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Hallo an alle bin relativ neu hier, lese meistens nur mit.
Habe eine Frage, da mir gerade eine Sache aus meiner Kindheit eingefallen ist.
Gab es Sprengschächte an Bahnschienen?
Ich habe als Kind in der Nähe der Bahnstrecke von Fulda nach Gießen gewohnt, in Maberzell und da gab es an den Bahnschienen vereinzelt Betonröhren neben der Strecke, ca 90cm Durchmesser und 1 m tief, die waren abgedeckt mit relativ leichten Betondeckeln und waren leer.
Auf nachfragen erzählte mir ein Dorfbewohner das dies Vorrichtungen seien um die Bahnschienen zu sprengen. 2-3 von den Dingern waren ca. auf Höhe des Schulzenberges genauso wie ein kleiner Tunnel der ca 4m lang und 1m hoch war und unter die Schienen ging und dort endete.
Vielleicht kann mir ja jemand sagen ob das stimmt oder wofür die Dinger sonst gut waren, weil im Nachhinein zweifle ich daran , da man die Deckel ja einfach mit 2 Leuten runterschieben konnte.
Kann ich mir auch nicht vorstellen, Grabensperren waren ja auch mit Stahltüren und Schloß versehen. Ausserdem waren Sperren ja primär gedacht um den ersten Feindansturm zu verzögern... und ich denke nicht dass die Russen mit der Husch Husch gekommen wären. Aber genau weiss ich das auch nicht.
So wie es aussieht waren die als Stecksperren ausgelegt. Wobei sich die Frage stellt, ob man hier wirklich die Gleise sperren oder eine Überquerung verhindern wollte. Dazu müsste man mal größere Ausschnitte und Zusammenhänge sehen.
diese Frage stellt sich gerecht Belegthondion, die Gleise mit der Vorrichtung sperren, oder die Überquerung verhindern ?
Um eine richtige Diagnose stellen zu können ( von dem Foto ) müsste man die Begebenheit unter die Lupe nehmen. Um das Überqueren der Gleise zu verhindern, müsste man dieses nur an dieser Stelle an Möglichkeit haben.
Wenn es an mehreren Stellen möglich ist, wäre dieser Gedanke nicht richtig und es bliebe nur bei der Verhinderung der Weiterfahrt eines Zuges oder andere Vehicles auf dem Schienenweg.
Bei der abgebildeten Sperre verlief offenbar eine Panzersperre rechtwinklig zu den Gleisen (man sieht rechts noch einen der Betonkörper), wurde aber durch diese unterbochen. Durch die Stecksperre konnte diese Lücke geschlossen werden. Man erkennt eine Reihe von Löchern für die Stecksperre im linken Gleis und eine weitere zwischen den beiden Gleisen. Im rechten Gleis erkennt man nichts mehr, aber es ist denkbar, dass das rechte Gleise kürzlich ausgetauscht wurde (die Holzschwellen sehen neu aus) und dass die Stecklöcher dabei verschlossen wurden.
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