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Hi,
hab in meinem Urlaub eine Sprengschachtsperre am Walchensee auf der ST 2072 (Mautstrasse des Bayern Forst) Einsiedl <-> Jachenau entdeckt, die Sperre besteht aus 2x2 Schächten an einer absolut genialen Stelle, auf der einen Seite ein Felsmassiv und auf der anderen Seite der See, einzig und allein die Durchführungen für die Zundleitungen sind etwas ungünstig angebracht, denn dass Ufer fällt direkt hinter Leitplanke ca 5-10m senkrecht nach unten ab. Deshalb konnte ich leider nur von einer Klappe mit 2 Durchführungen Bilder machen (hier hat meine Freundin schon nen Herzinfarkt bekommen).
Leider konnte ich nicht ergründen welchen Taktischen Wert diese Sperre hat, da ich leider keine anderen Sperren in der Umgebung finden konnte, vielleicht hat ja jemand hier aus dem Forum ne Antwort.
Also die ST Bezeichnung hab ich aus GoogleMaps, da ich vor Ort nicht genau geschaut habe und die Richtungsangabe hab ich von dem Strassenschild an der Kreuzung der Strasse in Einsiedl.
Hat es nen speziellen Grund warum du die Bilder nicht in Datenbank übernommen hast???
mfg flo
Zuletzt geändert von Peacemaker112; 28.10.2008, 21:30.
Also die ST Bezeichnung hab ich aus GoogleMaps, da ich vor Ort nicht genau geschaut habe und die Richtungsangabe hab ich von dem Strassenschild an der Kreuzung der Strasse in Einsiedl.
Diese Forststraße scheint nicht näher klassifiziert zu sein – man könnte allerdings mal schnell vorbeifahren und dies überprüfen ……
Hat es nen speziellen Grund warum du die Bilder nicht in Datenbank übernommen hast???
Ich habe den Datensatz vor ein paar Minuten erst angelegt. Jedes Bild muss noch entsprechend bearbeitet werden, bevor ich es einsetze. Das kann noch ein paar Minuten dauern und ist nicht persönlich gemeint, sondern technisch bedingt ……
Soweit ich weiß ist diese Strasse, oder zumindest ein Teil für Kraftfahrzeuge gesperrt.
Und die Strasse die ich meine ist auch etwas komisch dargestellt, ein Teil gelb und der Rest in weiß???
Hmm seltsam, ich werd mich nochmal schlau machen und über das Ergebnis berichten.
"Die Staatsstraße 2072 führt von Lenggries nach Jachenau und weiter über Sachenbach und am Ostufer des Walchensee entlang nach Urfeld (ab der Abzweigung »Zwerchweg«, 1,5 km westlich Jachenau, für den allgemeinen Verkehr gesperrt). Eine mautpflichtige Privatstraße der Bayerischen Staatsforsten führt vom »Zwerchweg« weiter über Niedernach am Südufer des Walchensees entlang nach Einsiedl am Walchensee, wo sie in die Bundesstraße 11 mündet." _________
► Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jachenau [28.10.2008; 23:00 Uhr]
4-fach Trichersperre auf der B11 direkt am Walchensee
Ist eine 4-fach Trichersperre auf der B11 direkt am Walchensee in der DOSPA? Mit der Suchfunktion konnte ich sie nicht finden, stelle mich da aber in der DOSPA oft etwas ungeschickt an.
Bilder (von heute) kann ich nachliefern. Zustand: Rückgebaut, Teerflecken noch vorhanden. Anschlussdeckel oder Kästen nicht erkannt, könnten aber in der Stützmauer der Straße zum Walchensee hin verborgen sein.
Hier nun die Bilder vom Walchensee. Zunächst die Gesamsituation von Süden aus. Die Sperre der B11 beginnt ca. 100m nördlich des Ausgangs des Kirchlwandtunnels. Auf der linken Seite erhebt sich steil die dem Herzogstand (1731m) vorgelagerte Kirchenwand. Auf der rechten Seite der Straße befindet sich eine gemauerte Stützmauer von ca. drei bis fünf Meter Höhe. Der Wasserspiegel des Walchensees liegt in ca. 800m Seehöhe. Eine Sperre hier wäre offenbar sehr effektiv und praktisch nicht umgehbar gewesen. Eine Ausweichmöglichkeit südlich um den Walchensee herum (Staatsstraße 2072) wäre durch eine weitere Trichtersperre (DOSPA Nr. 1214) gesperrt worden.
