Sperranlagen im Landkreis Erding

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  • Maeks
    Cold Warrior
    • 28.02.2010
    • 405

    #1

    Sperranlagen im Landkreis Erding

    So hier habe ich noch eine etwas ungewöhnliche Sperre. Es handelt sich hier um die Brücke am Isarkanal bei Neufinsing. Da weiter Kanalabwärts eine Brückensperre vorhanden ist, gehe ich davon aus das auch diese Brücke hier gesperrt worden wäre. Bei der Brücke selber handelt es sich um ein Betonbauwerk. Bei meinem Besuch der Brücke fand ich an den Brückenenden, jeweils an den Straßenrändern, ungewöhnliche Deckel. Nun was ich weiß handelt es sich hier bei diesen Schächten nicht um Telekom oder Strom. Der Grund warum! ich bin in diesem Gewerke beruflich unterwegs. Für Strom gibt es bei uns keine Schächte und Telekomschächte haben andere Deckel. Auch habe ich unter der Brücke keine Versorgungsleitungen gefunden. Nur an den Seiten der Brücke befinden sich jeweils ein 110 Kabelrohr und eine Gasleitung. Mir macht aber auch die Anordnung der Schächte ein Sinn. Ein Schacht nur in der Straßenmitte würde nicht so eine Wirkung haben wie 2 Schächte nebeneinander. Da sich ja an beiden Brückenenden Schächte befinden, würde sich nach dem Sprengen die Brücke in einem sehr instabilen Zustand befinden. Bei den vorgefundenen Schächten gehe ich fest davon aus das es sich hier um Sprengschächte handelt.

    Gruß Maeks
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  • Maeks
    Cold Warrior
    • 28.02.2010
    • 405

    #2
    Ähm diese angebliche Sperre wird aus dem Verdachtsfall genommen werden können. Ich habe heut mal den Isarkanal abgeklappert und dabei 16 Brücken angeschaut. Davon habe ich 8 Brücken als eindeutige Sperren ausgemacht. Bilder folgen noch. Daher war der Isarkanal als Sperrlinie angelegt. Die restlichen Brücken werde ich noch anschauen. Bei 8 Brücken die ich heut angeschaut habe habe ich noch keine eindeutigen Spuren von Sperren ausgemacht.

    Gruß Maeks

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    • Horner
      Cold Warrior
      • 24.05.2009
      • 2295

      #3
      Moin zusammen,
      Gut das Du es mal mit diesen Abdeckungen an dieser Brücke ansprechen tust, denn ich habe mich auch zig mal gefragt, warum sind Abdeckungen an einer Brücke, wenn unterhalb, keine Versorgungsleitungen zu sehen sind? Wenn diese Abdeckungen von der Telekom sind, wurden dann die Leitungen durch die Hohlräume der Brücke gezogen? Deine Abdeckung ist auf jedenfall anders, weil sie Ouer in die Brücke eingebaut ist und nicht längseits, so wie ich sie bisher gesehen habe.

      Gruß
      Horner

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      • Maeks
        Cold Warrior
        • 28.02.2010
        • 405

        #4
        Nun Telekomabdeckungen sehen bei uns anders aus. Stromkabel befinden sich bei uns auch nicht in Schächten. Mal ein wenig zur Geschichte. Diese Brücke befindet sich unterhalb der Wasserkarftwerks Neufinsing. Das Kraftwerk wurde in den Jahren 1926 bis 1929 gebaut. Somit auch der Kanal und die Brücken. Bei den Brücken wurden in 2 Typen gebaut. Nur die Traglast ist unterschiedlich. Diese Brücke hier hat eine Traglast von 12t. Etwas weiter Kanalabwärts befindet sich eine Brücke in der selben Bauart, nur mit einer Traglast von 30t. Erst ab Berglern gibt es eine andere Brückenart. Das Problem bei dieser Brücke ist, das der Fuß des Brückenbogen nicht erreichbar ist. Von daher ist ein Sprengen mittels Schneidladung wie bei den anderen Brücken hier nicht möglich. Nur eines ist Sicher diese Brücke wäre genau so wie die anderen Brücken gesprengt worden. Ich werde aber nächsten Sonntag diese Brücke noch mal aufsuchen und nachschauen.

