • 24.05.2009
        • 1888

        #4
        Moin Dochol,

        leider waren keine Ansätze für das vorhanden sein einer Stecksperre zu finden. Aber wenn Du die kleine Straße weiter folgen tust, kommst Du fast oben bei den alten Kasernengelände heraus. Eine Sperre würde hier einen Sinn ergeben, doch ist mir gerade eingefallen, das dann die Blombachtalbrücke auch als Sperrmittel dienen müsste. So wäre der Vorstoß für feindliche Fahrzeuge nur durch dieses Nadelöhr möglich, der dann aber durch diese mögliche Sperre, es verhindert hätte.
        Da auch die Blombachtalbrücke in der sehr heißen Zeit des Cold-War erbaut wurde, müssten sich doch auch hier evtl. Sperrmittel befunden haben.

        Link Blombachtalbrücke:


        Gruß
        Horner ( Beagle )
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        Zuletzt geändert von Horner; 17.01.2011, 00:51.

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        • Maeks
          Cold Warrior
          • 28.02.2010
          • 340

          #5
          Hallo Horner
          Bei deiner Mauer tip ich mal das unter den Abdeckungen, Zuganker verborgen sind die die Mauer gegen Umfallen sichern sollen. Nun diese müßen ja auch mal kontrolliert werden. Mir den Dingern an der Brücke weiß ich noch nicht`s anzufangen.

          Gruß Maeks

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          • Horner
            Cold Warrior
            • 24.05.2009
            • 1888

            #6
            Moin zusammen,
            genau Maeks, Zuganker wäre der richtige Begriff und nicht Moniereisen ( Bergbaulicher Ausdruck ).
            Unter Tage hatten wir Löcher tief in den Berg gebohrt, anschließend diese mit Metallstangen ( innen hohl ) versehen. Durch den Hohlraum der Metallstangen wurde dann unter hohen Druck, eine 2 Komponentenharzlösung eingespritzt, die dann auch den kleinsten Riss im Gestein verklebte.
            Diese Art der Verankerung saß hinterher bombenfest im Gebirge und sicherte damit ein Abrutschen und Herunterfallen des Gesteines.
            Es ist halt nichts anderes, wie beim ganz normalen Fischerdübel die dann am Anfang der Stange, noch eine Verschraubung aufweisen tut.
            Da man im Blombachtal nicht tief nach Gestein suchen muss, hatte ich an diese Variante der Sicherung gedacht.
            Nur, bei der Brücke bin ich mir auch nicht einig.

            Damit sich auch jeder bildlich, etwas darunter Vorstellen kann, gibt dieser Link mehr Information:



            Gruß
            Horner ( Beagle )

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            • Scaleon
              Cold Warrior
              • 24.01.2009
              • 160

              #7
              [QUOTE=Horner;20879]Moin zusammen,
              genau Maeks, Zuganker wäre der richtige Begriff und nicht Moniereisen ( Bergbaulicher Ausdruck ).
              Unter Tage hatten wir Löcher tief in den Berg gebohrt, anschließend diese mit Metallstangen ( innen hohl ) versehen. Durch den Hohlraum der Metallstangen wurde dann unter hohen Druck, eine 2 Komponentenharzlösung eingespritzt, die dann auch den kleinsten Riss im Gestein verklebte. Diese Art der Verankerung saß hinterher bombenfest im Gebirge und sicherte damit ein Abrutschen und Herunterfallen des Gesteines. Es ist halt nichts anderes, wie beim ganz normalen Fischerdübel die dann am Anfang der Stange, noch eine Verschraubung aufweisen tut. Da man im Blombachtal nicht tief nach Gestein suchen muss, hatte ich an diese Variante der Sicherung gedacht. Nur, bei der Brücke bin ich mir auch nicht einig. Damit sich auch jeder bildlich, etwas darunter Vorstellen kann, gibt dieser Link mehr Information: http://www.ankertechnik.ch/dokumente...01.04.2010.pdf
              Gruß Horner ( Beagle )[/QUOT

              In diesem Forum lernt man einfach nicht aus! Selbst über "KSB- Anker, die Alternative bei nichtstandfesten Bohrlöchern", wird man hier aufgeklärt! Gruß Scaleon!

