Sperranlagen im Landkreis Wunsiedel

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Reforger85
    Rekrut
    • 29.04.2006
    • 20

    #16
    Sag mal Geo,

    hast du auf deinen Fotoexkursionen immer einen Klappspaten dabei, oder wie hast du die Bankette umgegraben.
    Da kann ich nur sagen, immer gut gerüstet und Allzeit bereit

    Gruß Christopher

    Kommentar

    • Geograph
      Wallmeister
      • 10.05.2006
      • 7495

      #17


      …hast du auf deinen Fotoexkursionen immer einen Klappspaten dabei, oder wie hast du die Bankette umgegraben.
      Da kann ich nur sagen, immer gut gerüstet und Allzeit bereit …

      Auf dem Klappfahrrad reicht der Platz für einen Klappspaten nicht, aber in den Wäldern liegen manchmal Äste herum ………


      .
      sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

      Kommentar

      • CampGates
        Cold Warrior
        • 14.01.2009
        • 995

        #18
        B303 und Bahnstrecke Arzberg-Marktredwitz, Unterführungsbauwerk Röslau

        Zitat von Geograph Beitrag anzeigen
        Die westlich dieser Trichtersperre [WUN18] befindlichen Bahnbrücke über die Röslau verfügt(e) über Sprengkammern.

        Datenbank Dokumentation Sperr-Anlagen - Projekt DOSPA


        Vermutlich war die parallel verlaufende B 303 ebenfalls im Bereich der Röslau-Überquerung entsprechend »gesichert«.


        .
        Die Angelegenheit hat mir keine Ruhe gelassen, daher „musste“ ich heute mit unserem Hund in dieser Ecke eine Runde Gassi gehen und nebenbei ein paar Photos machen:

        Geographische Lage (Quelle GOOGLE EARTH):


        Blick nach Osten 1: Bundesstraße B303 und Bahnstrecke Arzberg-Marktredwitz, jeweils Unterführungsbauwerk Röslau


        Blick nach Osten 2: Bundesstraße B303 und Bahnstrecke Arzberg-Marktredwitz, jeweils Unterführungsbauwerk Röslau, südliche Bauwerkshälften


        Blick nach Norden 1: Die ehemalige Trichtersperre ist noch zu erkennen. Es wurde zwar die komplette Deckschicht der Fahrbahn in diesem Bereich erneuert, aber anscheinend wurden die Auffüllungen der Sprengschächte nicht ausreichend verdichtet, da sich im Asphalt deutlich Risse abzeichnen. Ich werde bei Gelegenheit bessere Photos dieser Bereiche machen, vielleicht am kommenden Wochenende, da ist der Verkehr etwas reduziert.

        Kommentar

        • CampGates
          Cold Warrior
          • 14.01.2009
          • 995

          #19
          Fortsetzung B303 und Bahnstrecke Arzberg-Marktredwitz, Unterführungsbauwerke Röslau

          Blick nach Norden 2:


          Blick nach Osten, südliche Hälfte der Bahnbrücke:


          Blick nach Osten, nördliche Hälfte der Bahnbrücke, wo die Sprengkammern sitzen (saßen), weiß ich leider nicht:


          Blick auf das südliche Widerlager der Bahnbrücke:

          Kommentar

          • CampGates
            Cold Warrior
            • 14.01.2009
            • 995

            #20
            Fortsetzung B303 und Bahnstrecke Arzberg-Marktredwitz, Unterführungsbauwerke Röslau

            Blick nach Westen auf die Bahnbrücke:


            Wie schon gesagt, bei Gelegenheit werde ich detailliertere Photos schießen!

            Gruß Hagen

            Kommentar

            • McMarkus

              #21
              Moin.

              Und diese wunderschöne Bauwerk sollte kaputtgesprengt werden? Ich muß sagen, auch wenn es nichts mit dem eigentlich Thema zu tun hat, diese Fachwerkbrücke gefällt mir wirklich sehr. Hat die denn einen Namen?

              Gruß,
              Markus

              Kommentar

              • Geograph
                Wallmeister
                • 10.05.2006
                • 7495

                #22
                Röslau-Brücken …

                Die Angelegenheit hat mir keine Ruhe gelassen, daher „musste“ ich heute mit unserem Hund in dieser Ecke eine Runde Gassi gehen und nebenbei ein paar Photos machen …
                Das nennt man dann »produktive Unruhe« ………



                Die ehemalige Trichtersperre ist noch zu erkennen. Es wurde zwar die komplette Deckschicht der Fahrbahn in diesem Bereich erneuert, aber anscheinend wurden die Auffüllungen der Sprengschächte nicht ausreichend verdichtet, da sich im Asphalt deutlich Risse abzeichnen.
                Dann hatten wir richtig kombiniert!……



                … wo die Sprengkammern sitzen (saßen), weiß ich leider nicht …
                Ich habe die entsprechende Quelle mal herausgekramt:
                Eisenbahnbrücke über die Röslau, Halbparabelträgerbrücke mit Strebefachwerk aus Eisen, 1897 und 1927, drei Sprengkammern im Brückenpfeiler (Nordseite); bei Streckenkilometer 129,960. (Brand, Fl.Nr.268) ; (Seussen, Fl.Nr. 390).
                http://www.marktredwitz.de/file/1941_dschlist.pdf [29.12.2009; 22:00 Uhr; S. 11]


                .
                sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

                Kommentar

                • CampGates
                  Cold Warrior
                  • 14.01.2009
                  • 995

                  #23
                  Zitat von McMarkus Beitrag anzeigen
                  Moin.