Die Einzelbilder zeigen die Sperren 1 bis 3 (von Süden aus gezählt). Das siebte Bild blickt zurück nach Süden, die erste erkennbare Sperre ist Nummer 3. Sperre 4 ist weiter nördlich, war aber leider im Schatten. Die Kilometertafel befindet sich wenige Meter südlich von Sperre 1.
Der auf den Panoramabildern im Hintergrund erkennbare, pyramidenförmige Berg ist übrigens der Jochberg (1565m).
Die Fotos können auch gerne in die DOSPA aufgenommen werden.
Vielen Dank für die tollen Bilder und das Einverständnis für das Einstellen in die Datenbank.
Falls Du wieder im Bereich des Walchensees unterwegs sein solltest, wäre es schön, wenn Du die B11 zwischen Urfeld und Kochel am See im Bereich des Jochbergs untersuchen könntest. Hier sollen sich nämlich die unter DOSPA 3022 eingetragenen Sprengschächte befunden haben. Leider wurde durch Herrn R. aus dem Forum "Unterirdisch.de" nicht die genaue Position benannt, nur, daß sie sich im Bereich des Jochbergs befunden haben.
Die unter DOSPA 1214 eingetragenen 2 Sprengschächte befanden sich nicht auf der Staatsstraße 2072, sondern auf einem etwas höher über der Staatsstraße gelegenen Forstweg. Dieser Forstweg wäre gesperrt worden, da er als Umgehung für die Staatsstraße gedient hätte. Somit muß sich also auch auf der Staatsstraße 2072 zwischen Einsiedl - Altlach - Niedernach eine Trichtersperre befunden haben. Es wäre also schön, wenn Du auch die Staatsstraße 2072 einmal überprüfen könntest.
Falls Du wieder im Bereich des Walchensees unterwegs sein solltest, wäre es schön, wenn Du die B11 zwischen Urfeld und Kochel am See im Bereich des Jochbergs untersuchen könntest. Hier sollen sich nämlich die unter DOSPA 3022 eingetragenen Sprengschächte befunden haben. Leider wurde durch Herrn R. aus dem Forum "Unterirdisch.de" nicht die genaue Position benannt, nur, daß sie sich im Bereich des Jochbergs befunden haben.
Danke für den Hinweis. Ich werde meine Augen offenhalten. Ich mache mir allerdings wenig Hoffnung: Auf dem betreffenden Abschnitt der B11 zwischen Kochel und Urfeld unterhalb des Jochbergs (als Kesselbergstraße bekannt) wurde nach Informationen auf einer Motorradfahrer-Seite im Jahr 2006 der Belag erneuert.
Ist eine 4-fach Trichersperre auf der B11 direkt am Walchensee in der DOSPA? Mit der Suchfunktion konnte ich sie nicht finden, stelle mich da aber in der DOSPA oft etwas ungeschickt an.
Hier die Lage in Google Maps: Trichtersprerre (4-fach), B11 am Walchensee
Bilder (von heute) kann ich nachliefern. Zustand: Rückgebaut, Teerflecken noch vorhanden. Anschlussdeckel oder Kästen nicht erkannt, könnten aber in der Stützmauer der Straße zum Walchensee hin verborgen sein.
Heute hatte ich Gelegenheit, den Hinweisen von Rex Danny in Sachen Walchensee nachzugehen.
1. Auf der Kesselbergstraße (B11, Abschnitt Kochel-Urfeld) sind keine Sperren mehr zu erkennen. Der Straßenbelag sieht vergleichsweise neu aus; die weiter oben wiedergegebene Aussage, dass der Belag im Jahr 2006 erneuert wurde, dürfte also richtig sein.
2. Staatsstraße 2072: Tatsächlich befand sich zwischen Einsiedl und Altlach, wenige Meter westlich von Streckenkilometer 8,5, eine inzwischen zurückgebaute Trichtersperre mit vier Sprengschächten. Zu erkennen sind noch die Asphaltflicken. Die Lage ist wie aus dem Lehrbuch (bzw. wie aus der Dienstvorschrift) - genau an der engsten Stelle des gesamten Abschnitts Einsiedl-Niedernach: auf der einen Seite der Walchensee, der hier auch direkt am Ufer schon einige Meter tief zu sein scheint, auf der anderen Seite eine steile Bergflanke. Zum See hin keine Stützmauer; das Straßenfundament wurde am Hang aufgeschüttet, die steile Böschung besteht aus groben Steinen und kleinen Felsbrocken, soweit ich das sehen konnte. Hinzu kommt, dass es zwischen Einsiedl und Atlach nur den besagten Waldweg (DOSPA 1214) als Umgehungsmöglichkeit gibt. Weiter östlich von Atlach ist das Gelände südlich des Sees flacher mit mehr Waldwegen.
