Brücke Blumenkamp Dortmund

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  • Horner
    Cold Warrior
    • 24.05.2009
    • 2294

    #1

    Brücke Blumenkamp Dortmund

    Zur Nachtzeit noch etwas Neues,

    ich habe mir Gedanken gemacht ob, industrielle Gichtgasanlagen die eine Straße überqueren, in einen V-Fall auch als Sperren gedient hätten.
    Dies ist in Dortmund-Huckarde der Fall und hat mich bei Google-Earth beim umher Zoomen ( Fotoshow ) hoffentlich fündig gemacht. Grund war hier eine Galerie die an dieser ehemaligen Versorgungslage bei der Querung der Franziusstr. vorhanden ist und ich leider kein Photogerät bei mir hatte.
    So kam ich dann auf die Brücke Blumenkamp und habe die Bilder abgespeichert und bin mal gespannt was der Betonklotz ohne Klappe wohl eine Bedeutung hat.An dieser Bahnlinie war nie eine elektrische Fahrbahnlinie vorhanden und wurde nur mit D-Loks befahren.Könnte die Möglichkeit bestanden haben, hier mit Sp-Stoff die Gleise vor der Brücke unbrachbar zu machen?

    Gruß
    Horner ( Beagle )
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    Zuletzt geändert von Horner; 10.01.2010, 23:20.
  • Hildesheim
    Co-Administrator
    • 10.11.2009
    • 865

    #2
    Ich denke nicht. Warum sollte man etwas so aufwändig unbrauchbar machen wenn der Gegner stattdessen eines der mind. sechs parallel verlaufenden Gleise, die auch teilweise ohne Brücken sind, hätte nutzen können? Zumal es sich nur um ein Anschlussgleis handelt, das bei einer Firma endet-das ist eher was für die Olsenbande.
    Der Durchmesser des Lochs im Betonklotz erscheint mir zu gering. Da wird ein Telegraphenmast drin gesteckt haben.
    Zuletzt geändert von Hildesheim; 11.01.2010, 01:11. Grund: ein s hinzugefügt

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    • Horner
      Cold Warrior
      • 24.05.2009
      • 2294

      #3
      Moin 124185,

      Die 6 Gleise die neben diesen Bauwerk herführen, waren für den ehemaligen Hafenbahnhof/ ehemalige Zeche Hansa gedacht. Nur eine Bahntrasse davon, verbindet Dortmund mit dem westlichen Ruhrgebiet in Richtung Duisburg.
      Die Bahntrasse die von der Brücke Blumenkamp überquert wird, führt von Dortmund nach Dorsten.Die mit der Brücke Blumenkamp gekoppelte Gichtgasleitung (ehemalige Kokerei Hansa) war für die Versorgung des Hoesch Stahlwerkes HSP zuständig.Im Fall einer Sprengung wäre die Verbindung Dortmund-Dorsten gestört worden und die Produktion des Stahlwerkes flachgelegt worden. Mit den Betonsockel dachte ich an einer Vorrichtung, wie sie auch bei Sperren einer Straße benutzt wurde.Ich werde mir heute Nachmittag selbst mal ein Bild von der ganzen Sache machen, soweit das Gelände noch zugänglich ist.

      Gruß

      Horner ( Beagle )

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      • Horner
        Cold Warrior
        • 24.05.2009
        • 2294

        #4
        Ich habe mich heute Nachmittag zu der Brücke begeben um mal zu schauen, was diese zu bieten hat. Als erstes habe ich nach dem besagten Betonklotz gesucht und habe ihn gefunden.Es gibt hiervon eine Anordnung am Anfang der Brücke jeweils rechts und links der Gleise in den Bahndamm in einen Abstand von ca. 8m vom Brückenübergang/Bahndamm zu dem Betonklotz auf dem Bild .Die Öffnungen sind ca. 30cm im Durchmesser, waren voll Eis/Schnee, deshalb konnte ich nichts weiteres Erkennen. Masten die eine elektrische Oberleitung spannen, sind bei der DB qudratisch verstrebt und nicht rund, somit kommen diese auch nicht in Betracht.
        Weil das Wetter zunehmend schlechter wurde , habe ich mich lieber für den Abstieg von diesen aus Geröll gebauten Bahndamm endschieden.Ein weiteres analoges Fotografieren dieses Bauwerkes hätte nichts mehr gebracht.
        Ich werde mich Morgen je nach der Wetterlage wieder an der Brücke klemmen.

        Gruß

        Horner ( Beagle )
        Zuletzt geändert von Horner; 11.01.2010, 20:34.