                  Und diese wunderschöne Bauwerk sollte kaputtgesprengt werden? Ich muß sagen, auch wenn es nichts mit dem eigentlich Thema zu tun hat, diese Fachwerkbrücke gefällt mir wirklich sehr. Hat die denn einen Namen?
                  Mir ist kein offizieller Name bekannt. Laut

                  brueckenweb.de - für den Brückenfan

                  hat die Brücke den Namen "Seussenbrücke".

                  Geograph, sind die gezeigten Photos für DOSPA in Ordnung oder benötigst Du (speziell von der B303-Brücke) noch zusätzliche, auf welchen die "Überreste" der Trichtersperre besser zu erkennen sind?

                  Gruß Hagen

                  Kommentar

                  • Horner
                    Cold Warrior
                    • 24.05.2009
                    • 1888

                    #24
                    Je später der Abend, um so besser die produktivität
                    Tolle schnelle Verarbeitung und Auflösung der Frage, wie macht man das so schnell?

                    Gruß
                    Horner

                    Kommentar

                    • Geograph
                      Wallmeister
                      • 10.05.2006
                      • 7495

                      #25


                      Geograph, sind die gezeigten Photos für DOSPA in Ordnung oder benötigst Du (speziell von der B303-Brücke) noch zusätzliche, auf welchen die "Überreste" der Trichtersperre besser zu erkennen sind?

                      Aufnahmen mit »Überresten« sind natürlich immer am besten. ……

                      Deine »Übersichtsaufnahmen« sind aber auch nicht zu verachten.……



                      Bei »brueckenweb.de« kann man übrigens die Laufgalerie am Brückenpfeiler entdecken:

                      brueckenweb.de - für den Brückenfan……


                      .
                      sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

                      Kommentar

                      • Geograph
                        Wallmeister
                        • 10.05.2006
                        • 7495

                        #26


                        Je später der Abend, um so besser die produktivität
                        Tolle schnelle Verarbeitung und Auflösung der Frage, wie macht man das so schnell?
                        Typisch »Cold-War-Forum« ………


                        .
                        sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

                        Kommentar

                        • CampGates
                          Cold Warrior
                          • 14.01.2009
                          • 995

                          #27
                          ...Ich habe die entsprechende Quelle mal herausgekramt:
                          http://www.marktredwitz.de/file/1941_dschlist.pdf [29.12.2009; 22:00 Uhr; S. 11]

                          Eisenbahnbrücke über die Röslau, Halbparabelträgerbrücke mit Strebefachwerk aus Eisen, 1897 und 1927, drei Sprengkammern im Brückenpfeiler (Nordseite); bei Streckenkilometer 129,960. (Brand, Fl.Nr.268) ; (Seussen, Fl.Nr. 390)....
                          Da die Brücke nur einen Mittelpfeiler hat, ist sicher das nördliche Widerlager gemeint?!

                          Zitat von Geograph Beitrag anzeigen
                          ...Aufnahmen mit »Überresten« sind natürlich immer am besten....
                          Kein Problem, kann aber noch ein paar Tage dauern!

                          Gruß Hagen

                          Kommentar

                          • Geograph
                            Wallmeister
                            • 10.05.2006
                            • 7495

                            #28
                            Röslau-Bahnbrücke …

                            Da die Brücke nur einen Mittelpfeiler hat, ist sicher das nördliche Widerlager gemeint?!
                            Nein, die drei Sprengkammern befinden (oder befanden) sich im Brückenpfeiler, denn bei »brueckenweb.de« kann man die entsprechende Laufgalerie zu deren Wartung bzw. Bestückung entdecken:

                            brueckenweb.de - für den Brückenfan……




                            Kein Problem, kann aber noch ein paar Tage dauern!
                            Nur kein Stress!……


                            .
                            sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

                            Kommentar

                            • CampGates
                              Cold Warrior
                              • 14.01.2009
                              • 995

                              #29
                              Allgemein: Sperranlagen auf Bahnstrecken

                              Zitat von Geograph Beitrag anzeigen
                              Nein, die drei Sprengkammern befinden (oder befanden) sich im Brückenpfeiler, denn bei »brueckenweb.de« kann man die entsprechende Laufgalerie zu deren Wartung bzw. Bestückung entdecken...
                              Alles klar, vielen Dank für die Information!

                              In diesem Zusammenhang hätte ich noch eine grundsätzliche, wenn vielleicht auch etwas banale Frage:

                              Warum genau wurden eigentlich Sperranlagen auf Bahnstrecken eingebaut?

                              Meinem Wissen nach wurden Sperranlagen in Straßen vorgesehen, um den Vormarsch von feindlichen Fahrzeugen oder Fahrzeugkolonnen zu bremsen oder/und in Beschuss zu nehmen.

                              Wie ist das bei Bahnstrecken zu verstehen? Hätte der Feind Schienenfahrzeuge „gekapert“ oder seine eigenen zum Einsatz gebracht? Hätten diese dann durch Sperranlagen gestoppt werden sollen?

                              Gruß Hagen

                              Kommentar

                              • Harry (†)
                                In Memoriam
                                • 14.07.2005
                                • 1232

                                #30
                                Primär weil bspw. Schienenbrücken mit sehr wenig Aufwand auch zum überwueren von anderen Fahrzeugen umbaubar sind
                                --------------------------------
                                Der liebe Harry

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X