Trichter-/Stecksperren A3-Unterführungen

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • dochol
    Cold Warrior
    • 18.05.2009
    • 629

    #1

    Trichter-/Stecksperren A3-Unterführungen

    Hallo.
    Ich hab diesen Sommer einen Abschnitt der A3 auf etwaige Sperren kontrolliert, die die A3 als Sperrlinie ausweisen könnten. Der Abschnitt befand sich vom Wiesbadener Kreuz bis zur (den) Theißtalbrücke(n) im Taunus. Dieser Abschnitt war bis auf einen Verdacht negativ.

    Nachdem mir letzte Woche ein Teerfleck aufgefallen ist, habe ich heute im Abschnitt vom Wiesbadener Kreuz (auch etwa Beginn des Taunus) bis zum Main ("Vordertaunus-Flachland") alle Unterführungen abgefahren.

    Es handelt sich grob um diesen Bereich: Verdachtsstellen A3 - Google Maps

    Dabei machte ich folgende Feststellung:
    • Alle angefahrenen Unterführungen (A-D) verfügten über eine MLC-Kennzeichnung für die darüberliegende Autobahn (MLC60). Diese konsequente Kennzeichnung ist nur in diesem Abschnitt vorhanden. Nordlich des Wiesbadener Kreuzes konnte ich keine derartige Markierung entdecken.
      Die Markierungen waren in Form, Farbe und Position an der Brücke einheitlich. Leider konnte ich Stelle E heute nicht mehr anfahren. Ich hole das nach und ergänze dann. Dem Abschnitt Main-WK wird m.E. also eine höhere militärische Bedeutung zugewiesen als anderen Teilstücken.
    • Drei (A, B, und D) der vier Unterführungen wiesen in irgendeiner Art und Weise Ausbesserungen unmittelbar vor dem Portal auf. Bilder zu den einzelnen Stellen lade ich hoch und kommentiere sie dann.


    In unmittelbarer Umgebung sind mir nur die Brückensperren über den Main bekannt. Angeblich gibt es im "Wiesbadener Norden" 5 Trichtersperren mit jeweils drei Schächten.
    Infrastrukturell (militärisch/zivil) ist im Bereich Flörsheim/Hochheim/Wiesbaden einiges zu holen (Brücken, Tanklager, Pipelines (u.a. CEPS), Stromversorgung, Flughäfen usw).

    Bilder folgen.
    Zuletzt geändert von dochol; 05.11.2010, 14:10.
  • dochol
    Cold Warrior
    • 18.05.2009
    • 629

    #2
    Stelle A: B519 Weilbach-Flörsheim

    1: Blick von der Böschung auf das verdächtige Teerstück.
    2: Gesamtansicht von Süden (Flörsheim) nach Norden (Weilbach). Die vermeindliche Sperre befidnet sich auf Höhe des Leitpfostens (Umriss leicht erkennbar).
    3: Vom Seitenrand Richtung Osten.
    4: MLC-Kennzeichnung an der Brücke. Einheitlich bei allen vier angefahrenen Brücken.
    5: Position vor dem Portal
    6: Vom Seitenrand Richtung Westen. Leicht links oberhalb des Pfostens befindet sich ein rundes ,durch einen Deckel verschlossenes, Beton"dings".

    Klassiche Anschlusskästen konnte ich unter dem Laub nicht ausmachen. Ich habe allerdings auch nur oberflächlich geguckt.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von dochol; 05.11.2010, 14:18.

    Kommentar

    • dochol
      Cold Warrior
      • 18.05.2009
      • 629

      #3
      Stelle B: B40 Weilbach-Wicker

      1: Quadrat in typischer Größe, ca. 10-15m vor dem Portal. Schräg weglaufende Ausbesserungen nach beiden Seiten.
      2: MLC-Kennzeichnung.

      Die ICE-brücke existiert erst seit etwa 10 Jahren.
      Angehängte Dateien
      Zuletzt geändert von dochol; 05.11.2010, 14:23.

      Kommentar

      • dochol
        Cold Warrior
        • 18.05.2009
        • 629

        #4
        Stelle C: L3008 Eddersheim-Flörsheim

        Keine Feststellung, jedoch die MLC-Kennzeichnung.
        Angehängte Dateien

        Kommentar

        • dochol
          Cold Warrior
          • 18.05.2009
          • 629

          #5
          Stelle D: Feldweg Massenheim-Diedenbergen


          1: ...
          2: Blick von Nordost nach Südwest. Die aufgebrachte Teerschicht könnte die Überdeckung einer Stecksperre sein. Eine Untersuchung im Bankett wird nachgeholt.
          3: Blick in Gegenrichtung.
          Angehängte Dateien
          Zuletzt geändert von dochol; 05.11.2010, 14:32.

