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Heute kann ich endlich vermelden, daß der Landkreis Esslingen (ES) nach unserem derzeitigen Kenntnisstand mit sämtlichen, jemals vorhandenen Sperranlagen komplett in der Datenbank enthalten ist.
Im Anhang befinden sich die KMZ-Files der verschiedenen, im Landkreis Esslingen verwendeten Sperrenarten mit den Örtlichkeiten jeder einzelnen Sperranlage.
Es wäre schön, wenn hier die einzelnen Sperren nach und nach durch unsere User umfangreich dokumentiert werden könnten. Die Datensätze brauchen Bilder, auch die Datensätze, die bereits bebildert sind.
Beim 2008 rückgebauten Sperrobjekt ES 0016 (DOSPA 5866) handelt es sich um die Nürtinger »Stadtbrücke«.
Das Objekt besteht eigentlich aus zwei unterschiedlichen Brücken, die 1832 (Instandsetzung 1949) bzw. 1961 errichtet wurden. Im älteren Bauwerk sind in drei von vier Pfeilern jeweils drei rückgebaute Sprengkammern zu erkennen. Im nördlich befindlichen neuen Bauwerk sind lediglich in einem Pfeiler vier rückgebaute Sprengkammern zu entdecken. Bis 1990 führte die Bundesstraße 297 über die »Stadtbrücke«. Danach ging die Baulast auf die Stadt Nürtingen über und seitdem überquert eine Gemeindestraße den Neckar.
Ein Beispiel für eine baulich vorbereitete Hangstraße im Bereich der Schwäbischen Alb war das Sperrobjekt ES 0011 (DOSPA 5873).
Die heutige Kreisstraße 1264 zwischen Hochwang und Unterlenningen war hier mit einer Trichtersperranlage gesichert, die vermutungsweise aus vier Sprengschächten bestand. Die sogenannte »Hochwang-Steige« (bzw. »Hochwanger Steige«) wurde erst 1954 auf Gemeindekosten gebaut, um eine direkte Verbindung zwischen dem Lenninger Tal und dem erst 1953 gegründeten Oberlenninger Ortsteil Hochwang zu erhalten.
Der Rückbau des Sperrobjektes erfolgte 2001. Im Bereich des Straßenbelages sind keinerlei Spuren erkennbar. Lediglich an der Straßenböschung sind noch Reste von drei kunstvoll gestalteten Abschlusskästen erkennbar. Die Abstände betragen einmal ungefähr 20 Meter, einmal ungefähr 40 Meter, sodass der Verdacht naheliegt, dass es einen weiteren Sprengschacht gab. Die Reste der ehemaligen Abschlusskästen selbst sind – aufgrund des sehr steil abfallenden Hanges – nur durch akrobatische Verrenkungen und mit Eigensicherung erreichbar.
Bekannt wurde die vorbereitete Sperranlage durch den 2008 im »Spiegel« erschienenen Artikel »Vergessene Orte. Atombomben im Gully«. In der dazugehörigen Fotostrecke finden sich einige Aufnahmen dieses Sperrobjekts, die Ende der 1990er-Jahre während einer Inspektion durch Wallmeister erstellt wurden. Auf eine genaue Ortsangabe verzichtet der Autor; stattdessen wird die Sperranlage in einer Landstraße bei Geislingen an der Steige verortet.
Anmerken möchte ich, daß die Sperranlage gemäß mir vorliegender Unterlagen aus nur 3 Sprengschächten mit einer jeweiligen Tiefe von 5 m bestand und der Abstand zwischen den Sprengschächten 20 m bzw. 30 m betrug.
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