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        • Horner
          Cold Warrior
          • 24.05.2009
          • 2294

          #5
          Gutem Abend zusammen,

          ich habe heute Vormittag die Brücke und ihre 2 weiteren Pfeiler unter die Lupe genommen.Das komische ist, das der 1 und 2 Pfeiler einen Durchgang in der Form eines Rundbogen hat.Der Rundbogen beim 2ten Brückenpfeiler ist bis zur Hälfte mit Schutt zugekippt, die Maße hiervon, Breite ca.1,50m und die Höhe ca.2,30m.Seitlich versetzt vor dem 2ten Brückenpfeiler, befindet sich noch ein Pfeiler, ohne Aufbauten. Dieser hat einen rechteckigen Eingang und war wohl früher mit einer massiven Stahltür verschlossen, dies kann man an den noch vorhandenen Aufhängung für die Schaniere der Tür vermuten.Die analogen Bilder die ich hiervon gemacht habe, sowie von der Eisenbahnbrücke daneben, werde ich hoffentlich zum Wochenende bekommen und sofort einsetzen.

          Gruß
          Horner (Beagle)

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          • Horner
            Cold Warrior
            • 24.05.2009
            • 2294

            #6
            Guten Abend zusammen,
            endlich habe ich die Bilder erhalten und will diese euch nicht länger vorendhalten.Leider sind sie nicht von guter Qualität, aber ich habe mit dem Scanner noch versucht was möglich ist.
            Bild 1 und 2 von der Brücke selbst,
            Bild 3 bis 5 von den rätselhaften Rundbögen ( Durchgänge )
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            • Horner
              Cold Warrior
              • 24.05.2009
              • 2294

              #7
              In den 2ten Brückenpfeiler der seitlich versetzt steht und keine Aufbauten mehr hat, habe ich einen Eingang gefunden, der früher mit einer dicken Stahltür verschlossen war (Bild 1u.2). Dieser ist bis fast zur Hälfte der Höhe mit Schutt zugekippt, leider ist das Bild von innen nichts geworden.Das Bild 3 zeigt den 3ten Brückenpfeiler mit den zugeschütteten Rundbogen. Es stellt sich die Frage welchen Zweck diese erfüllen sollten, bzw. in den 2ten Brückenpfeiler ein Raum ohne Durchgang mit einer Stahltür gesichert war.
              Ob die Pfeiler so gebaut wurden, das im Falle einer Sprengung die rechte und linke Seite zerborsten wären, um so ein Einknicken der Brücke zu bewirken, scheiden sich bei mir die Geister an der massiven Bauweise.
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                Cold Warrior
                • 14.01.2009
                • 262

                #8
                Nabend...
                Ja also wie ich das sehe, ist auf dem Bild 4 zu erkennen das die Brücke aufgestockt worden ist.
                Wie man am Bild 5 erkennen kann, am einzelstehenden Pfeiler mit den Wiederlager oben drauf. Es sieht nicht nach einer Sperre aus.
                Die Durchgänge sind warscheinlich eingerichtet worden für Wartungsarbeiten. Denn wer geht schon gerne um solche massiven Pfeiler wenn mann durch gehen kann. (Der Mensch ist faul)
                Exestieren eigentlich noch die Gleise unter der Brücke?
                Denn Therorie 1: Der Schutt wurde beim Rückbau dort aufgeschüttet
                2: Das dieser Raum für Bahnpersonal / Rangierarbeiter eingerichtet wurde
                Oder 3: Wirklich nen Splitterschutz aus dem WK2 ist

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                • Horner
                  Cold Warrior
                  • 24.05.2009
                  • 2294

                  #9
                  Guten Abend zusammen,

                  Die Gleise unter der Brücke sind noch vorhanden: Strecke in Betrieb Dortmund-Dorsten hinter B-Pfeiler 3 der zugeschüttet ist, Strecke stillgelegt vom ehemaligen Güterbahnhof Dortmund beim B-Pfeiler 1 begehbarer Rundbogen.
                  Früher war diese Ecke ein richtiger Verkehrsknotenpunkt mit Güterbahnhof,dazu noch die Zeche Hansa mit Kokerei Hansa, Hafenbahnhof und die Hoesch Spundbohlenwerke.
                  Zurück gebaut ( B-Pfeiler 2 ohne Aufbauten ? ) ist an dieser Brücke eigentlich gar nichts, denn diese fällt unter den Motto " Industriekultur -Denkmal" und aus diesen Grund ist sie auch noch vorhanden.
                  Leider darf man die Brücke nicht mehr Betreten, weil ein Brückensprayer durch ein rostiges Blech auf die Gleise gestürtzt ist (deshalb auch versperrt) und man nicht nach weiteren Merkmalen suchen kann.
                  Als nächstes werde ich mir die kleinere Brücke neben an vornehmen, mal sehen was diese zu bieten hat.

                  Gruß
                  Horner ( Beagle )

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