          Kommentar

          • Geograph
            Wallmeister
            • 10.05.2006
            • 7495

            #6


            Ich hab diesen Sommer einen Abschnitt der A3 auf etwaige Sperren kontrolliert, die die A3 als Sperrlinie ausweisen könnten. Der Abschnitt befand sich vom Wiesbadener Kreuz bis zur (den) Theißtalbrücke(n) im Taunus. Dieser Abschnitt war bis auf einen Verdacht negativ.

            Nachdem mir letzte Woche ein Teerfleck aufgefallen ist, habe ich heute im Abschnitt vom Wiesbadener Kreuz (auch etwa Beginn des Taunus) bis zum Main ("Vordertaunus-Flachland") alle Unterführungen abgefahren.

            Es handelt sich grob um diesen Bereich: Verdachtsstellen A3 - Google Maps

            Dabei machte ich folgende Feststellung:
            • Alle angefahrenen Unterführungen (A-D) verfügten über eine MLC-Kennzeichnung für die darüberliegende Autobahn (MLC60). Diese konsequente Kennzeichnung ist nur in diesem Abschnitt vorhanden. Nordlich des Wiesbadener Kreuzes konnte ich keine derartige Markierung entdecken.
              Die Markierungen waren in Form, Farbe und Position an der Brücke einheitlich. Leider konnte ich Stelle E heute nicht mehr anfahren. Ich hole das nach und ergänze dann. Dem Abschnitt Main-WK wird m.E. also eine höhere militärische Bedeutung zugewiesen als anderen Teilstücken.
            • Drei (A, B, und D) der vier Unterführungen wiesen in irgendeiner Art und Weise Ausbesserungen unmittelbar vor dem Portal auf. Bilder zu den einzelnen Stellen lade ich hoch und kommentiere sie dann.


            In unmittelbarer Umgebung sind mir nur die Brückensperren über den Main bekannt. Angeblich gibt es im "Wiesbadener Norden" 5 Trichtersperren mit jeweils drei Schächten.
            Infrastrukturell (militärisch/zivil) ist im Bereich Flörsheim/Hochheim/Wiesbaden einiges zu holen (Brücken, Tanklager, Pipelines (u.a. CEPS), Stromversorgung, Flughäfen usw).

            Vielen Dank für Deine Bemühungen.……


            Anzeichen für rückgebaute Sperranlagen kann ich nicht erkennen.



            Stichwort »Teerflecken«:

            http://www.cold-war.de/sperranlagen/...html#post15450……



            Stichwort »MLC-Kennzeichnung«:

            Dies ist keine »MLC-Kennzeichnung«, sondern die Angabe zur Brückenklasse nach der damals gültigen DIN 1072. Die Brückenklasse wird oft am Widerlager angegeben (vgl. Deine Aufnahmen) bzw. in Hessen findet man vielerorts diese Angabe zusätzlich auf kleinen Schildern am Brückengeländer (vgl. Bild 4).

            Bild 1 und 2: Bauwerk 1 (Brückenklasse 60, MLC R 100 / K 100)
            Bild 3 und 4: Bauwerk 2 (Brückenklasse 30, MLC R 24 / K 60)
            .
            Angehängte Dateien
            sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

            Kommentar

            • Castle GATE
              Warrior
              • 02.10.2010
              • 80

              #7
              Die ICEstrecke existiert seit etwa 10 Jahren ? was bringt es so spät nach dem kalten krieg sperren zu errichten ? (Es ist garantiert eine Speere)

              Kommentar

              • Geograph
                Wallmeister
                • 10.05.2006
                • 7495

                #8


                Die ICEstrecke existiert seit etwa 10 Jahren ? was bringt es so spät nach dem kalten krieg sperren zu errichten ? (Es ist garantiert eine Speere)
                Dort gab es weder irgendwelche Sperren noch Speere ………

                .
                sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

                Kommentar

                • dochol
                  Cold Warrior
                  • 18.05.2009
                  • 629

                  #9
                  Zitat von Castle GATE Beitrag anzeigen
                  Die ICEstrecke existiert seit etwa 10 Jahren ? was bringt es so spät nach dem kalten krieg sperren zu errichten ? (Es ist garantiert eine Speere)
                  Die vermutete Sperre befand sich vor der Autobahn- und unter der damals noch nicht vorhandenen ICE-Brücke.
                  Die ICE-Brücke hat nichts mit der etwaigen Sperre zu tun, da sie, wie gesagt, sehr viel später errichtet wurde.
                  Die Aussage diente lediglich zur Verdeutlichung des verlinkten Kartenausschnittes, da die vermutete ehemalige Sperre unter der heutigen ICE-Brücke liegt und auch dort markiert wurde.

                  Im Grunde ist das auch egal, weil ,unabhängig von der ICE-Brücke, keine stichhaltigen Hinweise für eine Sperrlinie gefunden werden konnten...

                  Kommentar

                  Lädt...
                  X