        Gruß Maeks

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        • Maeks
          Cold Warrior
          • 28.02.2010
          • 405

          #5
          Kanalunterführung bei Eitting

          So hier habe ich ein Fall wo ich nicht so recht weiter weiß. Es handelt sich hier um die Unterführung des Isarkanals oberhalb der Kraftwerks bei Eitting. Ich habe leider nichts gefunden was auf Sperrfunktion hinweisen kann. Weder Reste einer Fallkörpersperre noch auf Stecksperren. Deshalb lege ich diese Sache hier mal bei Verdachtsfälle ab.

          Gruß Maeks
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          • Rex Danny
            Administrator
            • 12.06.2008
            • 4869

            #6
            Zitat von Maeks Beitrag anzeigen
            So hier habe ich ein Fall wo ich nicht so recht weiter weiß. Es handelt sich hier um die Unterführung des Isarkanals oberhalb der Kraftwerks bei Eitting. Ich habe leider nichts gefunden was auf Sperrfunktion hinweisen kann. Weder Reste einer Fallkörpersperre noch auf Stecksperren. Deshalb lege ich diese Sache hier mal bei Verdachtsfälle ab.

            Gruß Maeks
            Hallo, Maeks !

            An dieser Unterführung hat es mit ziemlicher Sicherheit eine Stecksperre gegeben. Die Anzeichen dafür sind auch noch erkennbar, allerdings konnte ich anhand Deiner Bilder nicht erkennen, auf welcher Seite diese lag.

            Auf der Fahrbahndecke sind deutlich zwei schwarze Linien zu erkennen, die auf der einen Seite ohne Unterbrechung am Eingang des Tunnel s hineinführen, auf der anderen Seite unmittelbar am Ausgang des Tunnels aber eine Unterbrechung aufweisen. Hier wurde offenbar die Stecksperre rückgebaut und dadurch die beiden Linien unterbrochen/ überasphaltiert.

            Ich habe Deine Bilder mit der eingezeichneten Stelle/ Unterbrechung und dem anderen Eingang ohne Unterbechung als Anhänge beigefügt.

            Wie gesagt, für mich eindeutig, daß hier eine Stecksperre war, aber auf welcher Seite?

            Gruß


            Rex Danny
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            • Horner
              Cold Warrior
              • 24.05.2009
              • 2295

              #7
              Moin zusammen,
              genau an dieser Stelle, die von Rex Danny schwarz eingezeichnet wurde, habe ich auch die Stecksperre vermutet. Auf dem anderen Bild kann man aber auch noch ganz schwach, einen Längsstreifen, der über die Fahrbahn geht, erkennen. Was mich auch irritert, sind die schwarzen Dehnungsfungen, die in gleichen Abständen die Unterführung durchziehen. Um noch mal zu der Abdeckung der Brücke zu kommen, habe ich 2 Bilder im Vergleich gefertigt.

              Gruß
              Horner
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              • Maeks
                Cold Warrior
                • 28.02.2010
                • 405

                #8
                Hallo Horner
                Den Deckel den du da zeigst sind bei uns Postschächte oder heute gesagt Telekomschächte. Für den Deckel gibt es spezielle Zangen um den aus dem Rahmen zu heben. Wegen der Kanalunteführung! Der Flecken am Ende hab ich mir auch schon angeschaut. Nur so recht gefällt er mir nicht. Wegen der Längsfugen, sage ich das dort mal ein Kanal verlegt wurde. Es sind keine Dehnfugen sondern Nähte im Asphalt. Diese werden meist Nachträglich vergossen.

                Gruß Maeks

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                • dochol
                  Cold Warrior
                  • 18.05.2009
                  • 659

                  #9
                  Zitat von Maeks Beitrag anzeigen
                  Hallo Horner
                  Den Deckel den du da zeigst sind bei uns Postschächte oder heute gesagt Telekomschächte. Für den Deckel gibt es spezielle Zangen um den aus dem Rahmen zu heben. Wegen der Kanalunteführung! Der Flecken am Ende hab ich mir auch schon angeschaut. Nur so recht gefällt er mir nicht. Wegen der Längsfugen, sage ich das dort mal ein Kanal verlegt wurde. Es sind keine Dehnfugen sondern Nähte im Asphalt. Diese werden meist Nachträglich vergossen.

