Ich hab diesen Sommer einen Abschnitt der A3 auf etwaige Sperren kontrolliert, die die A3 als Sperrlinie ausweisen könnten. Der Abschnitt befand sich vom Wiesbadener Kreuz bis zur (den) Theißtalbrücke(n) im Taunus. Dieser Abschnitt war bis auf einen Verdacht negativ.
Nachdem mir letzte Woche ein Teerfleck aufgefallen ist, habe ich heute im Abschnitt vom Wiesbadener Kreuz (auch etwa Beginn des Taunus) bis zum Main ("Vordertaunus-Flachland") alle Unterführungen abgefahren.
Es handelt sich grob um diesen Bereich: Verdachtsstellen A3 - Google Maps
Dabei machte ich folgende Feststellung:
- Alle angefahrenen Unterführungen (A-D) verfügten über eine MLC-Kennzeichnung für die darüberliegende Autobahn (MLC60). Diese konsequente Kennzeichnung ist nur in diesem Abschnitt vorhanden. Nordlich des Wiesbadener Kreuzes konnte ich keine derartige Markierung entdecken.
Die Markierungen waren in Form, Farbe und Position an der Brücke einheitlich. Leider konnte ich Stelle E heute nicht mehr anfahren. Ich hole das nach und ergänze dann. Dem Abschnitt Main-WK wird m.E. also eine höhere militärische Bedeutung zugewiesen als anderen Teilstücken. - Drei (A, B, und D) der vier Unterführungen wiesen in irgendeiner Art und Weise Ausbesserungen unmittelbar vor dem Portal auf. Bilder zu den einzelnen Stellen lade ich hoch und kommentiere sie dann.
In unmittelbarer Umgebung sind mir nur die Brückensperren über den Main bekannt. Angeblich gibt es im "Wiesbadener Norden" 5 Trichtersperren mit jeweils drei Schächten.
Infrastrukturell (militärisch/zivil) ist im Bereich Flörsheim/Hochheim/Wiesbaden einiges zu holen (Brücken, Tanklager, Pipelines (u.a. CEPS), Stromversorgung, Flughäfen usw).
Bilder folgen.



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