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Heureka ich hab eine! Endlich mal eine Brückensperre an der Isar Bei der ich nicht lange rätseln muss ob es eine gewesen ist oder nicht denn die ist fast mustergültig!
zwei Galerien mit Halteschienen für Schneidladungen leider auch schon teilweise zurückgebaut die Halteschienen die im Beton befestigt waren wurden ausgebaut!
Leider sind meine Bilder nicht so toll geworden aber ich glaub man erkennt die Sperre
Ist das eine teilrückgebaute Brückensperre oder kann man das nicht mehr sagen? Die Galerien und Leitern scheinen keinen anderen Sin zu machen
Isarbrücke Teisenbach Schönbühl
48°37'43.72"N 12°27'13.04"E
Heureka ich hab eine! Endlich mal eine Brückensperre an der Isar Bei der ich nicht lange rätseln muss ob es eine gewesen ist oder nicht denn die ist fast mustergültig!
zwei Galerien mit Halteschienen für Schneidladungen leider auch schon teilweise zurückgebaut die Halteschienen die im Beton befestigt waren wurden ausgebaut!
Leider sind meine Bilder nicht so toll geworden aber ich glaub man erkennt die Sperre
Ist das eine teilrückgebaute Brückensperre oder kann man das nicht mehr sagen? Die Galerien und Leitern scheinen keinen anderen Sin zu machen
Isarbrücke Teisenbach Schönbühl
Vielen Dank für die Hinweise!…
Schade, dass die Bilder leider keine detaillierten Betrachtungen zulassen (beispielsweise bezüglich der rückgebauten »Schneidladungsleisten« im Beton-Bereich der Dingolfinger Isar-Brücke) … …
Ok Geograph werde bei Gelegenheit versuchen bessere Bilder von der "Dingolfinger" Brücke zu machen, aber die Halteschiene am Stahlträger erkennt man ja recht schön!
Was hältst du eigentlich von der Teisenbacher Brücke sind ja nur noch leitern und Galerien vorhanden war das mal eine?
Und noch eine Technische Frage:
Zwischen den Beiden Halteschienen befindet sich noch eine schräge verlegte Schiene mit Nummern waren da die Zündleitungen verlegt oder wurden daran auch Ladungen Befestigt?
Und noch eine Technische Frage:
Zwischen den Beiden Halteschienen befindet sich noch eine schräge verlegte Schiene mit Nummern waren da die Zündleitungen verlegt oder wurden daran auch Ladungen Befestigt?
Dort wurden auch Ladungen befestigt, denn die Träger mussten ja auch »geschnitten« werden (vgl. die Schneidladungsvorrichtungen an einer hessischen Brücke).
Warum eine Nummer an dieser »Leiste« angeschrieben wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. .
Waserkraftwerk bei Landau an der Isar
48°40'02,68"N 12°39'36.85"E
Stecksperre!
Seltsamerweise am Südlichen Ufer ! Alle anderen "Isar Sperranlagen" scheinen meiner meinung nach genau anders herum angelegt zu sein, also um um einen Gegner aufzuhalten der von Süden aus kommend versucht die Isar zu überqueren.
Das letzte Bild zeigt zwei Eingänge genau unterhalb der Sperre evtl waren/sind dort die Stahlträger eingelagert.
Sieht für mich als nicht "Brückenexperte" auch nach Sperre aus
Isarbrücke zwischen Zeholfing und Kleegarten (Landkreis Dingolfing Landau) !
48°41'21.14"N 12°45'35.99"E
Die "Sperre" (?) ist eine recht interessante Konstruktion die es so glaube ich nirgendwo anders gibt! (Berichtigt mich falls ich mich irre )
Die Brücke steht auf soliden Betonpfeilern nur einer davon ist wesentlich schwächer als der Rest!
Genau an diesem Pfeiler gibt es eine verdächtige Galerie!
Noch erwähnenswert: der Zugang zur Galerie erfolgt hier NICHT über einen "Sprengschachtdeckel" sondern über einen ganz normalen "Kanaldeckel"
Seltsamerweise am Südlichen Ufer ! Alle anderen "Isar Sperranlagen" scheinen meiner meinung nach genau anders herum angelegt zu sein, also um um einen Gegner aufzuhalten der von Süden aus kommend versucht die Isar zu überqueren.
Die Sperranlagen an der Isar dürften so ziemlich alle im Hinblick auf aus Ost / Südost anrückende Verbände angelegt worden sein.
Hier ging es vor allem darum, einen aus Österreich angreifenden Gegner aufzuhalten, bevor dieser nördlich an München vorbei über Ingolstadt / Ansbach sich mit aus Norden (Meiningen über Mellrichstadt -Tal der Fränkischen Saale - Würzburg - Ansbach) kommenden Truppen vereinigen konnte und damit die in Nordbayern stehenden NATO-Truppen eingeschlossen hätte.
Diese "große Lösung" unter Einsatz der 2. Strategischen Staffel des Warschauer Paktes zur Ausschaltung des II. (GE) und des VII. (US) Korps der NATO unter Verletzung der Neutralität Österreichs. Hauptzweck dieser Operation war nach allen Erkenntnissen nicht der Stoß in die Tiefe des gegnerischen Verteidigungsraumes, sondern die physische Vernichtung der in Nordbayern eingesetzten NATO-Truppen. Diese Operationen wurden noch nach 1980 im Warschauer Pakt in Planübungen durchgespielt, genauso wie kleinere Einschließungsaktionen mit Vorstößen aus der "Plauener Pforte" oder aus Richtung Saalfeld - Kronach und dem Raum Furth im Wald, die sich dann allein gegen die in Oberfranken und der Oberpfalz stehenden Truppen der NATO gerichtet hätten.
Siehe dazu z.B: Naumann, Klaus (Hrsg.): NVA - Anspruch und Wirklichkeit in ausgewählten Dokumenten. Berlin 2000, S. 97 f., S. 205 - 211, S. 266 – 281, 350.
Sperren an der Isar, die nur gegen einen aus Norden kommenden Gegner wirksam gewesen wären, hätten wenig Sinn gemacht. Warum hätte ein potentieller Gegner in den Raum Südostwärts München angreifen sollen? Hier wäre er irgendwann vor den Alpen gestanden und hätte keines seiner strategischen Ziele, - den Austritt der westeuropäischen Staaten aus dem Krieg zu erzwingen.“
- die ökonomisch wichtigen Gebiete der BRD östlich des Rheins zu besetzten
- sowie die Bedingungen für den Übergang zum allgemeinen Angriff mit dem Ziel der Herauslösung der europäischen NATO-Staaten aus dem Krieg zu schaffen
erreicht.
Pläne für eine "Alpenfestung" gab es bei NATO und Bundeswehr nie.
Abgesehen davon kann man rein aus der Lage der Sperreinbauten am nördlichen oder südlichen Ende einer Brücke nicht allein schließen, gegen welche Angriffsrichtung sie jetzt wirken sollten. Hier spielen auch Fragen der Verteidigungsplanung insgesamt eine Rolle, z.B. wo lagen die Stellungen am VRV, welche Überwachungsmöglichkeiten für diese Sperre gab es, wie ist diese Sperre im Sperrplan insgesamt zu sehen usw.
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