                  Gruß Maeks
                  Kommt doch hin.
                  Stecksperre vorhanden, Kanal drunter verlegt (Stecksperremacht Sinn!)-> daher der Längsstreifen, Stecksperre wieder darüber errichtet, Stecksperre irgendwann entfernt->Großes Pflaster über die Straßenbreite und über den Längsstreifen.
                  So muss das gewesen sein!

                  Kommentar

                  • Horner
                    Cold Warrior
                    • 24.05.2009
                    • 2295

                    #10
                    Moin zusammen,
                    wenn man das alles so Einfach erklären könnte, den Gedanken von Dochol vielleicht nicht außer acht lassen sollte. Ich glaube, das grübeln geht weiter, ein wirklich tolles Objekt das sich nicht outen will.

                    Gruß
                    Horner

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                    • dochol
                      Cold Warrior
                      • 18.05.2009
                      • 659

                      #11
                      Zitat von dochol Beitrag anzeigen
                      Kommt doch hin.
                      Stecksperre vorhanden, Kanal drunter verlegt (Stecksperremacht Sinn!)-> daher der Längsstreifen, Stecksperre wieder darüber errichtet, Stecksperre irgendwann entfernt->Großes Pflaster über die Straßenbreite und über den Längsstreifen.
                      So muss das gewesen sein!
                      Hallo,
                      das bringt mich auf die spontane Frage, wie bei Bauarbeiten im Bereich von Sperranlagen verfahren wurde. Hatte die Bundeswehr da mitgemischt, oder gab es vielleicht sogar temporäre Ersatzsperren, besonders im grenznahen Bereich?
                      Gruß

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                      • Rex Danny
                        Administrator
                        • 12.06.2008
                        • 4869

                        #12
                        Zitat von Maeks Beitrag anzeigen
                        So hier habe ich noch eine etwas ungewöhnliche Sperre. Es handelt sich hier um die Brücke am Isarkanal bei Neufinsing. Da weiter Kanalabwärts eine Brückensperre vorhanden ist, gehe ich davon aus das auch diese Brücke hier gesperrt worden wäre. Bei der Brücke selber handelt es sich um ein Betonbauwerk. Bei meinem Besuch der Brücke fand ich an den Brückenenden, jeweils an den Straßenrändern, ungewöhnliche Deckel. Nun was ich weiß handelt es sich hier bei diesen Schächten nicht um Telekom oder Strom. Der Grund warum! ich bin in diesem Gewerke beruflich unterwegs. Für Strom gibt es bei uns keine Schächte und Telekomschächte haben andere Deckel. Auch habe ich unter der Brücke keine Versorgungsleitungen gefunden. Nur an den Seiten der Brücke befinden sich jeweils ein 110 Kabelrohr und eine Gasleitung. Mir macht aber auch die Anordnung der Schächte ein Sinn. Ein Schacht nur in der Straßenmitte würde nicht so eine Wirkung haben wie 2 Schächte nebeneinander. Da sich ja an beiden Brückenenden Schächte befinden, würde sich nach dem Sprengen die Brücke in einem sehr instabilen Zustand befinden. Bei den vorgefundenen Schächten gehe ich fest davon aus das es sich hier um Sprengschächte handelt.

                        Gruß Maeks
                        Ich möchte heute versuchen, eine Erklärung zu geben, warum es sich bei den vier Abdeckungen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit um Sprengschächte/ Sprengkammern handelt:

                        1. Es wäre unlogisch, diese Brücke nicht zu sperren, da bspw. die Brücke Finsinger Moos westlich mit einer Stecksperre und die Brücken östlich mit Schneidladungsvorrichtungen versehen waren.