Hier die Lage in Google Maps - deutlicher wird die Situation, wenn man etwas herauszoomt und auf die "Gelände"-Ansicht umschaltet:
3. Dann dachte ich mir, na ja, wenn sich nördlich des Walchensees zwei Sperrlinien befanden (DOSPA 3860 und die vermutete Sperre der Kesselbergstraße), könnte es auch auf der Südseite im weiteren Verlauf der St 2072 in Richtung Jachenau - Lenggries noch eine Sperre gegeben haben. Allerdings konnte ich keine Sperre mehr identifizieren. Man muss aber sagen, dass das Tal der Jachen östlich von Jachenau recht weit ist, so dass sich eine bauliche Sperre kaum angeboten haben dürfte. Vielversprechender wäre der Abschnitt zwischen Niedernach und Mühle, der am Hang verläuft - leider wurde genau dieser Abschnitt kürzlich komplett erneuert, so dass eine Sperre nicht mehr zu erkennen wäre.
4. Zurück fuhr ich dann durch das weiter südlich gelegene Tal der Isar (B 307 Sylvensteinsee-Vorderriß, dann weiter Mautstraße bis Wallgau). Hier müßte es eigentlich auch Sperren gegeben haben, wenn das Ganze halbwegs Sinn machen soll. (Und die baulich vorbereiteten Sperren der Bundeswehr machen ja eigentlich immer Sinn!) In Frage kommt hier eigentlich nur der östliche Abschnitt hinauf zum und entlang des Sylvensteinsees, wo das Gelände teilweise sehr steil und die Straße exponiert ist. Hier wurden allerdings zahlreiche Abschnitte in jüngerer Zeit erneuert, so dass nichts zu erkennen war. Westlich des Sees ist der Grund des Isartals eine recht breite und spärlich bewachsene Schotterebene, da hätte der vermutete Feind sich wohl auch abseits der Straße gut bewegen können.
Zuletzt noch Tipp: Sehr brauchbare topographische Karten findet man für Österreich unter http://www.bergfex.at/ (oben rechts auf "Kartennavigation" klicken, dann auf Vollbild wechseln und nicht die Kartenansicht auswählen, sondern die "Bergfex"-Ansicht und dann reinzoomen). Allerdings deckt Bergfex in Deutschland nur den grenznahen Bereich ab, aber für den Walchensee reicht es zum Beispiel. Der mit DOSPA 1214 gesperrte Waldweg ist allerdings weder bei Google Maps noch auf der topographischen Karte von Bergfex eingezeichnet. Aber auf meiner 1:50.000-Karte schon. Im Zweifel verlässt man sich halt doch auf das amtliche Material. Hätte der Russe damals ja auch so gemacht
So, hier nun noch ein paar Bilder der neuen Sperre der St 2072 zwischen Einsiedl und Altlach, die ersten beiden von Westen aus gesehen. Die Qualität ist bescheiden, da Nordhang im Vollschatten.
Zunächst einmal ein Dankeschön für die Bilder und die ausführlichen Erläuterungen.
Bei Deiner Vermutung, daß es südlich auf der B307 bzw. der Mautstraße auch eine Sperre gegeben haben müßte, teile ich voll und ganz. Hast Du in Vorderriß die Brücke über die Isar bzw. das Isartal in Augenschein genommen? Ich denke, daß hier an der Brücke Sprengschächte angelegt waren oder die Brücke selbst mit Schneidladungen versehen war.
Im Anhang habe ich ein KMZ-File mit möglichen Sperranlagen im Grenzgebiet zwischen Bayern und Österreich beigefügt. Dies könnte für weitere Exkursionen hilfreich sein. Gerade in dem von Dir angesprochenen Bereich müßten weitere Sperren auf der TÖL24 von Vorderriß nach Mühlstatt, auf der B2 und der GVS südlich Mittenwald nach Scharnitz bzw. Föhrenwald sowie auf der B307 von Lenggries nach Achenwald liegen. Gerade auf der B307 müßtest Du fündig werden, da sich auf der B307 von Kreuth-Achenpaß nach Achenwald eine Trichtersperre (DOSPA 2652) ca. 1000 Meter vor der österreichischen Grenze befunden hat. Dies teilte ein User von Lostplaces mit. Hier fehlt aber noch die genaue Position mit Bildern für die DOSPA.
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