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              • Horner
                Cold Warrior
                • 24.05.2009
                • 1888

                #8
                Moin zusammen,

                wenn schon denn schon, die ganze Sache von Anfang an zu erklären, sonst kann sich ja keiner etwas darunter Vorstellen.
                Eine solche Maßnahme hätte einen Sinn, besonders weil ja neben der BAB 1 noch die Straße herführt.
                Die Frage ist nur noch, ob die Abdeckung bei der Brücke auch eine Verankerung ist?

                Gruß
                Horner ( Beagle )

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                • Maeks
                  Cold Warrior
                  • 28.02.2010
                  • 340

                  #9
                  Nun ich kenne sowas eigentlich vom Baugrubensichern mit Spundwänden. Aber einer gewissen Tiefe werden die auch in den Boden seitlich gesichert. Nun zu der Brücke! Warum kann es auch nicht eine Sicherung sein die die Brücke zusammenhält.

                  Gruß Maeks

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                  • Horner
                    Cold Warrior
                    • 24.05.2009
                    • 1888

                    #10
                    Moin Maeks,

                    bei der täglichen Erschütterung, durch den Verkehr auf der Autobahn wäre es Denkbar. Doch würden diese beiden dann dazu beitragen?
                    Stellen wir doch mal unsere Frage an die Fachleute der Sperren?

                    Gruß
                    Horner ( Beagle )

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                    • Horner
                      Cold Warrior
                      • 24.05.2009
                      • 1888

                      #11
                      Guten Abend zusammen,

                      das Rätseln hat jetzt vielleicht ein Ende gefunden!!!

                      ich bin heute Nachmittag wieder an dieser Brücke vorbei gefahren und mir ist Aufgefallen, das durch den 3 spurigen Ausbau, für die Erweiterung ein Anbau an der alten Brücke erfolgt ist. An der Rückseite befinden sich die gleichen Blechabdeckungen auf gleicher Höhe mit den anderen der Vorderseite. Auf Bild 2 kann man den Anbau einigermaßen erkennen, ob sich an beiden Seiten durch die Brücke Zuganker oder andere Stabilisierungsmittel ziehen, kann man nur Vermuten.

                      Gruß
                      Horner ( Beagle )

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                      • tdm
                        Rekrut
                        • 16.04.2011
                        • 11

                        #12
                        Bautechnik

                        Hallo!

                        Auch an der Bundesstraße oberhalb gibt es diese Blechplatten. Dahinter jener schöne blaue Zuganker. Weiter oben am Hang stehen diese auch ungeschützt aus den Betonblöcken hervor. Die Steigung dazwischen entspricht in etwa der Lage der sichtbaren Gesteinsplatten.

                        Die gemauerte Wand vom Anfang ist übrigens im Zuge der Verbreiterung der Autobahn in 200x zurückverlegt worden, indem man senkrechte Bohrungen eingebracht, mit Beton vergossen und dann verblendet hat.

                        Sinnvoller wäre es vermutlich auch gewesen, die kurz darauf folgende Wuppertalbrücke (ca 400 m lang) zu sprengen. Nach dem 6-spurigen Ausbau / Brückenneubau in 200x ist nichts mehr zu erkennen.

                        Die vorher kreuzende Blombachtalbrücke (300 m) bietet sich als Quersperre an; das hätte aber auch die vier Wuppertaler Kasernen von der Standortmunitionsniederlage und Teilen des Aufmarschgebiets abgeschnitten.

                        Gruß
                        tdm
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                        • Maeks
                          Cold Warrior
                          • 28.02.2010
                          • 340

                          #13
                          So wie es aussieht ist dort der Hang instabil und muß gegen abrutschen gesichert werden. Damit sich die Stützwand nicht bewegt wurde da mit Zuganker nachgeholfen.

                          Gruß Maeks

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