                        2. Gerade dieser Brückentyp wurde normalerweise mit Schneidladungen zerstört, hatte dann aber immer von der Brücke nach unten eine Zugangswegung, um an die Sperrvorrichtungen heranzukommen. Die Zugänge an dieser Brücke aber fehlten.

                        3. Unter der DOSPA 1833 ist eine Trichtersperre eingestellt, die aus 4 Sprengschächten unmittelbar an den 4 Widerlagern besteht. Auch hier hätte man eigentlich eine Trichtersperre mit 3 Sprengschächten hintereinander setzen können. Hier wurden zwar normale Sprengschachtdeckel mit Eisenkreuz verwendet, sie gehen aber mit Sicherheit nicht 5 - 6 Meter tief runter.

                        4. Aus Hamburg vor den Elbbrücken ist mir bekannt, daß hier auch Sprengschächte eingebaut waren, die ebenfalls nicht mit normalen Sprengschachtdeckeln versehen waren. Die in Hamburg hatten die Form einer Raute.


                        Es ist davon auszugehen, daß größtenteils genormte Sprengschachtdeckel verwendet wurden, aber eben nur größtenteils. Hin und wieder wurde von der Norm (aus was für Gründen auch immer) abgewichen. Hier in Neufinsing scheint es so ein Fall zu sein.

                        Grüße


                        Rex Danny

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                        • Kaepten Kaos
                          Cold Warrior
                          • 29.04.2009
                          • 140

                          #13
                          Hallo Rex Danny.....
                          Grundsätzlich muss ich dir bei deiner These recht geben....


                          Aber im Fall dieser Brücke beziehungsweise im Fall Isarkanal werfe ich jetzt mal ein paar Veto`s in die Runde....


                          1.Die Brücke bei Neufinsing
                          Diesen Brücken-Typ findet man in diesem Bereich des Isarkanals öfter und diese Brücken sind alle exakt gleich gesichert.....
                          Nämlich mit Halteschienen für Schneidladungen...

                          Auch Maeks hat in seinem Beitrag
                          http://www.cold-war.de/showthread.ph...ndkreis-Erding
                          Weitere drei Brücken mit der selben Art der Sicherung …
                          Auch diese Brücke dürfte so gesichert gewesen sein auf Maeks Foto sieht man noch deutlich die Durchgänge zum anbringen der Schneidladungen (Siehe Anhang).....
                          Die Trittleiter und die Halteschienen sind vermutlich schon entfernt worden......




                          2. Es wäre unlogisch, diese Brücke nicht zu sperren, da bspw. die Brücke Finsinger Moos westlich mit einer Stecksperre und die Brücken östlich mit Schneidladungsvorrichtungen versehen waren.


                          Absolut richtig wenn ein Fluss bzw. Kanal als Sperrlinie dienen sollte dürften dort wohl alle Fahrzeugtauglichen Brücken gesichert gewesen sein.....
                          Aber im Fall Isarkanal ist mir aufgefallen das sich an vielen kleinen Brücken keinerlei sicherungs- einbauten finden lassen …....
                          dies kann ich mir nur so erklären
                          Viele kleinere Brücken Flussabwärts dürften zur Fraglichen Zeit nur über Feldwege erreichbar gewesen sein und diese hätte man einfach und problemlos mit Mienen sperren können....
                          Vielleicht wird Maeks das bestätigen können....


                          3.Kanalunterführung bei Eitting
                          Ich habe mir den Tunnel auch schon einmal angesehen, und konnte auch nichts entdecken.....
                          Natürlich kann da mal eine Stecksperre gewesen sein aber sicher währe ich mir da nicht...
                          der Tunnel Liegt in einer Senke und es sind dort zig entwässerungs-Schächte da dort ständig Sickerwasser eindringt......
                          Es wäre wol wesentlich einfacher den Tunnel einfach „absaufen“ zu lassen als sich die Mühe zu machen Tonnen von Stahl in eine Stecksperre zu packen.....


                          P.s. Meine Vetos sind keine Kritik oder Rechthaberei sondern einfach nur denk und Diskusions- Anstöße
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                          Zuletzt geändert von Kaepten Kaos; 06.04.2011, 16:33.

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                          • Maeks
                            Cold Warrior
                            • 28.02.2010
                            • 405

                            #14
                            @Kaepten Kaos
                            Das Problem bei der Brücke in Neufinsing ist das die Böschung da unten am Brückenbogen so gut wie nicht begehbar ist. Ich bin da schon hinuntergekrabbelt. Da sollte die armen Pioniere noch die Sprengstoffkisten da runter schleppen. Na ich weiß ned. So ich werde es aber noch herausfinden wie die Brücke gesprengt worden wäre. Deshalb müßt ihr euch noch bis nächsten Sonntag gedulden.

                            Gruß Maeks

                            Kommentar

                            • Rex Danny
                              Administrator
                              • 12.06.2008
                              • 4869

                              #15
                              Hallo, Kaepten Kaos !

                              Genau so eine Diskussion wollte ich mit meinem Beitrag erreichen.

                              Zu 1.
                              Wir stimmen also überein, daß die Brücke Neufinsing über eine Sperrvorrichtung verfügt haben muß. Es geht hier jetzt nur noch um die Art der Sperrvorrichtung (Sprengkammern oder Schneidladungsvorrichtungen).

                              Ich stimme Dir zu, daß es sich bei der Brücke Neufinsing um die gleiche Bauart handelt wie bei den anderen, mit Schneidladungsvorrichtungen versehenen Brücken. Einziger Unterschied zu den anderen Brücken in Neufinsing ist, daß von oben (Straße/ Brücke) bzw. unten (Weg am Kanal/ Damm) keine Zugangsmöglichkeit vorhanden ist, um an die unter der Brücke vorgesehenen Stellen für die Schneidladungen heranzukommen. Ich habe mit Maeks gesprochen und er erzählte mir, daß er fast einen "Rittberger" gemacht habe beim Versuch, die Böschung an der Brücke runter zu kommen. An den anderen, baugleichen Brücken gab es immer Treppen o.ä., nur in Neufinsing eben nicht.

                              Zu 2.
                              Ich habe selbst anhand vor meiner Haustür liegender Kanäle (Elbe-Seiten-Kanal und Mittelland-Kanal) festgestellt, daß selbst die Brücken, die für uns Autofahrer ins "Nirvana" führen (Wald- und Wiesenwege, Wirtschaftswege für Bauern), mit Sperrvorrichtungen gesichert waren. Der Grund hierfür ist aus meiner Sicht, daß für Radfahrzeuge diese Wege oftmals unpassierbar waren, Kettenfahrzeuge hingegen problemlos die Wald- und Feldwege passieren konnten. Nebeneffekt ist hierbei noch, daß die langsameren Kettenfahrzeuge nicht die Straßen für die schnelleren Radfahrzeuge blockiert hätten.

                              Weiterhin hat Maeks festgestellt, daß einige der Brücken, an denen er nichts mehr vorfand, zumindest einen neuen Anstrich erhalten hatten, somit die letzten Spuren (sprich Abdrücke) der Halterungen überstrichen worden sind.

                              Wie Du schon gesagt hattest, wenn ein Kanal oder Fluß als Sperrlinie diente, wurden (zumindest gilt dies für meinen bereich) alle Brücken gesichert, egal ob normaler Verkehrsweg oder Weg in die Pampa.

                              Zu 3.
                              Auch hier können wir mit Gewißheit sagen, daß eine Sperrvorrichtung vorhanden gewesen sein muß. Die Stecksperre habe nicht ich in die DOSPA eingetragen sondern Geograph, und zwar vor meinem Posting mit der eingezeichneten Stelle. Unabhängig voneinander ist auch er somit der Meinung, daß hier eine Stecksperre war. Natürlich könnte hier auch eine Fallkörpersperre vorhanden gewesen sein, keinesfalls aber eine Trichtersperre, da durch sie der gesamte Kanal beschädigt worden wäre und nachhaltige Schäden entstanden wären. Dies widerspräche aber der Strategie.

                              So, mal sehen, was noch für Meinungen vorherrschen.

                              Grüße


                              Rex Danny

                              Kommentar

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